@Knutti_ETH, Klimaphysiker, erklärt heute, dass die Schweiz bei Annahme der Initiative die EMRK kündigt.
Interessant. Ich dachte, das sei Staatsrecht. Aber gut, wenn man schon Lobbyist, Kampagnenleiter, Staatsrechtler und Universalgelehrter in einer Person ist, reicht der Tag kaum.
Kritiker blocken macht er übrigens auch. "Dialog mit der Gesellschaft" steht trotzdem auf seiner ETH Seite.
Irgendwo muss der Steuerfranken ja hin😉😂
@Juerg_Grossen Genau wegen eurer Polemik ohne Fakten und Lösungen stimmen wir JA, weil es NICHT so weitergehen kann und genau eure Politik uns in diese Lage gebracht hat! 🇨🇭🤬
@TscharnerG Ein stumpfer Reim, die These matt,
wer keine Argumente hat,
der flüchtet sich in Poesie
und schwafelt von der Demokratie.
Dass eine Partei nach Macht hinstrebt,
ist das Prinzip, von dem sie lebt.
Doch Logik zählt bei euch wohl nicht,
aus Tugendterroristen-Sicht.
„Wir können Geld einfach direkt allokieren." Ja, und ich kann einfach direkt fliegen, wenn ich von der Brücke springe. Kurz funktioniert beides erstaunlich gut.
Du wirfst mir nicht verstehen von Grundlagen vor und hältst gleichzeitig Geld für Wert. Geld ist der Anspruch auf den Wert, nicht der Wert.
Wer die Maschine besitzt, die ihn schafft, besitzt sie nach deiner grossen Allokation immer noch, und lacht sich über jeden allokierten Schein schlapp.
Du fragst, woher das kommt, was du allokieren willst? Aus genau diesem Eigentum, das du nicht anfasst.
Du allokierst also Ansprüche auf etwas, das dir nicht gehört, nennst das eine Lösung und mir fehlen die Grundlagen. Stark.
Du sprichst vielen aus dem Herzen. Der Punkt ist ja nicht, ob das Geld da ist, im Bundeshaushalt fliessen jaehrlich Milliarden in freiwillige Auslandtransfers. Es ist eine Frage der Priorität. Und eine vom Volk selbst beschlossene Rente gehört nach oben auf diese Liste, nicht ganz nach unten.
@bullshitjobs@st87784@Martiprime Richtig, nur halb zu Ende gedacht. Wenn Geldströme von Arbeit entkoppelt werden, braucht es neue Anknüpfungspunkte. Die Maschinen und KI-Steuer ist genau das. Wertschöpfung dort besteuern, wo sie entsteht, nämlich beim Algorithmus, nicht beim Menschen.
Jacqueline Badran, 2012: «Acht Millionen Einwohner. Mehr wäre nicht wünschbar, mit hohen Folgekosten aller Art verbunden.»
Heute, bei über 9 Millionen, kämpft dieselbe SP gegen die 10-Millionen-Initiative.
Warum? «Wir brauchen die Menschen. Für Pflege und Wirtschaft.»
Zwei Probleme:
Die UBS baut von einst 120'000 auf unter 95'000 Stellen ab. Novartis schliesst die Produktion in Stein AG wegen Automatisierung, 550 Stellen weg. Helvetia Baloise streicht 2600 Stellen, Kühne+Nagel 2000 weitere. Keine Krise. Maschinen.
Und die Pflege-Lüge: Die grosse Mehrheit der Zugewanderten landet in IT, Verwaltung und Industrie, nicht in der Pflege. Und wer kommt, braucht selbst irgendwann Pflege, Wohnung und Arzt. Mehr Menschen erzeugen mehr Pflegebedarf. Das System entlastet sich nicht, es wächst mit.
40% der Schweizer Arbeitnehmer fürchten heute um ihren Job. 2024 waren es noch 28%. Wir holen die Arbeitslosen von morgen, um die Renten von heute zu sichern.
Badran wusste es 2012.
Sie weiss es heute noch.
Sie sagt es nur nicht mehr.
Die 10-Millionen-Initiative ist nicht rechts. Sie ist die Frage, die niemand stellen will.
Drei Antworten, identischer Inhalt, null Substanz. Die Guillotine-Klausel bleibt unbeantwortet. Die Bilaterale-II-Einordnung bleibt unbeantwortet. Die Kausalitätsinversion von 1985/1999 bleibt unbeantwortet. Jede weitere Wiederholung dieser Phrase bestätigt nur, was hier bereits sichtbar ist.
@mz_storymakers@WernerSalzmann@adrian_spahr Schengen wurde 1985 gegründet. Das PFZ-Abkommen 1999.
Du verteidigst also eine Kausalität, bei der die Wirkung 14 Jahre vor der Ursache kam.
Aber ja, Lesen hilft.
@mz_storymakers@WernerSalzmann@adrian_spahr Was genau hast du an meinen Worten nicht verstanden? Die Guillotine-Klausel ist vertraglich auf Bilaterale I beschränkt. Schengen/Dublin sind Bilaterale II. Kein juristischer Nexus, kein Automatismus. Oder reicht dir „logisch fühlt sich richtig an" als Rechtsgrundlage?
Beim Du bleiben wir, das hatten wir doch schon 😉
Und ja, ich kann mir gut vorstellen, in welchem Umfeld sich deine Tochter bewegt, Uni Zürich plus Lehramt, da weiss man ungefähr, woher der Wind weht. Dass da hin und wieder Funken fliegen, gehört wohl dazu.
Aber wenn das Verhältnis trotzdem trägt, ist das umso schöner und sagt mehr aus als jede politische Haltung: echter, gegenseitiger Respekt. Davon könnten sich viele eine Scheibe abschneiden.
Die 'Guillotine-Klausel' ist ein exklusives Instrument der Bilateralen I. Es existiert keinerlei rechtlicher Automatismus, der diese Verträge mit den Bilateralen II (Schengen/Dublin) verknüpft. Fällt das FZA, bleibt Schengen juristisch unangetastet.
Eine Aufkündigung von Schengen wäre folglich kein vertraglicher Automatismus, sondern ein separater, rein politisch motivierter Akt der EU.
Du hast nicht versagt. Wer Kindern kritisches Denken beibringt, hat nicht garantiert, dass sie heute schon kämpfen er hat gesät, dass sie irgendwann anfangen, selbst Fragen zu stellen. Gegen das gesellschaftliche Dauerfeuer kommst du in den paar Stunden, die dir bleiben, nicht mit Korrektur an. Aber Fragen stellen ist nicht angeboren, das lernt man von jemandem. Das hast du geliefert. Den Rest entscheiden sie selbst.
Pseudolinksgrüne Bonzenknechte, ihre Buddies von der Economiesuisse und EU-Uboote in der Politik wetteifern gerade mit Heuchelei, wie sehr ihnen die Schweiz und die Schweizer doch am Herzen liegen.
Sehr amüsant! 😂
#Nachhaltigkeitsinitiative
Simon Michel stellt die Frage "wer findet noch Mitarbeitende" als wäre es 2005. BlackRock, Boston Dynamics und OpenAI investieren heute Milliarden, brauchen aber einen Bruchteil der bisherigen Belegschaft. Das nennt sich Automatisierung, Robotik und KI. Genau das, was die FDP als Standortförderung bejubelt, bis es die Arbeitsplätze trifft, die sie gleichzeitig schützen will. Die Nachhaltigkeitsinitiative ist keine Chaos-Initiative, sie ist eine direkte Antwort auf diesen Strukturwandel. Und die Jungen, die heute dagegen stimmen, sollten sich lieber fragen, für welche Jobs sie eigentlich kämpfen. Denn die Maschine fragt nicht, ob man liberal gewählt hat.
Milliarden Kosten. Keine Evaluation. Jetzt soll der Ausnahmezustand Normalrecht werden.
Wer hat die Schweizer Pandemiapolitik je wirklich hinterfragt?
Dieser Film tut es.🎬
https://t.co/4zRq3LVNXD
Die Initiative fragt schlicht: wer steuert das Wachstum, wer finanziert es, wer trägt die Verantwortung. Antwort: "Chaosinitiative", belegt mit Luxemburg und Malta. Damit ist bewiesen, dass Planung Chaos und Kopf-in-den-Sand Weitsicht ist. Eine beachtliche Leistung. Auf demselben Niveau erklärt man einem Ertrinkenden, das Problem sei nicht das Wasser, sondern seine mangelnde Begeisterung dafür.😉