Carsten #Linnemann sagte im Mai 2025 bei Phoenix:
"Wenn man mich etwa als Gesundheitsminister aufgestellt hätte, wäre ich nicht erfolgreich gewesen. Deshalb: Schuster, bleib bei deinen Leisten."
Und damit ist eigentlich alles gesagt.
https://t.co/X5wBNHMAHq
😂😂😂 „Der #AfD-Bürgermeisterkandidat ist noch gestern bei der Polizei erschienen, hat das Video des Vorfalls in Augenschein genommen und festgestellt, dass er nicht geschlagen wurde. Entsprechend hält er den Vorwurf der #Körperverletzung nicht mehr aufrecht.“ #AfDVerbot
Ich hab komplett den Überblick verloren bei der Vetternwirtschaft der AfD. Gefühlt jeden Tag 2 neue Enthüllungen – Familie hier angestellt, Vertraute da versorgt. Und das alles von unseren Steuergeldern. Wie dreist kann man sich bitte noch bereichern? 🤯
Stell dir vor, es ist #Klimakrise und (fast) allen ist das scheißegal.
Wenn man den Bundestagswahlkampf betrachtet, scheint das nicht überspitzt und es gibt viele Gründe, warum es so gekommen ist.
Die generelle Antwort: Es wäre gut gewesen, wenn nicht so oft gelogen würde und Räubergeschichten nicht nur deshalb erzählt würden, weil sie so schön eingängig sind und deshalb JournalistInnen aus prekären naturwissenschaftlichen Verhältnissen (kann man ja in Deutschland alles abwählen) beeindrucken können.
Dass heute das Thema nicht mehr so viele Menschen interessiert, erscheint zwangsläufig nach all dem, was in den letzten Jahren passiert ist. Vor knapp fünf Jahren hat Marina Weisband gefragt, wie denn Klimakommunikation aussehen müsste, um erfolgreich zu sein. Ich habe damals diesen Thread geschrieben
https://t.co/r4BAMz3Ffd
Die reale Klimakommunikation blieb eine ganz andere. Verzweifeltes Klammern an Großereignisse, die keinen oder allenfalls einen zweifelhaften Zusammenhang mit der Klimakrise hatten wie zuletzt die Brände in Kalifornien. Völliges Ignorieren all der täglichen kleinen Folgen im In- und Ausland https://t.co/lZzJBf9qvm, weil diese zu unspektakulär ist und man als Ozeanforscher, der glaubt, dass man Glasscherben Feuer machen kann und der zuhause zum Heizen Wald verbrennt oder als AktivistIn nicht noch bekannter werden kann.
Es geht vielen bekannte Gesichtern in der deutschen Klimacommunity nicht um die Sache, sondern vor allem um sich selbst. Die gute Nachricht: Das ist in allen anderen Ländern nicht so. Deshalb kennen Sie keine Namen von bekannten KlimaforscherInnen aus Österreich und der Schweiz. Das bedeutet nicht, dass es dort keine gibt. Das Gegenteil ist der Fall, die aus den Nachbarländern sind global deutlich bedeutender, aber sie sind echte ForscherInnen, nicht eitle Selbstdarsteller, denen es nicht um die Sache geht - und sie lassen Zweifel und die Tatsache zu, dass sich der Stand der Forschung manchmal verändern kann.
In Deutschland ist es wichtig, dass man so tut, als ob sich immer alle einig sind und sich bei der Forschung nichts bewegt. Es gibt zwischen den lautsprechenden deutschen Klimaforschern (hier reicht die männliche Form) und den angeschlossenen Wettermoderatoren (ebenso) eine Vereinbarung, dass man einander nie widerspricht, nie auch nur einen Hauch von Unsicherheit zulässt oder ausspricht. Diese stalinistisch anmutende unité de doctrine hat die fatale Folge, dass die neuesten Forschungen an der Öffentlichkeit spurlos vorübergehen, weil man sich nicht nur untereinander, sondern auch sich selbst NIE widersprechen möchte. Es darf nie etwas falsch gewesen sein, dann geht angeblich alles kaputt.
Das Gegenteil ist der Fall, die Öffentlichkeit würde sehen, dass Klimaforschung ein lebender, dynamischer Organismus ist und eben manche Dinge heute nicht mehr richtig sein müssen, an die man früher noch sehr glaubte.
Morgen trifft ein Superorkan auf Irland und manche Menschen werden sich vielleicht wundern, weil ja die unité de doctrine seit Jahren gebetsmühlenartig verkündet, dass der Jetstream ganz müde würde mit dem Klimawandel und deswegen alle Wetterlagen viel länger dauern würden.
Das war eine Supersache, kam überall in den Nachrichten, steht in Schulbüchern und wird bis heute auch in den Medien erzählt, ist aber schon lange debunked. Das Gegenteil ist der Fall https://t.co/PiuFiVKr0z und man weiß das schon eine Weile.
In anderen Ländern ist diese Tatsache bekannt geworden, nicht aber bei uns - das würde ja die geilste Erklärung ever kaputt machen und deswegen müssen weiter alle so tun, als ob es diese neuen Erkenntnisse nicht gäbe. Deswegen wird man auch gar nicht so oft hören, dass der Irland-Sturm vielleicht mit dem Klimawandel zu tun haben könnte, weil man die Frage befürchtet: "Hattet Ihr nicht gesagt, dass der Jetstream eher müde würde?"
Ja, dachte man eine Zeit lang. Aber schon länger nicht mehr. Große Unsicherheit gibt es auch, was den Golfstrom betrifft. Der globale Konsens liegt im Moment bei der Erkenntnis, dass man noch keine Schwäche des Golfstroms sieht https://t.co/SbR7kyTwjy - das kann sich wieder ändern und wäre das Spannende am Thema, dass man die Öffentlichkeit teilhaben lässt an den Dingen, die noch nicht in Stein gemeißelt sind und die laufend weiter erforscht werden.
Aber das wäre zu undeutsch für die Rahmstörfer dieser Welt, die ohnehin Widerspruch nur schlecht vertragen, wie nicht nur ich erfahren musste https://t.co/jnmD64w6qg
Es darf nur eine Lehrmeinung geben und die darf auch 20 Jahre lang nicht revidiert werden. Nur so ist auch zu erklären, dass die AktivistInnen, um die es doch sehr still geworden ist, immer noch nicht verstanden haben, dass es um eine Dekarbonisierung geht, um die Klimakatastrophe zu verhindern und der Begriff des "Fossilen" viel zu kurz greift. Der geisteswissenschaftliche Hintergrund der Erwähnten lässt hoffentlich zu, dass verstanden wird, dass Waldbrände eine große Katastrophe für das Klima sind. Leider hat es noch nicht für das Bewusstsein gereicht, dass das für heimische Holz- und Pelletöfen genau so gilt.
Wir brauchen deshalb mehr, nicht weniger Wissenschaft. Und die kollektive Erkenntnis, dass wir auf einem lebensgefährlichen Weg sind mit der #Klimakrise. Und die generelle Regel: Der globale Stand der Wissenschaft ist meist das Gegenteil dessen, was sie von deutschen Klimaforschern und Moderatoren hören - ein Buch zum Thema verkauft sich einfach so schlecht, wenn die Sachen schon nach einem Jahr überholt sind.
Dann lieber so tun, als ob sich nie etwas änderte.
Zu einem fragwürdigen Vorfall unter Beteiligung der @PolizeiBayern kursieren vor allem die wenigen Informationen, die die Polizei selbst herausgegeben hat. Wann lernen Medien endlich, selbst zu recherchieren, fragt @Andrejnalin77: https://t.co/hUP3nZOQzu #FCABMG@FanhilfeMg