Was der relativierende Demagoge Ganser wieder mal verschweigt.
Beim Abzug der Westgruppe der Truppen (WGT) der sowjetisch-russischen Armee zwischen 1990 und 1994 kehrten rund 546.000 Menschen (Soldaten, Zivilangestellte und Familien) sowie gigantische Mengen an Kriegsmaterial nach Russland zurück.
Die logistische Mammutaufgabe hinterließ auf der einen Seite komplett geräumte Areale und auf der anderen Seite massive ökologische und bauliche Schäden.
Aus den Kasernen wurde oft systematisch alles ausgebaut, was transportabel und in der Heimat wertvoll war (z. B. Sanitäreinrichtungen, Heizkörper, Kabel, Fensterrahmen). Zudem florierte vor dem Abzug ein reger Schwarzmarkt mit Militäreigentum (Benzin, Aggregate, Werkzeuge).
Was sie als „Schmutz“ (Altlasten) hinterließen!!
Die Truppen hinterließen über 1.000 Liegenschaften und rund 240.000 Hektar Land (etwa 10 Prozent des DDR-Territoriums).
Viele dieser Flächen glichen einem ökologischen Katastrophengebiet:
Über die Hälfte der genutzten Flächen war schwer kontaminiert. Durch rücksichtslosen Umgang, Leckagen und das bewusste Verkippen versickerten Millionen Liter Benzin, Diesel, Kerosin, Altöl und Chemikalien im Boden.
Auf Truppenübungsplätzen (wie der Kyritz-Ruppiner Heide oder in der Seenplatte) verblieben riesige Mengen Blindgänger, vergrabene Munition und Minen, die weite Teile der Wälder bis heute lebensgefährlich machen.
In umliegenden Wäldern und auf Kasernengeländen wurden unzählige wilde Deponien mit Bauschutt, Militärschrott, Haushaltsmüll, Batterien und Asbest entdeckt.
Tausende Kasernenblöcke, Bunker und Hangars blieben völlig heruntergekommen zurück. Weil die letzten Einheiten teilweise überstürzt aufbrachen, fand man in den Räumen sogar noch private Dokumente, Pässe, Sparbücher und Haushaltsmüll.
UND WER HAT DAS BEZAHLT!!
Die Sowjetunion war zu diesem Zeitpunkt wirtschaftlich kollabiert. Die Bundesrepublik Deutschland finanzierte den Abzug und den Bau von rund 45.000 Wohnungen in der russischen Heimat mit etwa 12 Milliarden D-Mark.
Die Kosten für die Beseitigung des „Schmutzes“ – also die ökologische Sanierung der Kasernen und Schießplätze – verblieben komplett beim deutschen Staat und den betroffenen Bundesländern.
Die Sanierungskosten verschlangen im Laufe der Jahre viele Milliarden Euro und dauern an einigen Standorten bis heute an.
Aber so kennt man ja den Ganser.
Nein, sie 👇🏼sind immer so. In dem Land, das ihnen Schutz gibt und sie ernährt. Ich beobachte diese Szene seit Jahren. Friedenspläne sucht man hier vergeblich. #b0310#Berlin
Feierabend!
Ich vertraue euch.
Versaut es nicht😉.
#Berlin#b0310 war etwas ungewöhnlich, weil am Tag der Deutschen Einheit Möchtegernterroristen auf der Straße waren. Daher grüße ich besonders die Gewerkschafter und anderen Freunde der #Demokratie, die standhaft blieben🫶. ❤️
@Beatrix_vStorch Seit zwei Tagen arbeitet sich Beatrix von Storch an Hape Kerkeling ab. Nicht an den Juristen. Nicht an den Argumenten. An Kerkeling. Wenn ein Kabarettist eine Partei so zuverlässig aus der Fassung bringt, ist das schon eine bemerkenswerte Leistung. Klasse Hape. 💪
Immer wieder wenn es Gewalt und Hass gegen die zivilisierte Welt, gegen Juden, gegen Frauen, gegen Demokraten, gegen Homosexuelle, gegen Bildung und gegen tolerante Werte gibt, ist diese Flagge nicht weit.
Dahinter versteckt sich oft das pure Böse.
Wie @IAPonomarenko schreibt;
Um Himmels willen – alle greifen Russland ständig an, bringen es unaufhörlich an den Rand der Eroberung und des Verlusts seiner Souveränität, sodass es schlichtweg gezwungen ist, „militärische Sonderoperationen“ durchzuführen, um Länder und Völker entlang seiner Grenzen zu zerstören und zu besetzen.
Zuerst Moldawien, dann Georgien (immer wieder!), dann hat das winzige Itschkerien dem Kreml schlichtweg ein Messer an die Kehle gesetzt, dann die Ukraine, gelähmt durch Revolution und Chaos, deren Armee längst auseinandergefallen ist.
Und nun sind so berüchtigte, hartgesottene Aggressoren wie die baltischen Staaten, deren Gesamtbevölkerung der eines einzigen Moskauer Stadtbezirks entspricht, gerade dabei, ihre Reißzähne zu zeigen und Russland seiner Souveränität zu berauben.
Und dann sind da noch die Westeuropäer mit ihren millionenstarken Eisendivisionen, die sich darauf vorbereiten, Kaliningrad zu erobern, sobald die Fiesta vorbei ist und sie das Oktoberfest ausgiebig gefeiert haben.
Amerika ist ein interessanterer Fall: Uns wird befohlen, Amerika und seine ewigen, hinterhältigen Pläne zu vergessen, Russland zu Aggressionen in alle Richtungen zu zwingen.
Nicht die „zweitgrößte Militärmacht der Welt“ mit genug Atomwaffen, um die gesamte Welt mehrfach zu vernichten, sondern ein stöhnendes Opfer in den Fängen des ewigen ukrainisch-baltischen Imperialismus, um Gottes willen!
Natürlich könnte die russische Staatlichkeit schlichtweg nicht überleben, wenn sie nicht eine halbe Million Leichen auf den Trümmern des Donbass angehäuft hätte und wenn sie nicht weiterhin nach noch mehr Blutvergießen gegen den Westen trachten würde.
Wir haben in Deutschland ein Problem mit dem Journalismus: Zu viele rechtspopulistische Wichtigtuer, ohne Objektivität, ohne Analysefähigkeit und ohne Argumente.
Putins Strategie
Putin sprach am 1. Oktober 2026 beim Waldai-Forum 3:20 Stunden lang in einer Rede und in einem moderierten Gespräch auf der Bühne. Aus seinen ausschweifenden Formulierungen lassen sich fünf zentrale Punkte seiner Strategie herauslesen:
1. Angriff ist Verteidigung
Putins zentrale Meta-Strategie und sein oberstes Ziel ist die Umdeutung jeder russischer Aggression in defensive Notwendigkeit. Putin behauptet, Russland reagiere lediglich auf westliche Angriffe oder Provokationen.
Diese Erzählung ist das Fundament seiner gesamten Politik:
· Putin rechtfertigt den Angriffskrieg gegen die Ukraine als Verteidigung gegen den aggressiven Westen.
· Putin stimmt die russische Bevölkerung auf eine dauerhafte Konfrontation ein.
· Putin stellt jede russische Eskalation in der Vergangenheit und in der Zukunft als „Antwort“ dar, nie als russische Initiative.
Damit schafft Putin einen ideologischen Rahmen, der seine geopolitischen Ziele verdeckt und moralisch absichert.
2. Kein europäisches Russland, sondern ein russisches Europa
Putin strebt eine europäische Sicherheitsordnung an, in der Russland ein Vetorecht über alle Entscheidungen zur Sicherheit Europas besitzt.
Putin beschreibt den Westen als illegitim und regelbrechend. Hinter dieser Rhetorik stehen strategische Ziele:
· Die NATO schwächen, insbesondere die Ostflanke.
· Die EU politisch spalten und wirtschaftlich destabilisieren.
· Mittelosteuropa wieder in eine russische Einflusszone ziehen.
· Russland in Europa als überlegene Macht etablieren.
Putins Forderung nach „weniger westlicher Dominanz“ ist kein Ruf nach einer fairen Balance. Es ist der Versuch, eine neue russische Dominanz aufzubauen, nachdem Moskau seine Vormachtstellung nach 1991 verloren hat.
3. Die Ukraine ist Russland
Putins Ziele in der Ukraine sind sehr weitgehend. Hinter der Forderung nach „Neutralität“ verbirgt sich der Dreiklang aus: keine NATO, keine EU, keine westliche Orientierung.
Putin will dauerhafte territoriale Kontrolle über große Teile der Ukraine, auch über bisher nicht eroberte Gebiete. Putin will vollständige politische Kontrolle über eine Ukraine, die nicht souverän im eigenen Interesse handeln kann, sondern bei jeder Entscheidung die russischen Interessen vorzieht.
Putins Aussage, die Ukraine könne „nicht existieren“ und werde „von außen kontrolliert“, ist eine klassische rhetorische Figur, um die Ukraine zu delegitimieren. Das soll die Grundlage für eine dauerhafte russische Einflussnahme schaffen.
4. Beihilfe zur Selbstabschreckung (alles für Kaliningrad)
Putin versucht, die russische Bereitschaft zur Eskalation bis hin zu Atomwaffen als bedauerlicherweise notwendige Verteidigung darzustellen. Damit verfolgt er einen militärstrategischen Zweck. Putin weiß, dass eine NATO-Verteidigung des Baltikums gegen einen russischen Angriff zwingend die Ausschaltung der Luftverteidigung, Raketenstellungen und militärischen Infrastruktur im hochgerüsteten Kaliningrad erfordern würde.
Die russische Exklave Kaliningrad ist der am stärksten militarisierte Raum Europas, vollgestopft mit Luftabwehr, Raketen, elektronischer Kampfführung. Eine NATO-Verteidigung des Baltikums und des Ostseeraums würde Kaliningrad massiv treffen müssen.
Deshalb versucht Putin rhetorisch:
· die Logik der Verteidigung der NATO als „Aggression“ umzudeuten,
· die politische Bereitschaft Europas zur Verteidigung der Nordostflanke zu schwächen,
· die Verteidigung des Baltikums als „Eskalation“ darzustellen,
· die Schwelle für westliche Gegenmaßnahmen gegen russische Aggressionen im Baltikum und im Ostseeraum zu erhöhen.
Putins Drohungen und sein vages Herumwedeln mit Atomwaffen sollen die NATO davon abhalten, ihre eigene Verteidigungsstrategie konsequent umzusetzen, weil wichtige NATO-Mitgliedsstaaten in Selbstabschreckung verfallen.
5. Wirtschaft als Waffe
Putin präsentiert die russische Wirtschaft als „stabil“ und „resilient“. Erkennbar ist Wirtschaftspolitik ist für Putin kein Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität der russischen Bevölkerung, sondern ein geopolitisches Werkzeug.
Putin spricht nicht über menschliche Verluste, soziale Kosten und wirtschaftliche Schäden seines Krieges. Verarmung, demografische Krise und Abwanderung von Fachkräften kommen bei ihm nicht vor.
Für Putin ist die russische Wirtschaft ein Druckmittel gegen Europa, eine Kriegsressource und ein Mittel zum Aufrechterhalten seines Regimes.
Putin spricht über Wirtschaft als Machtressource des russischen Staates, nicht als Lebensgrundlage russischer Menschen.
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In aller Kürze: Putin will, dass Russland eine europäische Ordnung dominiert, in der die Ukraine dauerhaft unterworfen ist und in der Moskau Einflusszonen kontrolliert. Die russische Aggressivität bis hin zu Angriffskriegen wird dabei als Verteidigung dargestellt.
Hape Kerkeling fordert ein AfD-Verbotsverfahren. Die Antwort von rechtsaußen: Hass, Häme, homophobe Beleidigungen. Q.e.d.
Eine Demokratie darf sich nicht einschüchtern lassen.Solidarität mit Hape Kerkeling. AfD-Verbotsverfahren jetzt‼️
„Unser Grundgesetz (…) ist die zum Gesetz gereifte Erinnerung an die Gräueltaten des Nationalsozialismus“.
Hape Kerkeling spricht Worte von Ewigkeitswert.
ℹ️ Gazastreifen: Kriegsverlauf, Zerstörung und Luftbilder
Da wir nach Millionen Pandemie-Experten und Fußballtrainern durch den Google-Luftbild-Hype gerade auch Millionen von Luftbildauswertern haben, versuche ich mal ganz grob zu erklären, was in dem Krieg überhaupt gelaufen ist.
Das hätte ich vielleicht längst mal zusammenfassend machen sollen.
Während große Medien ständig über die geringste Bewegung an der ukrainischen Front berichten (keine Kritik), ist das im Gazastreifen ausgeblieben. Und so hat sich bei vielen die Vorstellung verfestigt, Israel hätte dort wahllos wehrlose Palästinenser bombardiert. (Die Vergangenheitsform ist Absicht. s.u.)
⏺️ Zur Klarstellung ist vielleicht eins sehr wichtig zu verstehen: Ich habe immer wieder betont, wie klein der Gazastreifen eigentlich ist. (Kleiner als Köln, ca. Schwedt an der Oder.) Das sagt Laien aber auch noch nicht viel.
Würde man einen Merkava Kampfpanzer in der Mitte des Streifens an die Grenze stellen, könnte der komplett durch den Streifen durchschießen. Das Geschoss würde im Mittelmeer landen. Israel könnte Artilleriepanzer kilometerweit entfernt hinstellen, und die könnten problemlos jedes einzelne Haus im Gazastreifen treffen.
Der gesamte Gazastreifen ist eine Kampfzone. Der Frontverlauf in der Ukraine ist derzeit mindestens 55km von Donezk entfernt, der Gazastreifen würde der Länge nach da rein passen.
1⃣ Nach dem Massaker vom 07.10.2023 begann Israel sofort aus der Luft Ziele anzugreifen. Denn viele waren bekannt (Bunker). Kasernen oder ähnliches unterhalten die Palästinenser ja nicht, sie verstecken sich unter der Bevölkerung.
Das geschah in dieser Phase auch mit großen Bomben (Stichwort Bunkerbrecher), den 2000-Pfündern. Israel verfügt auch über 4000-Pfünder, mir ist kein Einsatz bekannt.
Diese Angriffe gingen vor allem auf Gaza-Stadt und Dschabaliya, die nördlich davon gelegene Geburtsstätte der Hamas.
Die Völkermord-Vorwürfe begannen übrigens am 08.10.2023.
2⃣ Ende Oktober begann Israel dann mit einer groß angelegten Bodenoffensive. (Bild 2) Die IDF versuchten in einer Zangenbewegung vermutlich das Hafenviertel Rimal zu erreichen.
🔴 Und jetzt kommt etwas sehr Entscheidendes: Sie haben die Orte nicht besetzt, sondern haben sog. „Raids“ durchgeführt. Was bedeutet, sie sind rein und wieder raus.
Das war vermutlich der größte Fehler, der sich durch den ganzen Krieg zog. Und er hat vielen Soldaten das Leben gekostet. Denn sobald sie weg waren, sind die Hamas, der PIJ und andere wieder in die Gebiete eingesickert.
Beim al-Shifa Krankenhaus waren sie mindestens drei Mal. Und bei einer dieser Offensiven wurde die von der Propaganda instrumentalisierte Hind Rajab getötet, deren Eltern mitten in einer solchen (angekündigten) Offensive da rumkurvten.
Man sollte mit seinem Urteil vorsichtig ein. Denn auch israelische Generäle machen sowas ja nicht aus Spaß an der Freude.
Die IDF sind eine Wehrpflichtigen-Armee. Was bedeutet, jeder Soldat fehlt in der Wirtschaft. Und 300.000 Eingezogene spielen bei einem Zwergstaat von 10 Mio eine gewichtige Rolle.
Im Gegensatz zu vielen Unkenrufen bin ich der festen Überzeugung, die IDF könnte den Gazastreifen gar nicht vollständig halten, selbst wenn sie wollten. Was die durchgeknallten Rechtsradikalen wie Smotrich da ständig faseln, sind feuchte Träume, aber mehr auch nicht.
3⃣ Die nächste Phase begann dann etwa ab Februar. (Aus dem Kopf, ich tippe das hier ohne Recherchen, für Laien.) Die IDF begannen sich auch in den Süden zu orientieren, vor allem nach Chan Yunis und Rafah.
Vermutlich wurde dort klar, dass viele Kombattanten aus Gaza-Stadt ausgewichen sind und in den Süden gegangen sind. Auch deshalb war es für die IDF sehr wichtig, die Salah al Deen („Saladin“) zu erreichen. Die breite Straße zieht sich vom Norden bis ganz in den Süden. Sie ist eine gute Orientierungshilfe, um das besser zu verstehen. (Bild 1, gelb)
4⃣ Ab da wurde klar, dass Rafah an der Grenze zu Ägypten ein neuralgischer Punkt ist. Stark untertunnelt, um Leute raus und Waffen rein zu schmuggeln. Also sind die IDF im Mai 2024 entlang des Philadelphi-Korridors - also wirklich unmittelbar an den ägyptischen Grenzbefestigungen lang - nach Rafah vorgestoßen. Dort wollten sie sich nicht mehr zurückziehen.
Und dort gab es sehr starke Gefechte, da die Palästinenser diesen strategisch wichtigen Punkt verteidigen wollten. Und dort wurde Ende Oktober 2024 auch der damalige militärische Anführer Yayha Sinwar getötet.
▶️ Wenn man das weiß, erklärt sich die Zerstörung im Gazastreifen fast von selber.
Rafah ist quasi eingeebnet. Es liegt aber hinter der gelben Linie, ist also unter israelischer Kontrolle. Dort wird bereits aufgeräumt, auch Großgerät aus Ägypten ist im Einsatz.
Und das bedeutet, dass dort viele einsturzgefährdete Häuser und Tunnel gesprengt wurden. Das wurde nicht alles einfach wahllos aus der Luft zerbombt. Dort fanden Gefechte statt.
🔴 Nach etwa der Mitte 2025 hat im Gazastreifen keine großflächige Zerstörung mehr stattgefunden.
Der derzeitige Aufschrei um die Google Satellitenbilder ist schlicht ein Hype. Weil es 2025 schon ziemlich genau so aussah wie jetzt. Und die „gerade aktualisierten“ Bilder auch schon seit Monaten online sind.
5⃣ Im Oktober 2025 wurde die derzeitige Waffenruhe vereinbart. Die Geiseln wurden ausgetauscht, die IDF haben sich hinter die gelbe Linie zurückgezogen, es finden keine Offensiven mehr statt. Trotzdem ist weiterhin Krieg.
In der nächsten Phase hatten die Palästinenser zugesagt, die Waffen abzugeben. Die IDF sollten sich komplett zurückziehen. Nur kurz danach haben mehrere Vertreter der Hamas aber gesagt, sie seien bereit die Waffen niederzulegen, aber nicht abzugeben. Und es fanden und finden vereinzelt weitere Angriffe auf IDF statt. Die IDF und der zuständige Geheimdienst Shin Bet sehen sich also so lange nicht in der Pflicht und jagen weiterhin Kommandeure und alle, die am 07.10.2023 teilgenommen haben. Diese werden aber nicht „weggebombt“, sondern durch Drohnen und kleine Raketen eliminiert.
Ich hoffe, ich konnte zumindest eine Social-Media-konforme, kurze Übersicht geben. Und damit etwas Orientierung.
🔴 Nach wie vor werden von der Propaganda ausschließlich Bilder der am schlimmsten zerstörten Stellen gezeigt. Es steht aber jedem frei, sich selber diese Bilder anzuschauen. Und mal mit meinen (auf die Schnelle gestrickten) Karten abzugleichen. (Bild 3) Und dann wird er schnell sehen, dass vor allem Rafah und die Gebiete der Zangenbewegung in Gaza-Stadt stark zerstört sind, und in der Mitte ganze Innenstädte ziemlich intakt und funktional sind. (Bild 4) Und dass auf israelischer Seite viel kaputt ist, das dort aber auch (!) an den Aufräumarbeiten liegt, und dort sogar landwirtschaftliche Flächen bewirtschaftet werden. Die auch gewässert werden müssen.
▶️ Übrigens: Saison ist dort von etwa Dezember bis Mai. Was bedeutet, nur dann sieht man auch das Grün. Außerhalb der Saison ist es Wüste.
Da im arabischen Kulturraum (bis nach Andalusien heute) Häuser von außen selten verputzt werden – das hätte bei dem Sand eine kurze Lebensdauer: außen pfui, innen hui) sieht es für viele Europäer alles eintönig, kaputt und sandfarben aus. Zumal auch viele Häuser Aufbauten auf den Dächern haben, zur Bewirtschaftung. (Generatoren, Wassertanks, Solar, etc.) Was bei einer Standard-Auflösung von 30cm natürlich wirr aussieht. Man muss also schon etwas zoomen und auf die Straßen und Schatten achten.
Russland kündigt weitere 18 Monate Krieg gegen die Ukraine an. Bei aktueller Dynamik sprechen wir von mehr als einer Million weiteren Toten in diesem
Zeitraum.
Das müssen diese „Kriegstreiber in Deutschland“ sein, die „nicht mit dem Kreml verhandeln wollen“ …