Hat eine Gemeinsamkeit mit der negierenden Haltung von Poschardts libertärem Punk-Larp. Fiktionen, die medial gut funktionieren, weil sie eine bestimmte Seite besetzen, am Ende sich selbst nicht ernster nehmen als für den Effekt im Moment. Implizit beleidigend für den Adressaten.
Wenn jeder den eigenen Anteil am "Zerreißen der Mitte" reflektieren würde, so würde man nicht nur nicht mit Selbstbestätigung das Problem selbst erzeugen, sondern es könnten einem auch die neuen Bedingungen und die Möglichkeiten der eigenen Mitbestimmung unter/an ihnen auffallen.
Eine besondere Absurdität, dass er mit Schützenhilfe von Frau von Storch der SPD vorwirft, die Mitte zu zerschlagen. Operative Aufmerksamkeit hätte da geholfen
#Alexander grillt #Klüssendorf und der schmiert sich auch noch selbst mit Marinade ein:
"Die Linkspartei ist zwar voll antisemitisch, aber mit ein paar Bekenntnissen & Programmen..."!
Wenigstens lüftet Robin ein Geheimnis:
Dieser Tim rührt bei der #SPD gar nicht den Kleister für Wahlplakate an, der ist da Generalsekretär! 😅
#MecklenburgVorpommernWählt #SPD #ARD #afd #cdu #oerr #miosga #merz #klüssendorf
@SusaSchneider@robinalexander_ Das ist ein falscher Rückschluss, keine "Bundesagentur" zu wollen heißt nicht, dass es ein duales System sein muss, da gibt es noch andere Möglichkeiten
Vielleicht verwechseln sie das gar nicht, sondern machen das, was im Zeitalter von Social Media politisch am besten funktioniert, um schnell bekannt und etabliert zu werden. Es funktioniert offenkundig und das Problem liegt ggf. an einer anderen Stelle.
Merkel-März-donnich.
Problem vieler Nachwuchsleute in der 2. bis 4. Reihe: Sie verwechseln Politik mit Gerede über Politik.
Sacharbeit: 0. Konzeptionelles Denken: nicht vorhanden.
Früher hieß es in deutscher Politik, Politik brauche Theorie. Heute hasty thinking tweets.
@Fionnindy@OliverBWeber@FogelVlug Es ist immer so ein Gehirnverdreher, dass die unbestimmte Negation trotzdem gegen etwas bestimmtes (Inhalt) gerichtet ist, weil es ja die Negation ist, die unbestimmt ist und nicht, das auf was sie sich bezieht, da passiert die Verwechslung so schnell
Eine kleine Anmerkung zum sonst schönen Text von @OliverBWeber hätte ich:
Ist es nicht der kategorische Unterschied, der die Rhetorik so beleidigend/verschlimmernd macht? Man bekommt vom Bundeskanzler ja gerade nicht "die schöne Geschichte", sondern nur dass es nur eine bräuchte.
Herrn Alexander fliegen diese Behauptungen, um die Ohren weil er mehrere konservative Punkte mit ihnen abräumt.
Unter anderem, dass wenn man schon Schulden mache ja auf jeden Fall einen konsolidierten Haushalt brauche, dass Schulden immer schlecht seien und,
(1/4) Die gestrige Illner-Sendung hat ein Echo in den sozialen Medien, leider nicht überall so sachlich wie in dem hier verlinkten Beitrag. Deshalb dokumentiere ich im folgenden die verwendeten Zahlen. 🧵
dass man sie trotzdem zahlt nur später.
Und das nur für den (richtigen) Punkt, dass keine unmittelbare Verbindung von Hilfe und Sparen besteht.
Dass die Menschen (und auch die Politiker) solche Dinge aber in der Zusammenschau betrachten und werten, muss man dann übersehen.
Adrian Pabsts überquellender Unfug (im Band von Veith Selk & Co.), der im Ton eines politischen Aktivismus für die eigene Position und ohne jede ideengeschichtliche Ernsthaftigkeit vorgetragen wird, gipfelt in wirren Pointen-Versuchen wie diesem hier:
Und wenn man Parteien diese Frage stellt, kommen die halt naheliegender Weise auf das, was sie überhaupt erst zu Parteien macht und sie in Gänze nur gegen die Identifikation andere Parteien oder allein durchsetzen könnten. Also genau die Grundlage der Pattsituation.
Immer wieder zu betonen bzw zu fragen, ob die Parteien begriffen haben, dass ein "absoluter Kurswechsel nötig sein" ist doch Teil genau des selben leeren Spiels, das man damit kritisieren will. Die Frage die Probleme bereitet ist ja:
Kurswechsel wohin und wie?