@AdlerinImExil Einfach deutsch, nicht leichtes deutsch. Das ist einfach nur ein anderer Verlag. Text ist gleich. Ist etwas angenehmer zu lesen , weil größere Seiten und größere Schrift https://t.co/LabbiY6wt8
Oswald Bouska war ein Wiener Polizist und ab 1940 stv. Polizeichef im Ghetto Krakau. Er war ursprünglich ein überzeugter Anhänger des Nationalsozialismus. Seine Einstellung änderte sich, als er Verfolgung und Ermordung der Juden hautnah miterlebte. Allmählich wurde er zum Gegner des NS-Regimes.
Als 1942 die Kinder des Ghettos in die Vernichtungslager deportiert werden sollten, half er Julius Madritsch bei seiner Rettungsaktion und schmuggelte viele Kinder in die nahe gelegenen Fabriken und von dort zu Familien, die sie versteckten.
Im Juli 1944 desertierte Bouska. Nach der Verhaftung wurde er wegen Fahnenflucht zum Tode verurteilt und #OTD am 18. September 1944 im KZ Groß-Rosen bei Breslau erschossen.
Oswald Bouska (manchmal auch in der Schreibweise Bosko und Boska) war 37 Jahre alt. R.I.P.
#WirVergessenNicht
On the morning that she went to the guillotine, Sophie Scholl, aged 21, said:
"Such a fine, sunny day, and I have to go... What does my death matter, if through us, thousands of people are awakened and stirred to action?"
@TEglinski Veto. Klar will die Frage etwas provozieren. Sie dient dazu eine Antwort zu entlocken, die vielleicht nicht schon in etlichen CDU Papieren steht. Das ist journalistisches Handwerkszeug. Sie ist auch nicht als suggestiv formuliert. Hayali hat alles richtig gemacht.
Ich habe Höcke 4 1/2h in Ruhe zugehört - und viel gelernt. Über die Codes, die er benutzt, was sie bedeuten und darüber, wie er Sprache missbraucht. Ein deep dive hinter die Fassade der hässlichen Harmlosigkeit.
Höcke unplugged - was Björn wirklich sagt:
https://t.co/SjPg67Bz2s
Die deutsche Demokratie ist schon nicht mehr zu retten, als Otto Wels am 23. März 1933 ans Rednerpult tritt.
Er versucht es trotzdem. Mit dem Hakenkreuz über sich und grölenden Nazis unter sich hält Wels die Rede gegen das Ermächtigungsgesetz.
So starb damals die Freiheit:➡️
Sie vergrub Flaschen unter einem Apfelbaum. Darin befanden sich 2.500 Gründe, warum die Nazis sie tot sehen wollten.
Ihr Name war Irena Sendler, und im Warschau der 1940er-Jahre traf sie eine Entscheidung, die den Begriff Mut neu definieren sollte: Sie würde jeden Tag in die Hölle gehen und Kinder herausholen.
Offiziell arbeitete sie als Sozialarbeiterin im Warschauer Ghetto und untersuchte dort auf Typhus. In Wirklichkeit organisierte sie eine der waghalsigsten Rettungsaktionen der Geschichte. Das Warschauer Ghetto war nicht nur Armut hinter Stacheldraht – es war ein Todesurteil in Zeitlupe, ein Ort, an dem 400.000 Juden auf engstem Raum zusammengepfercht waren und auf die Deportation nach Treblinka warteten.
Irena konnte nicht alle retten. Aber sie konnte ihre Kinder retten.
Die Fluchten waren erschreckend kreativ. Säuglinge wurden in Werkzeugkisten herausgeschmuggelt, ihre Schreie vom Klirren des Metalls gedämpft. Kleinkinder fuhren in Müllwagen unter Ladungen von verrottendem Müll hindurch. Ältere Kinder gingen durch das Gerichtsgebäude, das Eingänge sowohl zum Ghetto als auch zur „arischen Seite“ hatte. Manche wurden in völliger Dunkelheit durch die Kanalisation geführt, ihre kleinen Hände umklammerten die Hände von Fremden, die flüsterten: „Ihr seid jetzt in Sicherheit.“
Doch Irena verstand etwas Wesentliches: Ein Leben zu retten, war nur die halbe Miete. Diese Kinder verloren alles – ihre Familien, ihre Namen, ihre Identität. Also tat sie etwas Außergewöhnliches. Sie notierte jedes Detail: den wahren jüdischen Namen des Kindes, seine neue falsche Identität, die Namen seiner Eltern. Sie schrieb alles auf winzige Zettel, versiegelte sie in Gläsern und vergrub sie unter einem Apfelbaum im Garten einer Freundin.
Sie hielt ein Versprechen an die Zukunft. Sie sorgte dafür, dass diese Kinder, wenn dieser Albtraum vorbei war, wieder zu sich selbst finden konnten.
Im Oktober 1943 holte die Gestapo sie ab. Sie wussten, dass sie etwas verbarg, aber sie wussten nicht, was. Sie zerschmetterten ihre Beine und Füße und verlangten Namen, Orte, einfach alles. Sie gab ihnen nichts. Schweigen wurde ihr letzter Akt des Widerstands. Sie wurde zum Tode verurteilt.
Doch der polnische Widerstand hatte noch nicht mit ihr abgeschlossen. Am Tag ihrer Hinrichtung bestachen sie einen Wächter. Man ließ sie blutend im Wald zurück, ihr Name wurde der Liste der Hingerichteten hinzugefügt. Offiziell tot, verbrachte sie den Rest des Krieges im Untergrund und rettete unter falscher Identität weitere Leben.
Nach Kriegsende kehrte Irena zu jenem Apfelbaum zurück. Sie grub die Einmachgläser aus. Die Tinte hatte überlebt. Viele der Eltern nicht – die meisten waren in Treblinka umgekommen –, aber diese Namen ermöglichten es Hunderten von Kindern, ihr Erbe, ihre Geschichte, ihre Wahrheit zurückzuerlangen.
Irena Sendler wurde 98 Jahre alt und starb 2008. Wenn man sie eine Heldin nannte, schüttelte sie den Kopf, und eine Traurigkeit, die nie ganz aus ihren Augen wich, ließ sie nicht los. „Ich hätte mehr tun können“, sagte sie. „Dieses Bedauern wird mich bis in den Tod begleiten.“
Doch sie hinterließ uns auch eine Wahrheit, die den Lärm unserer modernen Welt durchdringt:
„Jedes Kind, das ich mit meiner Hilfe retten konnte, rechtfertigt meine Existenz auf dieser Erde, nicht etwa Ruhm.“
Eine Frau. Eine Liste. Flaschen unter einem Baum. Und 2.500 Seelen, die den nächsten Tag erleben durften.
Geschichte und Wissen
@Betze97Ynl Ich bin selbst vom Fach und rege mich oftmals über zu unkritische Fragen von Sportjournalisten auf, aber das ist ein Witz. Es ist nicht sein Job dem Trainer Vorschläge für sein Arbeiten zu machen. Außerdem war das eine klassische Suggestivfrage. Da hat wohl einer im volo gepennt
@DKaufner Landesschau Rheinland-Pfalz: Größte Schiffskatastrophe aller Zeiten verbindet Nachkommen - https://t.co/b3Y1HsRV0f
Einer von vielen Berichten
This is one of the most beautiful moments you will ever witness.
Sir Nicholas Winton helped 669 children — most of them Jewish — escape the Holocaust.
His humanitarian accomplishments would remain unknown and unnoticed by the world for nearly 50 years.
Then in 1988 he was invited to the BBC TV show That's Life!.
There he sat — unknowingly — as part of the studio audience, surrounded by the children he had rescued. They were now adults.
Then they surprised him with one of the greatest gifts of all time. Their presence.
They were there, all alive — because of him.
Not only was he reunited with dozens of children he had saved, but he was also introduced to many of their children and grandchildren.
Please remember Sir Nicholas Winton, for his humanitarian operation known as the Czech Kindertransport.
Sir Nicholas George Winton, a British stockbroker, and a gift to this planet, left us on July 1, 2015, at the age of 106.
May his memory forever be a blessing and inspiration to all.
Please share. International Holocaust Day cannot be forgotten. But many are working to make that happen.🕯️♥️
Beatrix von Storch verbreitet bei #Lanz „selbstverständlich“ auch die Lügen über Daniel Günther. Dann wird ihr das Nius-Video zur Lügenkampagne gezeigt – und alle konnten sehen, wie und mit welchen Mitteln Nius, AfD, Springer (BILD, WELT) & Co. arbeiten.
#Guenther#DanielGünther
@tulpengeneraljj Lieberknecht ist mir Braunschweig und Darmstadt aufgestiegen. Beides mal war der Fußball nicht schön anzusehen. Wer sagt, das sei aus der Zeit gefallen: schon mal ein Spiel von Schalke in dieser Saison gesehen?
Ich muss oft an dieses Foto denken.
Das Foto vom Chanukka-Leuchter
Kiel im Dezember 1932:
Rosi Rachel Posner, die Frau des Kieler Rabbiners rückt den Chanukka-Leuchter der Familie auf der Fensterbank zurecht, nimmt ihre Kamera und drückt auf den Auslöser. Das Foto, das dabei entsteht, wird Jahrzehnte später international berühmt, ist aber in Deutschland weitgehend unbekannt. Durch einen bizarren Zufall leben die Posners direkt gegenüber der Kreisgeschäftsstelle der NSDAP.
Und so sieht man den Leuchter im Vordergrund und unscharf im Hintergrund die Hakenkreuzfahne, die aus dem Bürofenster der Nazis hängt.
Als Frau Posner den Abzug bekommt, schreibt sie ein Gedicht auf die Rückseite: "Juda verrecke, die Fahne spricht. Juda lebt ewig, erwidert das Licht".
Düstere Prophezeiung im Bild
Ein Foto, ein Gedicht voller Vorahnungen auf das, was kommen wird. Im März übernehmen die Nazis die Macht auch in Kiel, im Juni emigriert die Rabbinerfamilie - zunächst nach Belgien, dann nach Israel. Den Chanukka-Leuchter und das Foto der Rabbinerfrau retten die Posners durch alle Wirren - bis in die Gegenwart. Der Enkel der Posners, Yehuda Mansbach, hat den Leuchter der Gedenkstätte Yad Va´Shem gestiftet, aber unter einer Bedingung: Jedes Jahr im Dezember fährt er in das Museum und holt den Leuchter aus der Vitrine, um ihn zu Hause in Beit Shemesh ins Fenster zu stellen und mit seiner Familie das Lichterfest zu feiern. Es ist ein Stück Geschichte und seine Erinnerung an die Leidensgeschichte seiner Familie.“
https://t.co/dHQL4Cizsq
Egal, was auf uns Juden zukommt – ob in Deutschland, Sydney, Pittsburgh oder wo auch immer –, manche Lichter lassen sich nicht löschen.
Chag Sameach.