@Karl_Lauterbach Sie werden in die Geschichte eingehen als einer jener Politiker, der Deutschland in seiner grenzenlosen Überheblichkeit zu Grunde richtete.
@VeroWendland@KielerFinanzen@AfD Mag sein, aber welche Option hat man als Wähler noch ? Eine Braundmauer CDU ist defacto eine SPD und die SPD sind quasi die Grünen.
Die 🇩🇪 Energiewende ist ein teurer Irrweg. 2 ostdeutsche Energie-Profs sagen, warum.
Im Westen trommeln derweil die Paderborner & Freiburger Solarpäpste gegen Ketzer-Kernkraftwerke, die wir nicht mehr haben. Link folgt.
Ein neuer Artikel von McKinsey beschreibt die globale Renaissance der Kernkraft.
Der hohe Bedarf nach KI-Rechenzentren und der fortgesetzte Trend zur Elektrifizierung sorgen für konstanten Nachfragedruck nach Strom.
Die Kosten sind - insbesondere wenn man dies im Vergleich zu Solar und Wind mit ihren extrem hohen Systemkosten sieht - sehr attraktiv:
McKinsey errechnet am Beispiel Südkoreas für neugebaute Kernkraftwerke mit Kosten von 6,5 ct/kWh. Und dieser Strom ist 24/7 verfügbar.
Für Industrienationen - oder solche, die es bleiben möchten - wird hieran kein Weg vorbeiführen.
https://t.co/DZPLAysK1V
Welcher Politiker ist mutig genug, sich gegen die Grünen und ÖRR durchzusetzen? Ich sehe gerade niemanden. Also bleibt es dabei: Hohe Energiekosten für die dümmste Energiepolitik aller Zeiten, die uns Wohlstand und Industrie kostet.
Die Lage vor dem Koalitionsausschuss: Wir befinden uns in einer Krise, wie es sie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht in Deutschland gab.
Wir haben seit 2019 320.000 Arbeitsplätze in der Metall- und Elektro-Industrie verloren. Die Betriebe leiden unter einer Unterauslastung: Normal sind 85 Prozent Auslastung, jetzt sind es 79 Prozent. Das ist rechnerisch ein Personalüberhang von noch mal 300.000 Arbeitsplätzen.
Unser Hauptgeschäftsführer Oliver Zander im Interview bei @focusonline:
https://t.co/72NPQLj0QZ
Die bislang heißeste Woche des Jahrhunderts hat erneut einen einfachen physikalischen Sachverhalt verdeutlicht: Rund 5 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von etwa 124 Gigawatt lieferten nachts selbstverständlich keinen einzigen Kilowattstunde Strom.
Gleichzeitig erzeugten rund 30.000 Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von rund 80 Gigawatt zeitweise nur einen Bruchteil ihrer Nennleistung. Das Stromsystem musste dennoch rund um die Uhr funktionieren.
Währenddessen lieferten in Frankreich rund 63 Gigawatt installierte Kernkraftleistung Tag und Nacht kontinuierlich Strom – unabhängig von Uhrzeit, Wetter oder Temperatur. Und das, obwohl in deutschen Medien regelmäßig über angebliche Probleme der französischen Kernkraft berichtet wird.
Der Unterschied zeigt sich nicht in Überschriften, sondern in der Realität des Stromsystems: Entscheidend ist nicht die installierte Leistung, sondern wie viel gesicherte Leistung dann verfügbar ist, wenn sie tatsächlich benötigt wird.
Plausibilitätsprüfungen sind wichtig aber selten beliebt.
#solarstrom #pv #photovoltaik #kernkraft #atomkraft #leistung #gesichert #france #nuclear #edf #rwe @seeheimer@schneidercar@Karl_Lauterbach@mesarosch #ChangeAtG
Brief von Kerntechnik-Experten an den Bundeskanzler
9 Unterzeichner, darunter:
Horst Kemmeter Ex-Leiter AKW Emsland, AKW Biblis
Thomas Franke, Ex-Leiter AKW Leibstadt
Sascha Bechtel, GNS, Höfer&Bechtel
Dr. Jürgen Haag, Ex-Leiter AKW Emsland
Prof. Horst-Michael Prasser, Kerntechnik ETH Zürich
Hier der ganze Text im Wortlaut von der Nuklearia Website:
An
Bundeskanzler Friedrich Merz
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche
Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages Jens Spahn
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
sehr geehrte Frau Bundesministerin,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender,
wir, ehemalige verantwortliche Leiter von Kernkraftwerken in Deutschland und kerntechnische Experten, akzeptieren die Ziele der Bundesregierung, eine Treibhausgasneutralität in Deutschland bis zum Jahr 2045 zu erreichen.
Die Bundeswirtschaftsministerin hat dabei, wie auch die Industrie, erkannt, dass trotz des Ausbaus der erneuerbaren Energien weiterhin gesicherte Kraftwerkskapazitäten für Deutschland notwendig sind, um einer Deindustrialisierung des Standortes Deutschland entgegenzuwirken.
Diese Kraftwerkskapazitäten können grundsätzlich durch Gas-, Kohle- oder Kernkraftwerke bereitgestellt werden. Die Kernkraftwerke haben dabei den mengen- und kostenmäßig geringsten Brennstoffbedarf und bieten damit auch die geringste Abhängigkeit von anderen Industriestaaten und liefern die Energie weitgehend CO₂-frei.
Wir weisen als kerntechnische Führungskräfte und Experten darauf hin, dass eine Reaktivierung der deutschen Kernkraft technisch eine mögliche und sinnvolle Option ist. Wir verweisen dazu auf den beigelegten Report der Radiant Energy Group, dem wir grundsätzlich inhaltlich zustimmen können.
Reaktivierte Kernkraftwerke sind eine Chance, in Deutschland mittelfristig zu wettbewerbsfähigen Industriestrompreisen inklusive Netzentgelten zurückzukehren und die deutsche Energieversorgung durch Diversifizierung abzusichern, ohne dabei in den Konflikt mit den europäischen Klimazielen zu geraten.
Die Instandsetzung und Reaktivierung bestehender Anlagen ist im Übrigen essentiell für den Kompetenzerhalt in Deutschland und damit die Anschlussfähigkeit bei zukünftigen Technologien wie Small Modular Reactors (SMR) und Kernfusion.
In Bezug auf die Bereitschaft der Industrie und des Personals ist festzustellen, dass im Ausland deutsche Anlagen (Spanien, Schweiz, Niederlande, Brasilien, Argentinien) und den deutschen Anlagen ähnliche Kernkraftwerke in Betrieb und im Bau sind. Trotz der Stilllegung der deutschen Anlagen existieren daher in der Industrie, Brennstoffbewirtschaftung und Ausbildung weiterhin Erfahrungen mit dem deutschen Anlagentyp. Noch sind Kompetenz, Standorte, Infrastruktur, Kraftwerksgebäude, Teile der Anlage und des Personalstamms auch in Deutschland verfügbar und können wieder ausgebaut werden.
Uns ist klar, dass dazu weitere Themen bearbeitet bzw. geklärt werden müssen:
ideologiefreie Bewertung der Erzeugungsoptionen durch eine unabhängige Einrichtung,
Aussetzung des Rückbaus geeigneter Standorte,
Änderung des Atomgesetzes und untergeordneter Verordnungen,
Entbürokratisierung atomrechtlicher Genehmigungen,
Erhalt des vorhandenen Know-hows in Industrie und Ausbildung,
Schaffung investitionsfreundlicher Rahmenbedingungen.
Die Rahmenbedingungen können Sie politisch beeinflussen. Wir können unsere technische Expertise einbringen.
Aus rein technischer Sicht können die zuletzt abgeschalteten Bestandsanlagen in Deutschland reaktiviert werden.
Wir bitten Sie, gemeinsam mit der Bundesregierung eine Reaktivierung der deutschen Kernkraftwerke zu unterstützen. Der Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland war eine politische Fehlentscheidung, wie die jüngste globale Entwicklung eindrücklich zeigt und auch Sie mehrfach betont haben.
Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Hochachtungsvoll
Die Unterzeichner
@MMittermeier Wenn es heisst, Musk habe zur "Verfolgung" von Migranten aufgerufen, was objektiv gelogen war, dann ist das Meinungsfreiheit. Wenn es heisst, "Schwachkopf professional", weil jmd objektiv nicht hinreichend qualifiziert für seinen Job ist, dann nicht.