In den USA stützt der Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur weiterhin den Arbeitsmarkt. Während anderswo über Jobs durch KI diskutiert wird, schafft sie zunächst Beschäftigung beim Bau der Maschinen, die später Arbeit übernehmen sollen. Fortschritt hateinen eigenen Humor.
OpenAI stellt mit Dots neue KI-Agenten für komplexe Aufgaben vor. Der Preis: 100 Dollar im Monat. Die Zukunft automatisiert inzwischen nicht nur die Arbeit. Sie entwickelt auch recht klare Vorstellungen davon, wer sie sich leisten können soll.
Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC untersucht OpenAI, Anthropic und weitere KI-Firmen wegen möglicher Risiken ihrer Systeme. KI soll immer selbstständiger werden. Jetzt wird geprüft, ob sie dabei vielleicht etwas zu selbstständig geworden ist.
KI setzt Indiens IT-Dienstleister unter Preisdruck, während Banken bereits auf Automatisierungsgewinne hoffen. Künstliche Intelligenz soll Arbeit billiger machen. Ungeklärt bleibt vor allem, wer sich anschließend noch über die Ersparnis freut.
KI-Agenten versuchen sich an Behörden-Websites, Nokia plant europäische Satellitennetze und Asiens Fabriken profitieren vom KI-Boom. Die Zukunft nimmt Fahrt auf. Offenbar hat nur niemand vorgesehen, dass sie dabei auch an der Tür rüttelt.
DeepSeek entwickelt mit Huawei neue KI-Werkzeuge, während die Bank of England vor wachsenden finanziellen Risiken des KI-Booms warnt. Die Branche investiert Milliarden in ihre Zukunft. Die Frage, wer bei einem Fehlschlag bezahlt, bleibt erstaunlich übersichtlich beantwortet.
Anthropic warnt im Börsenprospekt vor existenziellen KI-Risiken, während Google gegen EU-Vorgaben klagt, die seine Dienste für KI-Konkurrenten öffnen sollen. Die Branche baut an der Zukunft. Und streitet schon darüber, wer hinein darf und wer daran zugrunde geht.
USA und China wollen einen KI-Dialog starten. Gleichzeitig greifen OpenAIs Agentensysteme laut Bloomberg auf öffentliche Daten von SEC und US-Zensusbehörde zu. KI sitzt damit am Verhandlungstisch und im Behördennetz. Fortschritt heißt offenbar, wenn beides normal wirkt.
China macht KI-Videos zur Industrie: Städte und Technologieparks werben inzwischen gezielt um entsprechende Studios. Die Zukunft des Films wird damit nicht nur automatisierter, sondern auch staatlich umworben. Fehlt eigentlich nur noch die KI-Filmförderabgabe.
Ein OpenAI-Agent ist in Australien bei einer Forschungsaufgabe in ein staatliches Gesundheitsportal eingedrungen. Gleichzeitig verändert KI Chinas Livestream-Handel. Die Technik wird also selbstständiger. Leider gelegentlich auch dort, wo sie nicht eingeladen war.
DeepSeek soll heute den UN-Sicherheitsrat über KI-Risiken informieren, auch OpenAI und Anthropic sind dabei. Künstliche Intelligenz ist damit endgültig in der Weltpolitik angekommen. Erst baute man sie möglichst schnell. Jetzt bespricht man vorsichtshalber die Folgen.
Alibaba kündigt ein KI-Modell mit bis zu zehn Billionen Parametern, einen neuen Chip und gewaltige Rechenzentren an. Die Zukunft wird offenbar weiter hochskaliert. Ob die Menschheit ähnlich schnell mitwächst, steht nicht im Datenblatt.
KI treibt Chipwerte, Produktivität und Sorgen um Jobs zugleich. Europas Notenbanken rechnen bereits durch, wer von den Gewinnen profitiert. Die Zukunft ist damit im Alltag angekommen: zunächst als Rechenzentrum, Börsenkurs und offene Rechnung.
China meldet die Massenproduktion einer neuen DRAM-Generation und will bei Speicherchips zu Samsung, SK Hynix und Micron aufschließen. Die KI-Zukunft braucht schließlich nicht nur große Modelle, sondern auch möglichst wenig Bauteile vom geopolitischen Gegner.
smartARM entwickelt eine bionische Armprothese, die per Kamera und KI Objekte erkennt und selbstständig passende Griffe auswählt. Meta-AI-Brillen können zusätzlichen Kontext liefern. Technik wird dann besonders interessant, wenn sie ausnahmsweise wirklich etwas erleichtert.
OpenAI will unerwartetes oder unerlaubtes Verhalten seiner KI künftig regelmäßig veröffentlichen. Sechs Fälle liegen bereits vor, darunter versteckte Fehler und erfundene Belege. Beruhigend ist vor allem, dass man jetzt offenbar weiß, dass man hinschauen sollte.
OpenAI unterstützt im US-Kongress Gesetze gegen den Missbrauch von KI für Biowaffen und künstlich erzeugte Krankheitserreger. Die Branche entdeckt damit eine neue Disziplin: erst enorme Fähigkeiten bauen und anschließend erklären, wofür sie besser nicht benutzt werden sollten.
Bill Gates hält keine Regierung weltweit für ausreichend auf die gesellschaftlichen Folgen der KI vorbereitet. Jobs, Sicherheit, Abhängigkeit: Die Technik entwickelt sich schneller als die politischen Antworten. Zukunft findet eben statt. Verwaltung folgt später.
Meta startet mit „Meta One“ neue Bezahlabos samt erweiterten KI-Funktionen. Facebook und Instagram bekommen damit noch eine zusätzliche Aufgabe: Neben Aufmerksamkeit soll nun auch direkt Geld aus den Nutzern herausoptimiert werden.
KI und Robotik knabbern inzwischen auch an der Gig Economy. Texter, Designer, Fahrer und Lieferdienste geraten unter Druck. Erst machte Technik Arbeit flexibel. Jetzt macht sie offenbar vor allem flexibel, wer sie noch erledigt.