Ich sehe in der Praxis einen sehr eingeschränkten Lerneffekt. Sicher, das System soll einen geordneten Neustart ermöglichen und das ist gut. 3 Jahre finde ich allerdings zu kurz. Allerdings ist das Insolvenzrecht Staateneigenes Recht und muss trotzdem in Europa voll anerkannt werden. Zu Zeiten als die UK noch in der EU war konnte man dort bequem in einem Jahr entschulden. Da ist dann gar keine Lerneffekt mehr gegeben ...
Spannender Report! Aber damit aus dem Gründerboom ein nachhaltiger Standortvorteil wird, braucht es mehr: ein einfaches, leistungsorientiertes Steuerrecht und weniger regulatorische Fesseln. Gerade KI-Spezialisten und digitale Gründer sind hochmobil. Wenn die Bedingungen nicht stimmen, bauen sie woanders oder remote. Deutschland hat das Potenzial – es muss es jetzt nutzen. Ich hoffe dass wir unsere Attraktivität für Startups hoch halten können. Leider sind viele Gründungen im Nebenerwerb, da ist das Tempo ein anderes als bei risikokapitalfinanzierten Start-Ups.
Herr Professor Lauterbach, wir können auf diese Menschen eben nicht verzichten. Hochqualifizierte Leistungsträger mit international gefragten Spezialkenntnissen sind ohnehin schon rar. Die meisten dieser Jobs sind heute remote machbar. Wenn jemand also überall auf der Welt arbeiten und Steuern zahlen kann, was bietet Deutschland dann noch? Wenig. Weder das Wetter, noch die Infrastruktur, nicht die Bildung und schon gar nicht das Steuersystem.
Ein einfaches, transparentes Steuerrecht, das Leistung auch bei hohen Einkommen nicht systematisch bestraft, wäre keine Steueroase – aber eine klare und überfällige Investition in den Standort und in qualifizierte Zuwanderung.
Wer Spitzenkräfte im KI-Bereich halten oder gewinnen will, braucht mehr als schöne Förderprogramme: wettbewerbsfähige Steuern, weniger bürokratische Hürden und ein Umfeld, in dem sich Leistung lohnt. Das fehlt alles. International habe ich erlebt, wie schnell Talente dorthin gehen, wo Rahmenbedingungen stimmen. Deutschland riskiert hier einen echten Rückstand. Gerade diese Jobs kann man praktisch aus jedem Winkel der Erde erledigen, Starlink sei dank.
Ich war diesen Sommer bei einem Lieferantenaudit in Argentinien. Besonders beeindruckt hat mich die erfrischende Optimismus, die ich bei den Menschen vor Ort erlebt habe. Man spürt deutlich, dass sich die Unternehmen erholen und der Mindset sich spürbar zum Positiven verändert. Zusammen mit den Chancen durch Mercosur stehen Argentinien wirklich spannende Zeiten bevor.
@Teamfreiheit25 Vollkommen richtig. Der deutsche Mittelstand wird systematisch belastet und gleichzeitig als Feindbild benutzt. Die Politik hat den Bezug zur Realität der Betriebe längst verloren. Weniger Bevormundung und echte Entlastung statt weiterer Belastung und populistischer Rhetorik.
@psomkarbuilds Would I go back to coding without vibecoding? No.
Could I even do it anymore? Definitely not. It’s opened up way more possibilities than I ever expected — and now a bunch of our core features are already built on it.
@ANOMVN@Karl_Lauterbach Statt immer neue große Projekte anzukündigen, wäre es hilfreicher, den Unternehmen erstmal die Sicherheit zu geben, dass sie KI in laufenden Betrieb einbauen können, ohne sofort in ein Compliance-Projekt zu rutschen.
Digitalisierung ist kein Nice-to-have mehr, sondern Überlebensfrage.
KI-Tools werden günstiger, doch bürokratische Hürden bremsen die Umsetzung massiv.
Weniger Regulierung + mehr praktische Förderung von Datensouveränität = echte Wettbewerbsfähigkeit.
Ich bin gespannt was 2026 noch bereit hält.
#Mittelstand #Digitalisierung #KI
Sehr präzise Analyse – der Zielkonflikt ist eklatant. KI-Rechenzentren und Digitalisierung brauchen jederzeit verfügbare gesicherte Leistung, keine Pressekonferenzen. Wer gleichzeitig Kraftwerke stilllegt und energieintensive KI-Infrastruktur ansiedeln will, ignoriert physikalische Realitäten. Aus meinen Tests: Heute ist es unmöglich ein Deutsches Modell zu finden, das im Alltag performt. Wenn man rein nach Preis geht wandert die Anfrage nach China... da sehe ich derzeit einen enormen Nachteil für uns...
@tomdabassman Absolut nachvollziehbar. Die Leistungsverdopplung alle 6–8 Monate ist brutal – ich teste selbst laufend Frontier- und Open-Source-Modelle und der Preis-/Leistungs-Sprung ist schon jetzt verrückt. Für den Mittelstand ist das eine gewaltige Chance und Bedrohung zugleich.
@MaximInvestiert Absolut – der Preisverfall bei leistungsstarken Modellen und auch Open Source ist ein echter Gamechanger für KI an sich. Allerdings: In der Praxis habe ich mehr mit Datenhoheit und DSGVO zu tun. Hier muss sich noch einiges ändern, um richtig durchzustarten befürchte ich...
@iamsaranhere On the $100 Pro 5x here.
Already burned through $2,500–3,000 worth of tokens this month (with resets).
Out of Grok, Cursor and this — it’s currently the most ridiculous value by far.
@E_Boeminghaus Bemerkenswerte Leistung vom Kimi-Team – auch GLM und Qwen sehen vielversprechend aus. Der Abgesang auf die Frontier Labs kommt mir trotzdem zu früh. Compliance und Datenschutz sind bei KI inzwischen oft entscheidender als pure Leistung. Ich bleibe gespannt!
@GoeringEckardt Derzeit gibt es außer Wasserkraft keine einzige grundlastfähige, zuverlässige EE. Auf was sollen Speicher dimensioniert werden? 12 Stunden, 24 Stunden? Schon jetzt erlauben wir uns einen der höchsten Strompreise. Wir brauchen einen gesunden Umgang mit EE.
@rahmstorf@fdp Wir bauen im Mai von Gas auf WP um. Unser Haus eignet sich für den Einsatz. Wir haben eine PV Anlage mit der wir den Strom im Sommer selbst generieren.
Nach Abzug aller bewilligten Subventionen liegen wir bei einer Amortisation von 27,8 Jahren ohne Reparaturen... Viel zu Lang
@solveighaas @laura_schieritz Ich berichte aus meiner Horror-Kindheit: 5000 Seelen Dorf - alle Schulformen + Kindergarten vorhanden, Supermarkt vorhanden. 30min Bus in die nächste Kleinstadt, 1,5std nach Hamburg. Getroffen haben wir uns bei Freunden oder bei der Schule. Arbeit gibt es zuhauf. 5-6EUR/m2 Miete
@cleo_thorn @ONeill3007@TheBestAbusador@oekofuzzi Ganz genau, wenn durch die Baukosten eine günstige Miete nicht möglich ist muss der Staat einspringen und die Mieten hier künstlich niedrig halten, entweder, indem er selbst baut und mir Verlusten vermietet oder aber, indem er Zuschüsse gibt.
@cleo_thorn @oekofuzzi Die Immobilienpreise in Städten sind explodiert und Neubau kostet mehr durch sich immer verschärfende Anforderungen und Handwerkermangel. Eine Vermietung für 6EUR/m2 ist höchstens noch auf dem Dorf realistisch durch die vglw. geringen Grundstückspreise.
@cleo_thorn @oekofuzzi dann noch Instandhaltungsrücklagen mit ca. 10EUR/m2 ergo 50EUR im Monat. Zusammen mit dem Ausfallsrisiko (Versicherungen gibt es für ca. 15-50EUR im Monat) liegen wir bei bis zu 600EUR im Monat Kaltmiete, um als Vermieter ohne Verlust aus der Sache zu gehen. 10EUR/m2.