„Ein AfD-Innenminister wäre ein Sicherheitsrisiko“, sagt Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) im #BerichtausBerlin mit Blick auf einen möglichen AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt.
Tief betroffen erfüllen wir die traurige Pflicht, mitzuteilen, dass unsere „Kurvenmutti“ Christel Neumann am gestrigen Donnerstagmittag, sechseinhalb Wochen vor Erreichen ihres 82. Geburtstags, friedlich im Kreise ihrer engsten Familie eingeschlafen ist. 🖤
#wirsindeintracht
Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat in Minneapolis einen Menschen erschossen. Es handelt sich um den Krankenpfleger Alex Pretti. Nun äußern sich seine Eltern und seine Ex-Frau. Wer war der Mann? https://t.co/jmzBFTi2KJ
This is 1930s Germany reimagined for 21st Century America. Great reporting by
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Ich wünsche Dir auf dem neuen Weg Zauber und Glück 🍀. Du wirst fehlen. Ich hätte mir gewünscht, Dein pragmatischer Idealismus wäre belohnt und nicht immer weiter sabotiert worden. Alles Gute! https://t.co/Veh2UgW63l
Und mit diesem perfekten #Micdrop 🎤 vom
Immer eloquenten Christian Ehring wünsche ich allem Standhaften eine geruhsame Nacht und einen erholsamen Feiertag.
🤗🙏🤝
#extra3
Sie haben nicht weggeschaut. Sie haben gehandelt, als andere noch zögerten. A. Muhammad, Muhammad Al Muhammad und Ahmed Mohamed Odowaa, sie retteten Leben. Mut kennt keine Herkunft. Menschlichkeit keine Nationalität. Sie sind Deutschlands Helden. #Hamburg
Jetzt wird es mal ernst!
Ich bin 59 Jahre alt. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, die – rückblickend – vielleicht die freiste, sicherste und menschlichste war, die Europa je erlebt hat. Es gab den Kalten Krieg, ja. Aber es gab auch klare Kante gegen Totalitarismus, gegen Faschismus, gegen Menschenverachtung. Ich habe mein Leben in Frieden gelebt. In Freiheit. Ohne Angst vor dem Staat. Ohne Angst, meine Meinung zu sagen. Ohne Angst, ich selbst zu sein.
Heute beobachte ich, wie sich der Wind dreht.
Ich sehe, wie die AfD immer offener das Demokratieverständnis aushöhlt. Wie sie Menschen in Schubladen steckt, wie sie gegen Minderheiten hetzt, wie sie die Presse diffamiert, die Justiz verächtlich macht, das Parlament beschimpft. Ich sehe, wie Begriffe wie "Umvolkung", "Remigration" oder "Systempresse" wieder salonfähig werden. Wie Menschen, die nichts weiter tun, als Haltung zu zeigen, als "Volksverräter" beschimpft werden.
Ich bewege mich in Foren, auf Telegram, in Kommentarspalten – nicht, weil ich dazugehören will, sondern weil ich verstehen will. Und aufdecken. Ich sehe, wie tief der Hass sitzt. Wie systematisch gelogen wird. Wie aus Unsicherheit Wut wird, und aus Wut Ideologie. Ich sehe, wie aus Mitläufern Täter werden.
Alle Demokratinnen und Demokraten müssen kämpfen – und dürfen nicht aufgeben. Ich habe zum Beispiel kein Verständnis dafür, dass so viele Nutzer die Plattform X verlassen haben, mit der Begründung, dort tummelten sich zu viele Rechte. Genau deswegen müssen wir bleiben. Genau deswegen müssen wir uns ihnen entgegenstellen. Nicht in die Komfortzonen wie Bluesky oder Mastodon abwandern. Wer das tut, hat im Grunde schon kapituliert. Schweigen, Rückzug, digitale Selbstvermeidung – das ist kein Widerstand. Das ist Resignation.
Ich habe keine Angst um mich. Mein Leben ist gelebt, der Großteil jedenfalls. Aber ich habe Angst um das, was kommt. Um meine Kinder. Um mögliche Enkel. Um eine Gesellschaft, die gerade dabei ist, das zu verlieren, was sie stark gemacht hat: Offenheit. Vielfalt. Menschlichkeit.
Wenn die AfD eines Tages an die Macht kommt – und das ist keine Polemik, sondern eine reale Gefahr –, dann wird man sich vielleicht fragen, ob man das hätte verhindern können. Und dann wird man auf Stimmen wie meine stoßen. Auf Menschen, die nicht geschwiegen haben. Die gewarnt haben. Die Haltung gezeigt haben, als es unbequem war.
Ich schreibe das nicht, um Applaus zu bekommen. Ich schreibe es, damit es nicht vergessen wird.
Freiheit ist nichts Selbstverständliches. Demokratie auch nicht. Beides muss man schützen – nicht nur an der Wahlurne, sondern jeden Tag. Mit Worten. Mit Widerspruch. Mit Mut.
Ich hatte das Privileg, frei zu leben. Ich wünsche mir, dass meine Kinder und Enkel dasselbe sagen können.
These:
Jeder Mensch, der behauptet: "Man darf ja heutzutage gar nichts mehr sagen" meint eigentlich: "Man darf ja heutzutage gar nichts mehr sagen, ohne dass schlauere Menschen darauf hinweisen, welche dumme Scheiße man gerade gelabert hat"
Seit 5 Jahren laufen Querdenker ungestört durch meinen Wohnort. Keine Gegenrede. Heute habe ich mir ein Herz gefasst, bin zum “offenen Mikrofon” gegangen - und habe gesprochen. Nicht geschrien, nicht beleidigt. Aber klar, deutlich, mit Haltung. Denn Schweigen ändert nichts.