„KI muss dem Menschen dienen – nicht der Mensch der KI.“
Heute begeht die katholische Kirche in Deutschland den 60. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, den Mediensonntag. Papst Leo XIV. stellt ihn in diesem Jahr unter das Thema „Menschliche Stimmen und Gesichter bewahren“.
Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, greift dazu die Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz auf. Für ihn ist entscheidend: „Der Mensch muss Subjekt des technischen Fortschritts bleiben.“
Gerade für Kommunikation und Medien gelte: „Journalismus ist mehr als die Produktion von Text, Bild und Ton. Er bedeutet Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und unserer Wahrnehmung von ihr.“ Journalismus lebe von Menschen, „die hinterfragen, vor Ort gehen, Quellen prüfen und Verantwortung für ihre Veröffentlichungen übernehmen“.
Deshalb brauche es auch Transparenz beim Einsatz von KI: „Es darf nicht gleichgültig sein, ob ein Text, ein Bild oder ein Musikstück von einem Menschen geschaffen oder von einer Maschine erzeugt wurde.“
Zugleich betont Kardinal Marx die Bedeutung von Medienbildung: „Medienkompetenz wird damit zu einer Schlüsselkompetenz unserer Demokratie.“ Denn wer nicht verstehe, wie Informationen ausgewählt, erzeugt und verbreitet werden, laufe Gefahr, „anderen die eigene Weltdeutung zu überlassen“.
Am Ende steht für ihn eine grundlegende Frage: „Welche Gesellschaft wollen und können wir auch mit dem Einsatz von KI gestalten?“
Wenn der Mensch im Mittelpunkt bleibt und Verantwortung nicht an Maschinen delegiert wird, könne KI „ein wertvolles Werkzeug“ sein.
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#Mediensonntag #KünstlicheIntelligenz #KI #Medien #Journalismus #Medienkompetenz
Wir beobachten aktuell die Wetterlage wg. #Fronleichnam auf dem #Bebelplatz. Die Begegnung im Anschluss ist abgesagt. Gottesdienst und Prozession finden statt. Sehen Sie regenfeste Kleidung vor. Regenschirme sind auf dem zugigen Bebelplatz nicht zu empfehlen. Update um 14.00 Uhr!
Papst Leo XIV. lädt heute zum weltweiten Friedensgebet ein🙏
Angesichts der anhaltenden Kriege und Konflikte wird der Papst heute um 19 Uhr in den Vatikanischen Gärten einen Rosenkranz für den Frieden leiten. Zahlreiche Marienwallfahrtsorte weltweit schließen sich dem Gebet an – darunter Lourdes, Fatima, Loreto, Medjugorje sowie Heiligtümer in der Ukraine und im Libanon.
Das gemeinsame Gebet ist eine Geste der Verbundenheit mit allen Menschen und Ländern, die unter bewaffneten Konflikten leiden.
Vatican News überträgt live mit deutscher Begleitung: https://t.co/f7ATtnccYF
#Frieden #Gebet #PapstLeoXIV #Rosenkranz #Weltkirche
Am Montag live auf unserem YouTube-Kanal: die Pressekonferenz zur Vorstellung der ersten Enzyklika von Papst Leo XIV.
🔴 https://t.co/qYkAW61dp8
Die Enzyklika „Magnifica humanitas“ beschäftigt sich mit dem Schutz des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, wird das Lehrschreiben vorstellen und eine erste Einordnung geben. Außerdem erläutert Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer die theologischen Grundaussagen der Enzyklika.
🗓️ Pfingstmontag, 25. Mai 2026, 13.00 Uhr
Weitere Informationen: https://t.co/bnaMGcT1Xl
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„Arbeit ist mehr als Broterwerb“ – unter diesem Leitwort haben sich Erzbischof Dr. Stefan Heße, Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz, und Bischof Dr. Christian Stäblein, Beauftragter für Flüchtlingsfragen der EKD, heute in Sachsen-Anhalt über die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten informiert.
In Magdeburg besuchten die beiden Flüchtlingsbischöfe unter anderem die Car Service Magdeburg GmbH, die seit Jahren Menschen mit Fluchthintergrund ausbildet. Im Gespräch mit den Auszubildenden wurde deutlich, wie wichtig Ausbildung, Arbeit und ein unterstützendes betriebliches Umfeld für gelingende Integration sind. Erzbischof Heße betonte: „Arbeit kann Halt und Struktur bieten und das Gefühl, gebraucht zu werden.“
Beim Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer Magdeburg ging es unter anderem um bürokratische Hindernisse, die Anerkennung von Qualifikationen und den regionalen Fachkräftemangel. Auch beim Besuch eines Caritas-Projekts zur Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen und Migrantinnen wurde deutlich: Integration gelingt durch Teilhabe.
Bischof Stäblein sagte dazu: „Wer arbeiten und lernen darf, kommt in Deutschland schneller an.“ Abschließend erklärten beide Bischöfe: „Faire Arbeit ist mehr als Broterwerb: Sie ist auch ein Gebot der Menschenwürde.“
Weitere Infos unter https://t.co/HXfAmVn7o7 & https://t.co/pzfKDtcePD
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Das Verhalten von Itamar Ben-Gvir ist beschämend und verantwortungslos. Es steht diametral zu jüdischen Werten und schadet Israels Ansehen. Wir distanzieren uns von Itamar Ben-Gvir.
UPDATE:
Wichtiger Kontext zu der am Haus der Caritas installierten Palästina-Flagge:
Cie Caritas hat sich bei mir gemeldet und den Vorgang erläutert. Die Fahne befindet sich nicht an Räumlichkeiten, die die Caritas nutzt. Ein Mieter im Haus der Caritas (dessen Eigentümer und damit Vermieter die Caritas ist), hat sie aufgehängt. Jener Mieter ist bislang nicht bereit, die Fahne zu entfernen, obschon die Caritas ihn dazu bereits aufgefordert hatte.
Insofern ist im ursprünglichen Tweet zu ergänzen, dass nicht die Caritas "weiß: Der beste Adressat für "Israelkritik" sind junge, jüdische Schülerinnen & Schüler", sondern die politische Aussage hinter einer Palästina-Flagge Vis-à-vis zu einer jüdischen Schule von einem Mieter der Caritas stammt.
Im Gegenteil hat die Caritas sich in ihrem Schreiben ausdrücklich von der Beflaggung distanziert und mir beschrieben, dass sie mit dem jüdischen Gymnasium eine gute Nachbarschaft pflegen und sich "selbstverständlich von jeder Form von Symbolik, die antisemitisch verstanden werden könnte, distanzieren."
Ich persönlich halte diese Erläuterung für absolut glaubhaft.
Hier auch noch eine offizielle Stellungnahme der Caritas zum beschriebenen Vorgang: