Empörter Zwischenruf meiner Energiepolitischen Beraterin
Vielleicht haben Sie es schon gehört.
Die Damen in der 1. Reihe, die ein bisschen so aussehen wie Baccara (nur in schlechter) und ihre Haarfrisuren & Oberkörper in so halbvollendeter Parallelität zueinander neigen, als wären sie beim Synchronschwimmen, unterzeichnen hier ein Stück Papier, mit dem sie sich selbst und Ihnen da draußen den Bezug von günstigem Gas verbieten. Für immer!
Wie Sie sehen, muss man den Winkel seiner Weltbetrachtung schon in eine stabile (und nicht mehr ohne weiteres zu begradigende) Schieflage gebracht haben, um diesen Schritt wachen Geistes & intakten Verstandes als „Sicherung der Energieversorgung“ & „Stärkung der europäischen Autonomie“ verkaufen zu können.
Denn beides ist so gigantisch doll geflunkert, dass es die Anschlagsnadel eines handelsüblichen Lügendetektors schon nach den Worten „Recht“ und „Europa“ in weniger als 1 Nanosekunde über die vorgesehene Maximalanzeige treiben würde. Und danach („Stabilität“, „Kontrolle“, „Unabhängigkeit“) bis zum Durchbrennen mehrfach und wie wild im Kreis - mit Las Vegas-Sound & Rauchentwicklung: Kalong-kazisch-o-pffff.
Denn die von der EU nicht aus Versehen, sondern mit voller Absicht erzeugte Ausgangslage in Sachen Energie ist das genaue Gegenteil von jenem Hauptgewinn, der sich offenbar ins Hirn von Parlamentspräsidentin Metsola hineinhalluziniert hat.
Die Gaspreise explodieren, die Gasvorräte sind auf einem Tiefstand. Und inmitten einer akuten Gas-, Wirtschafts- & Sozialkrise feiern fünf Tüpen auf einem Foto, von denen sogar wir nur zwei überhaupt kennen, dass sie die strategischen Optionen & Erfolgsaussichten der EU weiter reduziert und eine Abhängigkeit sinnloserweise durch eine andere ersetzt haben, die sich als weit verheerender und selbstschädigender entpuppen könnte als die erste.
Wir kaufen kein Gas mehr von einem Staat, der gegen internationales Recht verstößt, da er einen anderen Staat überfallen hat, wollen diese fünf Freunde uns hier bedeuten. Stattdessen haben wir unsere Käufe viermal (!) teureren Gases von einem anderen Staat verzehnfacht, der ebenfalls gegen internationales Recht verstößt, da er seit Jahrzehnten nicht nur die Angewohnheit hat, in Permanenz einen ganzen Haufen anderer Staaten zu überfallen, sondern uns nun auch noch demütigend asymmetrische Zölle, Investitions-, Rüstungs-, Energie- & Abnahmeverpflichtungen aller Art auferlegt.
Nebst Ukraine-, Kriegs- & Wiederaufbaulasten. Der uns dazu noch von früh bis spät erniedrigt, obwohl wir uns ihm ja immer schon freiwillig unterwerfen, bevor er auch nur bis 3 zählen kann. Und der uns vor lauter Respekt vor unserer „Autonomie“ nach unserer Würde, Grönland & Geld dann wohl auch noch Island, unsere Selbstachtung & noch viel mehr Geld abknöpfen wird.
Die Damen, die noch immer so aussehen wie Baccara (nur in schlechter), haben den Fetzen Papier für das alles sicher schon in der Schublade.
Denn eins muss man ihr wirklich lassen:
Wenn es um helle Köpfchen und echte Werte geht, dann hat die EU es einfach drauf.
Switzerland still does NOTHING for my compatriot, Nathalie Yamb (@Nath_Yamb) after 26 days, it seem that they have lodged a complaint toward the EU about the sanctioning of Jacques Baud, but even after half a year they still haven‘t intervened in favor of Nathalie, who can‘t return to Switzerland, since when the sanctions came as an utter surprise (she was the first Swiss to ever be sanctioned by the EU) she was traveling in Africa.
This is utterly outrageous, and I accuse the @EDA_DFAE of gross neglect of duty. Hey, @ignaziocassis, you are EMPLOYED by our Confederation to SERVE us as director of EDA. Please start serving Nathalie by doing your job and defend her against this foreign aggression.
🇫🇷 French historian and anthropologist Emmanuel Todd:
"Our Russophobia has nothing to do with Russia itself. It's a fantasy, a pathology of Western societies, an internal need to imagine a Russian monster. When speaking about Russia, the leaders of France, Great Britain, Germany, or Sweden are primarily talking about themselves. Russophobia is, without a doubt, a pathology. But above all, Russia has become an impressive projective test. Its image is similar to the Rorschach psychological test. The subject tells the psychiatrist what they see in random or symmetrical shapes. At that moment, they project deep, hidden traits of their personality. Russia is our Rorschach test."
Hanni & Nanni ziehen in den Krieg (und Sie mit!)
3 Fragen & 1 Beleidigung
Nachdem sich die Fraktion der europ. Kriegsirren gerade erst unter der - für Menschen mit Gedächtnis assoziationsreichen - Selbstbezeichnung „Koalition der Willigen“ zur Organisierung der Kriegsfortsetzung zusammengetan hat, verkündet Frau vonderLeyen (langjährigen Lesern aus unseren Texten bekannt) heute, wir befänden uns in der - für Menschen mit Gedächtnis assoziationsreichen - „Ära der Wiederbewaffnung“ und kündigt an, sie werde 800 Milliarden Euro für Aufrüstung „mobilisieren“. Ups.
Wäre es jetzt nicht mal an der Zeit, Bilanz zu ziehen? Wir können die Milliarden schon gar nicht mehr zählen, die die Alte in unserem Namen irgendeiner Industrie verspricht:
71 Milliarden für Pfizer
724 Milliarden für Irgendwas nach Covid
180 Milliarden für den Green Deal
200 Milliarden oder so für „KI“ („Keine Intelligenz“)
Billionentrilliarden für die Ukraine
Und jetzt 500 Milliarden, Pardon: 800 Milliarden für Rüstung
Ist das nicht eigentlich irgendwie auch... unser Geld? Wie wäre es denn da mit einer klitzekleinen Volksabstimmung, ob das wirklich dem Mehrheitswillen der EU-Bürger entspricht?
Die EU wurde doch als Friedens- & Wohlstandsprojekt gegründet – und nicht als Kriegs-, Verschuldungs- und Armutsprojekt. Oder?
Und sollte man das nicht zügig der neuen EU-Außenbeauftragten stecken, Kriegsprinzessin Kaja Kallas (am besten per Feldpost), die neben Russland ja auch gleich noch China besiegen will? (Und Merz auch noch: die USA, harhar!).
Wäre es nicht konsequent, auch noch den BRICS-Staaten, der Schweiz und Papua-Neuguinea (echte Sieg-Chance!) den Krieg zu erklären? Und dem ganzen Rest der Welt? Dann hätte man endlich klare Fronten. Wir verlieren nämlich langsam den Überblick: Wer kämpft jetzt eigentlich mit wem gegen wen – und vor allem: wofür?
Rülps.
@NZZ Die NZZ winkt diese Grausamkeiten gegen die palästinensische Bevölkerung verständnissvoll durch, dysfunktionaler kann der moralische Kompass einer Redaktion kaum sein. Nicht mehr meine Zeitung!