Immer mehr Bürokratie schreckt halt immer mehr Investoren ab. Die Ressourcen, die in die Befriedigung dieser ausufernden Bürokratie gesteckt werden, fehlen dann in extrem wichtigeren Bereichen wie Forschung & Entwicklung sowie Produktion..
Dazu kommt die völlig erratische Energiepolitik. Mit der absolut unzuverlässigen EE-Flatterenergie sind moderne Hochtechnologien nicht möglich, daher muss gerade auch in diesem Bereich eine Kehrtwende um 180° zwingend her.
Nur als Beispiel die biotechnologische Herstellung von Biopharmazeutika wie Antikörper oder Impfstoffe, bei der über eine gewisse Zeit sehr eng definitierte Bedingungen (z.B. Temperatur, Nährstoffzufluß) eingehalten werden müssen...
Deutschland lädt Investoren ein. Doch das eigentliche Problem liegt tiefer.
In Berlin wird beim ersten „Invest in Germany Summit“ um internationale Investitionen geworben. Deutschland will sich dabei auch an Frankreichs „Choose France“ orientieren.
Ein Blick auf die Zahlen zeigt allerdings, warum dieser Schritt längst überfällig ist.
Seit Ende 2019 ist der reale Staatskonsum in Deutschland um 15,2 Prozent gestiegen. Die realen Anlageinvestitionen sind dagegen um 6,9 Prozent zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt liegt gerade einmal 1,9 Prozent über dem damaligen Niveau.
Wir geben also immer mehr für den laufenden Betrieb aus, investieren aber weniger in das, was unseren Wohlstand morgen sichern soll.
Dabei geht es nicht darum, staatliche Leistungen grundsätzlich infrage zu stellen. Schulen, Krankenhäuser und öffentliche Dienstleistungen werden gebraucht. Nur entsteht wirtschaftliche Stärke nicht allein dadurch, dass der Staat mehr Geld ausgibt.
Neue Produktionsanlagen, moderne Technologien und leistungsfähige Infrastruktur brauchen langfristige Investitionen. Und dafür müssen Unternehmen wieder Vertrauen in den Standort Deutschland haben.
Ein Investitionsgipfel kann Aufmerksamkeit schaffen. Ob das Kapital tatsächlich kommt, entscheidet sich aber nicht auf einer Bühne in Berlin, sondern bei Energiekosten, Genehmigungen, Bürokratie und der Frage, ob sich eine Investition in zehn Jahren noch rechnet.
Für Anleger steckt darin eine wichtige Erkenntnis: Kapital wartet nicht darauf, dass ein Land seine Probleme löst. Es sucht sich die Märkte und Unternehmen, in denen es bessere Zukunftsaussichten sieht. Gerade deshalb lohnt es sich, auch über die eigenen Landesgrenzen hinauszuschauen.
Deutschland braucht nicht noch mehr Ankündigungen. Es braucht wieder einen Standort, an dem Unternehmen aus Überzeugung investieren und nicht erst nach politischen Zusagen.
Frankreich-Anleiherendite eskaliert auf 5 % – Aufschlag zu Deutschland 159 Basispunkte
FINANZMARKTWELT https://t.co/DUJxdHK7bT
Vor wenigen Minuten hat die zehnjährige Anleiherendite für Frankreich die runde Marke von 5,00 % erreicht. Das ist das höchste Niveau seit dem Jahr 2002. Noch im August waren es unter 4 %. In der Grafik sehen wir den Verlauf seit dem Jahr 1995. Nachfolgend ein kurzer Überblick zur aktuellen Gemengelage. Frankreich: Anleiherenditen eskalieren In […]
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@GuntherSchnabl Sehr richtig.
Der Erfolg von Ludwig Erhards Wirtschaftspolitik war eben die Freigabe der Preise. Und Milei macht genau das Gleiche in Argentinien, mit durchschlagendem Erfolg.
@GuntherSchnabl Viel zu niedrig.
Niemand versenkt sein Geld in einen "Failed State", und das sollten die anderen EU-Mitgliedstaaten auch nicht tun, ihren Bürgern schon zuliebe...
Die Enteignung der Wohnungsbaukonzerne, die vorgeblich die Mieter entlasten sollte, wird nun über Mieterhöhungen und Sanierungsstopps finanziert.
Mieter, die für eine der linken Parteien gestimmt haben, haben sich einen echten Bärendienst erwiesen.
@jusifov Entscheidend ist eine komplett geänderte Energiepolitik, d.h. weg von EE und hin zu Atomenergie und lokaler Gasförderungen, und ein brutales Schrumpfen der Bürokratie.
Zudem müssen MINT-Studiengänge massivst gefördert werden zulasten "bürokratischer Studiengänge"...
@jusifov An wenn geht die Aufforderung?
Die Rückgang bei uns und Anstieg in Osteuropa hängen sehr stark zusammen.
Viele haben aus Kostengründen ihre Produktion bei uns eingestellt und dort aufgebaut. Miele, Bauknecht und viele andere.
@jusifov Extreme Deregulierung, weg mit Bürokatie, Antragsfristen knapp setzen, alles was nach X Wochen nicht bearbeitet wurde gilt als genehmigt, Sonderwirtschaftsregeln für Unternehmen die auf KI setzen.
Und das über Jahre zusagen, nicht das es mit der nächsten Regierung gekippt wird.
Da nutzen auch Batteriespeicher nichts, denn bei Neustart muss die Frequenz (hier in Deutschland 50 Hertz) genau eingestellt und auch über längere Zeit gehalten werden. Und das geht halt am besten über die Schwungmasse von konventionellen Kraftwerken.
Nicht umsonst hat Spanien nach dem Blackout seine Energiepolitik etwas geändert; Näheres dazu bei @OutdoorChiemga oder @VernunftkrafteV ...
@75Jamin Wie immer bei linker Politik: Lasst sie einfach machen.
Das Problem heutzutage ist, dass, egal wie sehr der Karren von der Politik in den Sand gesetzt wird, ein Großteil der Medien das weiterhin schönredet, um nicht versehentlich die falsche Opposition zu stärken.
@Vermieterhai Privat vermieten lohnt sich halt nicht mehr.
Wenn die Mieter dafür hohe Staatsmieten wählen, wie gerade in Berlin, dann kann man denen nicht helfen...
Der Autor hat leider erst jetzt nachgerechnet: 1.800€/qm für die Sanierung investiert, Mieter wollen zu unveränderter Miete von 4,60€/qm zurück ins nun schöne Heim. Dank Mietrechtgebung kann man sich nun alle drei Jahre hocharbeiten. Teures Hobby!
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