Es gibt bereits viele mediale Möglichkeiten, um das Studium allumfassend und fortschrittlich zu gestalten. Bleibt die Frage, wie diese in Zukunft (weiter) umgesetzt werden.
„(...) Fokussierung auf Präsenzlehre, die suggeriert, dass dort automatisch ein sozialer Austausch entsteht. Aber soziale Beziehungen sind auch in der Präsenzlehre kein Automatismus; der #Sozialraum Hochschule muss vielmehr aktiv geschaffen werden.“ https://t.co/FA46mIqMtI
@julianebien Um überhaupt an der Umsetzung arbeiten zu können, muss ja die Bereitschaft da sein. Finde dementsprechend Punkte in den Ergebnissen erschreckend, an denen sich komplett gegen den Einsatz digitaler Methoden ausgesprochen wird 🤔
Wichtige Ergebnisse! Studierende wünschen sich demnach ausdrücklich mehr hybride Angebote. Digitale Angebote sollen als Chance gesehen werden – die entsprechende Bereitschaft von Lehrenden ist laut der Umfrage leider kaum vorhanden. (Thread ⬇)
Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme an unserer Umfrage zum Sommersemester 2022! Die Ergebnisse sind nun online und können hier eingesehen werden. https://t.co/RDq9rpSVpy
@julianebien Ja, das kann ich nachvollziehen - genau, es ist klar, dass für die Umsetzung dringend entsprechende Ressourcen benötigt werden. Gut zu lesen, dass das Konzept an sich doch auch Anklang findet :)
@julianebien Die geringe Anerkennung sehe ich allein in den Zahlen: 72,55% haben keine hybride Lehre eingesetzt, 80% möchten bei Präsenz+Moodle bleiben, 41% sogar ohne Moodle. Nur 20% für hybrid. 🤔
Aber: Die Möglichkeiten, um mehr Flexibilität zu schaffen, werden auf Seite der Lehrenden nicht anerkannt, Studierende erkennen diese in den digitalen/hybriden Optionen.
Sicherlich unterliegt die Umsetzung verschiedenen (technischen) Schwierigkeiten. Aber genau daran muss gearbeitet werden. Schließlich brauche neue Formate auch neue tools.
Auch interessant bei den Klausurformaten: Bei Studierenden zeigt sich deutlich der Wunsch nach Online-Klausuren. Die Befragung der Lehrenden bringt ein gegenteiliges Ergebnis hervor.