@VDV_Verband@CBudras Sie haben vor kurzem die Bilanz auch in ihrem Podcast vorgestellt. Die veröffentlichten Zahlen geben mMn aber nicht die daraus gezogenen Rückschlüsse her. Haben Sie die Studie lesen dürfen? Ich bekomme nämlich keine Antworten auf meine Fragen. Einige andere auch nicht.
@PastaTigre@VDV_Verband Wann gibt es denn die ganze Studie zu lesen? Wäre schön, die Daten mal ordentlich nachvollziehen zu können. Die Rechnung der CO2-Bilanz kann man mit den paar veröffentlichen Zahlen wirklich nur sehr schwer nachvollziehen
@PastaTigre@VDV_Verband Ich zweifle sowieso an den 10%. Denn auf der Website bei der Vorstellung der Bilanz wird nur davon gesprochen, dass 10% der KäuferInnen (also Abos ausgenommen) auf min. eine Pkw-Fahrt am Tag verzichten. Nur bei der Berechnung tauchen plötzlich die 10% verlagerten Fahrten auf.
@VDV_Verband Aber laut der Studie/Bilanzseite haben nur 10% der Befragten tatsächlich auf mindestens eine Fahrt pro Tag verzichtet. Und daraus wird wiederum der Rückschluss gezogen, dass 10% PKW-Fahrten eingespart wurden. Das ist alles schöngerechnet. Wo kann man die ganz Studie lesen?
@VDV_Verband Wie kommt man darauf, das C02-Ersparnis so herzuleiten:
10% der Befragten verzichten durch das 9€Ticket auf min. eine Fahrt pro Tag -> 10% der Fahrten mit dem 9EuroTicket hätten sonst mit dem Pkw stattgefunden.
Das kann man so nicht machen. Wo kann man die ganze Studie lesen?
@AchimTruger@ifso_due@unidue Das würde dann im Umkehrschluss eine Bremse der Energiepreissteigerung für niedrige Einkommen bedeuten finanziert durch höhere EK. Also im Endeffekt doch wieder ein "progressives Energiekostensystem"? Da auch abs. Auszahlung durch Steuereinnahmen &/oder Schulden finanziert werden
@AchimTruger@ifso_due@unidue Politisches Ziel müsste dann eine horizontale Nettobelastungslinie sein? Kann ich gut nachvollziehen. Da sind wir dann aber auch unter Berücksichtigung dessen, dass die %uale Bruttobelastung in unserem System nicht horizontal verlaufen kann, schon nah dran.
@AchimTruger Dann kann man IhrerMn die Forderung ableiten, dass es noch weiterer Entlastungspakete bedarf? Denn die Nettobelasung geringer Einkommen wurde doch bereits mit jeder Entlastungmaßnahmen der %ualen Nettobelastung höherer Einkommen angepasst. Also Weg richtig, aber mehr notwendig?
@AchimTruger progressiven System unterliegen sondern für alle gleich hoch sind, ist es klar, dass geringe Einkommen %ual stärker getroffen werden. Durch Energiekosten soll grunds. keine Verteilungswirkung erzielt werden. Habe die Grafik mal grob angepasst (rot= oben genannter Vergleichswert)
@AchimTruger Spannende Grafik. Aber zeigt sie nicht deutlich, dass geringere Einkommen stärker entlastet werde? Wichtig, um die Grafik ordentlich einschätzen zu können ist mMn auch der Vergleich zum normalen prozentualen Anteil der Energiekosten am Einkommen. Da Energiekosten keinem (1/2)