Ab heute bis am 24. Juni tweete ich (@duonna_antonia) auf diesem Kanal. Vielen Dank @geschichte_ch für die Gelegenheit zum Take-over💐!
Ich erzähle euch über meine aktuelle Arbeit an meinem Roman "Bergünerstein II: Der Mord", der in den 1660er-Jahren in Graubünden spielt.
Not only the history of food, but also the history of drinking is fascinating. I visited the Historical Museum Basel today: https://t.co/oGahGKAfR7 #culinary#history#Basel
allgemein die unverheirateten Burschen bezeichnet. Diese wiederum hatten in vielen Bündner Gerichtsgemeinden kein Stimmrecht, so auch in Bergün. Daniel war also nicht nur ein Jugendlicher, sondern explizit einer, der sonst nichts zu sagen hatte.
In meinem neuen Buch wird es auch einen "Primeur" geben: Ein Werk wird vorgestellt, das seit 1662 fast nur handschriftlich überliefert wurde - einzig in den 1880er-Jahren erschein es einmal im Druck, in der linguistischen Zeitung Archivio Glottologico Italiano.
Thema:
Auch die Figur des Daniel wird "eingebürgert", indem er an einer Stelle als "mattatsch" bezeichnet wird, Romanisch für "grosser, wackerer Bub". Das Wort hat aber noch andere Bedeutungsnuancen.
Es ist die Vergrösserungsform von "mat" - Bub, Junge. Als Mats wurden aber auch ...
Im realen Bergün fand 1668 tatsächlich ein Hexenprozess statt, mit mehreren Folteropfern. Zwei Angeklagte konnten fliehen, wie eine spätere Quelle verrät.
Brünett starb 1664, er hat also diesen Prozess nicht mehr erlebt ...
Wer sich dafür interessiert: https://t.co/8j1DNKGzyp
In meinem neuen Buch wird es auch einen "Primeur" geben: Ein Werk wird vorgestellt, das seit 1662 fast nur handschriftlich überliefert wurde - einzig in den 1880er-Jahren erschein es einmal im Druck, in der linguistischen Zeitung Archivio Glottologico Italiano.
Thema:
möglich, dass er das Treiben gewisser Bündner Dorfgerichte zumindest mit Skepsis betrachtete.
Im Roman interpretiere ich ihn als Gegner der Hexenverfolgung, der sich auf die Argumente von Johann Weyer beruft: https://t.co/0eN2OoPMWz