Warum Twitter mit Musk untergehen wird. Nichts hinzuzufügen, @ralphruthe . Schade um die vielen schönen Jahre.
Wir vom #ideenstudio sehen das ähnlich. Wir werden hier zwar auch weiterhin informieren, ermutigen euch aber auch, zu #Mastodon zu kommen. Link in der Bio.
Das hier ist mein Abschied von Twitter.
Seit Anfang des Jahres habe ich neben den Cartoons fast nur noch retweetet und selbst nichts mehr zu aktuellen Themen geschrieben. Jetzt geht der Rollladen komplett runter.
Ihr wisst es selbst: Diese Plattform ist ungesund. Inhalte von Querdenkern und Faschisten werden retweetet um sich über sie zu echauffieren, ihren Themen und Gedanken wird dadurch zusätzlich Reichweite gegeben - ich hab das bis letztes Jahr selbst viel zu oft auch gemacht. Leute, die in der realen Welt viele Gemeinsamkeiten finden, sich konstruktiv austauschen und einiges zusammen bewegen könnten, bewerfen sich öffentlich gegenseitig mit Dreck. Auf keiner anderen Plattform ist die Aufregung so schnell so groß und laut, während meiner Ansicht nach damit sehr oft das Gegenteil erreicht wird.
Ich hab Twitter jetzt eine Woche lang nicht genutzt und keine Sekunde vermisst. Wenn das Karussell sich nicht mehr dreht kann man leicht runterspringen.
„Du gehst? Aber du hast dir doch grade erst einen blauen Haken gekauft?“
Nein. Ich hab Twitter Blue schon seit Anfang März, da hatte ich meinen echten Haken noch. Mir ging es um die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
In den letzten drei Jahren habe ich mich mehrfach zur Corona-Impfung positioniert, über Vegetarismus geschrieben und Wissenschaftler*innen Reichweite gegeben, die über die Klimakrise aufklären. Wir wissen, welche Sorte Twitter-User das nicht so cool findet.
Ich wollte meinen Account möglichst gut schützen und deshalb die Zwei-Faktor-Authentifizierung behalten - das geht nur mit Twitter Blue.
"Dann gib doch deinen Account einer NGO oder einer Privatperson, die die Follower*innen gebrauchen kann.“
Sowas lässt Elon nicht mehr zu. Ich habe meinen Account in der Vergangenheit oft für Takeover weg gegeben, dabei den Namen von der jeweiligen Person ändern lassen und es war nie ein Problem. Nach dem letzten Takeover Ende März konnte ich zwei Wochen lang nicht meinen Namen zurück ändern und bekam von Twitter eine Verwarnung, dass solche Änderungen nicht erlaubt sind.
Das alles hier ist eine unglaubliche Shitshow geworden.
Das Lesen meiner Timeline fühlt sich an wie auf einem Schulhof zu stehen, wo sich die Hälfte gegenseitig anbrüllt, während dazwischen einige Menschen sehr wichtige und kluge Dinge sagen, ihnen aber niemand zuhört, und im Hintergrund versuchen Zombies über die Mauern aufs Gelände zu kommen. Ich wünsche mir, dass hier alles wieder wird wie vor fünf Jahren oder dass diese App endlich stirbt. Keins von beiden wird so schnell passieren, deshalb höre ich auf, sie zu nutzen.
Keine Ahnung, ob für immer. Drei Monate lege ich meinen Account definitiv auf Eis, ab Anfang Mai. Im August gucke ich dann mal, ob die Horrorclowns alles komplett übernommen haben und entscheide neu.
Ich möchte euch noch mal ermutigen, zu Mastodon zu wechseln. Ich würde meinen dortigen Account jetzt verlinken, aber dann bekommt ihr diesen Tweet vermutlich nicht angezeigt. Ihr findet mich da aber bestimmt, ich glaub an euch. 😊 Auf Mastodon kann man sich genau so gut informieren wie hier, es ist einfach nur viel weniger laut und 800% freundlicher.
Danke an alle, die höflich und interessiert auf das reagiert habt, was hier im Rahmen von Takeovern geschrieben wurde. Ich habe auf Twitter viele interessante und wunderbare Menschen kennengelernt und anschließend auch im echten Leben getroffen. Bis zur Übernahme von Musk habe ich es sehr gemocht - das lag an euch!
Ich versuche, die letzten Tage noch für möglichst schöne, lustige und konstruktive Inhalte zu nutzen.
Großartig an unserem Job ist ja die Vielseitigkeit der Kunden.
Heute durften wir uns schon mit Kaffee beschäftigen, mit Baumpflege, einem Open-Air-Kino - sowie einem gemeinnützigen ghanaisch-deutschen Projekt.
Dadurch bekommen wir selbst auch viele spannende Einblicke. We like.
Razzia beim Berliner #Abmahnanwalt Kilian L. . Zahlreiche Abmahnungen im Auftrag einer "IG Datenschutz" bzgl. #GoogleFonts / #DSGVO sollen automatisiert u. damit unberechtigt gewesen sein. Staatsanwaltschaft ermittelt wg. Betrug u. versuchter Erpressung.
https://t.co/xKgoaqEWmE
#SocialMedia Kommunikation wird auch für die #Polizei zunehmend wichtig. Als Behörde bewegt sie sich allerdings auf schwierigem Terrain. @ZDFinfo mit einem Bericht über die digitale Polizei-PR, deren rechtl. Grundlagen, Best Practices und Kritikpunkten.
https://t.co/sQ5JhokHVm
Einer der wichtigsten Barometer für die #Online-Nutzung in Deutschland ist die jährlich erscheinende #Onlinestudie von
@ARDde und @ZDF .
Wie gewohnt liefert die nun vorgestellte 2022-Ausgabe wesentliche Insights u.A. zu #SocialMedia und #Streaming.
➡️ https://t.co/eJgHt0xgvT
Noch immer gehen massenweise #DSGVO#Abmahnungen wg. #GoogleFonts rum!
Tipp für #WordPress Nutzer: Das Plugin 'Local Google Fonts*, welches die Schriftarten automatisch erkennt, herunterlädt, einbindet und die Verbindung zum Google Fonts Server trennt.
https://t.co/uxLkLin7mA
Durchaus ein wahrer Punkt, den die Satire-Seite @Der_Postillon hier beschreibt: https://t.co/nKXg0JV5R9
Websites sollten wieder weniger aufdringlich, dafür kundenfreundlicher und zielführender gestaltet werden.
Die strategische Umorientierung von #XING weg vom Business-Netzwerk hin zur Job-Plattform geht weiter. Nun wurde angekündigt, dass zum Januar 2023 die Event-Plattform sowie die Gruppen abgeschafft werden sollen. Das dürfte dem Konkurrenten #LinkedIn in die Hände spielen.
In seinem Dokumentarfilm #UTOPIA liefert uns @ClausKleber einen unverstellten Blick darauf, wie ein paar wenige mächtige, reiche weiße Männer die Weichen stellen für unsere Zukunft.
Irre Visionen im Silicon Valley. ⬇️
https://t.co/8mlWGHWJxI
Zwar schon 4 Jahre alt - aber null Komma nichts von seiner Aktualität verloren. Allen, die verstehen wollen, was in #SocialMedia schief läuft, sei als Wochenend-Lektüre das Buch von @Dieser_Schlecky empfohlen.
Auch besonders meinen Kursteilnehmern bei @ecomex_de und @mabb_de .
Unternehmen sind übrigens auch heute schon reichlich dazu verpflichtet, Hass und Hetze in ihren Kommentarspalten zu melden und zu löschen. Tun sie das nicht, können sie haftbar gemacht werden. ☝️
#communitymanagement#stage6#rp22
"Hass im Netz schürt Angst und bringt ganze Gruppen der Zivilgesellschaft zum Verstummen. Und genau hier müssen Community Manager*innen ran! Dafür müssen allerdings auch die entsprechenden Jobs und Strukturen geschaffen werden."
#stage6#rp22
"Die Kommentarspalten sind eine kostenlose Plakatwand für Desinformation, Hass und Hetze. Das macht das Internet zu einem nicht mehr so schönen Ort."
@VivianPein , #stage6#rp22