Ich sitze als Schöffe in Verfahren, in denen wir entscheiden müssen, ob z. B. eine demente 90-Jährige, die im Krankenhaus während eines Demenz-Schubes ihre Bettnachbarin angegriffen hat, im Maßregelvollzug neben Schwerstverbrechern bleiben muss – oder (mit Bewährungsauflagen!) in eine passende Senioreneinrichtung kann. Wenn sie in der Einrichtung aufgrund ihrer Demenz nochmal aggressiv werden würde, würde sie gegen die Auflagen verstoßen – und wieder einfahren.
Gleichzeitig lassen wir einen schon verurteilten Mann, der einen Anschlag geplant hat (plus schwere Körperverletzung und räuberische Erpressung in der Akte), nach 22 Monaten frei und schicken ihn zu 26 Therapiegesprächen. Zudem sammeln wir ihn NICHT ein, wenn er auf Social Media pro-terroristische Inhalte teilt. Ein Auto kann der 21-Jährige(!) trotz sporadischer Überwachung dennoch mieten und seine Tat begehen.
Wie soll man das noch irgendwie erklären? Ich bin in einer Partei engagiert, ich bin Schöffe, ich hab Ehrenämter, ich mache alles gerne mit, damit das Land funktioniert. Ich glaube im Grundsatz an unser System. Aber es muss sich was ändern.
Die Reaktionen auf den Anschlag auf den CSD sind so vorhersehbar wie langweilig.
Dennoch ist es irgendwie anders. Und ich habe nun wirklich tausende Postings dazu lesen müssen.
▶️ Viele Linke, Linksradikale, Antifaschisten und Queers sind bemüht, ihr Weltbild nicht stören zu lassen. Spürbar ist aber, dass der Funke des Zweifels gesät wurde.
Die eingeredete Opfer-Hierarchie, die zum Schulterschluss der Linksradikalen mit den Islamisten geführt hat, funktioniert nicht mehr, wenn der eine den anderen angreift. Was er auch zuvor schon mehrfach getan hat, aber das war leichter zu ignorieren.
Zwar ist nicht mit einer großen Abkehr zu rechnen. Aber vielleicht sickert langsam in das ein oder andere Hirn, was den Islamisten nach der „Dekolonialisierung“ und dem überwundenen Kapitalismus so vorschwebt.
▶️ Rechtsaußen verhält sich geradezu putzig.
Bis etwa 22:00h gestern Abend wurde über Schwule und Queers abgeledert, was das Zeug hält. Danach versucht man schlagartig so zu tun, als wäre die Freiheit und Sicherheit des CSD irgendwie oben auf der eigenen Agenda.
▶️ Der tatverdächtige Abdul Ballout, der gerade erst aus einer langen Jugendhaft entlassen wurde, steht dem IS nahe.
Das Ziel des IS ist ein islamisches Kalifat. Der einzige echte Unterschied zur Hamas und Hisbollah ist die Vorgehensweise: Letztere priorisieren zunächst die Region und die Zerstörung Israels, der IS will sofort einen weltweiten Kampf.
▶️ Der IS ist für die Taktik der „einsamen Wölfe“ bekannt: Junge Männer, die sich selber radikalisieren.
Das wird von Sicherheitsleuten so genannt, ist aber weder heroisch noch romantisierend gemeint. Die einzige Qualifikation, die man braucht, um für den IS zu töten, ist willens zu sein.
▶️ Es war häufig von Bezügen zur bevorstehenden Wahl in Berlin zu lesen. Ich wage zu bezweifeln, dass der IS überhaupt davon weiß. Oder dass es ihn eine Bohne interessiert. Übrigens wird in Deutschland ständig irgendwo gewählt. In den vergangenen zehn Jahren hat nach jedem CSD eine Wahl stattgefunden – einzige Ausnahme 2020 wegen Corona-Chaos.
▶️ Einige geistig Verwirrte haben Thesen aufgestellt, Russland bzw. Putin habe Terroristen geschickt. False Flag geht ja immer wie geschnitten Brot.
Die Verbindung von dem vorbestraften Ballout zum islamistischen Milieu ist aber einschlägig.
Wir erinnern uns an den Anschlag auf die Crocus City Hall 2024 bei Moskau? Ich hatte ausführlich berichtet. Das war auch der IS. Die Abteilung „Provinz Khorasan“ (ISPK). Die haben nämlich auch etwas gegen Russland. Denn die haben etwas gegen alle, die nicht streng sunnitisch leben.
▶️ Bemitleidenswert auch die Versuche der Rechtsradikalen und AfD-Mitläufer, die nun etwas von „Ausländer raus“ und „Remigration“ faseln.
Das „ou“ im Namen Ballout weißt auf eine französische Schreibweise hin. Also vermutlich Nordafrika oder Libanon. Und siehe da: Abdul Ballout hat einen libanesischen Hintergrund.
Er wurde aber in Berlin geboren und hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit 2015 hat das also auch nichts zu tun.
Nicht einmal, wenn die AfD die absolute Macht in ganz Deutschland hätte, könnte sie den Sympathieträger ausweisen. Wohin denn? Glaubt irgendwer wirklich, der Libanon – zu großen Teilen schiitisch und zu einem Drittel christlich – würde den gerne aufnehmen?
Populisten werden immer irgendwann an den Punkt kommen, an dem es keine einfachen Lösungen mehr gibt.
▶️ Das funktioniert in beide Richtungen. Zweimal musste ich heute Morgen etwas von „Willkommenskultur“ lesen. Unironisch. Ein Zeichen dafür, wie fest einige Menschen die Augen verschließen und sich gar nicht damit auseinandersetzen, was innerhalb der muslimischen Welt so passiert. Das sind nämlich nicht alles arme, unschuldige, postkoloniale Opfer.
Wenn einer hier geboren ist und die deutsche Staatsbürgerschaft hat, ist für mich nicht schlüssig, wie willkommen man den noch heißen könnte. Es sei denn, man gibt den Grundsatz auf, dass der Staat über der Religion steht.
▶️ „Besser schützen“, egal von wem es kommt, ist Unfug. Nirgendwo wird so gut geschützt, wie in Berlin. Mehr geht nicht.
Der Anschlag fand weder auf dem Gelände der Kundgebung statt, noch auf dem Weg der Parade. Der Täter hat vermutlich bewusst bis abends gewartet und außerhalb der Sicherheitsbereiche zugeschlagen.
⏸️ Das Problem ist meiner persönlichen Meinung nach kein Ergebnis von verfehlter „Migrationspolitik“, sondern von verfehlter Sicherheitspolitik. Migration wird nur nicht als Teil dessen verstanden.
Das hat nichts mit irgendeiner Partei zu tun, sondern zieht sich quer durch absolut alle Parteien. Unterbesetzung der Ausländerbehörden (die in diesem Fall eh keine Rolle spielen), Unterfinanzierung aller Polizeien, oberflächliche Personenprüfungen bei Aufnahme, Beschränkungen der Nachrichtendienste…
Wenn heute ein Asylbewerber aus Afghanistan, dem Irak oder dem Libanon abgängig ist, wird nicht nach dem gefahndet. Den Satz ruhig zweimal lesen. Die Ausländerbehörde klopft an der Tür, und wenn keiner aufmacht, geht sie wieder und kann nichts machen.
Die Freiheiten des Individuums werden – aus Angst vor einem übergriffigen Staat - höher angesetzt, als die Abwehr dieser Gesellschaft gegen Gefahren. Das ist über Jahrzehnte tradiert. Und unsere Moral verbietet uns bis zur suizidalen Selbstaufgabe, Muslime als mögliche Gefahr zu sehen.
Das ist keine Bewertung, sondern eine Feststellung.
Und genau das nutzen Terroristen als Einfallstor. Eine konstruktive, sinnstiftende Antwort darauf sehe ich weder bei Links- noch bei Rechtsradikalen; bei Populisten, Propagandisten und Verzweifelten auf der Suche nach einfachen Lösungen nicht.
Solche Anschläge auf so genannte Soft Targets sind weltweit seit 20 Jahren ein Ding. Wenn Sieglinde-Annerose aus Oer-Erkenschwick nun jammert, dass man ja nirgendwo mehr sicher hingehen könne, kann ich das nur sehr bedingt ernst nehmen. Egal, wen Sieglinde-Annerose wählt.
Mein angefragter und angekündigter Artikel zur Gefahr durch den Schulterschluss von Linksextremisten und Islamisten wird noch kommen. Gerade macht es aber absolut keinen Spaß, ich bin frei von „Ich hab’s doch gesagt“. Ich sehe gesellschaftliche Probleme.
Religiös motivierte Straftaten werden erst seit 2017 bundesweit erfasst.
Derzeit leben in Deutschland 140.000 Ausreisepflichtige, die eine Duldung haben. 24.000 sind vollstreckbar Ausreisepflichtig. Man müsste täglich etwa 66 Menschen abschieben und es würde trotzdem ein Jahr dauern. Gegen 14.000 weitere „Ausweisungen“ sind Rechtsmittel anhängig.
Etwa 450 bekannte islamistische Gefährder leben in Deutschland. Eine Dunkelziffer gibt es nicht.
ℹ️ Leserfrage: Russisches Schiff vor England?
▶️ „U.M. ich habe eine ganz anderen Beitrag gefunden: Quelle SRF;
Russisches Kriegsschiff übt im Ärmelkanal mit scharfer Munition
[…]
Könnte ich dich bitten mal nachzuforschen, ob das stimmt?“
▶️ Ja, das können Sie. Und ja, das stimmt.
Es handelt sich um die U-Jagd-Fregatte Neustrashimy.
Mit dem Ding hatte ich auch schon während meiner Dienstzeit mehrfach zu tun, damals war die Neustrashimy Klasse noch flammneu.
Da brauch ich auch nicht lange „nachforschen“. Die Briten haben das selber veröffentlicht.
Die Medien haben es nur wieder dramatisiert. „Scharfe Munition“, „nur 40 Meilen vor der britischen Küste“, „auch die Franzosen beobachten das Schiff“...
Nur deshalb gehe ich darauf ein. Um wiedermal zu erklären, dass das absolut nichts Besonderes ist. Und kein Grund zur Panik.
Da so etwas zu meiner Dienstzeit Tagesgeschäft war und sogar genau so etwas der Job meiner Einheit war, erkläre ich es mal eben aus dem Lamäng.
Es fliegen ständig Jets über die Zonen anderer, auch eher nicht-freundschaftlich gesinnter Staaten. Das ist ein kurzes Antesten. Man kann dadurch Informationen sammeln. Wie lange für einen Alarm gebraucht wird, wer alarmiert wird, usw. Dafür fängt keiner einen Krieg an.
Was die Russen nördlich der baltischen Staaten tun, ist schon eine Nummer dreister. Das hat auch schon etwas von Drohen. Aber auch das ist kein Grund zur Aufregung.
Bei Schiffen funktioniert das ganz ähnlich. Da Schiffe aber auch immer Botschafter sind, ist da meist ein politischer Zweck mit verbunden.
Im letzten Jahr ist beispielsweise die Grigorowitsch durch den Kanal gelaufen. Und hat dann einen „Warnschuss“ Richtung einer Yacht abgegeben, die sich angeblich genähert hat.
Russland will auf dicke Hose machen.
Durch das Embargo unterhält Russland eine Schattenflotte. Und die Neustrashimy sollte Schiffe dieser Schattenflotte begleiten und sichern. (Deshalb ein U-Jäger, was aber albern ist.)
Hinterm Kanal hat sie dann mal ein bisschen rumgeballert. T-online zitiert das britische Verteidigungsministerium: „Die Schießübung dauerte demnach 30 Minuten und fand in internationalen Gewässern statt.“ …auf dicke Hose machen. Piew Piew und wieder weg. (Ok, 100mm rumst schon, ist kontextbezogen aber halt nur Piew Piew. …uuundwiederweg.)
Und die Schiffe sind bei solchen Fahrten auch immer „scharf munitioniert“. Alle.
Das ist die russische Art zu sagen „Seht her, was wir uns trauen! Kommt unseren Tankern nicht zu nahe!“
Und die werden auch sicher nicht nur von den Briten und Franzosen „beobachtet“. Die werden von allen getrackt, wo sie durchlaufen. Niederländer, Belgier, Dänen, Norwegern und auch Deutschen. Flugzeuge, Satelliten, Wärmebilder, EloKa.
Die Matrosen können sich vermutlich zu jeder Zeit ans Oberdeck stellen und winken, irgendwer wird sie schon fotografieren.
Bild: Die Neustrashimy beim Einlaufen in Havanna, Kuba. 27.07.2024
Der russische Händler Wildberries führt offiziell eine Kategorie für Kriegsausrüstung unter der Bezeichnung „Alles für die SVO“. In dieser Kategorie sind derzeit 228.322 verschiedene Produkte gelistet.
Zum Beispiel werden bei Wildberries verkauft: Optokoppler-Glasfaserspulen für Drohnen, Abwurfmechanismen für Drohnen, spezialisierte Drohnenmodule, störfeste Antennen und Navigationsempfänger für Kampfdrohnen, speziell für leichte Fluggeräte angepasste Wärmebildkameras, Mittel zur elektronischen Kampfführung, tragbare Anti-Drohnen-Detektoren, Schlagbolzen-Vorrichtungen zur Zündung von Munition bei Drohnenabwürfen und vieles mehr.
Noch irgendwelche Fragen dazu, warum diese Lagerhäuser angegriffen werden?
#Syria: #IRGC took advantage of the 100s of Iraqi oil tankers traveling daily to Baniyas to smuggle a truckload of weapons intended for Hezbollah.
A large cache of anti-tank weapons and a hundred of fiber-optic FPV drones was seized at the Tanf border crossing after entering from Iraq.
Selenskyj hat Generalmajor Mykhailo Drapatyi zum nächsten Oberbefehlshaber der Ukraine 🇺🇦 ernannt.
Am 9. Mai 2014 saß er als Bataillonskommandeur in diesem ersten BMP Schützenpanzer, der durch die russische 🇷🇺 Barrikaden brach, um Geiseln zu befreien, die im Polizeipräsidium der Stadt Mariupol festgehalten wurden, und half so vor 12 Jahren die Einnahme der Stadt zu verhindern.
Jeder in der Ukraine kennt diese Helden Geschichte von Drapatyi. Die Russen hassen ihn seitdem wie die Pest. Deswegen flippen die RU Milblogger auf Telegram gerade auch so aus.
So sieht ein Samstag in der Ukraine aus. Russischer Angriff auf Sumy heute, am 11. Juli 2026. Wieder gibt es Verletzte und Tote. Seit 1599 Tagen werden Ukrainerinnen und Ukrainer in ihrem Land mit Raketen, Drohnen und Gleitbomben terrorisiert. Russland muss seinen Krieg beenden.
Ein Linienbus hält, der Fahrer betet, die Fahrgäste warten. Millionen Muslime beten, ohne dass es jemand merkt: zu Hause, in der Pause, in der Moschee – und das ist selbstverständlich zu akzeptieren. Hier aber geht es um einen Anspruch: die eigene Religiosität über die Verantwortung für andere zu stellen, über die Pflichten des Arbeitsplatzes. Genau hier muss eine liberale Gesellschaft klar sein. Doch die Verunsicherung ist so groß, dass viele keine Worte und keine Argumente mehr finden, um selbst die klarsten Regeln zu kommunizieren. Das passiert, wenn man Vielfalt und Toleranz ausschließlich als Zelebrieren von Unterschieden versteht – und dabei vergisst: Regeln, die für alle gelten, sind das Fundament jeder multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft.
Im Berliner Tiergarten wurden Aktivisten mit ukrainischen Flaggen attackiert. Dahinter stehen die berüchtigten Brüder Wjatscheslaw und Iwan Seewald, AfD-Unterstützer, die nach Russland geflohen sind und dennoch derzeit durch Deutschland touren.
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Traf eine Gruppe Ahmadiya-Muslime an einem Stand, die mir sagten: „Islam ist Toleranz!“
Ich antwortete: „Ah, wie schön, Sie akzeptieren also, wenn Ihr Sohn sagt: ‚Übrigens, ich bin schwul. Darf ich euch meinen Freund Stefan vorstellen, Mama und Papa?‘ Sie akzeptieren, wenn Ihre Tochter sagt: ‚Ich habe einen Freund, er heißt Michael. Wir wollen übrigens nicht heiraten. Ach, und freut euch: Ihr werdet Oma und Opa!‘ Sie akzeptieren, wenn Ihr Kind Ihnen sagt: ‚Wisst Ihr was? Ich konvertiere zum Christentum. Dem fühle ich mich näher.‘ Oder: ‚Ich habe mit Religion nicht viel am Hut, ich glaube nichts.‘ Das alles sagen Sie mit Ihrem Satz über Toleranz, wie schön!“
Das Gespräch war dann beendet.
⏸️ Die Linke hat auf ihrem Parteitag beschlossen, dass das Vorgehen Israels im Gazastreifen einem Völkermord entspricht.
Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob das so ist. Denn diejenigen, die einen sehen, wollen einen sehen.
Viel entscheidender ist ein Punkt, der in der Aufregung darüber unbemerkt vorbeischlüpft.
Ob ein Völkermord vorliegt oder nicht, ist nicht mehr eine Frage von Fakten. Nicht wie und warum Menschen getötet wurden, sondern wie viele. Ob ein Völkermord vorliegt, ist nicht mehr Sache eines Gerichtsurteils oder einer Legaldefinition.
Völkermord wurde endgültig zu einer Meinung herabgewürdigt. Ein laienhaftes Fürwahrhalten, basierend auf dem, was man glaubt, denkt, empfindet und auf Social Media gesehen hat. Bestätigt durch gegenseitige Selbstversicherung und Mehrheitsbeschluss von militärisch und juristisch Ahnungslosen.
Russische sogenannte "Helden" des Ukrainekriegs organisieren sich nach ihrer Rückkehr zunehmend in bandenmäßigen kriminellen Strukturen.
Weil die ehemaligen Soldaten oft mit Drohnenerfahrung, Sprengstoffkenntnissen und illegalen Waffen nach Hause kommen, verüben sie mittlerweile hochgradig organisierte Raubmorde, um an das große Geld zu kommen.
Diese extreme Kriminalität entsteht vor allem, weil die Rückkehrer keinen Platz mehr im zivilen Leben finden. Ein gewohntes Frontgehalt von 200.000 Rubel ist auf dem normalen Arbeitsmarkt utopisch, und selbst die Justiz schreckt niemanden ab, da Kriminelle durch neue Militärverträge einer Haftstrafe sofort entgehen können.
Diese Frustration nutzen ultrarechte Organisationen wie die „Russische Gemeinschaft“ aus, die enttäuschte Veteranen gezielt als bewaffneten Flügel rekrutieren. Gleichzeitig brodeln innerhalb der Truppe massive Konflikte über Bestechungsgelder.
Die Behörden wissen genau, was vor sich geht, und versuchen, die 167.000 Heimkehrer durch Verbote zu überwachen, doch sie wissen auch, dass sie das alles nicht mehr unter Kontrolle bekommen.
Da sich in Russland niemand um die Heimkehrer kümmert und sie völlig auf sich allein gestellt sind, muss sich Russland nun darauf gefasst machen, dass eine Welle brutalster Mörder und Verbrecher unaufhaltsam in die Heimatstädte rollt.
AI subscriptions are dead
Claude Fable 5 will only be on the Anthropic subscription until June 22nd. After that, you will need to pay for usage per token
This will be the start of a much larger trend
Frontier models will no longer be included in subs
You’ll pay a fee and it will only get you access to older, much cheaper models
If you want access to that dank AI sour diesel, you’re going to need to pay for every token you use. No more subsidies
And it make sense. The subsidies were just a Ponzi scheme
For those that don’t know, when you pay $200 a month for an AI sub, you get thousands of dollars of tokens
These AI companies actively lose tremendous amounts of money because of these subscriptions. GDPs of most countries every year are lost on your $200 Claude Max sub
The investor money is running dry. IPOs are coming because of this. And with IPOs need to come profitability
The golden age of paying $200 a month and being able to code on 40 Claude Code instances and getting a usage reset every 5 minutes are about to die
The party couldn’t continue ever. You can’t just leverage the entire global economy for years and expect nothing to break. Now it’s time to pay up
Means a few things:
1. Time to be responsible when it comes to which models you use. You don’t need Fable 5 for GPT 5.5 Xhigh for everything. Build the skill of knowing when to use cheap models
2. Local LLMS/hardware will come even more in demand. I’m currently running GLM on my Mac Studio. It’s great. Is it Fable? No. But it gets the job done for free on simple tasks. Learn about local LLMs
3. This is the beginning of the wealth gap expansion. Those that can afford to spend $10,000 a month on Fable 5 will build incredible products that eat up more and more of the economy. Those that can’t afford Fable 5 will have an insane disadvantage
4. The government will need to step in eventually. There will be too much civil unrest. I hope the answer isn’t free money. That won’t do anything. I hope the answer is education/access to AI resources for ALL. Universal Basic Opportunity
5. You need to seriously reconsider where your money goes every month. If you are complaining about AI prices and in the back of your mind you know your skill set is becoming quickly irrelevant, all while spending money every month on Netflix, Xbox Live, Paramount +, drugs, DoorDash, Uber, and other things that bring nothing positive to your life, you are simply doing it wrong. AI is an investment in yourself. It’s an investment in your relevance to the global economy. You need to make sure you make that investment
The pieces on the board are quickly moving around. The rules are changing. The battlefield is shifting. If you’re not strategizing accordingly, you’re cooked.
After having met both Vladimir Putin and Dmitry Medvedev, Russia’s former president, I can assure you: they respect only power.
The debate about European envoys risks becoming a distraction if it is not anchored in a peace-through-strength strategy.
My opinion piece in The Economist
Wie verlogen kann man sein? RuZZland 🇷🇺 behauptet, die Ukraine 🇺🇦 würde "unschuldige Studenten" in einem College in Starobelsk angreifen. Dabei zeigen sie selbst ganz stolz, wie sie genau dieses College als Militärbasis für Drohnen-Piloten und zur Rekrutierung missbrauchen. Die Studenten werden hier als Schutzschild instrumentalisiert und Angriffe auf ukrainische Zivilinfrastruktur und Zivilisten werden mit sowas gerechtfertigt. Einfach nur abstoßend.
#Starobelsk #RusZZia #Propaganda
Sevim Dağdelen (BSW) beim Betreten der russischen Botschaft im Mai 2025. Empfangen wird sie von einem GRU-Agenten und Kurator des Spionagenetzwerks in Deutschland.
🧵1/22
ℹ️ Die Meldung von heute Morgen geht so:
▶️ Israel hat im Libanon angegriffen.
▶️ Mindestens 19 Menschen wurden getötet.
▶️ Bei einem Angriff auf das Dorf Deir Kanun al-Nahr wurden zehn Menschen getötet, davon drei Kinder und drei Frauen.
▶️ Das sind Regierungsangaben.
▶️ Das Gesundheitsministerium sprach von einem „Massaker“.
Wer sich aber etwas mit dem Libanon beschäftigt hat, wird stutzig.
Denn die Regierung steht eher auf der Seite Israels. Sie hat die derzeitige Waffenruhe ausgehandelt und dabei entsprechende Zugeständnisse gemacht, dass Israel weiter südlich des Flusses Litani agieren darf.
Sie hat viele Signale gesendet, sich endlich von der Hisbollah, die im Süden einen Staat im Staate unterhält, und damit vom Iran befreien zu wollen.
Und wenn man mal darüber nachdenkt, klingt die ganze Meldung nach einem typischen Playbook. Merkwürdig vertraut. Viele Menschen getötet, überdurchschnittlich viele Frauen und Kinder, keine Angaben zu Kombattanten, „Massaker“.
Vertrieben wird die Meldung wohl vor allem durch die dpa-AFX. Zumindest da, wo es angegeben wird. Denn durch das Agenturprivileg müssen die Medien diese Quelle nicht angeben. Wenn sie von einer Agentur kommt, und sind auch nicht juristisch dafür verantwortlich.
Die dpa-AFX ist eigentlich eine Agentur für Wirtschaftsmeldungen, ein Zusammenschluss der deutschen Presseagentur dpa und der österreichischen Austria Presse Agentur. Und deshalb taucht diese Meldung auch bei börse*de und anderen Wirtschaftsportalen auf. Die kontrollieren nämlich kaum noch, das ist alles automatisiert.
▶️ Ja. Richtig. Sie lesen Meldungen, die von einer Agentur von irgendwo kommen, von einem anonymen Redakteur, ohne dass man Ihnen das sagt.
Aber immerhin ist das ja eine „Regierungsmitteilung“. Es ist offiziell. Es muss also etwas dran sein.
▶️ Nun, im Libanon herrscht Konfessionalismus (konfessionelles Proporzsystem). Das bedeutet, dass festgelegt ist, welche Religion welchen Posten in der Regierung bekommt.
Übersetzen wir das auf Bayern: Angenommen in Bayern würde gewählt und die Grünen würden 60% bekommen und die CSU 5%. Dann würde der Posten des Ministerpräsidenten trotzdem an die CDU gehen, weil das vor 80 Jahren mal so bestimmt wurde.
▶️ Im Libanon ist der Präsident immer ein maronitischer Christ, der Premierminister immer ein sunnitischer Moslem und der Parlamentspräsident immer ein schiitischer Moslem. Es gibt auch Posten, die immer an einen Drusen oder einen orthodoxen Christen gehen.
Einige werden ahnen, wohin die Reise geht.
▶️ Der derzeitige Gesundheitsminister im Libanon - also das Ministerium, das diese „Regierungsmeldung“ herausgegeben hat - ist Rakan Nasreddine.
Der Name Nasreddine bedeutet so viel wie „Verteidiger des Glaubens“ (Nāṣir ad-Dīn). Immer, wenn man Endungen wie „-eddine“ liest, weiß man, das ist die französische Umformung eines arabischen Namens. Der Libanon und Syrien waren französisches Völkerbundsmandat, Rakan Nasreddine ist also ein libanesischer Araber.
🔴 Und Rakan Nasreddine hat den Posten des Gesundheitsministers für die Hisbollah.
Richtig gelesen.
Das ist keine Hasbara oder Verschwörungszeug, das ist ganz offiziell.
Die Hisbollah ist als Partei auch mit 10% im Parlament vertreten. Und da sie konfessionell zur Fraktion der schiitischen Muslime gehört, hat sie das Gesundheitsministerium und das Arbeitsministerium inne.
Das erklärt vielleicht auch Meldungen, in denen Rakan Nasreddine sich im März beklagte, dass über 100 Mitarbeiter „aus dem Gesundheitssektor“ getötet wurden. Damals übrigens auch vertrieben durch die dpa-AFX, die scheinen da einen guten Draht zu haben.
Denn das macht ja militärisch überhauptkeinen Sinn. Warum sollten die IDF ausgerechnet Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums ausknipsen? Nicht einmal, wenn sicher einige daraus lesen wollen, Israel habe bewusst Ärzte getötet. Aber es waren eben keine Ärzte, sondern „Mitarbeiter im Gesundheitssektor“.
Ockhams Rasiermesser: Die einfachste Lösung ist allen anderen vorzuziehen.
Viel naheliegender ist doch die Möglichkeit, dass Israel nach den erneuten Angriffen der Hisbollah dort angehörige der Miliz bekämpft hat. Und diese durch eben diesen Hintergrund vermehrt im „Gesundheitssektor“ arbeiten. Weil die Hisbollah natürlich Jobs an Mitglieder und Affiliierte vergibt.
Eine spannende Parallele zur Hamas allemal.
Es hat Monate gebraucht, bis die Medien endlich dazu übergingen, wenigstens manchmal zu erwähnen, dass das Gesundheitsministerium im Gazastreifen von der Hamas geleitet wird.
Und der Zivilschutz, und die Universitäten, und die Krankenhäuser, und die Schulen, und… Ach ne, das wird nie erwähnt. Schon gut.
🔴 Meine Damen und Herren:
Ihre heutigen Nachrichten wurden Ihnen präsentiert von der Hisbollah.
Mit freundlicher Unterstützung des Irans.
Man sagt es Ihnen nur nicht. Es war ja eine „Regierungsmitteilung“.
A Norwegian neuroscientist spent 20 years proving that the act of writing by hand changes the human brain in ways typing physically cannot, and almost nobody outside her field has read the paper.
Her name is Audrey van der Meer.
She runs a brain research lab in Trondheim, and the paper that closed the argument was published in 2024 in a journal called Frontiers in Psychology. The finding is brutal enough that it should have changed every classroom on Earth.
The experiment was simple. She recruited 36 university students and put each one in a cap with 256 sensors pressed against their scalp to record brain activity. Words flashed on a screen one at a time.
Sometimes the students wrote the word by hand on a touchscreen using a digital pen, and sometimes they typed the same word on a keyboard. Every neural response was recorded for the full five seconds the word stayed on screen.
Then her team looked at the part of the data most researchers had ignored for years, which is how different parts of the brain were communicating with each other during the task.
When the students wrote by hand, the brain lit up everywhere at once.
The regions responsible for memory, sensory integration, and the encoding of new information were all firing together in a coordinated pattern that spread across the entire cortex. The whole network was awake and connected.
When the same students typed the same word, that pattern collapsed almost completely.
Most of the brain went quiet, and the connections between regions that had been alive seconds earlier were nowhere to be found on the EEG.
Same word, same brain, same person, and two completely different neurological events.
The reason turned out to be something nobody had really paid attention to before her work. Writing by hand is not one motion but a sequence of thousands of tiny micro-movements coordinated with your eyes in real time, where each letter is a different shape that requires the brain to solve a slightly different spatial problem.
Your fingers, wrist, vision, and the parts of your brain that track position in space are all working together to produce one letter, then the next, then the next.
Typing throws all of that away. Every key on a keyboard requires the exact same finger motion regardless of which letter you are pressing, which means the brain has almost nothing to integrate and almost no problem to solve.
Van der Meer said it plainly in her interviews.
Pressing the same key with the same finger over and over does not stimulate the brain in any meaningful way, and she pointed out something that should scare every parent who handed their kid an iPad.
Children who learn to read and write on tablets often cannot tell letters like b and d apart, because they have never physically felt with their bodies what it takes to actually produce those letters on a page.
A decade before her, two researchers at Princeton ran the same fight using a completely different method and ended up at the same answer. Pam Mueller and Daniel Oppenheimer tested 327 students across three experiments, where half took notes on laptops with the internet disabled and half took notes by hand, before testing everyone on what they actually understood from the lectures they had watched.
The handwriting group won by a wide margin on every question that required real understanding rather than surface recall.
The reason was hiding in the transcripts of what the two groups had actually written down.
The laptop students typed almost word for word, capturing more total content but processing almost none of it as they went, while the handwriting students physically could not write fast enough to transcribe a lecture in real time, which forced them to listen carefully, decide what actually mattered, and put it in their own words on the page.
That single act of choosing what to keep was the learning itself, and the keyboard had quietly skipped the choosing and skipped the learning along with it.
Two studies. Two countries. Same answer.
Handwriting makes the brain work. Typing lets it coast.
Every note you have ever typed instead of written went into your brain through a thinner pipe. Every meeting, every book highlight, every idea you captured on your phone instead of on paper was processed at half depth.
You did not forget those things because your memory is bad. You forgot them because typing never woke the part of the brain that would have made them stick.
The fix is the thing your grandmother already knew.
Pick up a pen. Write the thing down. The slower road is the faster one.