+++Aus aktuellem Anlass+++
Die Forderung einiger Islamreformer, den Anschlag in Berlin als Anlass zu nutzen, um die islamische Normenlehre bezüglich der „Sexualmoral“ innerhalb der islamischen Gemeinschaft „kritisch zu hinterfragen“, ist völlig fehlplatziert. Sie belegt das niederträchtige Vorgehen dieser Reformbewegung.
Zum einen impliziert dieser Ansatz einen pauschalen Kausalverdacht: Er degradiert die körperliche Unversehrtheit und das unschuldige Leben von Menschen zu einer Verhandlungsmasse - als Angebot, sich von einer vermeintliches Mitschuld freizukaufen zu können. Zum anderen wird die Wut in der Bevölkerung gezielt kanalisiert und gegen die islamische Gemeinschaft in Stellung gebracht, um systematischen Druck auf sie aufzubauen.
Dass, was die Menschen in Berlin erleiden mussten, widerspricht den konkreten Geboten und fundamentalen Werten des Islam zutiefst. Für eine solche Tat gibt es keinerlei Entschuldigung!
Der Schutz des menschlichen Lebens ist durch die islamischen Quelltexte und Gebote vollumfänglich und abschließend geregelt; er bedarf keiner zusätzlichen, willkürlichen Ergänzungen.
Der gestrige Angriff stellt eine schwere Sünde (Haram) dar und ist auf Basis fundierter Belege unmissverständlich zu verurteilen. Den Anschlag für reformpolitische Forderungen zu instrumentalisieren, weisen wir daher als zutiefst unredlich zurück.
#b2507
Nach der Hetzrede von Julian Reichelt, in der er entgegen den ermittlungstechnischen Erkenntnissen das Mordmotiv und die Verantwortung dem Islam zuschob, versucht NIUS nun, mit losen Versatzstücken aus der Vita des Täters nachträglich einen islamistischen Hintergrund zu konstruieren. Es ist der billige Versuch, Reichelts Agitationsrede im Nachhinein zu rechtfertigen.
Muslim-owned businesses in Liverpool were targeted during an anti-immigration protest, with demonstrators chanting slogans including, “Who the f**k is Allah?” and “Stop the boats.”
Videos circulating on social media show protesters gathering outside several businesses, raising concerns among local Muslim communities over rising Islamophobia and anti-immigration hostility.
Gegenvorschlag: Macht die Ibn-Rushd-Goethe-Bude zu einer Gedenkstätte für die Opfer des antiislamischen Vigilantismus und widmet sie Marwa El-Sherbini.
Das neu aufgestellte Hinweisschild für das muslimische Freitagsgebet im oberbayerischen Penzberg ist in der Nacht auf Samstag mit schwarzer Farbe beschmiert worden. Das teilte die Islamische Gemeinde Penzberg am Samstag auf ihrem Instagram-Account mit.
„Ein beschmiertes Schild – ein Angriff auf unser Miteinander“, schrieb der Imam Benjamin Idriz in seinem Statement, das von der Moscheegemeinde geteilt wurde. „Das beschmierte Schild ist kein Ausdruck von Meinungsfreiheit. Es ist ein Ausdruck von Intoleranz, Feindseligkeit und Muslimfeindlichkeit.“
Erst vor wenigen Tagen waren an Ortseingängen vier Schilder aufgestellt worden, die nicht nur auf die katholischen und evangelischen Gottesdienstzeiten aufmerksam machen sollen, sondern auch auf das Freitagsgebet der Penzberger Moschee.
Mit diesem gemeinsamen Projekt setze man ein Zeichen für gelebte Ökumene, gegenseitigen Respekt und den interreligiösen Dialog, hatte die Stadt Penzberg daraufhin auf ihrer Facebook-Seite mitgeteilt.
Während die Moscheegemeinde nach Einweihung der Schilder die Reaktionen in Penzberg als „durchweg positiv“ bezeichnete, beklagte sie zugleich muslimfeindliche Hassbotschaften in den sozialen Medien.
Ein 37-Jähriger ist nach einem Polizeieinsatz in Düsseldorf in einem Krankenhaus gestorben. Die Todesursache ist laut vorläufigem Ergebnis der Obduktion Sauerstoffmangel, wie die Polizei in Düsseldorf und die Staatsanwaltschaft Duisburg am Donnerstag mitteilten. Zudem gebe es Anhaltspunkte für eine Vergiftung. Der Mann hatte zuvor in einer Wohnung randaliert und herumgeschrien, weshalb er von Einsatzkräften gefesselt wurde.
Da ein Zusammenhang zwischen dem Tod des Mannes und der Fesselung in Bauchlage nicht ausgeschlossen werden könne, werde gegen sechs mutmaßlich beteiligte Polizeibeamte wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt, hieß es. Auch gegen zwei Mitarbeiter des Rettungsdiensts wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassen eingeleitet.
Die Einsatzkräfte waren in der Nacht zum Sonntag wegen Schreien aus einer Wohnung in Duisburg gerufen worden. Im Badezimmer hatte sich demnach ein 37-jähriger Gast des Mieters eingeschlossen, der lautstark schrie, durch unkontrollierte Bewegungen das Mobiliar beschädigte und nicht auf Ansprache der Einsatzkräfte reagierte.
Die Beamten verschafften sich den Angaben zufolge daraufhin Zugang zu dem Bad, legten dem Mann Hand- und Fußfesseln an und verständigten einen Rettungswagen. Im Verlauf des Einsatzes verlor der 37-Jährige demnach das Bewusstsein und musste reanimiert werden. Er starb wenig später in einer Klinik.
Die Ermittler wiesen darauf hin, dass vor einer abschließenden Bewertung weitere Ergebnisse der Untersuchungen von Gewebe und auf etwaige Giftstoffe abzuwarten seien.
Das nukleare Abkommen zwischen den USA und Saudi-Arabien kann im Kern in zwei Richtungen interpretiert werden:
Szenario 1: Die offensive Drohkulisse
In diesem Szenario fungiert der Deal als Instrument der Zwangsdiplomatie gegen Teheran. Washington signalisiert der iranischen Führung unmissverständlich die Konsequenzen einer fortgesetzten Urananreicherung: Sollte der Iran die Schwelle zur Atommacht überschreiten, werden die USA den regionalen Rivalen Saudi-Arabien technologisch und strategisch so ausstatten, dass Riad umgehend nuklear nachziehen kann. Der Deal dient hierbei als Hebel, um die Kosten einer iranischen Nuklearoption drastisch zu erhöhen und Teheran an den Verhandlungstisch zurückzuzwingen.
Szenario 2: Das defensive Gleichgewicht
Alternativ indiziert das Abkommen ein implizites Eingeständnis des Scheiterns der bisherigen Eindämmungspolitik. Es deutet darauf hin, dass Washington strategisch nicht mehr davon ausgeht, das iranische Atomprogramm langfristig blockieren zu können. Statt einer unrealistischen Denuklearisierung setzt die US-Außenpolitik in diesem Szenario auf Schadensbegrenzung: Die Etablierung eines kontrollierten, nuklearen Patts am Persischen Golf, bei dem sich die Regionalmächte durch das Prinzip der gegenseitigen Abschreckung im Gleichgewicht halten.
#Iran #SaudiArabia #USA
Blanker Hohn: Ausgerechnet NIUS echauffiert sich über Breiviks luxuriöse Haftbedingungen. Dabei gibt es erhebliche Schnittmengen zwischen Breiviks Manifest und den Narrativen, die Nius täglich verbreitet - allen voran die Erzählung von linken „Kollaborateuren“, die angeblich die Islamisierung Europas vorantreiben. Dass NIUS explizit von einem „Massenmörder“ statt von einem „Rechtsterroristen“ spricht, ist kein Zufall. Es ist ein bewusster rhetorischer Winkelzug, um eine Distanz vorzutäuschen.
Hasnain Kazim suggeriert einen islamistischen Hintergrund beim Mord an dem Trierer Studenten und behauptet, eine rechtsextreme Tat hätte stärkere Reaktionen hervorgerufen. Einen Beleg für dieses Motiv liefert er jedoch nicht. Indem er die gesellschaftliche Reaktion fälschlicherweise als „Nichts“ beschreibt, wird deutlich: Kazim geht es hierbei nicht um Aufklärung, Prävention oder das Opfer, sondern primär um das Platzieren eines eigenen Narrativs. https://t.co/w6f6TRbEkD
https://t.co/wvgtzC1WKA
Anstiftung zum antiislamischen Vigilantismus:
Julian Reichelt schiebt alle ermittlungsrelevanten Erkenntnisse - wie Tatumstände, Tätermerkmale und Tatabläufe - beiseite und ersetzt sie durch islamfeindliche Agitation. Seiner Darstellung nach seien der Koran und damit der Islam für die tödlichen Angriffe verantwortlich. Zudem macht er sowohl Ermittlungsbehörden als auch die Justiz verächtlich, indem er ihnen Unfähigkeit und ideologisch begründete Passivität vorwirft.
Diese Kombination aus Feindbildkonstruktion und dem Narrativ des Staatsversagens liefert den toxischen Nährboden, eine Dynamik der vigilantistischen Selbstermächtigung in Gang zu setzen.
#AntiislamischerVigilantismus #NIUS #Islam #Koran #HassUndHetze