Der Fall Patrick Frei und der Whataboutism von @LukiFrieden
Am 21. Juli 2026 postete Luki Frieden einen Tweet, in dem er die SVP der Heuchelei bezichtigt. Ein Ex-SVP-Grossrat soll Kinder vergewaltigt haben – also sei die Kritik an Trans-Märchen-Vorlesen ungültig. Das ist kein Argument. Das ist klassischer Ablenkungsmanöver.
Die Fakten (Stand 21.07.2026): Patrick Frei, ehemaliger SVP-Grossrat Aargau, sitzt seit September 2023 in Untersuchungshaft. Gestern hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben und fordert lebenslänglich. Die Vorwürfe umfassen mehrfache Vergewaltigung, sexuelle Handlungen mit Kindern, versuchten Mord durch Betäubung und das Filmen der Taten. Eine 15-Jährige soll über 40 Mal betäubt und stundenlang missbraucht worden sein.
Entscheidender Punkt, den Frieden verschweigt: Frei ist seit fast drei Jahren kein SVP-Mitglied mehr. Andreas Glarner (SVP Aargau) sagte gestern wörtlich: «Patrick Frei ist unmittelbar nach seiner Verhaftung aus der Partei ausgetreten.» Kein Schutz. Kein Relativieren. Kein «er ist ja nur angeklagt». Die Partei hat ihn sofort rausgeworfen.
Das ist Whataboutism vom Feinsten. Frieden macht aus einem Ex-Mitglied, das die Partei sofort distanziert hat, eine Generalabrechnung mit der gesamten SVP. Nach dieser Logik dürfte die SP nie wieder über Sozialpolitik reden, die Grünen nie über Klima und jede Partei sofort schweigen, sobald ein ehemaliges Mitglied ein Verbrechen begeht. Das ist intellektuell bankrott.
Noch schwerer wiegt die bewusste Vermischung von Äpfeln mit Arsen. Frieden setzt gleich: Eine Trans-Person liest einem Kind ein Märchen vor – mit einem Erwachsenen, der eine 15-Jährige 40-mal betäubt, stundenlang vergewaltigt und filmt. Das eine ist eine legitime politische Debatte über Altersangemessenheit. Das andere ist laut Anklage eines der schwersten Sexualverbrechen der letzten Jahre. Wer das gleichsetzt, verharmlost echte Opfer.
Die eigentliche Doppelmoral sitzt woanders. Dieselbe politische Szene, die jetzt «Schaut den SVP-ler!» schreit, hat jahrelang Pubertätsblocker für Minderjährige, Mastektomien an Teenagern und «Gender-Affirmation» als unantastbare Gesundheit verkauft. Wenn es um biologische Realität und Kinderschutz geht, wird plötzlich «Inklusion» wichtiger als Vorsicht.
Klare Haltung: Patrick Frei – falls schuldig – gehört lebenslang weggesperrt. Punkt. Unschuldsvermutung gilt bis zum Urteil. Aber daraus eine Keule gegen die einzige Partei zu basteln, die konsequent «Hände weg von unseren Kindern» sagt, ist kein mutiger Beitrag. Es ist ein billiger Taschenspielertrick.
Ein Verbrecher macht keine Parteipolitik ungültig. Ein Ex-Mitglied, das sofort ausgeschlossen wurde, erst recht nicht. Wer echte Kindesvergewaltigung und Märchen-Vorlesen in einen Topf wirft, hat die moralische Debatte bereits verloren. Unschuldsvermutung gilt. Die Argumentation von @LukiFrieden bleibt trotzdem schwach.
Heute im Tagi! Frei! Wieder einer von Euch. Kinderschänder Frei! Zieht die SVP solche Leute an? Er ist einer von den vielen Krimenellen SVP ler.
@SVPch