Liebe Gläubige,
heute kam es zur Vernichtung eines Kulturguts von unschätzbarem Wert: der Kühltürme von #Gundremmingen.
Ein Nachruf.
1967 zog der erste strahlende Stern am Firmament auf, das Volk nannte ihn Block A.
Der für zwei Arbeiter tödliche Unfall im November 1975 war ein bedauerlicher Einzelfall, dem Baubeginn der Blöcke B und C im Jahr 1976 stand also nichts im Wege.
Nach dem schweren Zwischenfall 1977, bei dem radioaktives Kühlwasser in das Reaktorgebäude gelangte (wirtschaftlicher Totalschaden, Rückbau seit 1983, über eine Milliarde Kosten), wurden 1984 endlich die neuen Blöcke eröffnet. Ortsansässige erzählen noch heute davon, wie Papst Johannes Paul II. im bleiverkleideten Papamobil die Brennstäbe lieferte.
Ein vom ketzerischen Greenpeace beauftragtes Gutachten bemängelte zwar, dass bei diesem AKW die Nachweise zur Erdbebenbemessung „auf veralteten Anforderungen an die Bestimmung des möglichen Bemessungserdbebens“ beruhen, im parlamentarischen Umfeld wurde zudem festgestellt: „Obwohl nach Fukushima höchste Sicherheitsstandards gelten sollten, erfüllt das AKW Gundremmingen weder frühere noch heutige Anforderungen an die Erdbebensicherheit.“
Aber diese Kritik Ungläubiger wurde ebenso dem linksgrünen Scheiterhaufen der Gerechtigkeit zugeführt wie jegliche Kritik am Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente in Bezug auf Erdbeben- und Flugzeugabsturzszenarien (Gundremmingen hat u. a. eine Dachstärke von ca. 55 cm und Seitenwände von etwa 85 cm Stahlbeton, andere wie z. B. Unterweser bis zu 130 cm Dachstärke).
Auch hier erfand man also aus reiner, versiffter Ideologie Gefahren für Umwelt und Bevölkerung. Mangels Endlager verbleiben große Mengen kontaminierter Materialien am Standort, hier phantasierte man über Risiken und Kosten durch langfristige Überwachung. Slles nur, um diese sichere und saubere Technologie zu diffamieren, ja, ich spreche es aus: zu stigmatisieren.
Der Rückbau wird bis über das Jahr 2030 hinauslaufen und Milliarden kosten. Auch hier schämt sich der verblendete Öko-Terrorist nicht, dreiste Lügen in die Welt zu setzen, dass diese Kosten letztlich die Gesellschaft träfen, über Entsorgungskosten, öffentliche Verantwortung, Kostentreiber Endlager, am Ende gar die Stromkunden. Das ist ungeheuerlich und frei jeder Scham.
Heute nun ein trauriger Höhepunkt, als Robert Habeck persönlich im E-Tornado die Kühltürme völlig unvermittelt (nur acht Jahre nach der Abschaltung von Block B) im Tiefflug aus dem Leben riss.
Wie unser Chef-Demagoge Julian Reichelt schrieb:
„Sie jagen skrupellos unser Leben, unser Land, unseren Wohlstand in die Luft.“
Ausgewogener kann man es nicht sagen.
Wir werden uns weiter durch alle Instanzen klagen, wenn es sein muss, bis zum jüngsten Gericht, um diesem Wahnsinn ein Ende zu machen. NIEDER MIT DER IDEOLOGIE!