@ffepzz @charon__29 Das wollte die Mehrheit der Priester und Gläubigen im Großerzbistum Ernakulam-Angamaly nicht mitmachen, die wollen unter Verweis auf die Liturgiereform nur versus populum. Und dieser Konflikt eskaliert jetzt völlig ohne Aussicht auf Befriedung.
@ffepzz @charon__29 Die Bischofssynode hat 2019–2021 einen Kompromiss als einheitliche Form beschlossen: Mittelteil mit Wandlung ad orientem, vorher und nachher versus populum.
@Iulia_susurrans @EinAugenschmaus @tolmein @RAStadler Beschwerden bei den kirchlichen Aufsichten sind möglich. Die sind so gewissenhaft und unabhängig wie die Landesdatenschutzaufsichten, haben aber ähnlich knapp bemessenes Personal.
@Iulia_susurrans @EinAugenschmaus @tolmein @RAStadler Ja, Art. 91 Abs. 1 DSGVO ermöglicht Religionsgemeinschaften eigenes Datenschutzrecht. U.a. muss es das Schutzniveau der DSGVO erfüllen; KDG (kath.) und DSG-EKD (ev.) tun das auch. Wenn der Umgang mit Daten gegen die DSGVO verstößt, dann auch gegen kirchliches Recht.
Aus der Transparenzoffensive des Glaubensdikasteriums lässt sich die Theologie und das Programm des Papstes besser ablesen als aus manchen großen Dokumenten und Konstitutionen. https://t.co/X1a5CVBZs8
In der vergangenen Woche hat das #Bundesarbeitsgericht dann auch das Anerkenntnisurteil im Fall Hebamme gefällt, damit fällt die Klärung der Frage nach der Kündigung nach Kirchenaustritt durch den EuGH erstmal aus. https://t.co/sWkDe9eqXG
Breaking: Keine Klärung des Hebammen-Falls zur Kündigung nach Kirchenaustritt durch den EuGH – das Verfahren vor dem BAG wird demnächst durch ein Anerkenntnisurteil entschieden, damit ist die Vorlage hinfällig, hat mir das BAG bestätigt. https://t.co/ueE6wrLto9
Viganò beruft sich auf den Schismatiker Lefebvre. Dass dessen Sekte so von der Kirche hofiert wird, liegt am Klerikalismus: Wer weihen kann, ist relevant. Zur Eindämmung braucht es eine sakramentale Lösung – wie einst beim Konzil von Trient für die Ehe. https://t.co/ccg3cszb9p
@christofmock Nicht bevor der EuGH doch mal tätig wird. Die Furcht vor einer Klärung kann ich schon nachvollziehen: Was ich so aus MAV-Kreisen mitbekomme, vor allem aus dem Klinikbereich, würde jeder Änderung zu einer ziemlichen Austrittswelle führen.