Diese hervorragende Dokumentation zeigt schonungslos auf, warum das Hilfswerk UNRWA in seiner aktuellen Form völlig überholt ist. Wir müssen offen über die fragwürdige Praxis der Vererbung des Flüchtlingsstatus von Palästinensern sprechen, da dies den Konflikt nur künstlich über Generationen hinweg verfestigt. Es steht außer Frage, dass wir hier komplett neue Wege gehen müssen, wenn wir eine echte und vor allem langfristige Lösung im Nahen und Mittleren Osten erreichen wollen. Ein Festhalten am Status quo verhindert jeden Fortschritt, denn UNRWA ist ein Teil des Problems und kann kein Teil der Lösung sein.
https://t.co/WkOg3H9EcR
Schulweg, Arbeitsweg, Heimweg gehören zum Alltag.
In Göttingen jetzt auch Judenhass?
Das ist keine Meinung, keine Kritik an Israel.
Das ist blanker Antisemitismus. Öffentlich ausgestellt.
Wer so etwas aufhängt, will nicht diskutieren – sondern einschüchtern.
Und wer das relativiert, macht sich mitschuldig.
ℹ️ Alleine in den letzten 24 Std bin ich auf Social Media auf vier Thesen über Juden und Araber gestoßen, die ich nebenbei kurz kommentieren möchte.
🔴 „Deutschland hat die Juden aufgenommen.“
▶️ Die Juden wurden in mehreren Wellen durch die römische Besatzung größtenteils vertrieben, einige blieben durchgehend in der Region. Die größte Vertreibung war nach dem Bar-Kochba-Aufstand bis 136.
▶️ Die älteste jüdische Gemeinde nördlich der Alpen ist in Köln nachgewiesen. Durch ein Edikt erlaubte Kaiser Konstantin der Stadt (!) 321 n.Chr., dass Juden Mitglieder der Kurie (Stadtrat) werden durften.
▶️ Das bedeutet Juden haben sich über das Römische Imperium verteilt und waren normaler Teil der multikulturellen, mehrsprachigen, romanisierten kelto-germanischen Bevölkerung vor der Christianisierung, bevor es so etwas wie Deutschland überhaupt gab oder die Slawen in das heutige Ostdeutschland eingewandert sind.
❌ Die Aussage ist geschichtsrevisionistisch. Als Deutschland über viele Jahrhunderte entstand, waren Juden längst Teil davon. Die USA haben die Indianer auch nicht „aufgenommen“.
🔴 „Ohne Israel hätte die Region Palästina aufblühen können.“
▶️ Es gab ein goldenes Zeitalter des Islam unter der von Bagdad (heute Irak) aus regierenden Dynastie der Abbasiden.
▶️ Es hat schon davor muslimische Geistliche und Philosophen gegeben, welche die aus ihrer Sicht mangelnde Gottesfürchtigkeit bemängelten. (u.a. Ghazali)
▶️ Im Februar 1258 eroberten die Mongolen diese Hauptstadt, das damalige Zentrum der Welt.
▶️ Die Reaktion und Logik innerhalb des Islams war, dass man in dieser pluralistischen Gesellschaft nicht gottesfürchtig genug war. Alles habe sich dem Glauben unterzuordnen.
▶️ Seitdem gab es keine großen Errungenschaften mehr aus der muslimischen Welt.
▶️ Heute gibt es genau drei muslimische Nobelpreisträger in naturwissenschaftlichen Gebieten.
Einer hat an einer britisch-indischen Uni studiert (heute Pakistan) und mit Briten geforscht, die anderen beiden haben in den USA studiert und geforscht. Alle anderen an Muslime vergebenen Preise sind Literatur- oder Friedensnobelpreise.
Zum Vergleich: 14 Nobelpreise gingen an Bürger des Zwergen-Staates Israel.
Das ist sozio-kulturell und hat mit dem Wert von Wissenschaft innerhalb einer Gesellschaft zu tun.
▶️ Die „blühenden“ muslimischen Länder sind ausschließlich die, unter denen Öl gefunden wurde. Es sind allesamt Monarchien mit ausgeprägter Clan-Kultur. Bemerkenswert, dass pro-palästinensische Propagandisten diese nie als „faschistische Diktaturen“ bezeichnen.
▶️ Die meisten anderen muslimische Staaten sind failed States, in vielen herrschen interne Konflikte oder bürgerkriegsähnliche Zustände. Die Konflikte sind zumeist innermuslimisch: Sunniten vs. Schiiten, Säkularisierter Staat vs. Islamischer Staat, Machtkämpfe von Clans, etc.
▶️ Die Staaten, die als letzte die Sklaverei offiziell abgeschafft haben:
• Jemen — 1962
• Saudi-Arabien — 1962/1963
• Vereinigte Arabische Emirate — 1964
• Oman — 1970
• Mauretanien — 1981 (Strafbarkeit erst 2007)
❌ Es ist nicht plausibel, dass die Region Palästina ohne Israel „aufgeblüht“ hätte. Geschweige denn, dass dies nach Vorstellungen von Demokratie oder unter Beachtung der Menschenrechte passiert wäre.
🔴 „Es war unverantwortlich von Europäern, den Palästinensern das Land wegzunehmen und Israel zu gründen.“
▶️ Das Land hat nie den Palästinensern gehört. Sie wurden zu der Zeit nicht einmal so genannt.
Mit „Palästinensern“ wurden alle bezeichnet, die in der Region lebten. (Muslime, Christen, Juden, etc.) Es war ein Name nach der örtlichen Herkunft. (Demonym)
Erst die PLO hat 1964 eine Bezeichnung exklusiv für arabisierte Muslime in der Region Palästina daraus gemacht. (Ethnonym) Also bevor Israel irgendetwas besetzt hatte.
▶️ Europäer haben das Land nicht „weggenommen“, sondern erobert.
Das Osmanische Reich wurde ge- und zerschlagen.
Frankreich hat das heutige Syrien und den Libanon verwaltet, Großbritannien das heutige Jordanien und die Region Palästina. Sie hätten damit machen können, was sie wollen, und niemand hätte sie davon abhalten können. Sie wollten es aber nicht, aus unterschiedlichsten Gründen.
Das ist auch keine Kolonisierung, es gab nie eine dauerhafte, umfassende Kolonisierung durch Europäer in der Region, nur durch Araber und Arabisierte.
▶️ Deutschland hat durch die beiden Weltkriege etwa ein Drittel der Fläche des ehemaligen Deutschen Reiches verloren.
Dadurch wurden etwa 14 Millionen Deutsche vertrieben, es starben etwa zwei Millionen.
Es gibt keinen deutschen Terrorismus, nicht einmal ernstzunehmende Forderungen, die Gebiete wieder deutsch zu machen oder nach einem Rückkehrrecht.
❌ Man kann der Auffassung sein, dass der Weg, wie vor allem die Briten die Situation gelöst haben, nicht durchdacht war. Es „unverantwortlich“ zu nennen bedeutet aber, die Gegenwehr der Araber durch Angriffe, Terror und Massaker zu legitimieren.
🔴 „Die Juden und Muslime haben über Jahrhunderte friedlich koexistiert.“
Ich arbeite seit Wochen nebenbei – immer, wenn ich mal Zeit habe – an einer Liste von Pogromen, Massakern und Vertreibungen von und an Juden im muslimischen Raum. Angefangen bei der Islamischen Expansion in den 630ern bis zur Gründung des Staates Israel 1948.
Ich bin bisher bei über 250 Vorkommnissen, von denen ich die meisten bereits geprüft habe; alle vor 1900.
Foto: Jude nach dem Massaker in Hebron 1929
Moment, damit ich das jetzt richtig verstehe:
Sie bezeichnen die Araber in der Region Palästina als „Ureinwohner“ und Juden als „zugewanderten Migranten“.
Und wenn ich frage, ob Sie schon einmal in der Bibel gelesen haben, werfen Sie mir „Blut und Bodentheorie“ vor?
Ich habe das exakt gleiche Argument verwendet, wie Sie. Das „Wer war vorher da?“
Das ich übrigens als Atheist und nach 2000 Jahren gar nicht gelten lasse. Ich habe es als Widerlegung Ihrer „Ureinwohner“ verwendet. Aber auf meine Frage, ob Sie in der Bibel nun etwas von Arabern gelesen haben, haben Sie ja nicht geantwortet.
Tatsache ist nun einmal, dass die Araber als letztes kamen. Und nicht friedlich, sondern gewaltsam.
Und die meisten von ihnen erst nach 1900, die Populationsentwicklung von Juden und Arabern hatte nach dem Ersten Weltkrieg den gleichen Anstieg.
„Viele Juden stammen genetisch gar nicht von Palästina ab“?
Tja, die meisten Araber aber auch nicht. Deshalb kommt bei Gentests auch nie die Herkunft „Palästina“ heraus. (Ihr Argument, nicht meins!)
Oder was glauben Sie, woher die palästinensischen Nachnamen kommen, die auf Ägypten (al-Masri), Bagdad (al-Baghdadi) oder Damaskus (al-Dimashqi) verweisen? (al-Shami = „der Syrer“, al-Mawsili = aus Mosul, al-Maghribi = Nordafrika… Wir können auch noch die arabischen Stämme durchgehen, wenn Sie möchten. Hedschas, Quraisch, Tamim...)
ℹ️ Tilo Jung und das palästinensische Genozid-Gefasel
Ich entschuldige mich vorab für die Länge. Aber ich bin unfassbar wütend, ich habe Zorn in mir.
Da Tilo Jung inzwischen ungefiltert palästinensische Propaganda wiedergibt, rezipiere ich nichts mehr von ihm. Aus gegebenem Anlass muss ich aber doch etwas loswerden.
Das angehängte Video ist mir gestern von @bettinaroehl in die Timeline gespült worden, und ich war dumm genug, mir damit den Abend zu versauern. Denn ich halte diesen Ausschnitt für symptomatisch, was und wie in Deutschland (und nicht nur hier) über den angeblichen Genozid im Gazastreifen debattiert wird.
Herr Jung liest vorbereitete Argumente – die ich allesamt kenne und schon aufgedröselt habe – vom Blatt ab. Zwei Gäste verlassen das Studio, weil der Journalist Albrecht von Lucke da irgendetwas nicht so stehen lassen will.
Was folgt ist eine wirre Maulfechterei, die sich meist auf der Meta-Ebene bewegt, inhaltlich zu absolut nichts beiträgt und nur Wasser auf die Mühlen derer ist, die an einen Genozid glauben wollen.
Unbedarften müssen Jung als gut vorbereitet und seine Argumente daher als stichhaltig vorkommen. Von Lucke muss Unbedarften als kopfgesteuerter Akademiker-Zausel vorkommen, der nichts widerlegen kann.
Entsprechende Kommentare habe ich an vielen Stellen gelesen. Viele beschränken sich auf das Hereinbrüllen von Meinungen, die sich ausschließlich danach richten, welche Position man vorher bereits mochte und welche nicht.
Beschäftigen wir uns mit den Fakten und den Argumenten von Jung.
▶️ „Der Internationale Gerichtshof hat Maßnahmen angeordnet, um einen Völkermord zu verhindern.
Israel hat keine dieser Maßnahmen umgesetzt.“
Diese Aussage ist falsch.
Der IGH hat keinen Völkermord festgestellt. Er hat Maßnahmen angeordnet, um ihn zu verhindern, soweit richtig.
Dazu gehört beispielsweise, dass Israel sicherstellen soll, dass seine Streitkräfte keine Handlungen begehen, die die Kriterien eines Völkermordes erfüllen. Einige NGOs und Gremien der UN kamen zu dem Schluss, dass Israel diese nicht oder mangelhaft umgesetzt hat.
Das Problem daran ist, dass wenn Israel zu dem Schluss kommt, dass kein Völkermord begangen wird, es auch nichts umzusetzen oder zu berichten hat.
Jung setzt also schlicht voraus, dass ein Völkermord begangen wird. Er begründet etwas mit sich selbst. Zudem impliziert er damit, dass wenn diese Maßnahmen nicht umgesetzt würden, das automatisch einen Völkermord bedeuten würde. Das kann aber wohl kaum auf einen Bericht nach einem Monat oder die Bestrafung von Aufrufen zu einem Völkermord ankommen, was ebenfalls vom IGH gefordert wurde.
Das nennt man in der Wissenschaft eine Scheinkausalität, „Cum hoc ergo propter hoc”, und „petitio principii” („das zu Beweisende wird vorausgesetzt“), beides schwere Logik-Fehler.
▶️ „Führende Genozid-Forscher haben aufgezeigt, warum der Krieg im Gazastreifen ein Völkermord ist.“
Er nennt diese „führenden Genozid-Forscher“ nicht, erst später nach Aufforderung einen.
Es gibt jedoch auch Genozid-Forscher, die keinen Genozid sehen. (Jeffrey Herf, Norman J. W. Goda, John Spencer) Zudem sind ernstzunehmende Forscher sehr vorsichtig und formulieren sehr kleinteilig, wie beispielsweise Omer Bartov. Der übrigens erst sehr spät zu der Meinung gelangte, und das bewusst auch nur indirekt begründet.
Die Aussage ist im Kern richtig, impliziert aber eine Einstimmigkeit, die es nicht gibt. Zudem werden hier „Genozid-Forscher“ begrifflich aufgewertet, es sind Historiker.
▶️ „Alle internationalen NGOs sprechen davon, dass das, was im Gazastreifen passiert, ein Völkermord ist.“
Diese Aussage ist Mumpitz, da sie nicht widerlegbar (falsifizierbar) ist. Denn sicher hat Herr Jung nicht mit allen NGOs der Welt gesprochen und man kann es auch nicht, um das zu widerlegen.
Dazu habe ich bereits eine Grafik veröffentlicht, wer unter anderem alles keinen Genozid sieht:
https://t.co/yrttaBwovu
▶️ „Ist da Waffenstillstand, oder nicht?“
Leicht zu beantworten: Nein, es gibt keinen Waffenstillstand.
Im Deutschen unterscheidet man zwischen Waffenstillstand und Waffenruhe oder Feuerpause. Im Gazastreifen herrscht letzteres. Es ist nach wie vor Krieg.
▶️ „Eine unabhängige UN-Kommission, die schon bei den Jesiden von Völkermord gesprochen hat, sagt vier von fünf Völkermord-Kriterien werden in Gaza erfüllt.“
Diese Kommission bestand aus genau drei Leuten.
• Navi Pillay, südafrikanische Juristin. Also genau aus dem Land, das ein Verfahren gegen Israel führt.
• Miloon Kothari, ein indischer Menschenrechtsaktivist und vorheriger UN-Sonderberichterstatter. (Ähnlich wie Fancesca Albanese)
• Chris Sidoti, ein australischer Jurist und Menschenrechtsaktivist.
Alle drei haben eine Vorgeschichte, gegen Israel zu argumentieren, bevor sie Teil dieser Kommission wurden. Zudem war das eben nicht dieselbe Kommission, die etwas zu den Jesiden gesagt hat. Und sie war auch nicht unabhängig, da es ja eine UN-Kommission war.
🔴 Der entscheidende Punkt ist hier aber, dass gemäß Jung und der Kommission vier von fünf Kriterien für Völkermord zutreffen. Das sagt aber absolut NICHTS darüber aus, ob ein Völkermord stattfindet.
Jung liest sie auch vor:
• Tötung von Mitgliedern der Gruppe
• Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe
• vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen
• Verhängung von Maßnahmen, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind
Ich zähle diese Punkte auf, damit jeder folgendes selber prüfen kann:
Alle diese Punkte können auch in jedem normalen Krieg ohne Genozid zutreffen!
Der alles entscheidende Unterschied ist das Motiv, der hier so genannte dolus specialis. Und der besagt, dass diese Handlungen begangen werden müssen, um „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“.
Dafür reicht es NICHT, dass irgendwelche rechtsradikalen Politiker irgendetwas auf X posten. Zumal wenn sie gar keinen Einfluss auf das taktische Vorgehen der IDF haben. Sondern es muss bewiesen werden, dass es über eine normale Kriegsführung hinaus zutrifft.
Das wird auch der entscheidende Punkt beim Urteil des IGH sein.
🔴 Genau so – in meinen Augen widerwärtig - funktioniert auch die Argumentation von Amnesty International. Das sogar in seinem Paper sagte, dass wenn die Definition von Genozid so streng ausgelegt würde, es annähernd unmöglich sein, einen Genozid in einem Krieg nachzuweisen.
Das ist absolut richtig. Das ist der Punkt. So soll es sein. Denn ein Genozid muss per Definition über einen Krieg hinausgehen. Ist das nicht der Fall, könnte beispielsweise auch der Ukraine ein Völkmord für Handlungen gegenüber Russen vorgeworfen werden.
Alle Punkte, die Jung vorbringt, sind nicht nur Jung und Naiv, sondern Schall und Rauch.
Und erneut verpassen es andere Journalisten, das anhand von Fakten zu widerlegen. Hauptsache Blabla fürs Feuilleton, anstatt mal für Butter bei die Fische zu geben für Menschen, die sich nicht täglich damit befassen.
Menschen, die vom Genozid überzeugt sind, werden Jung weiterhin zustimmen. Doch diejenigen, die noch erreichbar sind, werden hier beeinflusst.
❗️ Was derzeit stattfindet ist in seiner Tragweite gar nicht abzusehen: Durch diese Art der Argumentation - häufig aus eigennützigen Motiven, denn auch NGOs und Jung verdienen damit Geld - wird der Begriff des Genozids verwässert.
Ab dem 9. Mai soll in Hamburg ein Protestcamp radikaler islamistischer und linksextremer Gruppen stattfinden – organisiert von Akteuren, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, nur wenige hundert Meter vom Zentrum jüdischen Lebens entfernt.
Wer zum „Töten von Kolonialisten“ aufruft, Hamas-Terror verherrlicht und den „Widerstand mit allen Mitteln“ propagiert, verteidigt keine Menschenrechte. Das ist keine Friedensbewegung. Das ist extremistischer Hass.
Gerade in Deutschland darf man nicht warten, bis aus Worten Gewalt wird. Jüdinnen und Juden müssen sich überall frei und sicher bewegen können – auch in Hamburg.
Wir rufen die Verantwortlichen in Hamburg dazu auf, die Genehmigung für dieses Hass-Camp zurückzuziehen. Demokratie darf sich nicht mit ihren Feinden arrangieren.
Wir fordern die Ausladung der Jüdischen Gemeinde.“ Diesen Satz schreiben anonyme Studenten auf dem Campus der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in #Halle.
In den letzten Tagen wurden dort Flugblätter aufgehängt, auf denen die Jüdische Gemeinde Halle als faschistisch, rassistisch und propagandistisch diffamiert wird. Gefordert wird ihre Ausladung, der Abbruch der Zusammenarbeit und das Ende der Kooperation mit israelischen Universitäten. Diese Aushänge waren sichtbar an Türen, schwarzen Brettern und am Eingangstor befestigt. Auch gestern noch waren sie im Bereich der Mensa zu sehen.
Eine Generation wächst in #Deutschland heran, die sich für aufgeklärt hält, für antirassistisch, für antifaschistisch und gleichzeitig bereit ist, jüdische Institutionen auszugrenzen, sobald sie nicht in das eigene ideologische Raster passen.
Wenn eine jüdische Gemeinde im Jahr 2026 an einer deutschen Kunsthochschule zur Zielscheibe wird, dann ist nicht nur diese Hochschule erklärungsbedürftig, dann ist dieses ganze Land erklärungsbedürftig.
⚠️ Ihre, Deine, Eure Hilfe wird benötigt!
In den nächsten Jahren werden in Israel Zehntausende an psychischen Folgen wie PTBS zu leiden haben. Ich bin kein Aktivist, hier mache ich eine Ausnahme. Aus zu erklärenden Gründen.
Ich durfte die Patenschaft für ein Projekt übernehmen, in dem israelischen Veteranen und vor allem ehemaligen Wehrpflichtigen psychotherapeutische Hilfe angeboten wird.
In der öffentlichen Debatte ist das Leid derer, die eigentlich angegriffen wurden, völlig aus der Wahrnehmung verschwunden. Alleine dafür lohnt es, ein Zeichen zu setzen.
Dafür möchte ich eine kleine Spenden-Aktion starten. Einige Mails, PN und Telefonate sind schon raus. Die ersten Interessenten haben schon geantwortet.
Ich bereite eine „Pressemappe“ vor, in der alle Informationen zusammengefasst sind. Am Stichtag können dann alle interessierten Content Creators damit machen, was sie wollen.
Dafür erstelle ich eine Mailing-Liste.
▶️ Wer Interesse hat mitzumachen, soll mir einfach eine Mail mit dem Betreff „Shavim“ an info@ungemeve schicken.
Damit sind ausdrücklich zumindest semi-professionelle Creators gemeint!
Um es in meinem üblichen Duktus zu sagen: Nicht Heinz-Günther Koslowski aus Sprockhövel, der 267 Follower hat, weil er das Zeug anderer teilt.
Und wenn jemand wen kennt, kann der dem oder der Bescheid geben.
Ich habe gezögert, dies öffentlich zu machen. Aber in dem Fall hilf viel wahrscheinlich auch viel.
Die Kommentare werde ich deaktivieren, über Teilen würde ich mich freuen.
Vielen Dank für das Interesse und schönes Wochenende.
Fragen an einen pro-palästinensischen Aktivisten:
Erkläre mir bitte, warum du der Meinung bist, dass Israel den Palästinensern das Land weggenommen hat, obwohl Jordanien 80 % des historischen Palästina besetzt hält?
Erkläre mir, warum du es für selbstverständlich hältst, dass Palästina den Palästinensern gehören soll, dir aber nie der Gedanke gekommen ist, dass Judäa eigentlich den Judäern – also den Juden – gehören könnte?
Erkläre mir, warum du Israel als Apartheidstaat bezeichnest, obwohl ein Araber völlig unbehelligt durch Tel Aviv oder Haifa spazieren kann, während ein Jude, der sich versehentlich nach Ramallah oder Shechem (Nablus) verirrt, Gefahr läuft, gelyncht zu werden?
Erkläre mir, warum du es völlig normal findest, dass Araber in Israel leben, dir aber undenkbar erscheint, dass auch nur ein einziger Jude in einem zukünftigen palästinensischen Staat leben dürfte?
Erkläre mir, warum du die Gebiete erst dann als „palästinensische Territorien“ bezeichnet hast, nachdem Israel sie 1967 von Ägypten (Gaza) und Jordanien (Judäa und Samaria) übernommen hatte?
Erkläre mir, warum die Palästinenser in all den Jahren, in denen diese Gebiete unter arabischer (jordanischer bzw. ägyptischer) Herrschaft standen, nie versucht haben, dort einen eigenen Staat zu gründen?
Und erkläre mir schließlich, warum du diesen Fragen ausweichst – aus Angst, erkennen zu müssen, dass deine unerschütterliche Unterstützung der palästinensischen Sache gegen Israel letztlich nichts anderes ist als der humanitär verbrämte Ausdruck deines Antisemitismus?
Bemerkenswert, wie schnell manche von „Waffenruhe“ sprechen, solange die Realität ausgeblendet wird.
Die Vereinbarung zwischen den USA und Iran gilt nicht für die Hisbollah. Wer anderes behauptet, akzeptiert faktisch, dass der Libanon weiter als Vorposten Irans agiert.
Während hier von „Deeskalation“ die Rede ist, feuert die Hisbollah weiter Raketen auf israelische Zivilisten – in einem Ausmaß, das den iranischen Beschuss übertrifft. Kein Wort dazu.
Die eigentliche „gefährliche Widersprüchlichkeit“ liegt woanders:
Dass vom Libanon aus angegriffen wird, und Israel sich nicht verteidigen soll.
Die libanesische Regierung hat ihre Verpflichtungen seit Jahren nicht erfüllt:
Keine Entwaffnung der Hisbollah, keine Umsetzung von Resolution 1701, keine Kontrolle südlich des Litani.
Israel wird seine Sicherheit nicht delegieren – weder an eine Regierung, die versagt, noch an internationale Kräfte, die jahrelang weggesehen haben.
Wer heute „Zivilistenschutz“ fordert, sollte dort beginnen, wo die Bedrohung entsteht.
Das Völkerrecht ist eine grundsätzlich coole Idee.
Wie als Jugendlicher besoffen und bekifft auf einer Party mit seinen Kumpels zu beschließen, dass man eine Partei zur Cannabis-Freigabe gründet und das für grandios hält und alle begeistert sind und total dabei.
Man gibt sich eine Satzung und formuliert ungefähre Ziele. Vor allem aber will man keinen zwingen. Das muss durch Vernunft kommen.
Und wenn man am nächsten Morgen anruft, sind die meisten noch breit oder haben keinen Bock oder gehen nicht ans Telefon.
Einer sagt einem, dass er Jura studieren will und da irgendwie Kohle mit machen kann. Die Leute, die selber züchten, erklären einem, dass sie das gut verwenden können, wenn die Bullen bei ihnen die Türe eintreten.
Dann erkennt man, dass es den Rest der Welt eigentlich einen Scheiß interessiert. Und realisiert, dass es eigentlich nur diejenigen interessiert hat, die auf die vermeintlich geile Idee gekommen sind, bevor sie mit Dosenbier vom Garagendach in den aufblasbaren Pool gesprungen sind. Während sie gefrorenes Weingummi und frittierte Schokoriegel ausprobiert haben und für die größte Entdeckung der Menschheit hielten. Und dass es denen auch nicht mehr so wirklich wichtig ist, weil sie sich für einen Parteitag eine Hose anziehen müssten.
Jahre später kommen plötzlich die, die Menschen an Baukräne hängen und enthaupten, wenn sie auch nur sagen, dass sie Kiffen ok finden. Und erklären, dass andere ihre Freiheit einschränken, weil sie kein Cannabis dulden.
Als Argument dafür halten sie die Satzung hoch, die andere vor Jahren mal breit wie ein Elbkahn verfasst haben, ohne die Nummer weiter zu denken.
Sie setzen eine neue Charta auf und wollen alle Kiffer ausradieren und jedem, der Cannabis berührt, steinigen. Als Argument verwenden sie dann das bekiffte Parteiprogramm, dass jedem eine eigene Sicht zugesteht.
Und dann kommen die Kinder von denen, die auf der Party damals dabei waren. Und erklären, dass man akzeptieren müsse, wenn andere Gruppen kiffen halt doof finden. Das sei halt eine kulturelle Eigenheit und das müsse man akzeptieren. Sonst sei man imperialistisch und kolonialistisch und rassistisch.
Es werden sogar Gerichtshöfe geschaffen, die über die Cannabis-Kausa zu befinden haben. Was aber ohne jegliche Konsequenz bleibt, weil sie nämlich gar nichts durchsetzen können. Weil vor allem diejenigen, die etwas gegen Kiffer haben, das auch nicht wollen. Aber man kann sich ständig darauf berufen, obwohl es im echten Leben keinen Unterschied macht.
Nein, das Völkerrecht ist kein Opium für das Volk.
Es ist nicht einmal ein StGB ohne Polizei und Justiz.
Es ist eine Schnapsidee, die jeder für eigene Zwecke irgendwie instrumentalisieren kann, um andere zu diskreditieren und eine Moral zu propagieren, die er selber nicht im Mindesten einhält.
Zionismus = jüdische Selbstbestimmung. Antizionismus = gegen jüdische Selbstbestimmung. Nicht gegen die israelische Regierung, Krieg oder Besatzung. Du kannst nur Antizionist und kein Antisemit sein, wenn du glaubst, dass es gar keine Nationen geben sollte. Am schlimmsten finde ich, dass man direkt von jüdischen Menschen die Rückmeldung bekommt, man bewege sich in eine antisemitische Richtung, und Zustimmung aus dem rechtsextremen Lager, und trotzdem einfach sagt: "Nope".
Bei keiner anderen Minderheit ist die Deutungshoheit der nicht-Betroffenen höher. Ich kaufe diesen Leuten nicht ab, dass sie es nicht schaffen, die israelische Regierung zu kritisieren, ohne dabei jüdische Souveränität anzugreifen.
🚨To every Black person tempted by the antisemitic wave sweeping right now:🚨
Back when white mobs lynched us in the streets...
When we had no money, no power, and literally no movement...
Who stood with us? Who risked everything?
The Jews.
They weren't just allies—they were family in the fight.
- Jewish leaders co-founded the NAACP in 1909 and funded/led it for generations when no one else would.
- When Dr. King and our people were arrested, beaten, jailed—Jewish lawyers defended us for free, and Jewish money paid bail bonds and court fees while others turned away.
- In Freedom Summer '64, half the white volunteers risking death to register Black voters? Jewish.
- Rabbi Heschel marched arm-in-arm with MLK in Selma—our struggles linked forever.
Without their blood, treasure, solidarity, and courage—there is no Civil Rights Movement as we know it. No Voting Rights Act. No dream realized.
That's why I stand with the Jews.
They were our only true friends when this country hated us—when doors slammed shut and ropes hung high. They showed up, bled, and built with us.
So to my people joining this demonic, divisive hate today:
Pause. Remember. Honor the alliance that freed us.
Our histories are bound. Our freedoms were won together.
Betray that, and you betray the very martyrs who died for our rights.
Black-Jewish unity forged the dream. Don't let hate destroy it.
I stand with my Jewish brothers and sisters—always. ✊🏾🤝✡️🇮🇱
Repost if truth > trends. If gratitude > division. If history matters.
#BlackJewishAlliance #RememberOurAllies #StandTogether #CivilRightsTruth #NoToAntisemitism
Wer kennt nicht diese berühmte Kartenreihe? Was zunächst nach einer historischen Darstellung aussehen mag, ist in Wahrheit ein Propagandainstrument, um das Narrativ vom angeblichen Landraub zu verbreiten. Wir erklären, warum diese Darstellung falsch ist und was die historischen Fakten tatsächlich aussagen.
Juden werden in 🇩🇪 seit vielen Jahren vom iranischen Regime bedroht.
Wenn sich jetzt aber eine jüdische Stimme positiv zum Einsatz der USA & Israel gegen die Terroristen äußert, zeigt die TAZ ihren offensichtlich braunen Charakter und fordert den Juden auf „die Klappe zu halten“.
Wenn 35k friedliche Demonstrantinnen und Demonstranten massakriert werden: Eisernes Schweigen. Aber wenn deren Schlächter eliminiert wird: Sofort alle Lampen an und von „Völkerrecht“ schwadronieren. Ihr seid der intellektuelle, moralische und ethische Bodensatz dieser Generation.