Die deutsche Energiewende bis zur Klimaneutralität ist physikalisch und wirtschaftlich unmöglich
Wir befinden uns mittlerweile in einem fortgeschrittenen Stadium der deutschen Sonderform der Energiewende mit Sonne und Wind, die niedrig hängenden Früchte sind abgeerntet. An hellen Sommernachmittagen und Tagen mit gut Wind und Sonne gleichzeitig schaffen es EE schon heute, den derzeitigen Strombedarf zu decken. Leider ist es im Spätherbst genau umgekehrt, da liefern sie wenig bis nichts. Und das wird immer so bleiben, unabhängig vom weiteren Ausbau der Anlagen, welcher bei Windkraft ohnehin nicht mehr weit entfernt ist von seinem Gesamtpotential.
Es braucht also Speicher. Machen wir ein Gedankenexperiment: Der Bedarf an Speicherstrom in der dunklen Jahreszeit soll bei etwa 100 Terawattstunden liegen, das ist eine gute Praxisannahme. Die dafür benötigten Batterien hätten einen Flächenbedarf wie das komplette Saarland, und würden etwa 10 bis 20 Billionen Euro kosten. Da man sie nur für einen Ladevorgang pro Jahr braucht, liegen die Speicherkosten dann bei etwa 5 bis 10 Euro - pro Kilowattstunde!
Also machen wir es mit Wasser. Wir lassen den ganzen Bodensee im Herbst und Winter leerlaufen in einem gigantischen Rheinfall-Kraftwerk. Leider brauchen wir unten einen zweiten Bodensee, aus dem wir im Sommer das Wasser wieder hochpumpen. Aber es gibt noch ein Problem: Um mit dem ganzen Bodensee 100 TWh Strom zu produzieren, brauchen wir eine Rheinfallhöhe von - 850 Metern!
Letzte Ausfahrt Wasserstoff? Praktisch alle geplanten Großprojekte sind aus Kostengründen abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Die Konversionsverluste sind riesig, die Speicher- und Transportfähigkeit von molekularem H2 technisch aufwändig. Auch hierzu gibt es Modellrechnungen, die aber alle davon ausgehen, daß der überschüssige Strom im Sommer quasi umsonst ist, und die Kosten sind am Ende trotzdem gewaltig.
Man kann es drehen und wenden, wie man will. Das unlösbare Problem einer Speicherung riesiger Strommengen über Monate hinweg bei einer Auslastung von 1 pro Jahr ist wirtschaftlich nicht darstellbar. Man kann das gut an einer Autobatterie demonstrieren: Sie dürfte nicht mehr als einen Euro kosten, um unter diesen Bedingungen über die Lebenszeit hinweg wirtschaftlich zu sein.
Es ist der Supergau!
Digitale Analphabeten
Wenn das keine Konsequenzen nach sich zieht, dann verlieren die Menschen immer mehr das Vertrauen in die Politik und Institutionen.
Vorschlag für die Sanierung des Bundeshaushalts: alle EE- & Stromsubventionen streichen und als einziges Instrument den CO2-Preis wirken lassen. Macht rund 30 Milliarden Euro Einsparung pro Jahr.
Wir haben Franz Xaver Steininger zu uns ins Studio eingeladen, um mit ihm über das Urteil, seine politische Zukunft, aber auch über das „Was wäre wenn“ gesprochen.
4/4
…rechtswidrig war.
Der entsprechende Bescheid der Stadt Zwiesel aus dem Jahr 2021 wurde vollständig aufgehoben. Das Gericht stellte dabei eine Reihe schwerwiegender Verfahrensfehler fest. Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig, die Stadt hat keine Berufung eingelegt.
3/4
Viele Menschen glauben, dass Israel und die USA den Iran wegen seines Atomprogrammes angegriffen haben, und weil sie der iranischen Bevölkerung helfen wollten.
Meiner Einschätzung nach sind diese Gründe jedoch vorgeschoben und unehrlich: In Wahrheit geht es um geostrategische Macht- und Profitinteressen.
Darum geht es in diesem Ausschnitt, meine gesamte Analyse finden Sie hier: https://t.co/F0ZbtlcolX
Folgen Sie mir auf Telegram: https://t.co/wC1x0C7toA
@Karl_Lauterbach Wir können diese Fabrik nicht mehr sein, denn Sie haben mit Ihrer Energiewende unseren Industriestandort kaputtgemacht. China baut alles, was es baut, MIT BILLIGER ENERGIE aus Kohlekraft und alter Wasserkraft, *nicht* aus Wind & Sonne. Unsere Wasserkraft war die Kernenergie.
Vor etwas über einem Jahr ist die desaströse Ampelregierung zerbrochen.
In der Energiepolitik, dem wichtigsten Treiber des Abstiegs dieses Landes, gab es in dieser Zeit keine Richtungswende. Der Wahnsinn der Energiewende geht ohne jede Korrektur ungebremst weiter.
Das Einzige was passiert: Ein untätiger Staat erhöht auf unsere Kosten die Subventionen für ein ineffizientes System weiter:
What we see here is the core problem for Germany's industries and households. For 25 years, Germany's population has been told that an industrial nation can be powered by solar and wind energy. A largely uninformed population has believed that this is possible.
Even numerous industry leaders have, for opportunistic reasons, gone along with this unrealistic and very expensive journey down a dead-end road.
The public and industry have paid hundreds of billions of euros in subsidies, only to find that solar and wind power sometimes deliver nothing.
Now that it is becoming clear that solar and wind power are not always available, the journey must continue with batteries to fill the gaps caused by solar and wind power. This is obviously being done without careful consideration, as the necessary battery capacity is unrealistic to install and finance.
Another expensive idea is to use hydrogen gas as a storage medium. The country's National Audit Office has announced that this idea would require constant subsidies.
New gas-fired power plants are now to be built, even though there are already more gas-fired power plants than are needed (32 gigawatts). A "green image" needs to be maintained, which is why the gas-fired power plants will later be powered by hydrogen. Since hydrogen has to be subsidised, this will be an expensive undertaking.
After the country's nuclear power plants, which supplied one-third of its electricity needs, for political reasons were phased out, the cost of electricity production rose. These cost increases are being met with increasing subsidies from taxpayers.
The difference between renewable energy sources and the country's needs is currently supplied by dirty lignite (brown coal) power plants, hard coal power plants, gas-fired power plants and electricity from neighbouring countries.
My advice to other countries: whatever you do, don't copy Germany's energy policy!
@bundeskanzler@larsklingbeil@BMWE_@schneidercar@BadumLisa@MiKellner@peter_simone@VQuaschning@AnnikaJoeres@JTrittin@ember_energy@SWRpresse@DLF
Graph: Contribution from Germany's renewable electricity sources between 1 November and 15 December, with 1-hour resolution. From bottom to top: biomass, hydropower, offshore wind, onshore wind, solar power and the country's electricity demand (red line). All values are stacked.
🇩🇪muss die Reißleine ziehen. Machen wir es wie China: Ausstieg aus irrealen Klimazielen, die wir eh nicht erreichen können. Aufbau eines Atomprogramms - Kernenergie ist unsere Wasserkraft. Erst dann neue Selbstverpflichtungen, wenn diese uns nicht mehr ruinieren.