Gerd Ganteför will mit der Modellierungslogik nicht hundertprozentig brechen. Aber er sagt im Grunde alles, was man darüber wissen muss: Modellierungen sind keine Naturwissenschaft, weil diese voraussetze, im Experiment überprüft werden zu können. Und dann sagt er sogar etwas noch viel Einleuchtenderes. Der Modellierer baut das Modell entlang seiner eigenen Erwartungen, weshalb es eben diese immer bestätige.
Wie soll es auch anders sein? Er prüft ja nicht, ob sich seine Theorie unter objektiven Gesetzmäßigkeiten bewahrheitet, sondern konstruiert diese Gesetzmäßigkeiten selbst. Er legt ihm seine eigenen Annahmen zugrunde, um dann zu schauen, wie sich etwas unter diesen verhält.
Die Klima-Modellierung ist ein Rückfall ins Zeitalter von Sehern und Tarotkarten-Lesern, die im Grunde dasselbe nur ohne Mathematik tun. Das erklärt, warum Vorhersagen noch immer an der Realität gescheitert sind. Und das gilt sogar für die Modellierung der Vergangenheit. Die unten dargestellten Rekonstruktionen beruhen auf identischen Rohdaten.
Ein Experiment, bei dem 15 unterschiedliche Forschergruppen aus denselben Daten das historische Klima rekonstruierten, divergierte im Ergebnis fundamental. Das Experiment (Buentgen et al., 2021) habe vielmehr gezeigt, „dass unterschiedliche Klimaforschergruppen aus identischen Daten dramatisch unterschiedliche Rekonstruktionen erzeugen konnten“, befand Stephen McIntyre.
Das eigene Fazit der Studie lautete, das Ensemble habe „den Einfluss von Subjektivität im Rekonstruktionsprozess“ demonstriert.
Nun, der „Einfluss der Subjektivität“ ist die Erwartung, mit der das Modell gebaut worden ist. Sie legen hinein, was sie dann zu finden glauben.
@MonikaSchnitzer Das sind keine Reformen. Das sind sinnlose Versuche, das von Grund auf falsch konzipiertes sozialistisches System mit weiterer Überregulierung zu retten.
@welt Die Union sollte ein großes Ptogramm zur Eigentumsbildung auflegen. Das würde viele Probleme beseitigen/mildern.
Baukonjunktur, Bestandserhalt, Umnutzung von Gebäuden, Arbeitsplätze, Einstellung zur Eigentum, Wirtschaft, Eigenverantwortung, Altersvorsorge, Privatinvestitionen.
Und es gibt auch noch Leute, die sich an die FDP im Merkel Kabinett II (2009-2013) erinnern. Einstieg in die Euro-Gemeinschaftshaftung via ESM & EFSF, obwohl die Verträge das eigentlich ausgeschlossen hatten. Milliarden für Griechenland etc.
Auch den Ausstieg aus der Kernkraft, 2011, hat die FDP mitgetragen damals mitgetragen.
Fool me once shame on you, fool me twice shame on me. Nie wieder bekommt die FDP meine Stimme. It´s not gonna happen again, never ever.
Niemand basht hier Senioren. Nur diejenige Zeitgenossen, die aus irgendeinem Grund glauben, dass jemand ihnen kostenlos helfen soll, einen Online Antrag zu stellen. Es gibt nämlich viele Senioren, die es selbst schaffen (und die wissen, dass man dazu keinen PC braucht, denn ein Handy oder ein Tablet sollten in vielen Fällen reichen) und aber viel viel mehr Senioren, die sich die Hilfe privat organisiert haben - entweder kostenlos in Familie und Bekanntenkreis oder sie bezahlen jemanden dafür.
Analoge Kommunikation ist teuer, langsam und umweltfeindlich. Wer das privat tun möchte, soll es noch tun dürfen. Der Staat sollte aber keine analoge Kommunikation mehr zulassen, weil das Kosten für alle verursacht.
@gnihihiofficial@vmuecke_k@kawuffi Einen PC hätte sie sich mit 50 anschaffen müssen. MÜSSEN. Sonst ist es Ausbeutung von anderen Menschen, die die Sachbearbeiter bezahlen müssen, die für sie Sachen im PC eintippen.
@quivisexpopulo@vmuecke_k Das dummste was man tun kann ist Mitleid und Solidarität mit den Menschen zu haben, die ihrerseits kein Mitleid und Solidarität zeigen. Wer zum Arzt geht, um einen Antrag auf Pflegegrad ausfüllen zu lassen, betrügt die Beitragszahler der Krankenkassen.
Nö, da bleib nur zu hoffen, dass ich mit 80 noch die 30€ habe, um damit ein Kind nebenan zu bezahlen, das mir mit irgendwas helfen würde. So wie es aussieht werden aber die heutigen frechen Rentner mir auch dieses Geld aus der Tasche ziehen, indem sie zu einer rechtsmedizinischen Beratung zum Arzt gehen, um für sie Geld zu sparen. "Kein PC" ist nur ein Vorwand.
@vmuecke_k@kawuffi Wer mit 50 einen PC bedienen konnte und mit 80 nicht mehr, sollte wegen nachlassenden kognitiven Fähigkeiten und immer mehr fragwürdigen Rechtsfähigkeit einen Betreuer bestimmen oder beantragen, der diesen Antrag für ihn ausfüllt. Der Betreuer muss nicht aus Familie kommen.
1/1 Es ist jetzt soweit, der Wendepunkt ist da – die Steuerbasis bricht nun ein.
Trotz jahrelanger Geldflut, Inflation und kalter Progression sinken die Einnahmen: Das Ende der Illusion hat begonnen.
Die scheinbar neverending Steuerparty des deutschen Staates neigt sich ihrem dramatischen Ende zu. Jahrelang wunderten sich volkswirtschaftlichfremde Beobachter, wie die Einnahmen trotz schwacher Industrie, fehlendem realem Wachstum und einer de-facto-Depression weiter stiegen. Nun bricht genau dieses Fundament ein. Und das ist keine vorübergehende Delle. Das ist der Beginn des Abstiegs. Die Mechanismen, die bisher alles zusammenhielten, verlieren ihre Kraft.
Die massive Ausweitung durch Verdopplung der Geldmenge M0 seit Corona, die nominale Inflation, die kalte Progression bei der Einkommensteuer und die Preistreiberei bei der Mehrwertsteuer haben den Staat jahrelang künstlich über Wasser gehalten. Nominales BIP wuchs, obwohl reales stagnierte oder schrumpfte. Löhne und Preise stiegen, die Bemessungsgrundlagen für Steuern blähten sich auf. Der progressive Tarif fraß automatisch mehr vom Kuchen, ohne dass reale Wertschöpfung zunahm. Doch diese monetäre Illusion hat ihre Grenzen erreicht.
Wenn selbst unter diesen Bedingungen die Einnahmen sinken, dann ist die reale Substanz der Wirtschaft bereits so stark erodiert, dass keine Geldflut sie mehr kaschieren kann. Die aktuellen Zahlen sind alarmierend und unmissverständlich.
In den ersten Monaten 2026 verzeichnete das Gesamtsteueraufkommen signifikante Rückgänge. Der Bund musste teils deutliche Minuspunkte hinnehmen. Besonders dramatisch traf es die Körperschaftsteuer, die im Januar um rund 79 Prozent einbrach – ein klarer Indikator für kollabierende Unternehmensgewinne in der Industrie.
Die Kommunen spüren den Einbruch bei der Gewerbesteuerbasis durch die fortschreitende Deindustrialisierung. Das ist kein Zufall. Es ist das logische Ergebnis einer Politik, die Energiepreise explodieren lässt, Regulierungsdichte erhöht, Investitionen vertreibt und die Transformation über alles stellt. Hier liegt der eigentliche Wendepunkt. Solange die Steuereinnahmen trotz Rezession stiegen, konnten Politiker sich in der Illusion wiegen, das System sei resilient. Die Geldschwemme der EZB, Helikoptermaßnahmen in der Pandemie, Sondervermögen und Inflationsgewinne des Staates kaschierten die strukturelle Schwäche.
Nun, da selbst diese künstlichen Stützen nicht mehr greifen, wird sichtbar, was wirklich passiert. Die Steuerbasis selbst bröckelt. Unternehmen schließen, verlagern Produktion oder schreiben Verluste. Arbeitsplätze gehen verloren. Die Mittelschicht, die jahrelang über kalte Progression und steigende Abgaben ausgepresst wurde, verliert zunehmend ihre ökonomische Kraft. Das ist der Moment, in dem die Ausgabenspirale auf die harte Realität trifft. Der Staat hat sich in eine fatale Abhängigkeit manövriert.
Seine Sozialsysteme, der aufgeblähte Apparat und die ambitionierten Transformationsprojekte sind auf permanentes nominales Steuerwachstum ausgelegt. Ausgaben steigen mit fünf Prozent oder mehr pro Jahr. Doch die Einnahmen brechen weg. Die Antwort der Politik? Weitere Schulden mit weiterer Zinslast, neue Substanzsteuern, Vermögensabgaben und Erhöhungen bei Grunderwerb- oder Grundsteuer. Statt die Ausgaben an die Realität anzupassen, soll die verbliebene Substanz der Bürger und Unternehmen noch stärker extrahiert werden.
Wiederholung des Lastenausgleichs analog zu 1952 wird geprüft. Das ist keine nachhaltige Haushaltspolitik. Das ist das verzweifelte Auspressen einer Zitrone, deren Saft längst versickert ist. Das Kapital flieht bereits. Unternehmen verlagern ins Ausland, wo Energie günstiger und Bürokratie erträglicher ist. Investoren meiden den Standort Deutschland.
Die Industriezentren verödenUnd während die reale Wirtschaft leidet, feiert ein Teil der Politik noch immer die grüne Transformation als historisches Projekt.
Alles davon bis auf Sprechstunde kann Software machen. Sie braucht dafür nicht einmal KI sein, sprich, Software kann das seit nunmehr 50 Jahren. Wenn Sie Software nicht vertrauen, weil das mit 50 Jahren "Neuland" ist, dann muss ich das auch auf Ihre Qualifikation als Arzt übertragen und mich fragen, welche medizinische Erkenntnisse der letzten Jahren Sie auch nicht kennen oder nicht anwenden. Und wenn Sie Ihre MFA nur deshalb nicht zum großen Teil mit Software ersetzen, weil Sie es nicht dürfen, da diese Entscheidung nicht Sie als Arzt, sondern Politiker, Juristen und Sachbearbeiter im Gesundheitssystem für Sie treffen, dann muss ich mich fragen, wieso Sie das System dafür nicht scharf kritisieren? Denn wenn Ihre MFAs das alles nicht machen müssten, dann hätten sie mehr Zeit für Dinge, die Software nicht kann, wie z. B. dem Patienten in Ruhe und empatisch zu zuhören.
@AktienAnker FDP will nicht aus dem Pariser-Klimaabkommen aussteigen, das ist aber zwingend notwendig, um die wirtschaftliche und politische Krise zu lösen.