Warum es an der Zeit ist, den Verfassungsschutz zu beobachten
Die Beobachtungspraktiken des Verfassungsschutzes haben unerträgliche Ausmaße angenommen. Deshalb habe ich einen Generator aufgesetzt, mit dem man erfahren kann, ob man beobachtet wird:
https://t.co/MeVuzWcOUp
Der Verfassungsschutz hat seit 2021 einen neuen Phänomenbereich: „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“. Die Behörde hat sich damit eine neue Gummi-Kategorie geschaffen, mit der theoretisch jeder Bürger beobachtet werden kann, der schonmal die Regierung kritisiert hat.
Leider ist diese ausufernde neue Form der Massenüberwachung formaljuristisch betrachtet legal. Die Bürger haben jedoch einen Rechtsanspruch darauf, zu erfahren, ob sie beobachtet werden. Und sie haben ein Recht darauf, zu erfahren, was genau in ihrer Verfassungsschutz-Akte liegt.
Deshalb habe ich den neuen Antragsgenerator aufgesetzt. Er ist speziell zugeschnitten auf den neuen Phänomenbereich und kann von jedem Bürger frei verwendet werden. Das Entscheidende dabei: Das Formular ist individualisierbar. Damit hat man einen direkten Rechtsanspruch darauf, zu erfahren, ob man beobachtet wird. Anträge ohne "persönlichen Grund" lehnt die Behörde nämlich erfahrungsgemäß ab.
Eine weitere Besonderheit: Das Formular wird Client-seitig erstellt. Das heißt, die persönlichen Daten werden nicht an unseren Server geschickt. Alles passiert lediglich im eigenen Browserfenster. Zudem gibt es die Möglichkeit, das Formular auch als Blanko-PDF herunterzuladen.
Unser Projekt verfolgt noch ein weiteres Ziel: Wir wollen nach und nach einen Überblick darüber gewinnen, wie weit verbreitet die neuen Beobachtungspraktiken des Verfassungsschutzes inzwischen schon sind. Deshalb gibt es die Möglichkeit, uns freiwillig zurückzumelden, wenn man eine „positive“ Antwort vom Verfassungsschutz erhalten hat. Dies kann auch völlig anonym oder pseudonym geschehen.
Wir planen, in einem „Beobachtungsticker“ eine Zahl zu veröffentlichen, wieviele Beobachtungsfälle uns jeden Monat neu gemeldet wurden. Außerdem planen wir, Betroffene mit verlässlichen und fairen Anwälten zu vernetzen, die sie bei Klagen gegen den Verfassungsschutz unterstützen können - etwa, um die eigene Akte herauszuklagen.
Unser Projekt ist nicht kommerziell. Für den Aufbau der Webseite und Anwaltskosten sind jedoch Kosten in Höhe von etwa 5.500 € entstanden. Diesen Betrag habe ich aus eigenen, privaten Mitteln bezahlt. Wer das Projekt für unterstützenswert hält, und mir bei den Kosten unter die Arme greifen möchte, dem bin ich daher von ganzem Herzen dankbar!
Zum Crowdfunding:
https://t.co/Xg9lHZAB6X
Mehr über den Verfassungsschutz und das neue Projekt erfahren:
https://t.co/Fboarhdmcu
Der Verfassungsschutz beobachtet freie und souveräne Bürger? Die Antwort freier und souveräner Bürger hierauf kann nur lauten: Wir beobachten zurück!
Der größte “Carry Trade” der Welt bricht zusammen
Während genaue Zahlen schwer zu ermitteln sind, deuten Schätzungen darauf hin, dass der Yen-Carry-Trade Hunderte von Milliarden Dollar umfasst. Einige Schätzungen gehen sogar davon aus, dass das Volumen dieses Trades auf seinem Höhepunkt bis zu einer Billion Dollar betragen könnte. 🤯🌏
Was ist der Yen Carry Trade?
Investoren leihen sich japanische Yen zu extrem niedrigen Zinssätzen und reinvestieren diese in höher verzinste Anlagen, vor allem in US-Aktien und -Anleihen.
Was passiert gerade?
Die Bank of Japan hat kürzlich ihren kurzfristigen Leitzins von 0-0,1% auf 0,25% erhöht - die größte Erhöhung seit über 15 Jahren. Dies geschah zur Inflationsbekämpfung, ähnlich wie die Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed. Gleichzeitig deutet die Fed an, dass sie ihre Zinsen möglicherweise bald senken wird. Diese gegensätzlichen Bewegungen führen dazu, dass der Yen gegenüber dem Dollar aufwertet.
Was bedeutet das für Trader?
Für Trader, die Yen geliehen haben, um US-Aktien zu kaufen, ergeben sich nun zwei massive Probleme:
1. Die US-Aktien, die sie gekauft haben, verlieren an Wert.
2. Der Yen wird im Verhältnis zum Dollar stärker, was ihre Schulden in Dollar gerechnet erhöht.
Diese Entwicklung zwingt viele Trader dazu, ihre Positionen aufzulösen. Sie müssen Yen zurückkaufen, um ihre Kredite zu tilgen, was den Yen weiter stärkt und einen Teufelskreis in Gang setzt. Die Verluste führen zu Margin Calls. Um diese zu bedienen, müssen Trader weitere Anlagen verkaufen, was zusätzliche Verluste verursacht und noch mehr Verkäufe nach sich zieht.
Wie groß ist der Schaden?
Laut SocGen, einer großen französischen Bank, ist dies möglicherweise der größte Margin Call, den die Finanzmärkte je gesehen haben. "Die Auflösung dieses massiven Trades könnte erhebliche Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte haben und zu weiteren Turbulenzen führen."
Verrückte Zeiten. Der Stein kommt ins Rollen.
This man changed the game:
Mark Sisson.
This 70-year-old defies aging by combining evolutionary biology and modern biohacking methods.
Here’s his blueprint for staying young forever: