Start-Thread · Warum ich 21Point öffentlich aufbaue
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Ich starte etwas Neues. Ich baue 21Point öffentlich und nehme euch dabei mit.
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21Point entsteht aus einer klaren Haltung. Bitcoin ist für mich kein Investment, sondern ein Wendepunkt.
Der Moment, in dem sich der Blick auf Geld, Zeit und Verantwortung verändert.
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Was mir dabei immer gefehlt hat, ist etwas sehr Konkretes im Alltag: Kleidung, die genau diese Haltung widerspiegelt.
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Ein stilles, tragbares Zeichen für Zugehörigkeit.
Etwas Hochwertiges, Funktionales, Langlebiges.
Kleidung, die man nicht nur zu Events anzieht, sondern jeden Tag - im Büro und in der Freizeit.
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Das meiste im Bitcoin-Clothing-Bereich geht stark in Richtung Merch. Logos, Sprüche, Memes.
Sichtbar – aber für mich nicht das, was man dauerhaft tragen möchte.
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Meine These ist deshalb klar:
Viele Bitcoiner wollen kein Fan-Shirt.
Sondern ein stilles Markenzeichen.
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21Point soll genau dafür stehen.
Kleidung als Ausdruck von Zugehörigkeit – nicht als Erklärung nach außen.
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Der Name 21Point steht für „den Punkt, der alles verändert“.
Den Moment, in dem man die Bedeutung von Bitcoin verstanden hat und nicht mehr zurück kann.
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Das Signet übersetzt diesen Gedanken visuell:
Ein geschlossener Kreis. Und ein Punkt, der austritt.
Reduziert. Klar. Ein Zeichen für Menschen, die verstanden haben.
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Ich möchte 21Point gemeinsam mit der Community entwickeln. Design, Entscheidungen, Zweifel – alles gehört dazu.
Was haltet ihr von diesem Projekt?
@vondabetrachtet Da ist etwas dran.
Vieles wird nicht hinterfragt, weil es vertraut ist. Was wir von klein auf kennen, wirkt alternativlos – unabhängig davon, ob es tatsächlich die beste Lösung ist.
Die Menschen halten einen immer mächtigeren Staat für selbstverständlich.
Der Staat erhebt Steuern, besitzt das Gewaltmonopol, reguliert große Teile der Wirtschaft und greift in nahezu jeden Lebensbereich ein. Gleichzeitig beansprucht er mittlerweile mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung.
Er bestimmt die Geldordnung.
Er prägt das Bildungssystem.
Er entscheidet, welche Aktivitäten gefördert, besteuert oder verboten werden.
Dabei stellt sich eine Frage, die erstaunlich selten diskutiert wird:
Ist der moderne Staat in seiner heutigen Form wirklich gut für unsere Gesellschaft?
Oder hat sich seine Rolle im Laufe der Zeit immer weiter ausgedehnt, ohne dass wir jemals grundlegend hinterfragt haben, wo seine Grenzen liegen sollten?
Von Geburt an leben wir innerhalb dieser Strukturen.
Wir besuchen staatliche Schulen.
Wir nutzen staatliches Geld.
Wir zahlen staatliche Abgaben.
Fördert unser Bildungssystem kritisches Denken – oder vor allem Akzeptanz bestehender Strukturen?
Wer nicht zahlt, wird bestraft.
Wer bestimmte Regeln nicht befolgt, wird bestraft.
Am Ende beruht jeder Staat auf Zwang.
Wie viel Zwang ist gerechtfertigt?
Warum wird ein immer größerer Einfluss des Staates als alternativlos dargestellt? Vor allem in Krisenzeiten.
Warum fällt es vielen schwer, sich vorzustellen, dass gesellschaftliche Ordnung, Bildung, Vorsorge, Infrastruktur oder wirtschaftliche Zusammenarbeit auch anders organisiert werden könnten?
Je stärker staatliche Institutionen unser Leben prägen, desto wichtiger wird es, ihre Rolle kritisch zu hinterfragen.
Diese enorme Machtkonzentration sollte nicht allein deshalb akzeptiert werden, weil wir an sie gewöhnt sind.
Das war auch nicht mein Punkt.
In meinem ursprünglichen Beitrag ging es nicht um die Abschaffung staatlicher Institutionen, sondern um die Frage, welche Aufgaben der Staat tatsächlich übernehmen sollte und welche nicht.
Zwischen dem heutigen Staat und gar keinem Staat gibt es viele Abstufungen.
Meiner Ansicht nach hat sich der Staat weit über seine Kernaufgaben hinaus ausgedehnt und sollte in vielen Bereichen deutlich kleiner werden.
Vielleicht haben wir da einen kleinen Konsens.
Gute Nacht und danke für den spannenden Austausch ✌🏼
@RHO_Wien Nicht mit diesen Anreizen.
Macht korrumpiert - unabhängig davon, ob sie in Unternehmen oder staatlichen Institutionen konzentriert wird.
Auch Politiker, Behörden und Parteien bestehen aus Menschen mit Eigeninteressen, Ideologien und Karriereanreizen.
Das ist die Theorie.
In der Praxis vertreten Politiker nicht das Gemeinwohl, sondern die Interessen der Gruppen, die gut organisiert sind, laut genug auftreten oder von politischen Entscheidungen direkt profitieren. Genau deshalb gibt es Lobbyismus, Subventionen, Sonderregelungen und ständig wachsende Staatsausgaben.
@RHO_Wien Warum sollte das beim Staat anders sein?
Politiker, Behörden, Parteien, Ministerien und Lobbygruppen verfolgen ebenfalls eigene Interessen. Der Staat wird leider von Menschen geführt, nicht von neutralen Engeln.
Du beschreibst die Leistungen des Staates, aber kaum die Kosten.Jeder zusätzliche Eingriff verursacht Bürokratie, Fehlanreize, Opportunitätskosten und oft neue Probleme, die anschließend weitere Eingriffe rechtfertigen. Genau so entstehen Interventionsspiralen und ein gewaltiger Kostenapparat. All das löst der freie Markt automatisch.
Und: Der Wert eines Gerichts entsteht nicht dadurch, dass „Staat“ auf dem Gebäude steht.
Er entsteht durch Vertrauen, Fairness, Kompetenz und die Akzeptanz seiner Urteile.
Menschen organisieren heute hochkomplexe Unternehmen, Versicherungen, Banken und globale Handelsnetzwerke. Warum sollte ausgerechnet Rechtsprechung ausschließlich staatlich organisiert werden können?
Du setzt Staat und Regeln gleich. Ich nicht.
Ohne Staat bedeutet nicht ohne Regeln, Verträge, Schiedsgerichte oder soziale Normen.
Ich bin eher skeptisch gegenüber Machtkonzentration, egal ob sie bei Unternehmen oder beim Staat liegt.
Genau deshalb bevorzuge ich möglichst viel Freiwilligkeit und möglichst wenig Zwang.
Ohne Staat bedeutet nicht automatisch Faustrecht.
Das setzt voraus, dass man sich gesellschaftliche Ordnung ausschließlich durch staatliche Gewalt vorstellen kann.
Allerdings waren wir beim Minarchismus und nicht beim Anarcho-Kapitalismus.
Das eigentliche Thema war jedoch der Gegensatz zwischen einem immer größeren Staat und einem freieren Markt.
Wir leben heute nicht in einem freien Markt. Wir leben in einer hochregulierten, hochbesteuerten und stark interventionistischen Wirtschaft. Sollte der Staat deiner Meinung nach schrumpfen? In Österreich habt ihr eine noch höhere Staatsquote als wir.
Das sehe ich anders.
Menschen bilden freiwillig Netzwerke, Kooperationen, Gemeinschaften und wirtschaftliche Abhängigkeiten, weil alle davon profitieren. Und diese schützen sie.
Und die Vorstellung, dass heute vor allem die Schwachen vom Staat geschützt werden, überzeugt mich ebenfalls nicht. Der Staat schützt nicht einfach „die Schwachen“. Er verteilt Ressourcen, Rechte und Lasten zwischen verschiedenen Gruppen.
Hinzu kommt: Die historische Erfahrung spricht nicht für immer mehr Staat. Die schlimmsten Verbrechen der Geschichte wurden nicht von freiwilligen Vereinbarungen begangen, sondern von hochorganisierten Staaten.
Die Existenz eines starken Staates ist daher kein Garant dafür, dass Schwächere geschützt werden. Sie schafft lediglich eine weitere Machtkonzentration, die ebenfalls missbraucht werden kann. Und sehr häufig missbraucht wird.
Das beantwortet aber noch nicht die Frage, welche Dinge überhaupt politisch ausgehandelt werden sollten.
Dass Konflikte gelöst werden müssen, bestreitet niemand.
Die Frage ist, warum immer mehr Bereiche unseres Lebens politisch geregelt werden sollen, statt auf freiwilligen Vereinbarungen und freier Zusammenarbeit zu beruhen.
Dass auch Alternativen kritisch betrachtet werden müssen, stimmt. Und natürlich gäbe es auch in alternativen Modellen Zwang – etwa zum Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum.
Was ich aber meine: Diese Alternativen werden gar nicht erst ernsthaft diskutiert. Für die Menschen ist ein immer mächtigerer Staat die einzig denkbare Form gesellschaftlicher Organisation.
@RHO_Wien Wie wär's mit Minarchismus?
Ein Staat, der sich auf den Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum beschränkt – statt jeden Lebensbereich zu regulieren.
Die Alternative zu einem übermächtigen Staat sind nicht automatisch Tech-Oligarchen.
Die meisten ziehen die politische Grenze zwischen links und rechts.
Das macht keinen Sinn.
Links war früher pazifistisch – heute liefern sie Waffen und mischen in Kriegen mit.
Staatskritik war früher links – heute ist die linke Position: je übergriffiger der Staat umso besser.
Anti-Überwachung war links – heute schweigen sie während der Staat mehr überwacht als je zuvor.
Rechts stand für weniger Staat – die Staatsquote liegt heute bei über 50%, aufgebaut unter CDU-Regierungen.
Rechts stand für solide Haushaltspolitik – heute 500 Milliarden Sondervermögen.
Rechts stand für Grenzschutz – Merkel hat 2015 die Grenzen geöffnet und den größten Migrationssturm in der deutschen Geschichte ermöglicht.
Es hat sich alles vermischt. Einheitsbrei.
Die relevante Frage ist eine andere:
Welche Parteien wollen mehr Staat, mehr Kontrolle, mehr Eingriff ins Leben der Menschen?
Und welche wollen Freiheit, Eigenverantwortung und einen Staat der sich abbaut und raushält?
Etatismus gegen Freiheit. Das ist die echte politische Grenze – und Freiheit kommt dabei ganz klar zu kurz.
Welche Partei steht eurer Meinung nach noch wirklich für individuelle Freiheit?
@sporglefork Dann hast du recht. Dann sind alle relevanten Parteien links.
Ich sehe es genauso, sage aber nicht links und rechts dazu, sondern Autoritarismus und Libertarismus oder Etatismus und Freiheit.
Ich glaube, dass alle relevanten Parteien in dieselbe Richtung marschieren: mehr Staat, mehr Umverteilung, mehr Regulierung, mehr Eingriffe.
Deshalb kann ich mit „links“ und „rechts“ nichts anfangen. Die spannendere Frage ist für mich: Wer will die Macht des Staates begrenzen – und wer will sie ausweiten?