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@MaGa777@HallaMartin Verstehe beide Punkte nicht. Wenn Makler _erwartet_ schlecht, bestelle ich keinen, weil nur mehr Aufwand als selber machen. Und die Frage, ob ich ohne Makler niedrigere Miete ansetzen _muss_ um zu vermieten, weiß ich eben nicht.
@HallaMartin Ok, also du würdest sagen, auch davor hatten die Makler anreize. Meine Erfahrungen aus Spanien und Deutschland waren eher negativ was Makler quality in the age of Internetporals angeht. (Anekdotisch zumindest) hat sich in D was getan im Maklerbusiness seit dem Bestellerprinzip
@HallaMartin das Geld einbehalten. Dadurch steigen die Anreize für Makler einen value-added zu bieten. Das, würde man denken, ist ein wohlfahrtsgewinn, unabhängig davon, wer die 'Zeche' zahlt, oder? Insbesondere deshalb, weil die einzelnen (Ver-)mieter Preisnehmer sind
@HallaMartin@SPOE_at und dann ist die Frage, wie bekäme man da Transparenz hinein. Nur mit Deckel natürlich nicht. Aber das Setzen von Referenzpunkten. (2 oder 3facher Satz) vielleicht?
@HallaMartin@SPOE_at Eh. Ich stimme da auch zu. Ich finde nur der ärztliche Behandlungsmarkt ist interessant, weil es ein experience good (credence good?) Markt ist mit Suchkosten, Auch der Wahlarzt ist ja nicht Walk-in. Und da bin ich unsicher, ob die Friktionen ohne Regulierung adressiert sind.
@HallaMartin Wenn es tatsächlich literal im Sinne von Spence wäre, wäre dann ja ein Latein Verbot (und damit forced pooling) eine Pareto Verbesserung... 😉
@HallaMartin da ist der empirisch "Beweis" halt schwer, weil man da immer nur ceteris paribus sauber testet.
Das macht es immer noch total hilfreich, weil es (wie hier) einfache Narrative a la "fix this -> problem solved" ausschliesst. Mein Punkt ist vermutlich nur: general eqm is hard :)
@HallaMartin fair point. Meine Analogie wäre zu anderer Infrastruktur. Wenn sie da ist, wird Sie genutzt und führen (z.b. am Arbeitsmarkt) u.U. zu besseren matches. Wenn nicht (vor allem flächendeckend nicht), fragt sie auch keiner speziell nach, weil sich die Frage gar nicht stellt.
@HallaMartin Genau, sowohl klassich progressiv (Gendergrenzen überwinden) als auch Hattmansdorfer (zumindest in Teilen mit "do it for the country") sagen ja auch: Wir wollen ein anderes Ggw. (=soziale Norm?). In diesem Kontext sehe ich die "Teilzeitdebatte" auch als eine über Normen.
@HallaMartin Richtig ist natürlich auch: Betreeungsmglk. heute besser als vor 25 Jahren. Daher müsste (wenn die relevante constraint), eine "Teilzeit-/Normendebatte" heute MEHR Effekt haben, weil die Gefahr in die (im status quo redundante) Beschränkung zu rennen geringer ist....
@HallaMartin Immer Interpretation, aber "Solange es keine flächendeckende, ganztägige Kinderbetreuung gibt, ist jede Debatte über Teilzeitarbeit scheinheilig" klingt für mich nach notwendiger Bedingung.
Was Du sagst: *Child care is not a _relevant_ constraint today* is about sufficency, no?
@HallaMartin Ich sehe den Widerspruch nicht.
Grüne: Ohne Betreuung, mehr Vollzeit non *feasible*.
Kleven et al: In eqm, constraint "Betreuung" non-binding => Betreuungsmglk. allein ist es nicht.
Aber Betreuungsmglk vielleicht dennoch *notwendige* Bedingungen f. mehr Mütter in Vollzeit, oder?
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