Genau darum geht es. Niemand hat eine ‘Kampagne’ geführt. Studierende, Professoren und das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender haben die Universität auf ein Problem hingewiesen: Eine vom Verfassungsschutz beobachtete extremistische Organisation wurde auf einer offiziellen Plakatwand als Mitwirkende genannt.
Die angemessene Reaktion wäre gewesen:
‘Vielen Dank für den Hinweis. Wir nehmen solche Meldungen sehr ernst. Extremistische oder verfassungsfeindliche Organisationen haben an unserer Universität keinen Platz. Wir werden umgehend prüfen, wie es dazu kommen konnte, und gegebenenfalls weitere Schritte einleiten. Wir sind dankbar für Hinweise aus der Hochschulgemeinschaft, die dazu beitragen, unsere Universität als Ort des demokratischen Diskurses zu schützen.’
Stattdessen werden diejenigen, die auf das Problem aufmerksam gemacht haben, als eine Art störende Minderheit dargestellt. Das ist der eigentliche Fehler. Wer Extremismus meldet, schützt die Hochschule. Er schadet ihr nicht.
Antisemitismus-Skandal an der Münchner @LMU_Muenchen!
Der #Antisemitismus ist nicht nur in den
Elite-Universitäten der USA angekommen, auch die hochangesehene LMU-Universität in München ist infiziert und nicht zum ersten Mal auffällig geworden.
Bei einem Aktionstag an der Uni wurde die als extremistisch eingestufte Organisation "Palästina spricht" auf einer Plakatwand genannt.
Obwohl „Palästina spricht“ vom Verfassungsschutz beobachtet und als extremistisch eingestuft wird, wird diese Organisation auf der Plakatwand als „Mitwirkende/Organisator*innen“ genannt.
Schon im Vorhinein wurde die LMU darauf aufmerksam gemacht und reagierte NICHT.
Professor Guy Katz erklärt, dass sowohl Studierende als auch Professoren und das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender rechtzeitig gewarnt haben, erfolglos.
Magnus Treiber, der zuständige Professor für Ethnologie, betonte auf BR-Nachfrage: Die "genannten Organisationen waren definitiv nicht Mit-Organisatoren und wären als solche in der Institutssitzung auch nicht gestattet worden".
Wie deren Namen auf die Plakatwände kamen, erklärt er nicht.
Natürlich wehrt sich die LMU schmallippig gegen Antisemitismus.
Und geht von einer „Kampagne Einzelner“ aus.
Soll heißen: Diejenigen, die auf den Skandal aufmerksam gemacht haben, werden nun dem Kampagnen-Vorwurf bezichtigt.
Allgemeinhin nennt man so etwas Täter/Opfer-Umkehr.
Ja, es sollten mehr Menschen sein, die sich gegen derartige antisemitische Umtriebe wehren, vor allem aber, sollte die #LMU Antisemitismusvorwürfe ernstnehmen, zumindest dann, wenn sie ihren guten Ruf behalten möchte.
https://t.co/YTszILt13B
Im Internet ist ein Bekennervideo (Bild 1) aufgetaucht. #Antisemitismus
Prenzlauer Berg #Berlin#b0305
Wer kennt diesen Mann?
Hat er evtl auch den Mordaufruf (Bild 2) an der Hauswand ganz in der Nähe zu vertreten?
Hinweise nimmt sicher jede Polizeidienststelle entgegen. Danke🙏
„Nie wieder“ ist jetzt! Wir treten jeder Form von Hass, Rassismus und Antisemitismus entschlossen entgegen. Dazu braucht es jeden Tags aufs Neue klare Taten und sichtbare Zeichen – so wie die Aktion „Antisemitismus ohne mich“ aus München. Jüdisches Leben gehört fest zu Bayern. Als Ministerpräsident gebe ich ein persönliches Schutzversprechen: Wir werden alle Angriffe auf unsere Freiheit, Demokratie und das friedliche Miteinander abwehren und streng verfolgen. Wer die jüdische Gemeinschaft angreift, greift uns alle an. Wir stehen als Freistaat zusammen.
A store owner in Germany put up a sticker against anti-semitism:
Anti-Zionist activists defaced her shop, graffiti’ing “Hunt Zios!” above her door, and “zionists are facists” on her shop window.
The store owner is not Jewish, but merely decided to stand against antisemitism.
Deutschland, 2026.
Wie in den Nazizeiten.
Heute reicht schon ein einziger Sticker gegen Antisemitismus, und man steht sofort im Visier der neuen Nazis.
Darauf steht nur: ‚Antisemitismus? Ohne mich.‘
Bitte teilen!
An der LMU München soll am 28. November eine Veranstaltung mit dem Titel
🎓 „The Targeting of the Palestinian Academia“ stattfinden.
Was nach wissenschaftlicher Diskussion klingt, ist in Wahrheit einseitig.
🔹 Eingeladene Redner haben in der Vergangenheit öffentlich
– die Hamas und PFLP erwähnt oder unterstützt,
– Israel wiederholt fälschlich des „Genozids“ beschuldigt,
– und palästinensische Terroristen ausschließlich als „Häftlinge“ dargestellt.
🔹 Einer der Referenten wurde wegen Sicherheitsbedenken bereits von der Einreise in die USA ausgeschlossen.
Solche Veranstaltungen haben nichts mit Wissenschaft zu tun – sie fördern Antisemitismus, spalten das Klima an der Universität und normalisieren extremistische Narrative.
Wir fordern die LMU-Leitung, diese Veranstaltung umgehend zu prüfen und zu stoppen.
📍 LMU München
🗓️ 28. November 2025
📷 Belege in den Bildern
👉 Bitte teilt diesen Beitrag, markiert @LMU_Muenchen und fordert:
Keine Bühne für Hamas-Unterstützer an deutschen Universitäten!
#MünchenGegenAntisemitismus #LMU #Antisemitismus #Hamas #PFLP #WissenschaftOhneHass #NoPlaceForTerror #StandWithIsrael
Spotted in an Israeli market:
“6 for 50 ₪ — 7 for Netanyahu voters.”
Behavioral segmentation at its finest.
He’s not selling underwear - he’s selling identity.
Someone’s making a profit… and someone else’s pants are on fire. 🔥🩳🇮🇱
Sabine #Leutheusser-#Schnarrenberger (@sls_fdp) beschimpft treffende und sachliche Kritik an dem antisemitischen Imam Benjamin #Idriz als „Falschbehauptungen“ und „Hass im Netz“ und fordert, dass man mehr dagegen vorgehen solle - laut Merkur.
Eine Ex-Justizministerin fordert ernsthaft, dass man mehr gegen unbequeme Fakten und die Wahrheit vorgehen soll, wenn es ihr nicht gefällt und stellt sich gegen den Kampf gegen #Islamismus, #Antisemitismus und #Israelhass.
Dass sie sich nicht von dem Hetzer Idriz distanziert ist eine Schande!
https://t.co/elK4M89CRR
Eva Illouz wurde von der Uni Rotterdam ausgeladen.
Linke, feministische Intellektuelle – Extremst kritisch gegenüber Netanjahu.
Und doch: Ich weiß genau, warum.
Weil sie JÜDISCH ist.
Da spielt es keine Rolle, ob du links oder rechts bist.
Passiert uns allen auch. Immer wieder.
#EvaIllouz #Antisemitismus #Israel #Jüdisch #CancelCulture #Akademia #Linke #Doppelmoral
Neue Umfrage: Hamas liegt unter Palästinensern klar vorne. Auch nach zwei Jahren Krieg unterstützt eine Mehrheit der Palästinenser die Hamas und befürwortet das Massaker vom 7. Oktober 2023. (Gastautor)
https://t.co/kadangV9jM
Ab jetzt auch hier auf X. ✈️
Für mehr Dialog, Haltung und echten Austausch – gerade in Zeiten, wo viele lieber schweigen.
Mal sehen, ob der Algorithmus so etwas mag. 😉
#niewiederistjetzt
Ein sogenannter #Faktencheck der Deutschen Welle hat sich nach Hinweisen korrigiert und die Angabe zur Gründung des Staates Israel geändert (Screenshot links). @dwnews
Warum die gleichzeitige Bekämpfung von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus falsch ist
Es klingt zunächst sympathisch, fast schon moralisch überzeugend: Man müsse Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus gemeinsam bekämpfen.
Doch genau das ist der Punkt, an dem eine gut gemeinte Idee zur Gefahr wird. Denn sie verkennt, dass es sich um zwei völlig unterschiedliche Phänomene handelt – mit verschiedenen Ursachen, verschiedenen Ausdrucksformen und unterschiedlichen gesellschaftlichen Dynamiken.
Antisemitismus ist keine Variante von Rassismus. Er ist eine eigene Ideologie, die über Jahrtausende gewachsen ist – ein geschlossenes Weltbild, das Juden nicht als unterlegen, sondern als übermächtig imaginiert.
Er sieht sie als Drahtzieher, als geheime Macht, als Kontrolleure des Bösen.
Das unterscheidet ihn fundamental von rassistischen Vorurteilen, die Menschen abwerten, weil sie als minderwertig gelten.
Antisemitismus ist der Hass auf eine vermeintliche Macht – nicht auf Schwäche.
Und genau deshalb findet er Anhänger in allen politischen Lagern: rechts, links, islamistisch, esoterisch.
Antimuslimischer Rassismus hingegen ist ein anderes Phänomen. Er ist ein Produkt moderner Gesellschaften, in denen Muslime als fremd, gefährlich oder unintegrierbar dargestellt werden.
Das ist rassistisch, ja – aber es ist kein Verschwörungsglaube, keine ideologische Totalerzählung wie der Antisemitismus.
Wenn man beides in einen Topf wirft, dann verwischt man, was man klar benennen müsste.
Und das ist das Gegenteil von Aufklärung.
Doch genau das passiert immer häufiger:
Projekte gegen Antisemitismus werden kurzerhand zu Projekten gegen „Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus“ erklärt.
Oft nicht aus Überzeugung, sondern aus Förderlogik – um mehr Geld zu bekommen, um niemanden zu verärgern.
Das Ergebnis ist fatal: Statt über Judenhass, Israelhass und antisemitische Ideologien zu sprechen, redet man über Integration, Migration oder Diskriminierung im Allgemeinen.
Der spezifische Hass auf Juden verschwindet – und mit ihm die jüdische Erfahrung.
Ich habe in den letzten Monaten oft erlebt, wie Gespräche über Antisemitismus abrupt unterbrochen werden, weil jemand sagt:
„Ja, aber wir müssen auch über antimuslimischen Rassismus reden.“
Das ist kein Dialog – das ist Whataboutism.
Es ist ein Ablenkungsmanöver, oft unbewusst, aber mit verheerender Wirkung.
Denn damit wird das Leid von Jüdinnen und Juden relativiert, ihre Geschichte in die große Klammer „Diskriminierung allgemein“ gesteckt.
Doch jüdisches Leid ist nicht verhandelbar, es ist einzigartig – so wie der Hass, der es hervorgebracht hat.
Und es kommt noch ein zweites Problem hinzu:
Wer Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus gleichbehandelt, suggeriert, beide Gruppen seien gleichermaßen bedroht, gleichermaßen Opfer und Täter.
Doch das entspricht nicht der Realität.
Wir erleben in Deutschland, dass ein erheblicher Teil des aktuellen Antisemitismus aus islamistischen und antiisraelischen Milieus stammt.
Wer diese Tatsachen verwischt, betreibt keine Aufklärung – er betreibt politische Beruhigung.
Und die führt dazu, dass wir zwar über alles reden, aber nichts wirklich bekämpfen.
Natürlich muss man sich auch gegen antimuslimischen Rassismus engagieren.
Aber man muss wissen, wie und wo.
Es braucht dafür eigene Strategien, eigene Akteure, eigene Bildungsarbeit.
Wer versucht, alles in eine Formel zu pressen, wirkt modern – aber am Ende ist das nur Fassade.
Denn ein Problem wird nicht kleiner, wenn man ein anderes danebenstellt.
Es wird nur undeutlicher.
Wenn wir Antisemitismus wirklich bekämpfen wollen, müssen wir seine Einzigartigkeit anerkennen.
Wir müssen verstehen, dass er mehr ist als Vorurteil oder Diskriminierung.
Er ist ein ideologischer Code, der bis heute wirkt – in der Politik, im Netz, in Köpfen und Herzen.
Wer ihn in der Masse der „Ismen“ auflöst, macht ihn unsichtbar.
Und Unsichtbarkeit ist das, was Antisemiten immer wollten.
Warum es in Deutschland keine Muslimbrüder (mehr) gibt:
Muslime, die bei einer Muslimbrüder-Einrichtung studierten, sind keine Muslimbrüder.
Muslimbrüder, die andere Muslimbrüder supporten, die aber keine Muslimbrüder sein wollen, sind keine Muslimbrüder.
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