Ich erinnere an mein Konzept "Quantifizierung der Welt"
Um erfolgreiche intuitive Handlungsweisen (kann man auch Wertsetzung oder Moral nennen) zu verbreiten, kommt es oft dazu, dass man diese zu rationalisieren versucht - man muss sich bewusst sein, dass Rationalität ein soziales Werkzeug der Sprache ist und der konstruierte Erklärungsversuch für die Kausalität zwischen Handeln und Ergebnis nicht richtig sein muss, sondern nur überzeugend sein soll, auch ohne Verständnis kann das gleiche Ergebnis erzielt werden.
Allein das Erklären durch die ursprüngliche Person abstrahiert jeden Aspekt: Handlungsweise, Inspiration für diese, Prozess und Ergebnis.
Je öfters dies passiert, desto unschärfer und weniger potent wird die mitgeteilte Handlungsweise.
Das Verständnis und die Intuition kann immer weiter weg vom Urheber diffundieren, sodass irgendwann gar nicht mehr ein intuitives Gefühl für die Richtigkeit der Handlungsweise besteht und die Erklärung in die abstrakteste Form der Sprache umgewandelt wird - in Zahlen. Es entstehen Statistiken, Formeln und Universallösung. Die Intuition einer Person wurde zur statistischen Objektivität aller, wobei das Ergebnis der quantifizierten Handlungsweise wahrscheinlichst von der der intuitiven Handlungsweise abweichen wird: versucht man zb eine Einheit für die Ästhetik von Kleidung zu produzieren, wird man das wohl mit Statistiken etc versuchen, was bedeutet, dass das Ziel nicht mehr durch individuelles Genie, sondern den Geschmack von Massen bestimmt wird.
@Achilleudes Mainstream-Content zu Herrenmode ist aber leider auch von einem technischen Zugriff auf das Thema geprägt, bestes Beispiel sind die Hässlos von Gentelmens Gazette. Gepaart mit dem Umstand, das Rechte oft eher autistisch als intuitiv veranlagt sind, macht es das Elend komplett.