21 Jahre lang war „Mein Ärger“ ein fester Termin im Berliner Meinungsbetrieb. 4563 Mal hat @GSchupelius seine Kolumne geschrieben – pointiert, unbequem, oft polarisierend, aber immer ein Pflichttermin für alle. Ende Mai dann die Überraschung: Schupelius verabschiedete sich von der B.Z..
Jetzt ist klar: Der wohl bekannteste konservative Kolumnist des Landes startet bei NIUS neu durch.
Über die Beweggründe spricht Gunnar Schupelius mit NIUS-Reporterin Helena Gebhard im Interview: https://t.co/0nf1vH9gyp
In den USA werden gigantische Stadien auf 21 Grad runtergekühlt und die Grünen denken ernsthaft, der aufgeweichte Pappstrohhalm in der Capri-Sonne rettet das Weltklima. 🤡
@kaiwegner@EsIstVorbei2029 Ich glaube von diesem Post genau Nichts! Ihr habt wie viel Jahre Zeit gehabt, genau das umzusetzen? Mir wird schlecht, wenn ich sehe, was mit unserem bayrischen Geld passiert!
@MegafoneLoud Kenne ich, bin gestern nach 4 Monaten wieder zu Hause und in den 4 Monaten habe ich nur ein paar WhatsApp Nachrichten bekommen. Der Einzige der mich vermisst hat, war mein Chef und von dem kam dann die Kündigung.
Das eigentliche Problem der CDU beschränkt sich keineswegs auf einzelne Landesverbände oder aktuelle Peinlichkeiten.
Die Partei trägt ein tiefes, strukturelles Defizit in sich, das sie sich über Jahre hinweg selbst zugefügt hat. Bereits unter Angela Merkel hat die CDU Deutschland erheblich geschadet – durch eine Politik der ideologischen Selbstentfremdung, der massiven Zuwanderung ohne Integrationswillen, der schleichenden Deindustrialisierung und einer fatalen Energiepolitik, deren Folgen das Land bis heute belasten.
Heute ist diese Partei weitgehend handlungsunfähig. Sie hat sich durch ihr eigenes, oft panisches und widersprüchliches Agieren systematisch in diese missliche Lage manövriert.
Statt Souveränität, strategische Klarheit und Prinzipientreue zu zeigen, produziert sie eine Peinlichkeit nach der anderen.
Der peinlich dilettantische Umgang mit scheinbar harmlosen Situationen, wie im Fall Sachsen-Anhalt, ist dabei nur ein Symptom eines viel größeren Zerfallsprozesses.
Die CDU bricht innerlich zusammen. Sie hat keine klare Identität mehr, keine überzeugende Vision und offenbar auch keine Führungspersönlichkeiten, die noch in der Lage wären, die Partei aus dieser Abwärtsspirale herauszuführen.
Was einst als Volkspartei der Mitte galt, wirkt heute wie ein orientierungsloses, selbstzerstörerisches Gebilde, das mehr mit sich selbst beschäftigt ist als mit den realen Problemen des Landes.
Das ist kein vorübergehender Tiefpunkt mehr – das ist der sichtbare Niedergang einer Partei, die sich selbst entkernt hat.
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