PJAK ruft zur gesellschaftlichen Selbstorganisation in Ostkurdistan auf
In Dörfern und Stadtvierteln sollten lokale Verwaltungskomitees eingerichtet werden, um die Bevölkerung vor den Gefahren und Auswirkungen eines möglichen Krieges zu schützen.
Die Partei für ein freies Leben in Kurdistan (PJAK) hat die Menschen in Rojhilat dazu aufgerufen, sich angesichts wachsender Spannungen stärker zu organisieren. Lokale Strukturen sollen Aufgaben wie Selbstschutz, Gesundheitsversorgung sowie Versorgung und gegenseitige Unterstützung übernehmen.
Besonders die kurdische Jugend wird aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen, sich politisch zu bilden und aktiv zu organisieren. Gleichzeitig warnt die PJAK davor, sich in der Nähe militärischer Einrichtungen aufzuhalten, da diese mögliche Angriffsziele darstellen können.
Abschließend ruft die Organisation frühere Unterstützer:innen dazu auf, wieder Kontakt zur Bewegung aufzunehmen und sich gemeinsam für die Gesellschaft zu engagieren.
Knapp 2.000 Menschen sollen schon jetzt nach #Afrin zurückkehren können. Dies ist Teil der Vereinbarung zwischen HTS und SDF. Die Angst und Unsicherheit sitzt tief - zuviel Gewalt und Unrecht ist ihnen seit der Besatzung 2018 widerfahren. #Syrien#Rojava
Kommenden Freitag diskutieren wir mit dem Journalisten Tim Krüger und Max Zirngast von der KPÖ über die aktuellen Entwicklungen in #Rojava ✌️🏽
Die Veranstaltung organisieren wir gemeinsam mit der @kpoe_wien. #Wien#DefendRojava
Die kurdische Stadt Kobanê im Norden Syriens steht seit 31 Tagen unter schwerer Belagerung, die humanitäre Lage verschlechtert sich von Tag zu Tag. https://t.co/ElKnOMEmmp
☀️ Cemil Bayık:
- I greet and salute Kurdistan and all the Kurdish people.
- February 15th is a dark day in the history of our people.
- A second February 15 conspiracy has been launched against Rojava.
- The attacks on Leader Apo and our movement are part of this conspiracy.
In den 46 Tagen, in denen die aktuelle Protestwelle in Iran und Rojhilat anhält, sind laut HRANA mindestens 7.002 Menschen getötet worden, 11.730 Fälle würden aktuell geprüft. Nun hat sich das Europäische Parlament mit der Unterdrückung auseinandersetzt. https://t.co/fQa6jWJ63S
In Straßburg findet eine kurdische Großdemonstration statt. Gefordert wird die Freilassung Abdullah Öcalans, eine Lösung der kurdischen Frage und ein politischer Status für Rojava. https://t.co/e5AXf2Uqmk
Zum morgigen Jahrestag der Entführung von Abdullah Öcalan fordern wir seine Freiheit.
Unter menschenrechtswidrigen Isolationshaftbedingungen kann nicht über Frieden in der Türkei und Kurdistan verhandelt werden.
#FreeÖcalan#FreedomForÖcalan#Frieden
DER SPIEGEL-ARTIKEL IST EIN JOURNALISTISCHER TOTALAUSFALL.
Er übernimmt nahezu wortgleich die Narrative der HTS und von Al-Jolani, einer Führung mit direkter Vergangenheit in Al-Qaida- und IS-Strukturen und macht sich damit faktisch zum Pressesprecher dschihadistischer Machthaber in Damaskus.
Gleichzeitig werden die Kurden und die SDF, die den IS militärisch besiegt haben, als unglaubwürdige Propagandisten diffamiert. Berichte über Vertreibungen, Übergriffe und Massaker werden relativiert oder als Desinformation abgetan. Das „Zopf-Video“ dient als Vorwand, um kurdische Ängste pauschal als Manipulation darzustellen.
DER TEXT IST DURCHZOGEN VON FRAUENFEINDLICHEN AUSSAGEN:
Arabisch-sunnitische Herrschaft wird als „natürlich“ legitimiert, kurdische Selbstverwaltung hingegen als Fremdherrschaft delegitimiert. Massaker an Alawitinnen und Drusinnen werden verharmlost, während am Ende sogar unterschwellig Drohungen gegen die Kurden mitschwingen.
BESONDERS PROBLEMATISCH IST DIE ROLLE DES AUTORS MOHANNAD ALKHALIL ALNAJJAR:
Er gibt sich als neutraler Chronist, reproduziert aber fast ausschließlich regierungsnahe arabische Stimmen und behandelt kurdische Perspektiven mit offener Herablassung.
Auch in einem vorherigen Artikel ist er negativ aufgefallen.
DAS ERGEBNIS IST EINE GEFÄHRLICHE UMKEHR DER REALITÄT:
Täter werden reingewaschen, Opfer delegitimiert – und ein deutsches Leitmedium normalisiert dschihadistische Herrschaft, während es die einzige demokratisch-pluralistische Kraft Syriens diskreditiert.
Dass der SPIEGEL einen solchen Text veröffentlicht, ist ein beschämendes Versagen journalistischer Verantwortung und eine Ohrfeige für alle Opfer des dschihadistischen Terrors in Syrien.
Schreibt Leserbriefe, fordert eine öffentliche Korrektur und eine kritische Gegendarstellung ein. Je mehr Menschen sachlich, aber deutlich protestieren, desto weniger kann dieses Narrativ unwidersprochen bleiben.
Raqqa nach der Machtübernahme durch HTS: Immer wieder erreichen uns Berichte über Folter und Morde an kurdischen Zivilist:innen – wie im Fall von Omar Mohammad Hero. Auch arabische Zivilist:innen, die Teil der Selbstverwaltung waren, geraten ins Visier der neuen Machthaber.
Kurdish girl in Rojava: “Brotherhood is based on rights and justice. When you take our homes, our country away from us, and then you say that we’re all brothers, that isn’t brotherhood. That’s slavery.”
Angesichts zunehmender Gewalt und staatlicher Rhetorik warnt SAMER-Koordinatorin Yüksel Genç: Der Friedensprozess in der Türkei steht auf der Kippe. Eine aktuelle Befragung zeigt: Das Vertrauen in die Regierung ist massiv gesunken. https://t.co/GKGqTkjKPt
Laut ÖHD-Anwaltsvereinigung wurden bei Rojava-Protesten in der Türkei innerhalb eines Monats 843 Menschen in Polizeigewahrsam genommen, davon 118 in anschließende Untersuchungshaft. Darunter sind mindestens 25 Kinder und Jugendliche.
Im Land des "Friedensprozesses", also der Türkei, wurden heute früh 92 linke Aktivist:innen sowie Journalist:innen, Anwält:innen etc. festgenommen, insbesondere aus dem Umfeld der DEM-Bündnispartei ESP. Darunter ihr Ko-Vorsitzender Murat Çepni, der auch schon im Parlament saß...
die Proteste für #Rojava gehen weiter. Wir wollen, dass sich Österreich im Sinne einer aktiven Friedens- und Neutralitätspolitik für Frieden und Selbstbestimmung in Syrien einsetzt.
Österreich kann hier einen Unterschied machen. Werden sich @AndiBabler und @_CStocker bewegen?