Germany pays 5x more for gas after ditching Russian imports – Berliner Zeitung
Long-term contracts with Moscow were not vulnerable to external shocks (Strait of Hormuz) or market fluctuations, Berliner Zeitung reported.
German importers paid €12 per megawatt-hour in 2020 and they pay €60 now.
The decision to abandon cheap Russian energy played a major role in slowing down the German economy. It contracted in both 2023 and 2024, its first back-to-back annual decline in more than two decades, and is forecast to grow by just 0.5% this year.
Corporate insolvencies also rose by more than 22% in each of those years, according to official data.
@Karl_Lauterbach@BILD Wenn du meinst dass du weißt wie es geht, aber nie in der Privatwirtschaft etwas aufgebaut oder es zu etwas gebracht hast. Ideologie ist keine Expertise.
@HannoKlausmeier Strukturell treibt Deutschlands Energiewende die Kosten: Loop Flows, Congestions & Redispatch belasten das französische Netz. Frankreich stabilisiert Deutschlands volatile Erneuerbaren mit seinem Atomstrom und zahlt mit.
@HannoKlausmeier Die Erhöhung in Frankreich (ca. 1 % auf die Endrechnung ab 1. August) kommt fast ausschließlich von den Netzkosten. Der eigentliche Erzeugungspreis bleibt dabei unverändert. Er federt die Gesamtkosten sogar ab. Frankreich liegt weiterhin grob 30–45 % günstiger als Deutschland.
@HMitterwald q. e. d. steht eigentlich am Ende eines echten mathematischen oder logischen Beweises. Hier ist es nur rhetorischer Schmuck für eine schwache Analogie.
@Karl_Lauterbach@MFratzscher Unrealistische EU-CO₂Grenzwerte & Verbrenner-Aus, unsichere E-Förderung (Prämien-Chaos), hohe Energiepreise durch Energiewende, Bürokratie, langsame Genehmigungen, hohe Standortkosten. Hat Transformation erschwert & Unsicherheit geschaffen – statt verlässlicher Rahmenbedingungen
@Karl_Lauterbach Marktwirtschaftlicher Wettbewerb filtert die besten Lösungen heraus, nicht Politiker oder Beamte in Berlin. Unternehmen riskieren eigenes Kapital und reagieren auf reale Kundenbedürfnisse.
@Karl_Lauterbach Klassische dirigistische Fehldeutung: Der Staat soll „strategische“ Technologien auswählen, fördern und andere implizit benachteiligen. Das klingt nach „starker Industriepolitik“, führt aber in der Praxis zu Fehlinvestitionen, Lobbyismus und Verzögerung echter Innovationen.
@energy_charts_d@bnetza Keine direkte Betriebsführung, doch bei deutschen Anlagen hat sie sehr wohl indirekten Einfluss über Engpassmngmt. erc. Genau dieser Einfluss fehlt bei ausländischen Anlagen wie den Illwerke komplett. Deshalb bedeutet die Listung im MaStR keinen regulatorischen Zugriff.
@energy_charts_d@bnetza@EnBW Grundlage ist der alte Illwerkevertrag (seit 1926, verlängert bis 2041). EnBW und Illwerke teilen sich den Stromverkauf 50/50. Ändert aber nichts Grundlegendes an der Aussage dass diese physisch und rechtlich keine deutschen Anlagen sind.
@energy_charts_d@bnetza Es bedeutet also keinen regulatorischen Zugriff der BNetzA auf die Betriebsführung, Einsatzplanung oder Genehmigungen dieser Anlagen. Die BNetzA kann nicht einfach in die Steuerung einer österreichischen Pumpspeicheranlage eingreifen, nur weil sie im MaStR steht.
@energy_charts_d@bnetza Die Listung im deutschen Marktstammdatenregister und in der BNetzA-Kraftwerksliste hat keine Auswirkungen auf die tatsächliche Betriebsweise, die nationale Zuordnung oder die primäre Regulierung dieser Anlagen.