Das ZDF versucht sich erstmals an einer Erklärung der massiven Insolvenzwelle. Die Erklärungen wirken jedoch wie aus einer anderen Welt.
#ZDF#Wirtschaft#Insolvenz#Deutschland
Einordnung: Das ZDF nennt steigende Energiepreise, Corona Nachwirkungen, den Ukrainekrieg, den Iran Krieg und fehlendes Wachstum als Ursachen. Im ersten Halbjahr 2026 wurden laut Beitrag rund 13.000 Unternehmensinsolvenzen registriert und der höchste Stand seit 2013 erreicht.
Kritik: Kein Wort fällt zu den aus Sicht vieler Unternehmen zu hohen Steuern oder den hohen Lohnnebenkosten und den fehlenden Wirtschaftsreformen. Stattdessen werden weiterhin vor allem Corona Nachwirkungen betont, obwohl viele Betriebe heute vor allem über die laufenden Standortkosten klagen.
Bewertung: Wer den wirtschaftlichen Niedergang erklären will, sollte alle wesentlichen Standortfaktoren benennen. Eine Analyse wirkt unvollständig, wenn zentrale Belastungen für Unternehmen außen vor bleiben.
Eine vollständige Analyse muss auch unbequeme wirtschaftspolitische Ursachen benennen.
Vielen Dank für den wichtigen Hinweis!
Quelle: ZDF
https://t.co/tymOwfjqvA
@jreichelt Ja es ist schwer zu ertragen, aber Vertrag ist halt Vertrag. Anscheinend hat man sich ja in der Mitte getroffen. Laufzeit wäre noch bis zur EM 2028 gewesen, also 14 Millionen.
Sehr interessant die Besetzung der Leitungsebene der Gesellschaft für Freiheitsrechte:
1 x Professorin mit Schwerpunkt Gender Legal Studies, früher Refugee Law Clinic;
1 x Professor mit Schwerpunkt Völkerstrafrecht und European Center for Human and Constitutional Rights;
1 x Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen (akj);
1 x Professorin Genderkompetenz, Legal Gender Studies, Recht der sozial-ökologischen Transformation, feministische Rechtspolitik;
1 x Ex MdEP die Grünen;
1 x Professorin Strafrecht und Geschlechtertheorie;
1 x Ex- MdB die Grünen;
1 x Mitglied Volt.
Na klar wollen die die AfD verbieten.
@welt Also ich habe bei der Bundeswehr gedient und auch Wachwechsel mit Fahne hissen durchgeführt und es war ganz klar Dienstordnung, dass die Fahne niemals den Boden berühren darf. Habe mich schon gefragt was das soll mit der Fahnen auf den Boden. Das dürfte alle Staaten betreffen.
@ulfposh Das mit dem Arbeitslosengeld I ist so nicht richtig dargestellt. Das AG I ist eine Versicherungsleistung, die je zu 50% von Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlt wird. Also im eigentlichen Sinne keine Sozialleistung.
@jungefreiheit AG I ist keine Sozialleistung im eigentlichen Sinne. Es ist einer Versicherungsleistung. In diese Versicherung haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu gleichen Teilen eingezahlt.
There were massive international protests over George Floyd and those police involved were severely punished with long prison sentences, yet the police responsible here did not even lose their jobs!
An incredibly unjust double-standard!
1/2 Ein Staat frisst sein eigenes Fundament
Wenn der wirtschaftliche Kern erst einmal verschwunden ist, bleibt ein Staatsapparat zurück, der sich selbst nicht mehr tragen kann. Eine gigantische öffentliche Verwaltung, ein teurer Sozialstaat und ein extrem überlastetes Gesundheitssystem wurden auf der Annahme aufgebaut, dass eine boomende Industrie die Rechnungen für immer bezahlen wird. Brechen diese Einnahmen weg, bleibt das System auf dem Papier zwar bestehen, verliert aber seine Überlebensfähigkeit. Es kommt zu einem Prozess, der stark an den Zusammenbruch der DDR oder an die Nachkriegszeit erinnert: Ein unaufhaltsamer Ausverkauf beginnt. Internationale Investoren sichern sich die verbliebenen Rosinen wie High-End-Patente und exklusive Technologien. Der große, unrentable Rest wird sich selbst überlassen. Ehemalige Kernregionen der Industrie verfallen, während Regionen, die ohnehin stets von Verwaltung und Tourismus lebten, auf niedrigem Niveau vorerst stagnieren.

Die Entropie der Wirtschaft und der irreversible Epochenbruch
Selbst die Hoffnung auf eine rasche politische Wende bei kommenden Wahlen greift ins Leere, da sie die Gesetze der wirtschaftlichen Entropie ignoriert. Destruktion verläuft immer rasanter als Konstruktion. Es erfordert Jahrzehnte, um hochkomplexe Lieferketten, industrielles Know-how und globale Netzwerke aufzubauen, aber nur wenige Jahre ideologischer Fehlsteuerung, um sie zu vernichten. Wenn in drei Jahren womöglich neue politische Kräfte die Regierungsverantwortung übernehmen, die das Ruder radikal herumreißen möchten, prallen sie auf eine verbrannte Erde. Ein globaler Konzern, der heute Milliarden in texanische oder asiatische Werke investiert, reißt diese nicht wieder ab, nur weil sich in Berlin die Rhetorik ändert. In der Zeit, die Deutschland bräuchte, um nur einen Bruchteil seiner Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen, ziehen andere Nationen technologisch uneinholbar davon. Der angerichtete strukturelle Schaden ist gewaltig und dürfte das Land für die nächsten 150 bis 200 Jahre prägen. Es ist der gnadenlose, aber logische Abstieg einer ehemals führenden Industrienation in die unwiderrufliche wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit.