Paris ist für Harald Martenstein kein Fußballproblem, sondern ein Warnbild: Wenn Massenmigration, Realitätsverweigerung, wirtschaftlicher Abstieg und kaputte Schulen zusammenkommen, entstehen Konflikte, die man nicht mehr wegmoderieren kann.
➡ Nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain zogen erneut vorwiegend junge migrantische Männer plündernd und zerstörend durch Paris und andere Städte: über 200 Verletzte, ein Toter, rund 800 Festnahmen, gigantische Sachschäden.
➡ Martenstein kritisiert die mediale Verharmlosung: „ausgelassene Partystimmung“ in der Tagesschau, „Bruthitze“ als Erklärung in der Frankfurter Rundschau, „Vermummte Personen und Polizisten gerieten aneinander“ im Stern.
➡ Für ihn zeigt sich darin die deutsche Grundkrankheit: Es gibt Probleme, die es einfach nicht geben darf. Selbst wenn halb Paris brennen würde, würden manche noch bestreiten, dass Massenmigration außer Kontrolle geraten kann.
➡ Diese Realitätsverweigerung vergleicht Martenstein mit Hitlers Wahn, noch an den Sieg zu glauben, als die Rote Armee bereits an der Oder stand.
➡ Bärbel Bas habe der Debatte mit „einheitsgrau“ und „einheitsbraun“ einen neuen Dreh gegeben: Migration erscheine bei ihr nicht nur als Fachkräftefrage, sondern als Rettung vor einem angeblich braunen deutschen Grundzustand.
➡ Martenstein sieht darin zwar Stoff für die Theorie vom „großen Austausch“, glaubt aber weder an einen Plan noch an eine Verschwörung – sondern an Wunschdenken, Naivität, Selbsthass und aggressive Wirklichkeitsverleugnung.
➡ Einwanderung bringe Staaten große Vorteile, wenn sie in den Arbeitsmarkt erfolgt. Sie könne aber zerstörerisch werden, wenn Zugewanderte die Aufnahmegesellschaft verachten und sich kulturell oder religiös überlegen fühlen – Martenstein nennt Lateinamerika als historisches Beispiel.
➡ Mit Helmut Schmidt erinnert er daran, dass Kulturen unterschiedlich kompatibel sein können. Früher galten Orte wie der Libanon als multikulturell, heute sind viele dieser Gegenden nicht mehr „bunt und vielfältig“.
➡ Hoffnung sieht er in vielen Muslimen, die hier geboren sind oder lange hier leben, sich mit Deutschland identifizieren, konservativ statt radikal denken und Islamismus gerade deshalb ablehnen, weil sie oder ihre Familien davor geflohen sind.
➡ Entscheidend werde aber auch die Wirtschaftslage: Welche Strömung des Islam sich in Europa durchsetzt, hängt mit Jobs, Bildung und Aufstiegschancen zusammen. Wer Wirtschaft und Schulen zerstört, produziert das neue Proletariat der Straßenkämpfer.
☑️ Wer Migration, Bildung und Wirtschaft gleichzeitig falsch steuert und die Folgen dann schönredet, verhindert keinen Konflikt. Er bereitet ihn vor.
Auf den Punkt!
"Unser Land ist auf dem Weg zu einer Bananenrepublik. Man hat das Gefühl, viele unserer Politiker leben in einer Blase und kriegen nicht richtig mit, was wirklich passiert: in China, in Vietnam oder auch in Indien. Wir machen uns was vor und haben das Gefühl, wir sind noch die großen Kings. Das ist unser größtes Problem in Deutschland. Denn wir sind in einer beschissenen Situation."
- Unternehmer Martin Herrenknecht
Keiner glaubt Ihnen mehr, Herr Söder! Markus Söder warnt die Union vor einer Zusammenarbeit mit der AfD, denn die AfD habe keine Lösung für Probleme.
Herr Söder, wir haben die Lösungen als Anträge im Bundestag eingebracht: Abschaffung der CO2-Steuer, Reaktivierung der Kernkraft, Verschärfung der Einbürgerungen. IHRE Union hat immer dagegen gestimmt. Also wer hat hier keine Lösungen?
Die Bürger sehen Ihre Heuchelei, Herr Söder, und wählen jetzt erst recht AfD!
Menschen, die beim Baden verunglücken und ertrunken, sind KEINE „Toten einer Hitzewelle“, liebe @tagesthemen. Es ist nicht eure Aufgabe, Menschen Angst vor wärmeren Temperaturen zu machen. #NIUS
Aus Syrern werden per Rekord-Einbürgerung Deutsche, aus den eigenen Bürgern werden "Nicht-Migranten". Die herrschende Politik betreibt die sprachliche Abschaffung des eigenen Staatsvolkes. Wir stehen als einzige Kraft fest an der Seite der Bürger und unserer Heimat.
„Die CDU hat die Fähigkeit verloren, ein Bollwerk zu sein. Menschen aber brauchen Bollwerke. Deswegen orientieren sich so viele Wähler gerade neu. Nicht aus Protest, sondern aus einem Schutzbedürfnis. Die AfD ist längst kein Wutphänomen mehr.“
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