Nach der offiziellen Veröffentlichung am 20. August 2026 folgt nun das Video der Trauerwache Deutschland zu einem Song, der so viele Menschen tief im Herzen berührt .
https://t.co/5Kc8p79sC6
„Hätte ich gewusst“ spricht aus tiefstem Herzen und gibt Gefühlen Worte, für die viele selbst keine finden. Am 19. September 2026 sind alle herzlich zur nächsten Trauerwache Deutschland auf dem Römerberg in Frankfurt willkommen.
Es ist an der Zeit, uns in diesem Kapitel der Geschichte unseres Landes wieder als Menschen gegenüberzustehen und gemeinsam für Menschlichkeit einzutreten.
Geben wir gemeinsam den vielen Todesopfern seit 2015 eine Stimme und ein Gesicht, so unüberhörbar und unübersehbar, dass niemand mehr wegschauen kann.
Gegen das Vergessen 🖤.
Für die Menschlichkeit 📷.
@trauerwache_deu
https://t.co/vxTZ2z2PS0
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#HätteIchGewusst
#GegenDasVergessen
#Menschlichkeit
#Frankfurt
Die Menschen haben ein ernstes Problem der Entfremdung! 👇🤨
Heutiges Schlüsselerlebnis an einem wunderschönen wilden Strand in Südfrankreich:
Szenerie: mehrere junge Familien mit kleinen Kindern, die, nicht wie ich, hier leben, sondern hier Urlaub machen. Sie sehen westeuropäisch aus und unter 30! Alles ruhig, idyllisch. Sie haben das Meer vermutlich das letzte Mal vor einem Jahr oder länger gesehen. Ihre Kinder vielleicht noch nie. Und jetzt kommt’s:
Sie hängen fast alle am Handy! Während ihre Kinder spielen oder auch teilweise verloren herumstehen und nicht so wirklich wissen, was sie machen sollen.
Eine Mutter steht fast eine halbe Stunde barfuß am Strand neben ihrer vermutlich 4 jährigen Tochter und scrollt! Sie macht keine Fotos! Sie scrollt! Zeigt dann später ihrer Tochter sogar etwas auf dem Handy. Dahinter die Wellen! Der Horizont! Wie im Paradies! Tausend Spiele, die man hier spielen könnte! Der Vater liegt auf dem Handtuch, ist am Handy. Dann legt er es weg und schläft.
Ich sitze und schaue aufs Meer, neben mir ein anderer junger Mann, der eine weit entfernte Drohne steuert. Er ist extra 100m von seiner Freundin weg, die nun allein am Strand sitzt, damit er den Bildschirm im Schatten eines Baumes besser sehen kann. Er steht da eine Viertelstunde, mit gebeugtem Haupt, stiert auf das was die Drohne ihm anzeigt! Dann holt er die Drohne zurück! Kein Blick zurück aufs Meer bevor sie gehen.
Ich schaue wieder aufs Wasser. Da! Ganz nah! Ein grosser dunkler Rücken taucht auf, direkt in der Bucht. Ein Delfin! Ein großer Tümmler! Das ist selten hier! Ich sehe, dass ihn niemand sieht! Die meisten schauen auf ihre Smartphones!
Ich bin dankbar so ein schönes wildes Tier sehen zu dürfen! Ich bin aber auch traurig keine Tochter zu haben, der ich es zeigen könnte und ihr von den Delfinen und wie sie leben zu erzählen. Er taucht noch ein paar mal auf. Niemand sieht ihn.
Das ist nicht erfunden! Das ist mir eben passiert!
Später kommt ein Boomerpaar mit zwei kleinen Hunden. Sie setzen sich in den Sand. Ich gehe, bevor sie gehen. Viele Minuten spielen sie mit ihren Hunden, reden, schauen aufs Meer! Kein Handy, keine Drohne, kein Screen. Sie sind einfach da! Seit langem fühle ich mich wieder mit dieser für mich älteren Generation verbunden und von den anderen entfremdet!
Viele sind von der Natur entfremdet, finden auch im Urlaub nicht zurück! Sie entfremden auch ihre Kinder! Es tut mir leid für die Kleine: sie hat den Delfin nicht gesehen! Das ist traurig!
Ich bin Boomer. Ich gehöre zu einer Generation, die zunehmend als lästig und egoistisch betrachtet wird, wahlweise auch am Klimawandel schuld sein soll.
Dazu einige Gedanken:
Warum sind wir so viele?
Weil es aufwärts ging statt abwärts. Weil der Krieg hinter uns lag, nicht vor uns. Weil das Versprechen Wohlstand war, und nicht Verzicht. Weil der Kapitalismus die Güter vermehrte, und nicht der Ökosozialismus sie unbezahlbar machte.
Warum konnte damals ein Verdiener noch eine Familie ernähren?
Weil die Steuern niedrig waren. Weil man oftmals kein Auto hatte, die Kinder kein Fahrrad und kein Handy, weil Muttern noch nähte und strickte und vier oder fünf Menschen auf 50 qm wohnten.
Was tat der Staat für junge Familien?
In meinem Geburtsjahr gab es 25 Mark Kindergeld, aber erst ab dem dritten Kind. Außer 6+6 Wochen Mutterschutz und Mitversicherung in der Krankenkasse gab es höchstens noch Bauzuschüsse, was aber damals für die Wenigsten eine Option war.
Wie sind Boomer aufgewachsen?
Viele im Stockbett. Aber die Straße gehörte spielenden Kindern, nicht Autos. Wir waren jeden Nachmittag nach der Schule draußen, bei fast jedem Wetter. Fernsehen gabs entweder keins oder nur streng von den Eltern reguliert.
Warum können Boomer manchmal so hart und mitleidlos erscheinen?
Weil sie soviel Konkurrenz hatten, und lernen mussten sich durchzubeißen. Überall, wo man hinkam, standen schon Zehn oder Hundert andere vor einem. Eine Schulklasse hatte nicht selten 40 und mehr Kinder. Mein Erstsemester Elektrotechnik in Stuttgart waren über 700 Leute, wir hatten gar nicht soviel Platz im Hörsaal. Der Prof meinte lapidar, bis zum Vordiplom ist eh die Hälfte weg, dann reichts wieder. Er behielt recht. Auf einen Ausbildungsplatz kamen zehn Bewerber, teilweise (zB bei Banken) gab es zweitägige Ausleseverfahren in Stadthallen. Unsere Generation ist die mit der höchsten Arbeitslosenrate.
Sind Boomer wirklich so egoistisch?
Ist das denn heute anders? Aber ich gebe zu, das Mindset meiner Generation war Kohle machen, Spaß haben, reisen. Viele hatten dann doch irgendwann auch Kinder, aber oftmals später, oft unverheiratet, und eher eins oder zwei als drei. Immerhin hat unsere Generation aber auch mehr Bewusstsein für die Bewahrung der Natur entwickelt und sich insgesamt recht erfolgreich für den Frieden in Europa eingesetzt. Und von Wahl zu Wahl immer neue Sozialleistungen erfunden.
Ach, und noch was. Ich wurde nicht gefragt, ob ich zur Welt kommen will. Wendet euch bitte mit Reklamationen an meine Eltern (R.I.P) 😇
Liebe Menschen da draußen,
wie viele von Euch wissen, habe ich am 25.01.2023 meine erste 17-jährige Tochter Ann-Marie verloren. An diesem Tag verstarb auch ihr erster 19-jähriger Freund Danny, als Ibrahim A. in einem Nahverkehrszug in Brokstedt die beiden mit 38 Messerstichen ermordete. Seit diesem Tag versuche ich Dinge zu bewegen.
Zum einen politisch eine Verbesserung der Sicherheit herbei zu führen, zum aber auch Menschen da draußen für dieses Thema zu sensibilisieren.
Die mittlerweile größte Aufgabe ist es aber geworden, Opfern und Hinterbliebenen zu helfen. Dies kostet sehr viel Zeit und sehr viel Geld.
Bisher habe ich alles aus eigener Tasche finanziert- aber diese Ressource ist leider endlich! Lange habe ich mich gegen das „Betteln“ gesträubt, aber um weiteren Opfern und Hinterbliebenen helfen zu können, brauche ich Unterstützung!
Wenn Ihr uns unterstützen möchtet, dann geht es ganz einfach per PayPal unter folgendem Link:
https://t.co/4heuzkQWez
All denen, die derzeit so gerne bösartige Hetze gegen Rentner oder angehende Rentner betreiben, sei folgendes gesagt:
Das Wort "Boomer" bezieht sich NICHT darauf, dass zu dieser Zeit alles boomte und die Menschen leicht den oben schwimmenden Rahm abschöpfen konnten, sondern darauf, dass es SEHR VIELE Babys gab.
Daher kommt der Ausdruck "BABY-Boomer".
D.h., dass es so viele Menschen gab, sodass um ALLES konkurriert werden musste!
Sich so wie heute in aller Ruhe aussuchen was man beruflich machen wollte?
Pustekuchen!
Für jede Lehrstelle gab es dutzende Bewerber, die Universitäten waren so voll, dass es Zugangsbeschränkungen gab.
Man musste meist das nehmen, was man bekommen konnte.
Und wenn man einen Job hatte, dann musste man darum kämpfen ihn zu behalten, egal ob der Job Spaß machte oder nicht, egal ob der Chef ein Ekel war oder nicht!
Man musste weitermachen, denn einen neuen Job zu bekommen war beinahe aussichtslos.
Das "hire and fire" stammt genau aus dieser Zeit, man war schneller draußen als drinnen!
Bürgergeld o.ä. gab es nicht, wer keinen Job hatte, ging ratzbatz zum Sozialamt um ums pure Überleben zu betteln!
Bezahlbare Wohnungen gab es ebenfalls kaum. Es gab ein paar Sozialwohnungen, die aber nur mit Wohnberechtigungsschein zu bekommen waren. Wenn überhaupt!
Auch in nahezu allen anderen Lebensbereichen hatten die "Baby-Boomer" schwer mit der Konkurrenzsituation zu kämpfen.
SO hat diese Generation gelernt zu kämpfen, weil sie es MUSSTE!
Weil jeder unter enormen Konkurrenzdruck stand!
Diese Zeit war für die "Boomer" alles andere als schön und erst recht NICHT EINFACH!
Heute gegen diese Stützen der Gesellschaft zu hetzen, die sich ihren Ruhestand absolut wohlverdient haben, ist infam, widerwärtig und undankbar!
Vielleicht denkt der ein oder andere nach diesen Zeilen mal darüber nach. 😏😠
Ernsthaft dieses Boomer Bashing geht mir wirklich gewaltig auf den Nerv!
Sind wir nicht schon genug gespalten,müssen wir jetzt auch noch die Generationen spalten?
Nein,ich bin kein Boomer,falls Jemand fragen möchte.
Meine Gedanken
Ich liebe meine Couch, schwer bewaffnet mit Schreibutensilien, einer großen Tasse Kaffee liege ich auf dieser, genieße und lasse meine Gedanken schweifen….
In den letzten Tagen habe ich oft an Frau Haverbeck (Alarmglocken an 🔥), aber auch an Frau Hannah Arendt denken dürfen und an deren Worte…
Meine Gedanken schweiften zur Ukraine, zu Israel, zu Deutschland, zu dem Land, welches mein Heimatland ist und das ich sehr liebe… Es ist Heimat.
Sie schweiften zu den Worten Nazi, Faschist, rechtsextrem usw., welche langsam zu Worthülsen, zu leeren Phrasen verkommen, und ich frage mich, welche Wörter es als Nächstes werden.
Ich sehe in meinen Gedanken, wie alles langsam bröckelt, an jeder Ecke, und die Wahrheit immer mehr ihren Weg sucht.
Was mir immer mehr bewusst wird, seit 2020… es ist nicht nur der Staat, welcher sich über die Menschen erhebt, sondern auch einige unserer Mitmenschen, und ohne diese wäre so einiges nicht möglich, ohne deren Hilfe könnte er niemals so weit kommen.
Dabei ist es egal, ob sie aus der Linken oder auch aus meiner Blase, der konservativen, kommen.
Sie stellen bzw. versuchen sich über die Menschen als Moralapostel, als Hüter ihrer Demokratie zu erheben, die etwas abweichende Sichtweise des anderen wieder zurechtzurücken und ihre „richtige" Sichtweise dem anderen überzustülpen.
Wenn dies nicht funktioniert, wird angeprangert, diffamiert oder, noch schlimmer, es kommen Worte wie Antisemit, Holocaust-Leugner/-Verharmloser usw., um den anderen mundtot zu machen.
Es wird mit Angst, Panik gearbeitet, um die Menschen klein zu halten, und ihnen ist jedes Mittel recht.
Was ich festgestellt habe… dies alles fängt an, ihre Wirkung zu verfehlen und es ist gut so.
Wie ich es liebe, könnt ihr euch nicht vorstellen … 🔥😊
Ein weiter so …
Während ich über die Welt nachdenke, stellt sich die wirklich wichtige Frage:
Noch eine Tasse Kaffee, oder wäre das schon Revolution gegen meinen Schlafrhythmus?