Vor 56 Jahren als 12 jährige bei 6-7 Gscheiten mit meiner Schule mitgemacht (Englisch als Schulfach, Klavierspielen als Hobby). War ein toller Tag in Baden-Baden beim SWR. Alle 6 Teilnehmer hatten maximale Punktzahl. Ja ich war aufgeregt. Aber auch sehr glücklich für meine Schule mitgewonnen zu haben. Damals hatte der Oberstufenschüler des anderen Gymnasiums schon Chinesisch als Schulfach.
Ich hatte viel Klavier geübt und es hat sich gelohnt!
Heute noch finde ich die Sendung war motivierend. Wenn ich nur wüsste, ob man von damals noch ein Band oder Aufzeichnung bekommen könnte? War schon ein wichtiger Tag in meinem Leben.
Tochter Klasse 5 Gym. Präsentation in Bio. Ansage der Lehrerin: ohne P ower Point oder ähnlichem. 1. Schülerin präsentiert mit Laptop und PowerPoint. Mehrere andere auch. Meine Tochter natürlich ohne: Frage in die Runde: wer kriegt ne eins und wer kommt heulend nach Hause? „ Mama das hätten wir doch auch machen können“. Wenn sich Lehrer an ihre eigenen Vorgaben nicht halten und dann noch Schüler hoch oder abwerten je nach Tagesform dann darf man sich nicht wundern, dass man beim nächsten Mal als Mutter mit Tochter auch das ganz grosse Besteck auffährt. (La Traviata, mit handouts, Zusammenschnitt der wichtigsten Szenen, Literaturvergleich). Hat Mutter und Tochter wirklich Spaß gemacht und Tochter hat ner Freundin bei Aidareferat dann sogar noch helfen können…
Ich gehöre zu den Krebspatienten mit angegriffenem Immunsystem durch die Chemotherapie alle 1-2-3 Wochen. Ich bin froh dass meine Chemo grade mal anschlägt aber die Neutrophilen sind nach jeder Infusion grottenschlecht. Infektionsgefahr hoch- in Italien - im hinterletzten Dorfhospital- wurde ich aus Gründen ins Einzelzimmer verfrachtet. Danke Ihr Lieben besonders Dottoressa Veronica-
Bitte gefährdet meine Infektabwehr nicht unnötig. Gönnt mir noch 1-2 Jährchen und habt ein klein wenig Geduld, wenn wir langsam über den Flur kommen oder Probleme haben die Treppen zu meistern.
Auch SIE können Krebs bekommen und irgendwann gefährdet sein sich zu infizieren. Dann werde ich nicht mehr da sein, und Sie denken vielleicht dann an die alte Krebspatientin , die damals auf X um ein klein wenig Rücksicht bat.
Schlafen müssen Sie, aber das System ist krank. Übrigens hat sich bei meiner Mutter eine starker Eisenmangel herausgestellt, der natürlich kompensiert wird und ich konnte noch auf die starke Obstipation hinweisen, so dass auch gleich für die notwendige abführhilfe und Kochsalz/Wasser Substitution gesorgt war. Was machen nur all die Patienten ohne aktive Angehörige und gute Ärzte wie Sie?! Trotzdem schlafen und gesund bleiben. Wenn ich noch jünger wäre würde ich mich noch mal einklinken, aber mit Krebs im metastasierten stadium sehe ich meine Aufgabe mehr im koordinierenden Bereich.
Danke dass Die sich dadurch auch den alten Multimorbiden Patienten annehmen. Konnte gerade für meine 99 jährige Mutter eine Hausärztin finden, die Hausbesuche macht( 50 km nördlich KA). Auf die Bitte hin, doch nach x Jahren einen Hausbesuch zu machen, bekam ich die Antwort vom bisherigen Arzt: würde es Ihr dann besser gehen? Das hat mich doch sehr sprachlos gemacht. Jahrelang kein Bluttest, nierenwerte - nix. Sie kann nicht mehr in die Praxis und dafür gibt es doch den Hausarzt, oder?
Danke für Ihr Engagement auch im Namen meiner Mutter.
Dann weißt du ja was es bedeutet , wenn man auf die Hilfe angewiesen ist, Smartphone hat meine Mutter nicht mehr kennengelernt und Medien generell geht nur noch Zeitung lesen mit starker Brille und Fernsehen mit Lautsprecher. Aber wir telefonieren täglich und unsere Betreuerinnen tuen Ihr Bestes. Sie hat noch ihren Garten in Sehweite. Durch die Selbstverständliche Annahme „jeder oder jede“ hätte den Umgang mit modernen Medien inhaliert und dies auch so kommuniziert wird, ziehen sich die alten Menschen nur noch mehr zurück und kommen sich Dumm vor. Meine Mutter weiss soviel mehr über Botanik, Kochen, Handarbeiten und kann das auch noch- ganz toll ohne thermomix und wie die Geräte so heißen.
Jetzt stell Dir nur mal vor, Du hättest die Hilfe der Familie nicht, das ist nämlich auch eine Gnade!
Da sind sie ja noch jung-, richtig spannend wird’s mit 90 wenn die Augen nicht mehr mitmachen und der Weg zur Bank weit wird, bzw. wenn es überhaupt noch eine Filiale gibt. Hoffentlich haben Sie die Familie schon eingenordet und für die kleinen unvermeidlichen Dienstleistungen Geld zurückgelegt. Bzw sie verschenken jetzt schon alles und gehen in 10 Jahren auf Staatskosten ins Pflegeheim, wenn das dann noch so einfach geht-
Das ist so erschreckend wahr! Das ist Altersdiskrimnierung in seiner schlimmsten Form.
Mutter, 99, wäre ohne meinen Mann und mich von jeder Bezahlaktivität ausgeschlossen. Sieht schlecht, hört schlecht und inzwischen auf Rollstuhl angewiesen. Neue Hausärztin kommt ins Haus und ihre Betreuerinnen sind zuverlässig. Sie braucht keinen Telekomberater im Haus, der ihr weiss Gott was aufschwatzt sondern Zuwendung , die wir( ich krebskrank) soweit es bei 250 km Abstand und dank Morphium nicht mehr fahrtüchtig ,ihr noch geben können.
Ich bin quasi in der Apotheke von Opa Papa und Mama aufgewachsen.
3stufen trennten die Wohnung von der Offizin. Meine Eltern waren heftig damit beschäftigt als ich Laufen lernte zu verhindern, dass ich die bunten Packungen nicht mal „näher“ und von innen ansehen wollte und machten mir in Sachen Gift ! ganz schön Angst. Das wirkte zu gut, wenn ich mal wirklich als Kind ein Arzneimittel benötigte, schrie ich durch die ganze Apotheke. Mama Papa und Opa haben es dann doch geschafft ( die Dosis macht das Gift) mich zu überzeugen. Ich bin dann auch in 3. Generation Apothekerin geworden- habe mich aber doch der Industrie zugewandt und leider haben meine Töchter nicht Pharmazie studiert. Aber eine Juristin und eine Geographin mit Klimaschwerpunkt in der Familie ist doch auch klasse!
Meine Entscheidung Pharmazie zu studieren, kam nach einem Praktikum in der früheren Lehrapotheke meiner Mutter- die damals schon sehr alte Chefin war eine begnadete Motivatorin! Hatte noch keinen Tag an der Uni verbracht aber unter ihrer Anleitung und Aufsicht bedient, Salben angerührt, Arzneimittel ausgetragen, abends die Kasse gemacht, und so viel über das gelernt, was es heißt eine Dorfapotheke zu führen. Mein Vater war da schon eher zurückhaltender- er sah damals schon die Probleme, vor die man Apotheken stellen würde. Recht hatte er , aber bei mir hat’s zur Abschreckung nicht gereicht!
Und dann gibt es noch den Kater der den täglichen Leckerli- Rundgang bei der Nachbarin beginnt und von dort aus absahnt was zu kriegen ist- eine ältere Dame steht mit der Sticks Tüte schon auf dem Balkon und wartet auf den Herrscher der Straße. Oft bringt er Gastgeschenke (tot) mit. Mäuse, Ratten, kann auch mal was Größeres sein- dann bitte loben-loben-loben. Alle mögen ihn und er nutzt das schamlos aus. Er hat mindestens 4 leckerli-Beziehungen. Und wir werden gelobt weil wir ihn (hahaha) so gut erzogen hätten. Als er zu uns kam wusste ich in 24 Stunden das DER Herr alle um den Finger wickelt. Quod erat demonstrandum
Da muss ich doch echt eine wahre Geschichte dazu berichten: ich, verheiratet, damals um die 30 hatte einen Sparbrief über 15000DM angespart- es fehlten noch ca 1000 Mark damit er voll ist. Leider ist mein Auto gerade den Heldentod gestorben und so wollte ich an den Sparbrief ran ( zur Erinnerung: meiner und nur von mir angespart) . Auf der Bank hat eine nette Dame mein Anliegen zur Kenntnis genommen und lächelnd empfohlen doch mit meinem Mann nochmal zu kommen.
WARUM? Ich war so fassungslos dass ich tatsächlich mit Sparbrief abzog und zu einer anderen Filiale zwecks Auszahlung ging. Das war gut so. Der von dem Geld gekaufte kleine Golf hat mir / uns viele Jahre gute Dienste erwiesen, die Ehefrauen diskriminierende Filiale allenfalls für den Geldautomat nochmal besucht. Wie kann es sein, dass in den 90er Jahren immernoch die Ehefrau offensichtlich nur beschränkt geschäftsfähig war? Nein Mann wollte darüber lachen, aaaaber mein entsetztes Gesicht, hat die Tatsachen wieder zurecht gerückt. Ich drohte ihm, dass er beim nächsten versuchten Lacher den zweitschlüssel nie wieder sieht- hat gewirkt.
Ich ginge so gerne zum Frisör, aber wegen Chemo gibt’s Nix zu schneiden färben oder curlen. Nein , die Hasre kommen nicht wieder, die Chemo dauert solange ich sie vertragen kann. Danach kommt das Therapieende. Ich trage eine schöne Perücke, aber es fühlt sich an wie ein Hut und ich bin unglücklich damit- es juckt und beißt, es rutscht und verrutscht und ich habe Angst vor dem Wind. Als mich ein Freund in den Arm nahm, zog er versehentlich die ganze Perücke ab, ich hab’s bis jetzt nicht verkraftet. Ja, ich werde nicht mehr gesund, wünsche mir noch ein paar schöne Erlebnisse mit erträglichen Nebenwirkungen, aber ein Frisörbesuch wird nicht dabei sein.
@meanie75@vmuecke_k Lavendel braucht wenig Wasser, hab den vor Jahren neben meine Säufer ( Hortensien) gesetzt. Ich gieße nur die Hortensien und der Lavendel ist mit der Restfeuchte ganz zufrieden. Die Koexistenz geht jetzt ins 20. Jahr.
@girl_forrest@dertutnix@vmuecke_k Hab auch mit Mamma-Ca angefangen, inzwischen auch Leber und Lunge, kämpfe jeden Tag und freue mich über jeden erträglichen Tag.
Das habe ich schon verstanden, trotzdem ist es in der Situation nicht leicht das eine vom anderen zu trennen. Ich mag schon gute Witze , habe aber so viele Chemo Sitzungen hinter mir dass es mir schwer fällt in der akuten Situation- Nebenwirkungen in Schüben- auf die „lustigen“ Kommentare zu reagieren- aber du hast mich von den
Schmerzen tatsächlich etwas abgelenkt und vielleicht wird’s ja auch bald etwas besser,
Arbeitsfähig werde ich nicht mehr-das ist sicher!! Es seinDir gedankt!!
@dertutnix@vmuecke_k Mit so was macht man keine Scherze. Liege grade mit Bauchschmerzen nach Chemo auf dem Sofa und hoffe, dass die Diarrhoe nicht allzu übel wird dieses Mal. Egal wie der Scherz gemeint sein mag-für Betroffene kaum zu ertragen .
Früher waren in der Schultüte auch so praktische Dinge drin wie 2-3 paar Söckchen /Kniestrümpfe oder Strumpfhosen . Haargummis für Mädchen, Haarreif.
Sofern gespielt wird 3 Tennisbälle,
Kaleidoskop- sehr geliebt von mir,
Ganz wichtig: Poesiealbum ( Mama und Papa schreiben gleich rein). Buch: „wir zeichnen Tiere“. Puzzle wenn gerne gepuzzelt wird.
Dann stirbt sie schon seit 3 Jahren… ich glaube es geht zumindest auch um Aufmerksamkeit . Ich rufe jeden Tag an aber 220 km kann ich nicht so oft fahren und mit dem Auto gar nicht. Ihre Betreuerin ist so liebevoll, alles wird gerichtet, sie wird gebadet, gecremt und gepflegt, aber es bin halt nicht ich oder wenigstens eine Enkelin- die sind berufstätig und habe. Auch die 220 km zwischen sich und Oma. Es wird jeden Tag gemoppert am Telefon. Natürlich hat sie ne Klimaanlage- aber splitgerät ne- da muss ja ein Loch in die Wand.
Gärtner kommt zu spät oder gar nicht. Wer noch so meckern kann- stirbt nicht!
@MonikaK840@_Sarahsahara_ Danke- meine töchter und die Familien helfen und wir haben viel mehr Familientage als früher mit Essen gehen oder mal shoppen wenn ich kann und der Enkel ist ne Wuchtbrumme! Kinder sind gut ausgebildet gute Jobs und tolle Männer- das haben wir hingekriegt- und sie natürlich!