Dieses Lied hat @BoyGeorge in der vorletzten Nacht frei auf X hochgeladen.
Ich möchte lediglich bei der Verbreitung helfen, weshalb ich es uploade und die deutsche Übersetzung anhänge.
Es ist (noch) nicht gemeinfrei (CC-Lizenz), weshalb einige Plattformen in einigen Ländern blocken oder löschen könnten. Deshalb hat es bis jetzt auch vergleichsweise wenig Menschen erreicht.
Das Risiko gehe ich ein.
Weil ich will, dass Ihr wieder tanzt.
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Ihr sagt Genozid
Ich sage Krieg
Wenn Du angegriffen wirst
das ist, wofür Armeen da sind
Wird es hässlich?
Darauf kannst Du wetten.
Wenn Du töten willst
auch den Letzten von uns
Auch den Letzten von uns
Auch den Letzten von uns
Du hast nie den 7. Oktober erwähnt.
Junge Mädchen an Bäumen vergewaltigt
Brutal ermordet
Für das Verbrechen zu tanzen.
Ihr verdammt die Juden,
mit selektiver Erinnerung
Musiker halten Flaggen
Lippenbewegungen wie Schafe
Propaganda durch Internet angeheizt
Es fühlt sich so charakterschwach an
Aber glaub mir: Wir werden wieder tanzen
Wir werden wieder tanzen
Wir werden wieder tanzen
Und es wird keinen Krieg mehr geben
Doch wenn du jemals verwirrt bist
Ich stehe mit den Juden
Ich fühle mich nicht mutig
Ich muss mich nur verhalten
wie ein Mensch
Wir werden wieder tanzen
Wir werden wieder tanzen
Und es wird keinen Krieg mehr geben
@NoGimmiXs@Alice_Weidel Das stimmt, ich denke nur, dass die AFD keine Lösung hat. Die alte CDU unter Kohl oder noch davor, das war noch ganz gut. Und Schmidts Aussagen zur Migration würden heute von der AFD kommen
Höchberg bei Würzburg.
Ein 65-jähriger Mann trägt einen Israel-Anstecker am Revers. An einer Ampel wird er darauf angesprochen und in ein Gespräch über den Nahostkonflikt verwickelt. Dann schlägt ein 20-jähriger Syrer zu. Das Opfer flieht, wird eingeholt, zu Boden gerissen. Der Angreifer tritt auf Kopf und Oberkörper ein, bis die Polizei eingreift. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes.
Seit fast drei Jahren erleben wir eine Welle des Antisemitismus, wie sie die Bundesrepublik in dieser Form noch nicht erlebt hat. Und der Rechtsstaat reagiert vielerorts nicht mit der Konsequenz, die notwendig wäre, um Täter abzuschrecken. Nicht auf Demonstrationen. Nicht bei Einschüchterungen. Nicht an Universitäten.
Die Folge ist fatal: Sicher fühlen sich heute oft die Antisemiten – nicht die Jüdinnen und Juden, nicht die Israelis und nicht einmal Menschen, die ihre Solidarität mit Israel durch einen Anstecker oder eine Flagge zum Ausdruck bringen.
Verantwortung tragen nicht nur diejenigen, die zuschlagen. Mitverantwortung tragen auch jene, die in den vergangenen drei Jahren das gesellschaftliche Klima vergiftet haben – mit Diffamierung, mit Desinformation und mit einer Propaganda, die sich als Israelkritik ausgibt, aber längst keine mehr ist. Denn sie kritisiert nicht politische Entscheidungen einer Regierung, sondern dämonisiert und entmenschlicht ein ganzes Volk. Das geschieht in Teilen der Medien, in Kunst und Kultur, an Universitäten und auch in politischen Milieus.
Wer Menschen systematisch entmenschlicht, senkt die Hemmschwelle zur Gewalt. Worte schaffen Wirklichkeit. Aus Verachtung wird Ausgrenzung. Aus Ausgrenzung kann Gewalt werden.
Mitverantwortung tragen auch diejenigen, die all das sehen und dennoch schweigen. Schweigen aus Bequemlichkeit, aus Angst oder aus Gleichgültigkeit schützt niemanden. Es stärkt am Ende nur die Täter.
So kann und so darf es nicht weitergehen.
@WolfMalca Ich als deutsche Jüdin sehe es allerdings kritisch. Meiner Meinung nach müssen alle, die können, Wehrdienst oder Ersatzdienst leisten. Die Ultraorthodoxen werden immer mehr, beziehen Sozialleistungen, ohne eine Gegenleistung. Das wird Israel irgendwann um die Ohren fliegen.
@ArafehLaith@StefanEvers_Bln Er ist wieder da nur diesmal trägt er kein H-kreuz, sondern ein Kufiya.
Der Hass hat nur das Kostüm gewechselt, die Ideologie bleibt dieselbe: Vernichtung, Hetze, Intoleranz.
Wer heute schweigt, macht morgen wieder mit.