@WolfMalca@dieLinke Wer so argumentiert, hat der sachlichen Debatte wenig entgegenzusetzen. Persönliche Beleidigungen sind kein Zeichen politischer Stärke, sondern ein Armutszeugnis – gerade für einen Fraktionsvorsitzenden.
@faznet Geht es hier wirklich nur um mehr Gerechtigkeit – oder sucht die Bundesregierung gerade nach zusätzlichen Milliarden für die Krankenkassen? Ich glaube, es geht eher um das Zweite.
@Karl_Lauterbach@SWagenknecht@AfD Bei der AfD fordert die SPD klare Abgrenzung – bei Antisemitismus in Teilen der Linken offenbar weniger. Und trotzdem soll die Linke möglicher Koalitionspartner in Berlin werden. Das ist zumindest erklärungsbedürftig.
@derspiegel Eine Koalition mit der Linken trotz offener Fragen zu Antisemitismus und problematischen Kontakten wäre schwer vermittelbar. SPD und Grüne sollten sich fragen, ob ihnen der Machterhalt wichtiger ist als eine klare politische Abgrenzung.
@zeitonline Warum soll die Regierung ihre Politik den Wählern nur besser vermitteln? Vielleicht haben die Menschen sie verstanden – und lehnen den Kurs schlicht ab. Das als reines Kommunikationsproblem darzustellen, greift zu kurz.
@sternde Unnötig aggressiv und völlig unsouverän – für eine Abgeordnete im Bundestag ein peinlicher Auftritt. Gerade von einer Abgeordneten wäre ein ruhiger, argumentativer Auftritt überzeugender.Kritik sollte über die Inhalte und nicht über Lautstärke oder Zwischenrufe vermittelt werden.
@polenz_r Kritik an Höcke und Siegmund ist absolut angebracht. Aber aus einzelnen Aussagen gleich einen konkreten Plan zur ‚ethnischen Säuberung‘ zu machen, ist politische Zuspitzung statt sauberer Beweisführung.
@Markus_Soeder Die Politik muss verständlicher werden – oder muss sie vielleicht einfach besser werden? Bürger sind nicht zu dumm, um Politik zu verstehen. Sie haben möglicherweise schlicht verstanden, dass sie mit der Politik nicht einverstanden sind.“
@polenz_r Wer politische Gegner nur noch als verblendete Anhänger von ‚Gurus‘ beschreibt, muss sich fragen lassen, ob er noch verstehen oder nur noch abwerten will. AfD-Kritik ja. Pauschale Wählerbeschimpfung nein.
@Karl_Lauterbach „Fehlentscheidungen im Management‘ ist bequem. Wer dabei die Politik ausblendet, macht es sich zu einfach: hohe Energiepreise, Bürokratie und politische Vorgaben belasten den Standort – und dann wundert man sich, dass China davonzieht.“
@zeitonline Merz warnt vor erheblichen Problemen und nutzt die Sorge vor der AfD gleich als Wahlkampfargument. Wer Kanzler ist, sollte konkrete Risiken belegen und Lösungen anbieten, statt mit vagen Untergangsszenarien Stimmung zu machen.
@faznet Der Artikel stellt Safe Spaces und offene Debatten zu stark als Gegensätze dar. Schutz vor Diskriminierung heißt nicht, Widerspruch zu verbieten. Außerdem wirkt die Bildwahl mit der Frau im Kopftuch unnötig suggestiv.
@ntvde Die Überschrift „AfD im Höhenflug“ ist ziemlich reißerisch und vermittelt bereits eine bestimmte Meinung. Statt sachlich zu informieren, wird eher Stimmung gemacht. Besser wären klare Zahlen und Fakten statt solcher Schlagworte.
@faznet Psycho-Wähler“ und „Ich-Schwäche“ sind keine differenzierte Analyse, sondern eine Form der Abwertung. Ängste mögen eine Rolle spielen – daraus eine Ferndiagnose für Millionen Wähler abzuleiten, ist intellektuell bequem und politisch voreingenommen.
@faznet Ein Bundeskanzler ist kein zerbrechliches Porzellan. Harte Kritik gehört zum Amt dazu. Die Wortwahl der Ärztin kann man kritisieren – aber politische Kritik als „Beschimpfung“ abzutun, nur weil sie unangenehm ist, ist auch kein besonders souveräner Umgang mit Bürgern.
@derspiegel 5,6 Milliarden Euro sind enorm – aber zu welchem Preis? Strom- und Wasserverbrauch sowie die Folgen für Umwelt und Infrastruktur müssen kritisch hinterfragt werden. Entscheidend ist, ob am Ende wirklich die Region profitiert oder vor allem der Konzern.
@CDU „Deutschland kommt wieder nach vorne“ – das klingt eher nach Wahlkampf als nach einer nüchternen Wirtschaftsbilanz. Seit Jahren stagniert die deutsche Wirtschaft. Ein paar positive Prognosen und mehr Gründungen machen daraus noch keinen Aufschwung.
@RadtkeMdEP Gerade wer Differenzierung fordert, sollte selbst damit anfangen: „Schwarz-Weiß-Denken“ und „Stimmung machen“ sind pauschale Unterstellungen und ersetzen keine sachliche Auseinandersetzung mit den Argumenten. Wer anderen Vereinfachung vorwirft, sollte nicht selbst vereinfachen.
@polenz_r Viel Polemik, wenig Substanz. Wer Poschardts Thesen kritisieren will, sollte sie argumentativ widerlegen – statt sich in abwertenden Formulierungen zu verlieren.
@derspiegel Klimawandelleugner“ als Schlagwort, Buhrufe als Aufmacher – der SPIEGEL übernimmt damit vor allem Merz’ eigene Dramaturgie. Wer genau die angeblichen Leugner sind und was sie gesagt haben, bleibt offen. Das ist eher Zuspitzung als Einordnung.