@blury765 Kommt auf das Vermögen an. Komme ich mit einem 200/300/400k€ Klumpen klar? Was passiert wenn die Immobilie mal einige Monate nicht vermietet ist oder werden kann?
Neuer Meilenstein erreicht! 🥳 Zum ersten Mal über 600k€ im Depot. Davon 128k€ Kursgewinne. Wobei das natürlich durch Dividenden, Verkäufe und Käufe verfälscht wird. Der wahre Zugewinn ist deutlich höher.
Mit $UKW ist heute die letzte Dividende aus Mai eingegangen. Auch im Vergleich zum Vorjahr wieder eine deutliche Steigerung und der nächste Monat mit >1000�� (netto). 💪
Passend zur aktuellen Diskussion um die Pflegeversicherung. 😂 Obwohl ich es richtig finde, dass natürlich erst eigenes Vermögen eingesetzt wird bevor die Gemeinschaft einspringt, ist das Ergebnis ungerecht und setzt Fehlanreize.
@u2n82 Die "Wirtschaft" kann so viel Geld verplempern wie sie will. Sie erwirtschaften es ja. Und wenn das mit vielverdienenden Klugscheißern und Durchlauferhitzern funktioniert, so what? Mitarbeiter die ersetzt werden können, werden es idR auch. Im öD bin ich da nicht so sicher.
Harald Martenstein beschreibt die deutsche Bildungskrise als stille Katastrophe: Ein Land verteilt immer bessere Noten, während immer mehr Schüler kaum noch lesen und rechnen können.
➡ Laut Unicef besitzen nur noch 60 % der 15-Jährigen in Deutschland Mindestkompetenzen beim Lesen und Rechnen. 40 % können also kaum lesen und beherrschen nicht einmal sicher die Grundrechenarten.
➡ Deutschland landet damit auf Platz 34 von 41 untersuchten Ländern. Einen eindeutigen Zusammenhang mit Wirtschaftslage oder Bildungsetats sieht Unicef nicht – auffällig ist aber der Abstand zwischen ärmeren und wohlhabenden Familien.
➡ Bei ärmeren Familien erreichen nur 46 % Mindestkompetenz, bei wohlhabenden 90 %. Martenstein betont: Viele Wohlhabende geben nicht nur Geld weiter, sondern Bildung, Fleiß, Leistungswillen und den Anspruch, dass man nichts geschenkt bekommt.
➡ Gleichzeitig verschleiert die Bildungspolitik den Absturz durch Noteninflation: Rund 30 % Einser-Abiture, Bestehen ab 45 % statt früher 50 %, mehr mündliche Mitarbeit, weniger Gewicht für Klassenarbeiten.
➡ Für ihn hängt die Krise auch mit dem Sozialsystem zusammen: Wer erlebt, dass man ohne Arbeit, Karriere, Lesen und Rechnen recht gut durchkommt, verliert den alten Antrieb: „Die Kinder sollen es besser haben.“
➡ Hohe Steuern für die Mittelschicht und üppige Versorgung von Nichtarbeitenden und Ungelernten hätten den Abstand zwischen Leistung und Nichtleistung schrumpfen lassen. Bildung braucht aber Anstrengung – und Anstrengung braucht ein Motiv.
➡ Bildung ist für Martenstein nicht nur das, was die Volkswirtschaft braucht. Bücher lassen uns tiefer in die Köpfe anderer Menschen schauen, als es ein Film auf Netflix kann.
➡ Gleichzeitig wird das Leistungsniveau weiter abgesenkt: Einige Bundesländer streichen schriftliches Teilen und Rechnen mit Kommazahlen aus der Grundschule, weil Schüler beim Dividieren zu viele Fehler machen – und verkaufen das als „wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung“.
☑️ Wer schlechte Leistungen mit besseren Noten kaschiert und Anstrengung aus dem System nimmt, löst keine Bildungskrise. Er produziert Analphabeten mit Abschlusszeugnis.
So einfach ist es nicht.
Das Elterngeld war ursprünglich für gut gebildete Akademiker gedacht. Wie sieht deren Lebensrealität aus?
Von 180.000 Euro zu versteuerndem Einkommen bleibt einem Paar nur ca. 110.000–115.000 Euro netto übrig.
In Städten wie München, Hamburg oder Berlin gehen davon schnell 3500 € aufwärts für Warmmiete, Kita, Energie, Mobilität, Versicherungen und Lebenshaltung ab.
Oft verdient die Frau weniger. Eine verheiratete IT-Angestellte mit 60.000 € Brutto/ca. 36.000 Netto (Mann/Arzt = 120.000 €) soll aber trotzdem Zehntausende Euro für das erste Jahr mit Baby zurücklegen, wenn das Einkommen auf 0 Cent fällt. Bei der Steuer- und Abgabenlast ist das schon fast ein schlechter Witz.
Ja, das Elterngeld ist eine staatliche Transferleistung. Aber eine, die von genau den Leistungsträgern finanziert wird, die mit ihren hohen Sozialabgaben die (oft zahlreichen) Kinder von (ausländischen) Bürgergeld-Empfängern mitfinanzieren, die sich über Verdienstausfall keine Sorgen machen müssen, denn sie arbeiten nicht.
Elterngeld fürs Akademikerpaar ist „Wohlstandsverwahrlosung“, aber bulgarische Großfamilie in Marxloh durchzufüttern und zu behausen, ist eine Selbstverständlichkeit.
Während Leistungen für Empfänger inklusive abgelehnter Asylbewerber komplett unberührt bleiben, gängelt man also die eigenen Steuerzahler, die das ganze System für alle anderen am Laufen halten.
Statt vor dem Hintergrund der sinkende Geburtenrate, bei den Akademikern zu streichen, die noch Kinder bekommen, um ein paar hundert Millionen zu sparen, wäre es sinnvoller, bei Projekten ohne langfristige Wirkung anzusetzen.
Allein der Tankrabatt war 1,6 Milliarden Euro teuer. Von linken Liebhaberprojekten („Neue deutsche Medienmacher*innen“) und Entwicklungs-Hilfe-Scams („weibliches Unternehmertum in der grünen Wirtschaft in Algerien“), die man problemlos streichen könnte, ganz zu schweigen.
Wünschenswert wäre natürlich, Gutverdiener könnten auf den Lohnersatz getrost verzichten – dann müssten sie aber auch finanziell vom gierigen Staat befreit sein. So dass wie in der Schweiz 80-90% vom Bruttolohn übrig bleiben statt wie hierzulande 60%.
Aber damit braucht man ja ohnehin nicht mehr rechnen.