Eine Blaupause dafür was passiert wenn der Russe in eure Heimat einfällt.
Die Geschichte meiner Russlanddeutschen Vorfahren ist mir bekannt, mein Großvater hat den Holodomor erlebt, als 18 Jähriger wurde er als Staatsfeind aufgrund seiner Zugehörigkeit zur deutschen Minderheit zu 10 Jahren Gulag verurteilt.
Das ist was meine Vorfahren erleiden mussten und was viele Ukrainer in ähnlicher Form in den besetzten Gebieten heute erleiden müssen!
Sie nehmen Ihnen alles, Ihre Heimat, Ihr Hab und Gut und vielen auch Ihr Leben!
Das ist was Gemini zur Geschichte des Ortes meiner Vorfahren im Donezker Gebiet recherchiert hat.
Die Auslöschung: Repression und Deportation (1929–1941)
Dieser Abschnitt beschreibt die systematische Zerstörung der deutschen Gemeinschaft in der Region um Novoorlivka durch das Sowjetregime. Dies ist entscheidend, um zu verstehen, warum heute keine deutsche Bevölkerung mehr dort lebt und warum die deutsche Geschichte des Ortes fast vollständig aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden ist. Das Schicksal der Familie Kautz war kein Einzelfall, sondern Teil einer gezielten politischen Kampagne.
3.1 Die Phasen der Repression
Die Verfolgung der Russlanddeutschen im Donbas erfolgte in mehreren Wellen, die die Gemeinschaft schrittweise dezimierten, bevor sie endgültig zerschlagen wurde.
Entkulakisierung und Kollektivierung (ab 1929): Die deutschen Bauern, die oft wohlhabender waren als ihre slawischen Nachbarn, wurden als "Kulaken" (Großbauern) eingestuft. Ihr Land, Vieh und ihre Ausrüstung wurden konfisziert und den Kolchosen (Sammelwirtschaften) zugeschlagen.[56, 65] Familien wie die Kautz, die als Landbesitzer in die Region gekommen waren, wären Hauptziele dieser Politik gewesen. Widerstand wurde mit Verhaftung, Exil nach Sibirien oder Erschießung bestraft.
Der Holodomor (1932–1933): Obwohl die Hungersnot oft als primär ukrainische Tragödie dargestellt wird, traf sie die deutschen Dörfer im Süden und Osten der Ukraine mit gleicher oder sogar größerer Härte.[65, 66] Die Sowjets beschlagnahmten das gesamte Getreide und Lebensmittel, was zu Massensterben durch Hunger führte. In den deutschen Kolonien der Oblast Donezk starben Tausende.
Der Große Terror (1937–1938): Während Stalins Säuberungen wurde die deutsche Minderheit als potenzielle "Fünfte Kolonne" und Spionagegruppe für Nazi-Deutschland ins Visier genommen. Der NKWD verhaftete Tausende von deutschen Männern – Pastoren, Lehrer, wohlhabende Bauern – unter dem Vorwurf der "antisowjetischen Tätigkeit".[56, 60] Der Fall des in Michaelsfeld erschossenen Emil Kautz ist ein direktes Beispiel für diese Säuberungswelle in der unmittelbaren Umgebung von Novoorlivka.[60, 61]
3.2 Die Deportation im September 1941
Der endgültige Akt der Zerstörung war die totale ethnische Säuberung des Gebiets nach dem Einmarsch der Wehrmacht in die Ukraine.
Staatlicher Beschluss: Am 21. September 1941 erließ der Militärrat der Südfront den Befehl zur "Umsiedlung" aller ethnischen Deutschen aus den Oblasten Stalino (Donezk) und Woroschilowgrad (Luhansk).[67, 68]
Systematische Durchführung: Der NKWD führte die Deportation durch. Innerhalb weniger Tage wurden Zehntausende Männer, Frauen und Kinder aus ihren Häusern geholt, durften nur das Nötigste mitnehmen und wurden in Viehwaggons verladen.[67] Ihr Ziel waren die Arbeitslager und Sondersiedlungen in Kasachstan und Sibirien.
Implikationen für Novoorlivka/Michaelsfeld: Alle verbliebenen deutschen Bewohner der Kolonien um Novoorlivka, einschließlich der Mitglieder der Familie Kautz, die den vorherigen Repressionen entgangen waren, wurden im September 1941 deportiert. Ihr gesamter Besitz wurde vom Staat konfisziert.
Auslöschung der Identität: Nach der Deportation wurden die deutschen Ortsnamen systematisch geändert. Michaelsfeld wurde zu Mykhailivka. Die deutschen Friedhöfe wurden zerstört, Kirchengebäude zweckentfremdet oder abgerissen. Die Geschichte der deutschen Präsenz wurde bewusst aus den offiziellen Aufzeichnungen und dem lokalen Gedächtnis getilgt.[56] Das heutige Novoorlivka wurde wahrscheinlich auf den Ruinen oder dem Land einer dieser deutschen Siedlungen erbaut oder umbenannt, wodurch seine ursprüngliche Identität vollständig überdeckt wurde.
Die Geschichte der Familie Kautz und ihrer deutschen Nachbarn in der Region endet nicht mit ein@ freiwilligen Abwanderung, sondern mit einer gewaltsamen, staatlich organisierten ethnischen Säuberung, die ein wesentlicher Bestandteil der sowjetischen Geschichte des Donbas ist.
@Dr_Rainer_Kraft@RZitelmann@ogschrammi #RussiaUkraineWar #RussiaIsATerroristState #Russland
Es ist wirklich beängstigend, wie die AfD (und das BSW) mittlerweile nahezu alle deutschen Probleme der Ukraine anlastet – und wie Millionen Wähler diese Erzählung glauben.
➡️Als Deutscher macht es mir mit Blick auf unsere Geschichte Angst, dass „wir“ wieder eine kleine Minderheit für alles Schlechte und vermeintlich Böse in unserem Land verantwortlich machen.
➡️Die Realität sieht anders aus: Die Ukraine erhält in diesem Jahr 11 Milliarden Euro Militärhilfe aus dem deutschen Staatshaushalt. Selbst ohne die Sondervermögen entspricht das lediglich rund 2 Prozent der Bundesausgaben. Bezieht man die Sondervermögen mit ein, liegt der Anteil sogar unter 0,5 Prozent.
💥Und jeder Euro fließt auch in unsere Sicherheit, da wir nicht kämpfen müssen, solange die Ukraine das für uns tut. Wer das nicht glaubt, sollte sich die letzten 20 Jahren russischer Expansionspolitik einmal genauer ansehen.
➡️Ihren Hass auf die Ukraine, auf die in Deutschland lebenden Ukrainer sowie ihre Unterwürfigkeit und teils offen ausgetragene Unterstützung gegenüber dem gegen Europa Krieg führenden Russland hat die AfD in den vergangenen Monaten recht erfolgreich in ein Scheinargument umgewandelt: Deutschland gehe es schlechter, weil wir der Ukraine helfen.
🚨Ich hoffe, dass am Ende genügend Deutsche bei den anstehenden Wahlen die nötige Vernunft, historische Verantwortung und Urteilskraft beweisen, um auf diese düstere Strategie der AfD nicht hereinzufallen und stattdessen Parteien zu unterstützen, die Deutschland, Europa und die Ukraine als Priorität sehen.
Tolle Doku, @ARTEde
Vermögen wird als Nullsummenspiel gehandhabt, als ob Menschen ärmer werden, weil jemand reicher wird. Tatsächlich kann in einer Marktwirtschaft nur reich werden, wer Wertschöpfung betreibt - von der alle profitieren.
Kein Wort darüber, wie die reichsten Menschen aktuell beispielsweise Millionen Arbeitsplätze geschaffen haben und Millionen aus der Armut geholt haben.
Investitionskapital muss irgendwo herkommen und ist kein statischer Haufen, der unter dem Kopfkissen liegt. Es fließt in Unternehmen, Forschung und neue Technologien. SpaceX bringt Gewicht heute zu Kosten im einstelligen Prozentbereich der Kosten ins All, die bei der staatlichen NASA angefallen sind. Dafür hat heute jeder weltweit die Chance auf Breitbandinternet.
Wenn große Konzerne nur deshalb reich bleiben, weil sie durch Lobbyismus und staatliche Regulierung vor Konkurrenz geschützt werden, ist das Kronkapitalismus (Crony Capitalism) und nicht der freie Markt. Hier liegt das Problem in der staatlichen Privilegierung, nicht im Markt.
Dass die Medici nur dadurch den Einfluss erlangen konnten, weil sie Gesetzgebung und Regulierung beinflussen und kontrollieren konnten, ist das beste Beispiel.
Eigentumsrechte sind das Fundament der Freiheit. Wenn der Staat willkürlich entscheidet, wer wie viel besitzen darf, untergräbt er die Sicherheit der Investoren. Ein Land, in dem Eigentum nicht respektiert wird, erlebt Kapitalflucht und wirtschaftlichen Niedergang.
Hohe Steuern führen dazu, dass die Arbeit der Produktivsten sinkt. Wenn ich meinen Kindern nichts vererben und eine Gehaltsobergrenze habe, dann gehe ich angeln und sitze nicht jeden Tag mehr als zwölf Stunden am Rechner, um zu arbeiten.
Die historische Beobachtung zeigt, dass nicht Umverteilung, sondern wirtschaftliche Freiheit die Menschen aus der extremen Armut befreit hat (der massive Rückgang der globalen Armut in den letzten Jahrzehnten ist direkt auf die Öffnung der Märkte, etwa in China und Indien, zurückzuführen).
Statt also den unteren Teil der Wohlstandsschere zu betrachten, ob sich der aus der absoluten Armut herausbewegt, wird Neid geschürt und der obere Teil der Schere bedacht.
Als ob der Staat, der in Deutschland heute 2 Billionen in Bund, Länder und Gemeinden durch die Hände zirkuliert, zu wenig Geld hätte und die Enteignung der Reichen das Paradies einläuten würde. Wie oben gesagt: Wenn die sozialistischen Träume einer Enteignung der Produktiven kommt, dann hauen die ab und hören auf zu arbeiten.
Den Einfluss, den Reiche ausüben, liegt in der Nähe zur Macht, also zum Staat. Je mehr Macht der Staat hat, desto mehr ist Einfluss über ihn wert.
Die Lösung wäre daher nicht mehr staatliche Kontrolle, sondern die Begrenzung staatlicher Macht, um das „Verschmelzen von Macht und Vermögen“ zu verhindern. Wenn der Staat nicht die Macht hätte, Märkte zu lenken oder Unternehmen zu bevorzugen, könnten Vermögende ihren Reichtum nur durch echten Wettbewerb und Innovation behaupten.
Immerhin haben die Zuschauer die Intention des Videos verstanden:
"Wir sind nicht wütend genug."
"Also... Revolution? Ist wohl wirklich die einzige Lösung am Ende."
"In Deutschland gibt es nur drei Steuern die richtig wohlhabenden Menschen wehtun:" - weil "wehtun" das Ziel von Steuern ist.
"Milliardärssteuer jetzt! Konglomerate zerschlagen."
Genau, weil ohne das Kapital von Privatinvestoren Deutschland sicherlich eine gute Chance haben wird, bei der KI-Revolution mitzuhalten. Ich bin sicher, der Staat wird es noch besser tun können, als Unternehmen.
Warum Sozialisten das Prinzip von Anreizsystemen und die Lafferkurve nicht verstehen wollen, werde ich nie verstehen. Am Ende bleiben immer nur Geld oder Gewehr, um Menschen zur Arbeit zu bringen. Wer Geld ablehnt, bekommt das Gewehr.
Aber ich sehe: Die Buchempfehlungen sind zweimal Piketty. Natürlich kein Mises, Hayek oder Friedman.
Immerhin aber schön gegendert.
@thinkBTO Es ist wirklich eine bodenlose Frechheit. Was die Grünen den Menschen in Deutschland aufgebürdet haben (mit der CDU als Steigbügelhalter), ist neben der Migrationskrise das schlimmste, was Politiker seit der Wiedervereinigung zu verantworten haben.
Heute geht SpaceX an die Börse und macht über 4.400 Mitarbeiter zu Millionären. Bemerkenswert ist, wer sie sind: nicht nur Manager und Ingenieure, sondern auch Schweißer, Techniker und Leute aus der Kantine, die über Jahre Anteile hielten.
So sieht die Kraft des Kapitalismus aus, wenn man ihn arbeiten lässt: Wer mit aufbaut, wird beteiligt und nicht mit warmen Worten abgespeist.
Was in den USA selbstverständlich ist, bekämpft die deutsche Politik. Quer durch die Parteien erklären kapitalismuskritische Politiker jeden Aktiengewinn zur Ausbeutung.
Wir brauchen eine positive Aktienkultur, die Menschen in allen Einkommensklassen motiviert, sich direkt an Unternehmen zu beteiligen.
Umverteilung macht abhängig.
Eigentum macht unabhängig.
Ein ukrainischer Roman von 2015 über den Krieg im Donbas (genauer gesagt, die Kämpfe am Flughafen in Donezk). Warum gibt es nach mehr als zehn Jahren noch keine deutsche Übersetzung?
No, sweetie.
Donetsk was a city of a million roses when its own Ukrainian flag flew above it.
Back then, it was also the fastest-growing and most rapidly prospering city in Ukraine -- home to what was the finest regional airport in Eastern Europe, one of the world's best football stadiums, a state-of-the-art railway terminal, and one of the cleanest, best-maintained cities in the region.
Its elites were running Kyiv, and every time I visited Donetsk as a student, riding the famous trolleybus Route No. 2 through the city, I was amazed by how many new office buildings were appearing, how much money was flowing into the city, and how many international companies were opening their doors there.
Fifteen years ago, to us kids from Donbas, Donetsk felt like the center of the universe because it had everything one could possibly dream of. It was a young city of universities and libraries, where the overwhelming majority of boys and girls from across Donbas went to study, including those from my own small hometown an hour away by bus.
Names like Liverpool or Detroit Rock City may mean nothing to you, but our Ukrainian Donetsk was a city of great rock clubs and unforgettable concerts. We traveled there to see Western bands perform.
We bought rock merchandise at the legendary Right House store near Krytyi Market. Scorpions, Rihanna, and Beyoncé performed at the famous Donbass Arena. Schoolchildren from across Donbas were bused in to watch Shakhtar Donetsk matches. The city even had a famous monument to The Beatles.
It was a city where we sang songs on guitars in its beautifully maintained parks and along the Kalmius embankment before heading out to buy the famous "green Donetsk burgers." Our older friends moved there after graduation, formed rock bands, recorded full albums, and held wedding celebrations in the squares around Donbas Arena. We traveled there to visit the legendary Radio Market in search of films, music, and books.
And then you arrived.
And you turned the wealthiest, most prosperous Ukrainian city into a piece of shit.
You deceived many of its people with sweet promises of Russian oil-fueled prosperity broadcast from television screens, but what you brought instead was war.
You transformed a thriving city into a criminal wasteland ruled by ethnic gangs from Russia, into a kingdom of Stalinist terror straight out of the 1930s, complete with torture chambers in the infamous Izolyatsia prison camp. You turned the magnificent Donetsk Airport into lifeless gray rubble, while the vast stands of Donbas Arena have spent a second decade slowly being reclaimed by weeds instead of hosting Champions League finals and Metallica concerts.
You swept away an entire generation of the city's men through your forced mobilization and threw them against Ukrainian machine guns until there were barely enough people left to keep basic municipal services running. Because of you, prosperous Donetsk became a withered desert without reliable water, because your war destroyed the canal system that carried water from the Siverskyi Donets River into Donbas. For years now, people have lived with chronic water shortages and have been reduced shitting into plastic bags forever.
You dragged Donetsk back like seventy years in time. You turned it into a depressed backwater, devoid of hope and future. Even ten years ago, tens of thousands of people, the most active, the most talented, the most entrepreneurial, fled the city and found refuge in Kyiv and elsewhere in Ukraine. Many of them still remember our Donetsk with tears in their eyes, the Donetsk that existed before the arrival of the "Russian World."
You transformed it into something that even my pro-Russian acquaintances are shocked to see when they return after years of occupation.
It was you who trampled the million roses of our Ukrainian Donetsk into shit beneath the tracks of your tanks and the boots of your death troops, turning them into a foul swamp of death and despair.
And that stain will forever remain on the conscience of fascist Russia, which brings nothing but destruction, decay, and death wherever it goes.
Meine Partei Die Grünen organisiert Busse zur Verhinderung des AfD-Parteitags. Ich schäme mich.
Es gibt Momente, in denen man als Parteimitglied der @Die_Gruenen innehält und denkt: Meinen die das ernst?
Mein Kölner Kreisverband meint es ernst. Per Rundmail werden Mitglieder aufgerufen, in Bussen nach Erfurt zu fahren – nicht zum Protestieren, sondern um den Bundesparteitag der #AfD zu verhindern. Tickets werden bereitgestellt. Busse werden organisiert. Die Grünen als Reiseveranstalter für den Angriff auf demokratische Grundrechte.
Der Text lautet wie folgt: "Gemeinsam nach Erfurt: AfD-Bundesparteitag verhindern
Aus Köln fahren mehrere Busse zum AfD-Bundesparteitag am 4. und 5. Juli, um ein Zeichen zu setzen: AfD-Bundesparteitag verhindern..."
Man muss das sacken lassen.
Eine Partei, die sich Hüterin der Demokratie nennt, ruft dazu auf, einer anderen Partei ihren Bundesparteitag unmöglich zu machen. Nicht verboten. Nicht vom Bundesverfassungsgericht untersagt. Legal. Verfassungsrechtlich geschützt. Einfach unerwünscht – und das reicht offenbar.
Das ist keine Grauzone. Art. 21 Grundgesetz schützt die Freiheit politischer Parteien. Art. 8 schützt die Versammlungsfreiheit. Auch die der AfD-Delegierten. Wer einen Parteitag aktiv verhindert, riskiert Strafbarkeit wegen Nötigung. Und wer als Parteiorganisation dafür Busse bucht, macht sich zum Organisator dieses Rechtsbruchs.
Aber das Rechtliche ist vielleicht noch das Kleinere. Das Eigentliche ist die Denkweise dahinter.
Sie lautet: Wir wissen, was demokratisch ist – und deshalb dürfen wir demokratische Regeln brechen. Wir verteidigen den Rechtsstaat – und deshalb nehmen wir das Recht selbst in die Hand. Wir sind die Guten – und das legitimiert alles.
Diese Logik hat einen Namen: Der Zweck heiligt die Mittel. Sie ist nicht neu. Und sie ist nicht links.
Wer heute den Parteitag des politischen Gegners verhindert, hat das Argument verloren. Er hat nicht die AfD besiegt – er hat ihr das stärkste Opfernarrativ des Jahres geliefert. Frei Haus. Mit Busservice.
Ich bin Grüner und ich bleibe es. Aber ich weigere mich, so zu tun, als wäre das hier normal.
Es ist nicht normal. Es ist beschämend.
Meine Partei Die Grünen organisiert Busse zur Verhinderung des AfD-Parteitags. Ich schäme mich.
Es gibt Momente, in denen man als Parteimitglied der @Die_Gruenen innehält und denkt: Meinen die das ernst?
Mein Kölner Kreisverband meint es ernst. Per Rundmail werden Mitglieder aufgerufen, in Bussen nach Erfurt zu fahren – nicht zum Protestieren, sondern um den Bundesparteitag der #AfD zu verhindern. Tickets werden bereitgestellt. Busse werden organisiert. Die Grünen als Reiseveranstalter für den Angriff auf demokratische Grundrechte.
Der Text lautet wie folgt: "Gemeinsam nach Erfurt: AfD-Bundesparteitag verhindern
Aus Köln fahren mehrere Busse zum AfD-Bundesparteitag am 4. und 5. Juli, um ein Zeichen zu setzen: AfD-Bundesparteitag verhindern..."
Man muss das sacken lassen.
Eine Partei, die sich Hüterin der Demokratie nennt, ruft dazu auf, einer anderen Partei ihren Bundesparteitag unmöglich zu machen. Nicht verboten. Nicht vom Bundesverfassungsgericht untersagt. Legal. Verfassungsrechtlich geschützt. Einfach unerwünscht – und das reicht offenbar.
Das ist keine Grauzone. Art. 21 Grundgesetz schützt die Freiheit politischer Parteien. Art. 8 schützt die Versammlungsfreiheit. Auch die der AfD-Delegierten. Wer einen Parteitag aktiv verhindert, riskiert Strafbarkeit wegen Nötigung. Und wer als Parteiorganisation dafür Busse bucht, macht sich zum Organisator dieses Rechtsbruchs.
Aber das Rechtliche ist vielleicht noch das Kleinere. Das Eigentliche ist die Denkweise dahinter.
Sie lautet: Wir wissen, was demokratisch ist – und deshalb dürfen wir demokratische Regeln brechen. Wir verteidigen den Rechtsstaat – und deshalb nehmen wir das Recht selbst in die Hand. Wir sind die Guten – und das legitimiert alles.
Diese Logik hat einen Namen: Der Zweck heiligt die Mittel. Sie ist nicht neu. Und sie ist nicht links.
Wer heute den Parteitag des politischen Gegners verhindert, hat das Argument verloren. Er hat nicht die AfD besiegt – er hat ihr das stärkste Opfernarrativ des Jahres geliefert. Frei Haus. Mit Busservice.
Ich bin Grüner und ich bleibe es. Aber ich weigere mich, so zu tun, als wäre das hier normal.
Es ist nicht normal. Es ist beschämend.
Für jeden Deutschen wurden rund 1200 Euro in die Ukraine geschickt. Was die militärische Hilfe angeht war ein wesentlicher Teil davon Buchwert, weil altes Material. Die nötige Aufrüstung kostet den deutschen Steuerzahler mehr als das Doppelte. Sie würde noch viel mehr kosten, wenn die Ukraine nicht gestärkt wäre.
Wegen 1200 Euro pro Kopf in vier Jahren werden Renten nicht gekürzt und Krankenkassenbeiträge nicht erhöht, sondern wegen des ganzen Restes der Staatsausgaben.
Zu denen übrigens heute ganz wesentlich Verteidigungsausgaben gehören, die wegen Russlands Verhalten nötig sind.
Für die Bundeswehr werden 2022 bis 2030 zusätzliche 550-600 Mrd ausgegeben, die nur nötig waren, wegen der russischen Aggression. Das sind rund 6800 Euro pro Kopf.
Oder anders gesagt: Die Extraausgaben für die Bundeswehr kosten jeden Deutschen rund 800 Euro jährlich, die Hilfe für die Ukraine 300 Euro.
Dabei sorgt die Hilfe für die Ukraine dafür, dass Russland keine Möglichkeit hat, ernsthafte weitere militärische Abenteuer zu beginnen, solange es mit der Ukraine beschäftigt ist. Gleichzeitig sorgt die Ukraine u.a. mit deutschen Geld jeden Tag dafür, dass Russland weniger Soldaten und Militärgerät zur Verfügung stehen, gegen die sich die Bundeswehr verteidigen muss.
Nein, als finanzielles Argument taugt die Finanz- und Militärhilfe für die Ukraine nicht. Finanziell sind Hilfen für die Ukraine gut angelegt, weil die Bundeswehr niemals die gleiche Wirkung gegen die russischen Streitkräfte mit diesem Geld erzielen würde.
Lieber Markus, kannst Du mir bitte erklären, wie russische Eroberungskriege deutschen Interessen dienen?
Effektiv sagst Du ja: "Die Ukraine ist mir scheißegal, Russland soll da ruhig machen, was sie wollen, hauptsache, wir haben keinen Stress mit Russland und billiges Gas."
Die Position kann man ja haben, aber wie ist das mit deutschen Interessen vereinbar, wenn Eroberungskriege akzeptierte Praxis in Europa werden? Das kann man doch nur wollen, wenn man selber mitmachen will.
Natürlich will Russland Gas liefern, weil es damit seine durch den Krieg darbende Wirtschaft unterstützt und die Gaslieferungen bei einer AfD-Führung auch mit einem Stopp der Hilfe für die Ukraine einher gehen würde.
Aber effektiv ist das eine Goutierung des russischen Eroberungskrieges, mit allen Konsequenzen für die Friedensordnung.
Die Kriegsverbrechen sind Deiner Partei ja offensichtlich egal, solange sie nicht ukrainisch sind.
Sie sind Putins nützliche Idioten. 🤷♂️
Im besten Sinne dieses sprichwörtlichen Begriffs.⤵️
➡️Ihre kritiklose Anbiederung an den Kreml dient weder dem Frieden noch den Menschen in Deutschland und Europa. Im Gegenteil: Putin setzt darauf, dass Sie in Deutschland an Einfluss gewinnen und wenn möglich die Macht übernehmen.
➡️Denn je schwächer der Widerstand des Westens ausfällt, desto ungestörter kann er seine aggressiven Ziele in Osteuropa verfolgen.
2018 erfindet das ZDF einen angeblichen deutschen Giftgas-Einsatz um das Jahr 1904 im heutigen Namibia.
2021 erfindet die DEUTSCHE WELLE die angebliche Verschiffung von Sklaven durch das deutsche Kaiserreich.
2024 erfindet das ZDF einen deutschen Panzer-Einsatz um das Jahr 1905 im heutigen Tansania in dem Film "Das leere Grab".
https://t.co/hm40tmrK0r
https://t.co/4ycmBLFKsb
Polen hat zehn Mal so viel Einwohner wie Berlin. Aber 100.000‘weniger Kriminalitätsfälle. Hier gibt es jede Menge Clans und fast täglich Schiessereien.
Kasparov: Merkel was the best agent of Russian interests, not as a spy, but politically.
She made Germany and Europe dependent on Russian gas, built Nord Stream 2 after Crimea, and paralyzed efforts to build a strong coalition against Putin.