AfD Sachsen Anhalt:
- Jeden Tag drei Großveranstaltungen
- maximale mediale Aufmerksamkeit
- Mobilisierung von Nichtwählern
- bekannter und beliebter Spitzenkandidat
AfD Mecklenburg Vorpommern:
@jannibal_ Ernst gemeinte Frage, Jan: Wie erklärst du den SPD-Anstieg von 19 % vor einem Jahr auf aktuell 32 %? Wenn die reine Anti-AfD-Mobilisierung nicht trägt, muss Schwesig doch gerade noch etwas anderes richtig machen – zumindest in ihrem Sinne.
Sehr gute Analyse von Benedikt Kaiser. Auf X wird oft über die AfD in Sachsen oder die Zustände in NRW gesprochen. Umso wichtiger ist es, auch auf Mecklenburg-Vorpommern zu schauen – genau das tut Kaiser am Ende seines Artikels.
Sachsen-Anhalt: fünf Punkte zur Wahl!
— Was machte die Wahl aus?
— Mit wem sollte man koalieren?
— Mit wem nicht?
— Welche Inhalte waren wahlrelevant?
— Wieso fällt Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zu Sachsen-Anhalt doch deutlich ab?
@dereckart_at
https://t.co/KsPlsmisD8
@Feldzug2@bruno_wolters Den Tweet speichere ich mir ab. Nach der Wahl können wir das gern nochmal aufmachen – dann ohne Wahlkampfmodus und mit etwas mehr Blick darauf, was im Maschinenraum tatsächlich schiefgelaufen ist und was eben nicht.
@Feldzug2@bruno_wolters Und genau da bleibt mein Einwand: Du nennst öffentlich vor allem Gründe außerhalb der Kampagne. Dass du andere bewusst zurückhältst, ist nachvollziehbar – macht die Analyse aber unvollständig und lässt sie für mich weiter wie eine vorgezogene Rechtfertigung wirken.
@Feldzug2@bruno_wolters In deiner Analyse liegen fast alle Gründe außerhalb des eigenen Verbands: Schwesig, SPD-Strukturen, Sozialstruktur, Siegmund, Budget. Was fehlt: der eigene Anteil – Kandidatenführung, Kommunikation, Organisation und Strategie.
Einige feine Unterschiede zu S-A und MV
1.) Schwesig ist seit 2017 Amtsinhaberin mit ununterbrochen hohen Popularitätswerten. Vermutlich eine der letzten dieser Art in der SPD. Nicht umsonst ist sie ja auch nach der MV-Wahl im Gespräch für den Parteivorsitz.
2.) Die strukturelle SPD-Macht in Regierungsverantwortung ist seit 28 Jahren der Normalfall in MV.
3.) MV ist anders als Sachsen-Anhalt weniger stark durch industrielle Arbeiterschaft geprägt (gab es hier noch nie). Ökonomische Unzufriedenheit zweifellos vorhanden, aber nicht in einer solch deutlichen Transformationswahrnehmung wie in S-A.
4.) Siegmund ist für die AfD und auch für die generelle bundesrepublikanische Geschichte ein politisches Jahrhundertphänomen. Dieses Talent kann man nicht erlernen oder kampagnentechnisch konstruieren und steuern.
5.) Sachsen-Anhalt arbeitete mit mehr als dem doppelten Wahlkampfbudget, im Vergleich zu MV.
Den Schwung aus S-A wird man natürlich ordentlich mitnehmen, aber an die Messlatte der Siegmund-Kampagne wird womöglich auch in den nächsten Jahren kein AfD-Verband so schnell rankommen.
Es gibt eigentlich nur 2 Typen in unserem Milieu:
🔴 Diejenigen, die etwas machen, weil sie Ansehen, Karriere oder Wut abbauen wollen; sie wollen etwas für sich und das ist auch Beginn und Ende ihres Engagements.
🔵 Und dann gibt es diejenigen, die sich als Glied in den Generationen sehen und "für die Sache" arbeiten; die eine Verpflichtung vor der Geschichte verspüren und nicht anders können, als zu tun, was zu tun ist.