„Eiserner Wille“ eines „Ironman“!
Am vergangenen Schabbat besuchte ein 22-jähriger junger Mann unsere Synagoge. Am 7. Oktober 2023 wurde er an die Grenze zum Gazastreifen gerufen, um beim Kampf gegen die Hamas-Terroristen zu helfen. Seine Verletzung durch eine Detonsationswelle hielt ihn nicht davon ab, sich seinen @IDF Kameraden im Krieg in Gaza anzuschließen. Auch dort wurde er verletzt - an den Wirbeln der Wirbelsäule. In den vergangenen Monaten befand er sich in der Rehabilitation und kam nun nach Hamburg, um heute am #Ironman Wettbewerb teilzunehmen, den er sogar erfolgreich beendete!
Respekt und Inspiration!
Diese Blödheit, diese unerträgliche Blödheit
Sehen Sie es mir nach, dass an dieser Stelle kein erbaulicher Text folgt, sondern ein Rant, wie man neudeutsch sagt. Aber ich war heute, am Samstag, wirklich, wirklich wütend.
Da marschieren ein paar Dutzend Typen durch die Wiener Innenstadt, über die Mariahilfer Straße, die große Einkaufsstraße, und protestieren gegen Israels Vorgehen in Gaza. Tamam. Dagegen kann und darf man protestieren. Dass da eine Frauenstimme über Lautsprecher von einem „Terrorstaat“ und von „Genozid“ spricht, teile ich nicht und kritisiere das.
Aber dann: Mehrere Typen, die die Flagge der Islamischen Republik Iran mit sich tragen, das Symbol des Mullah-Regimes. Und dahinter: österreichische „Student*innen“ und LGBTQ+-„Vertreter*innen“ mit der Progress-Pride-Flagge, direkt vor und hinter den Mullah-Fuzzis.
Entschuldigen Sie meine Direktheit, aber: Wie blöd kann man sein? Wie ahnungslos kann man durch die Welt gehen? Wie wenig kann man begreifen, dass das Mullah-Regime den „Pride“-Leuten nicht etwa sagt: „Och nö, wir mögen Schwule, Lesben und Transmenschen nicht“, was schlimm genug wäre, nein, dieses Regime sagt diesen Menschen: „Ihr verstoßt gegen Allahs Regeln, ihr verdient es, getötet zu werden, ihr werdet hingerichtet!“ Und dann werden solche Menschen von Hochhäusern gestoßen oder öffentlich an Baukränen aufgehängt.
Ich kenne homosexuelle Iranerinnen und Iraner, die um ihr Leben fürchten mussten. Unter größten Gefahren sind sie geflüchtet, um ihr Leben zu retten – nur um hier, in Wien (und leider auch in Berlin und anderswo, in Berlin besonders), auf Idioten zu stoßen, die mit Pride- und Mullah-Flaggen ihre Dummheit stolz zur Schau tragen. Bitter. Aber man ist ja ach so progressiv, ach so auf der richtigen Seite der Geschichte, scheiß auf diejenigen, die vom Mullah-Regime umgebracht werden.
Es gibt genügend Orte in Europa (Hallo Berlin!), wo dieser Wahnsinn normal geworden ist. Wo kaum jemand widerspricht. Natürlich dürfen diese Leute ihre Meinung äußern, natürlich haben sie das Recht zu demonstrieren. Aber dann müssen sie eben auch Kritik aushalten. Die kommt inzwischen nur noch selten oder nur noch leise. Man muss diesen Leuten viel deutlicher sagen, wie falsch das ist, was sie da zur eigenen Selbstvergewisserung – und nur dazu dient das, zu nichts anderem – veranstalten. Und zwar in Zeiten, in denen israelische Restaurants schließen, israelische Künstler nicht mehr auftreten können, aus Angst vor Gewalt, die offen und stolz angedroht wird, und Juden längst nicht mehr mit Kippa in die Öffentlichkeit gehen können.
Aber Hauptsache, man rennt mit einer bunten Flagge durch die Innenstadt!
Aus den morgen erscheinenden "Erbaulichen Unterredungen", gerne Abo hier: https://t.co/FV64vS6Ru6
@RakMakkabi In Ihrem jüngsten @Tagesspiegel Interview durfte @NaikaForoutan unwidersprochen behaupten, die „Hetze“ gegen Amnesty führe zu einer Erosion der Demokratie.
Die Wahrheit ist, die aktuelle Amnesty ist die Erosion der Demokratie.
Traurig.
Ahmet Inam, Abteilungsleiter bei der DITIB-ZSU GmbH, schreibt in einem aktuellen Post:
"Wir leben in einem Land, das uns zu Mittätern des #Holocaust machen will, obwohl wir oder unsere Vorfahren damit absolut nichts zu tun haben."
Das ist bezeichnend für die Denkmuster mancher türkeistämmiger Menschen in Deutschland, insbesondere jener, die in den Strukturen von DITIB, IGMG und Co. geprägt wurden. Es herrscht die fatale Vorstellung vor, man müsse sich mit dem Holocaust nicht auseinandersetzen, weil der biographische Bezug fehle. Nach dem Motto: Das sollen bitteschön die Deutschen unter sich ausmachen.
Fakt ist: Niemand in Deutschland will Menschen mit Migrationsgeschichte zu "Mittätern" machen. Aber wer in Deutschland geboren und aufgewachsen ist oder dieses Land zu seiner Heimat gemacht hat, trägt eine staatsbürgerliche Verantwortung.
Diese leitet sich nicht aus der 'Blutlinie' ab, sondern aus den Werten unseres Grundgesetzes. Doch genau diese Verantwortung ist ein Fremdwort für jene, die sich nicht als selbstverständlicher Teil dieser Gesellschaft sehen, sondern von Strukturen geprägt werden, deren ideologischer Kompass in Ankara gestellt wird.
Besonders problematisch wird es, wenn Inam im selben Atemzug das historische "Nie wieder" instrumentalisiert, um von einem "neuen Völkermord" zu sprechen. Was damit gemeint ist, liegt auf der Hand: Gaza. Indem er den Konflikt im Nahen Osten sprachlich in die Nähe der systematischen, industriellen Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden rückt, stellt sich unweigerlich die Frage: Geht es hier noch um berechtigte Kritik an einem Krieg oder erleben wir hier den Versuch, den Holocaust zu relativieren, um sich gleichzeitig gegen Antisemitismus-Vorwürfe zu immunisieren?
Murat Kayman schreibt treffend im aktuellen Spiegel: "Die Deutschwerdung, die Hinwendung zu diesem Land als dem eigenen, ist in nicht geringem Maße gescheitert – und sie scheitert nicht aus Zufall, sondern weil von türkischer Seite beständig daran gearbeitet wird, dass sie scheitert." (https://t.co/uhFIAWX3AK)
Die türkische Diasporapolitik mit seinen Strukturen in Deutschland verfestigt eben diese Einstellungen in der deutsch-türkischen Community, die Ahmet Inam hier formuliert.
دولت برلین تابعیت آلمانی فردی را بهدلیل پستی در حمایت از حماس پس گرفت.
حالا یک سؤال جدی:
اگر کسی در گذشته تابعیت آلمانی گرفته و همزمان از سپاه پاسداران، حمله به اسرائیل، یهودستیزی یا تروریسم جمهوری اسلامی حمایت کرده، آیا نباید همان معیار درباره او هم اجرا شود؟
هرکس مدرک مستند، اسکرینشات قابلراستیآزمایی یا اطلاعات دقیق دارد، آن را برای نهادهای امنیتی و مسئول آلمان ارسال کند؛ نه برای تسویهحساب شخصی، بلکه برای امنیت مردم آلمان!
@zeitonline Dieses Foto noch einmal zur Hetze gegen Israel einzusetzen, nachdem sein wahrer Hintergrund längst aufgeklärt ist, könnte sogar strafbar sein, @zeitonline - widerlich ist es vor allem.
Dass die @zeitonline ein Foto eines Kindes mit einer Stoffwechselstörung zur Bebilderung von „Israel und die SPD“ ohne näheren Bildkontext verwendet, belegt, dass antisemitische Hasspropaganda im deutschen Presse-Mainstream normalisiert ist.
Allein die Formulierung, die Ukraine komme “wenigstens nicht ungeschoren davon”, hat mich fassungslos gemacht.
Als wäre nicht Russland der Aggressor, sondern die Ukraine diejenige, die für etwas bestraft werden müsse.
Ein Land wird überfallen, besetzt, bombardiert – und trotzdem spricht man über die Ukraine, als hätte sie sich etwas zuschulden kommen lassen. Das ist eine Form der Täter-Opfer-Umkehr, die ich nur noch erschreckend finde von
Klaus von Dohnanyi bei @maybritillner
Jetzt haben die Weltpolitiker und -Diplomaten der Union endlich eine Schuldige gefunden. Leute, das glaubt Ihr doch nicht im Ernst?! Schlechte Verlierer sind peinlich.
@HannaKienzler The „genocide“ even the ICC doesn’t know where to find, and big mouthed Qatari corrupted South African government needs another 18 months extension to prove in writing to the ICJ after having filed its „obvious“ case two years ago? That one?
@lugaricano You can do both: Agree that the phaseout was a mistake and be fair in addressing it.
Habeck was responsible for the last 3 reactors, the other 14 were shut down by his predecessors.
Most in 2011 when Habeck wasn't even member of the Bundestag back then.
Sie sollten froh sein, dass Hochverrat Gewalt voraussetzt, § 81 StGB.
Aber auch sonst dürfte es gerechtfertigt sein, an sich ihrer Position die Frage zu stellen, ob Sie - unabsichtlich natürlich - z.B. Geheimnisverrat auf dem Gebiet eines Feindes der Bundesrepublik Deutschland begangen haben könnten. Mein bester durchaus mal etwas fallen, wenn man in bestimmte Prozesse eingeweiht ist, auch wenn man vielleicht gar nicht die Intention hat, dem Feind damit zu helfen. Schon in den Achtzigern wusste der MAD, dass man im Zweifel lieber schweigen sollte, wenn der falsche zuhört – nur ist so eine Konferenz natürlich wirklich eine große Versuchung.
Ich hoffe, jemand stellt Ihnen an diese Fragen.
Sie wollen sicher auch ein ehrliches Feedback darüber, was sie bei künftigen Reisen besser machen können.🤦♂️
Turns out, wenn Du als Deutschland die Heuchelei der Israelhasser benennst und dich zögerlich dahingehend äusserst, dass auch ein jüdischer Staat sich gegen die eigene Vernichtung wehren darf, wollen Dich die anderen nicht mehr bei der HJ haben.
Ein Grund, mal sehr stolz zu sein.
Läge nicht die Hauptursache in Baerbocks Griff nach der Macht letztes Jahr.
Nicht alles hat mit der antiisrealischen Obsession zu tun, der Sie verfallen sind.