1. Dortmund – Innenstadt-Nord (Nordstadt) → ca. 42 % (Genau der Stadtteil, der im von dir geteilten Post genannt wird – die 40 % sind also realistisch und sogar eher konservativ geschätzt.)
2. Essen – Altenessen-Süd → ca. 40,6 %
3. Bremen – Blumenthal → ca. 38,6 %
4. Hannover – Sahlkamp → ca. 38,1 %
5. Düsseldorf – Garath (ca. 37,8 %) oder Köln – Mülheim (ca. 37,5 %) (Sehr eng beieinander)
Weitere sehr hohe Stadtteile (Platz 6–8)
• Duisburg – Obermarxloh (Marxloh) → ca. 36,5 %
• Leipzig – Grünau → ca. 36,6 %
• Berlin – Gesundbrunnen → ca. 35,9 %
In Gelsenkirchen (der Stadt mit der höchsten gesamtstädtischen Quote) liegen einzelne Viertel wie Schalke-Nord, Altstadt oder Neustadt ebenfalls extrem hoch (bei Kindern teilweise über 60 % SGB-II-Quote), konkrete aktuelle Gesamt-Quoten pro Stadtteil sind aber seltener öffentlich.
Genau das ist ja der Punkt..
100.000 € brutto klingt in der politischen Debatte immer nach „reich“.
Auf der Gehaltsabrechnung sieht es eher aus wie:
viel Verantwortung, hohe Abzüge und am Ende deutlich weniger Spielraum, als viele denken 😅
Diese Leute finanzieren Rentenkasse, GKV, Pflege, Arbeitslosenversicherung und Lohnsteuer massiv mit.
Und trotzdem werden sie politisch oft so behandelt, als wäre da noch endlos Luft nach oben🤷🏼♂️
Das Problem ist nicht, dass starke Schultern mehr tragen.
Das Problem beginnt, wenn man Leistungsträger jedes Jahr stärker belastet und sich dann wundert, warum Fachkräfte auswandern, weniger arbeiten oder irgendwann innerlich kündigen!
Mit der F127 soll die Deutsche Marine bis zu acht auf die Luftverteidigung spezialisierte Schiffe erhalten. Die US-Regierung hat nun den für den Bau der Schiffe wichtigen Ausrüstung im Wert von bis zu 11,9 Milliarden US-Dollar genehmigt.
https://t.co/RAmlM4IYx3
Auch nur Hohlstablenkboot bzw. "Minesweeper (coastal, with drones)", weil sich niemand an "Truppenwerbe- und Führungsboot" oder "Ausbildungs- und Werbeboot" gewöhnen mag.
Die Boote selbst haben keinerlei Minenräumgerät mehr.
Solange nicht die gesamte Bundeswehr versteht, dass „die Reserve“ die gleichen Aufträge auf strategischer Ebene hat wie eine Reserve in der Taktik, kämpfen wir weiter gegen Ignoranz und Unwissenheit an. „Die Reserve“ unterstützt nicht die Streitkräfte, wir *sind* die Streitkräfte.
5,8 Prozent mehr für den öffentlichen Dienst der Länder.
Guter Deal, sagen die meisten.
Aber ich habe eine Frage, die sich niemand traut zu stellen.
Wenn wir 5,4 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst beschäftigen – 584.000 mehr als vor zehn Jahren – und trotzdem jedes Amt überlastet ist, jedes Bürgeramt überquillt, jede Lehrkraft am Limit arbeitet:
Wo versickert die ganze Kraft?
Ich war selbst Beamter.
Danach Angestellter im TVöD.
Heute berate ich Organisationen im öffentlichen Sektor.
Ich kenne über 100 Menschen im Landesdienst – in Beihilfestellen, Vermessungsämtern, Forstbetrieben, Schulämtern, Straßenbauverwaltungen.
Das sind keine abstrakten Zahlen für mich. Das sind Gesichter.
Und wenn ich mit diesen Menschen rede, höre ich immer wieder dasselbe.
Die angestellte Lehrerin, die mit 30 Kindern in einer maroden Schule steht, sagt nicht: Ich brauche mehr Geld. Sie sagt: Ich brauche Strukturen, in denen ich meinen Job machen kann.
Die Pflegekraft an der Uniklinik sagt nicht: Zahlt mir mehr. Sie sagt: Hört auf, mir jeden Tag das Gefühl zu geben, dass ich gegen das System arbeite statt mit ihm.
Der Sozialarbeiter in der Landeseinrichtung sagt nicht: Ich will eine Gehaltserhöhung. Er sagt: Ich will, dass meine Arbeit einen Unterschied macht.
Aber das System ist nicht dafür gebaut, dass Arbeit einen Unterschied macht. Es ist dafür gebaut, dass Akten fließen, Rechtssicherheit herrscht und der Status Quo zementiert wird. Koste es was es wolle.
Ich bitte jeden, der das hier liest, um einen Gefallen:
Googelt die Organigramme deutscher Landesbehörden. Schaut sie euch wirklich an.
Was ihr findet, ist das preußische Verwaltungssystem im modernen Anstrich.
Abteilung I, II, III.
Referate, Sachgebiete, acht Hierarchieebenen zwischen dem Sachbearbeiter und der Behördenleitung.
Konstrukte des organisatorischen Grauens.
Jede Ebene eine Zeichnungsbefugnis.
Jedes Referat eine geschlossene Welt.
Dann fragt euch:
Würde irgendjemand auf der Welt im Jahr 2026 eine Organisation so aufbauen?
Die Antwort kennt ihr selbst.
Des Kaisers neue Kleider.
Seit 150 Jahren.
Und es geht tiefer.
Führungskräfte im öffentlichen Dienst werden danach ausgewählt, wer die komplizierteste Rechtsmaterie beherrscht.
Nicht danach, wer Menschen entwickeln kann.
Das Ergebnis sehe ich jede Woche:
Ich arbeite mit Organisationen zusammen, in denen seit Jahren kein einziges Mitarbeitergespräch stattgefunden hat.
Kein Feedback.
Keine Zielvereinbarung.
Kein Gespräch darüber, wo jemand steht.
Einfach nichts. Seit Jahren.
Was macht das mit einem Menschen, der morgens aufsteht und etwas bewegen will – und dann in einer Struktur landet, die ihm jeden Tag signalisiert, dass es auf ihn persönlich nicht ankommt?
Dass er austauschbar ist?
Dass er genauso viel verdient wie der Kollege, der seit 15 Jahren Dienst nach Vorschrift macht – weil der TV-L seit 2009 nicht einmal mehr den Versuch unternimmt, Engagement von Anwesenheit zu unterscheiden?
Diese Menschen verlassen den öffentlichen Dienst. Leise. Ohne Protest. Sie gehen einfach. Und zurück bleibt ein System, das sich wundert, warum niemand mehr kommen will.
Ich bin so ein Mensch gewesen. Ich wäre gerne geblieben. Es war nicht das Geld.
In genau diesen Zustand hinein verhandelt Verdi.
Und verhandelt ausschließlich Prozente.
Aber hat Verdi jemals flachere Hierarchien gefordert? Verpflichtende Führungskräfteentwicklung? Mitarbeitergespräche als Standard?
Strukturen, in denen die Lehrerin, die Pflegekraft und der Sozialarbeiter nicht trotz des Systems arbeiten – sondern mit ihm?
Ich glaube nicht, dass der öffentliche Dienst mehr Geld braucht.
Ich glaube, er braucht den Mut, sich selbst die Frage zu stellen, die seit Jahrzehnten niemand stellen will:
Wenn wir fast 400 Milliarden Euro im Jahr für Personal ausgeben und das Ergebnis so aussieht – liegt es dann wirklich am Geld?
Oder liegt es daran, wie wir arbeiten?
Man Vergleiche die Größe der deutschen Flotte aus dem Jahr 2005 mit dem heutigen „Flöttchen“.
Die Besatzungen rekrutierten sich damals stark aus Wehrpflichtigen, die begeistert waren vom Erlebnis #Marine.
(Aus: Sander-Nagashima: Die Bundesmarine 1950-1972, München 2006, S. 467)
Mein Gott, bin ich alt.
Heute vor 40 J, am 15.12.85, bekam ich meinen ersten eigenen Computer.
So 👇 ein freundliches Gerät. Das Neueste vom Neuen. Für 5000 DM, je ca. 1000 der Computer, der Monitor, das Laufwerk, der Drucker und das Zubehör. Ich habe vom 64er-Modus über Basic 7.0 bis CP/M alles ausgereizt.
Tag und Nacht. Viel gespielt, noch viel mehr programmiert. Bis der Speicher voll war, und danach mit Include-Dateien weiter. Ich hatte nicht nur Turbo Pascal 3.0, sondern PILOT, Logo, PROLOG (=KI der 80er) und sogar einen günstigen COBOL-Compiler. 2,5 J später war ich Volkshochschuldozent für EDV.
Warum? Mein Vater war ein kluger Mann. Als ich ihn wegen eines Computers nervte, leistete er keinen Widerstand, sondern verlangte, daß ich vorher einen Programmierschein auf den Tisch lege.
Für Konsum und sinnfreie Unterhaltung war bei uns nie Geld übrig. Für Bildung immer.
Nach ein paar Monaten hatte ich einen Kurs erfolgreich abgeschlossen und den Zettel in der Hand. Und Blut geleckt.
Hält bis heute an. Systemverständnis ist durch nichts zu ersetzen. Und ich glaube, mein alter Herr wäre sehr zufrieden mit seinem Investment.
Lesenswerter Artikel von @CRMarineforum über den Modellbauer Björn Weinberg.
Link und Spendenaufruf hier: https://t.co/U4T7PbjYwj
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#Marine
Noch eine Woche, 28.06.25
Tag der Bundeswehr in #Neubrandenburg. Als Reservist*in kannst du dich bei uns bewerben. Panzergrenadier, Scharfschütze, Fernmelder, Kraftfahrer uvm.
Kommt zum #PzGrenBtl908
Lehrgänge, Umschulung und Laufbahnwechsel möglich.
#Reserve#TdBw25
Germany is celebrating its first National Veterans Day today. In a message to the ten million 🇩🇪 veterans, Defence Minister #Pistorius thanked them for their willingness to protect our security and praised their great professionalism and dedication. 1/2
Saksalaiset eivät säästelleet naamiointia #MightyArrow25 ssä Boxereita ja Fennekejä (Aavikkokettuja) ylittämässä siltaa kuvitteellisen joen yli. Video: Pentti Perttula
Gibt Autos, die fehlen.
Fangen wir „unten“ an.
Da fehlt, was einst Dacia groß gemacht hat.
Simpel, bezahlbar, haltbar.
Technische Finesse, Materialgüte? Egal.
Das Ding muss funktionieren, zur Not mit dem Kärcher auch innen zu reinigen sein. Kunstledersitze sind gut, da bekommt man Spuren von Schokofingern einfach ab.
Gibt es nicht aus europäischer Produktion, werden wir aus China erleben.
Dann einen Kompakten wie früher der Golf.
Genug Auto, nirgends zu viel. Zur Not klappt man eben mal die Rücksitzbank, aber kompakt ist eben nicht 4.50, sondern 4m.
Ja, da kann man alles unterbringen.
Die Bedienung darf auch gern sein wie früher im Golf. Hochwertige Schalter, Knöpfe, geschäumte Kunststoffe.
Es muss sich einfach gut anfühlen. Und wertig. Dafür darf der Monitor in der Basis ruhig klein sein, es aber einen gescheiten Halter fürs Handy geben. Reicht vielen für das, was sie zu navigieren haben.
Auch bei den Motoren darf es gern bescheiden sein. Ein 4m/1.200kg Auto ist auch mit 90PS aus einem 2 Liter Benziner, auf Durchzug getrimmt, angenehm motorisiert.
Ja, von dem darf es auch gern ein GTI sein. Der braucht auch mit weniger Masse nur 200PS, um stark zu sein.
So ein Golf muss übrigens in der Basis für 20.000Euro zu haben sein. Nicht für 30.000.
Vermutlich werden wir auch diese Klasse mit Chinesen erleben.
Braucht es mehr Platz? Kinder schon etwas größer?
Ja, da fehlt die bezahlbare Mittelklasse.
Sowas wie vor 25 Jahren ein Passat, ein Audi A4, ein Dreier oder eine C-Klasse. Oder deren ausländische Mitbewerber.
Quasi alle nach oben hin entschwunden.
Ein Auto wie der Passat B6 hat sehr vielen Menschen gereicht. Oder ein Mondeo. Platz für vier oder auch mal fünf plus Gepäck.
Mit 100PS müde aber ausreichend, mit 150PS kräftig, mit 200PS Sportlich motorisiert.
Wer wollte konnte auch da schon Luxus reinpacken zu dieser Zeit. Aber ohne würde auch heute noch mehr davon verkauft.
Und nein, ein heutiger Passat ist nicht mehr diese Klasse. In echtem Geld ein Passat für 140.000DM ist schlichte Idiotie. Und wird höchstens mal geschäftlich angeschafft, Privatleute sind da raus.
Darüber fehlt die gehobene Mittelklasse.
Was heute so heißt, ist schon für die meisten unerreichbar. Dauerhaft.
Es fehlen die Audi 100/A6, die sich ein Lehrer mit Familie leisten konnte. Die Mercedes-Mittelklasse, die ein gut verdienender Industriearbeiter bezahlen konnte. Und wollte.
Der Fünfer BMW, der als milde motorisierte Variante auch für die Frau, der das Kiosk gehörte, gut erreichbar war.
Aber selbst die Oberklasse ist heute quasi gestorben.
Eine S-Klasse war zu Zeiten des W und V126 ein ganz normales Auto, mit der Boutique in Wuppertal oder wo auch sonst bequem zu bezahlen.
Ja, ein Siebener BMW aus der Zeit war sportlicher, Audi mit dem V8 brachte Allrad in die Oberklasse (und soff sich zu Tode), ein Jaguar bot samtweichen Luxus und gern Katastrophen im Alltag.
Aber diese Autos, in unseren elektromotorisch versauten Weltbildern, waren mit heute milden Motorisierungen Kings auf der Autobahn. Und wahrlich fernreisetauglich.
Ausgestorben auch kompakte Cabrios für kleines Geld.
War nie meins, aber Generationen von Menschen haben die geliebt. Vom Erdbeerkörbchen Golf Cabrio bis zum späten EOS: Vorbei.
Kompakte Sportwagen sind auch schon lange tot.
Grade sterben die Vans. Hässlich, aber praktisch.
Kombis sind ein Auslaufmodell.
Echte Sportwagen nur noch in Preisklassen zu haben, die dem Normalbürger verschlossen bleibt.
Ich vermisse schmerzlich meinen T6. Ein Auto für die ganz großen Touren, solide, nach dem verrückten Kaufpreis dann doch bezahlbar.
Echte 911 vermisse ich übrigens auch.
Ich fahre den aktuellen ganz gern. Aber er ist groß wie früher ein 928. Der damals als zu groß galt, Sportwagen zu sein.
Ein Sportwagen muss agil sein, man muss sich durchwuseln können. Wenn er breit wie ein Sprinter ist leidet das gewaltig.
Es ist seltsam.
Ich kenne kaum Leute, die von ihren aktuellen Autos schwärmen.
Ja, ok, vereinzelte Elektro-Gläubige. Die nicht für Autos schwärmen sondern für eine Ideologie.
Aber sonst?
Das letzte Auto, dass ich gekauft habe, ist 24, bald 25 Jahre alt. Für heutige Verhältnisse kompakt, mit 150PS milde motorisiert.
Und hat von ABS, ESP, Airbags rundum bis zu einem echten Sicherheitskonzept inklusive guter Bedienung sehr vieles, dass es aktuell nicht mehr gibt.
Da hat das Marketing den Menschen eingeredet, ein Bildschirm wäre ein gutes Bedienelement im Auto.
Am Arsch. Es ist nur billig für die Hersteller.
Vor 30 Jahren hat man die Amis ausgelacht, weil sie schon damals so gut wie nur Automatik in Autos geliefert haben, die außer schneller Alterung und wenig Qualität nichts geboten haben.
Hier sind wir auch so weit.
Manuelle Getriebe sterben aus, Verdummung durch Assistenten verbreitet sich immer schneller.
Und die mit Führerschein werden weniger.
Schade.
Ja, ich bin gern unterwegs. Ich bin sehr viel gereist, auf langen Strecken meist im Flieger.
Aber ich bin auch überall Auto gefahren.
In China, als dort noch Fahrräder das Straßenbild bestimmt haben.
Quasi überall.
Unsere Autos, ob klein oder groß, ob 23 PS Ente oder 300PS Porsche: Sie waren unser Garant für Freiheit und Unabhängigkeit.
Und das war im Osten nicht anders.
Trabi oder Wartburg waren nicht nur Autos.
Die waren Familienmitglieder, die in der Garage wohnten.
Und ich will dieses Gefühl zurück.
Noch jemand?