@Chili_Munger Justierst du dann jeden Monat die Gewichtung neu, dass du genau 1/3 hast? Und wie gehst du damit um dass die indizes jetzt ziemlich heiss gelaufen sind und eine korrektur kommen könnte? Trotzdem stupide nach regel?
Ich merke bei mir selbst, dass Restaurantbesuche irgendwie komplett aus dem normalen Alltag gerutscht sind.
Nicht, weil ich Essen gehen grundsätzlich nicht mag.
Im Gegenteil.
Aber inzwischen überlegst du ja oft schon vorher:
„Lohnt sich das jetzt wirklich?“
Du denkst an Hauptgericht, Getränke, vielleicht Kinder, vielleicht noch Trinkgeld und am Ende bist du bei einer Summe, bei der du dir denkst:
„Puh.. dafür kann ich auch mehrere Tage vernünftig einkaufen.“ 🫠
Und genau deshalb gehe ich ehrlich gesagt seit Ewigkeiten kaum noch ins Restaurant. Wenn überhaupt, dann mal günstig bei den Tschechen oder irgendwo, wo es sich noch halbwegs normal anfühlt 🙈
Und das ist gar kein Vorwurf an die Gastronomie!
Die haben selbst höhere Kosten, Personalprobleme, Energie, Miete, Wareneinsatz und müssen irgendwie überleben 💯
Aber für viele normale Menschen ist Essen gehen dadurch einfach kein lockerer Alltagsmoment mehr, sondern eine bewusste kleine Luxusentscheidung.
Und das finde ich schon bemerkenswert.
Weil es zeigt, wie sehr sich Wohlstand manchmal still verschiebt.
Nicht dadurch, dass plötzlich alles zusammenbricht.
Sondern dadurch, dass man Dinge, die früher ab und zu selbstverständlich waren, irgendwann immer öfter streicht.
Restaurant?
Lieber nicht.
Kino?
Vielleicht nächsten Monat.
Ausflug?
Mal schauen, was noch übrig bleibt.
Und irgendwann besteht das Leben immer mehr aus „vernünftig sein“ und immer weniger aus „einfach mal machen“.
Vielleicht ist genau das dieser leise Wohlstandsverlust, über den viel zu wenig gesprochen wird.
Nicht, dass man jeden Tag essen gehen müsste!
Aber dass selbst ein normaler Restaurantbesuch für viele Menschen/Familien inzwischen wieder richtig überlegt werden muss.
Oder empfindet ihr das anders? 🤔
Diesen offenen Brief von Bernd Kütscher @brotdirektor (CEO Bäckerei „Die Lohners“) an @larsklingbeil sollten alle lesen:
„Lieber Lars Klingbeil, vor genau drei Jahren standen wir abends nebeneinander. Heute kann ich nicht länger schweigen.
——
Immer am 5. Mai feiern wir den Tag des Deutschen Brotes. Vor genau drei Jahren, am Abend des 5. Mai 2023, wurden Sie für ein Jahr zum Brotbotschafter ernannt (Foto).
Heute sind Sie Finanzminister. Ich selbst trage inzwischen Verantwortung für über 2.000 Menschen. Immer öfter höre ich, dass trotz guter Löhne und Überstunden am Monatsende nichts übrig bleibt.
Wir sehen es auch in den Fachgeschäften: Kunden zögern, greifen oft zu unserer Friedenskruste, die wir als Zeichen gegen Krieg und Inflation bewusst preisgünstig anbieten: 750 g Mischbrot mit Natursauerteig für nur 2,50 €.
Brot war Symbol für Würde, Genuss und Heimat. Heute wird es zur Frage des Geldbeutels.
——
Herr Klingbeil, Sie haben letztes Jahr 990 Milliarden Steuern eingenommen. Fast eine Billion - absoluter Rekord! Dazu 600 Milliarden „Sondervermögen". Ein neuer Name für neue Schulden. 2026 kommen 180 Milliarden dazu. Bis 2029 planen Sie mit weiteren 800 Milliarden Schulden. Die Zinsen werden uns bald ruinieren.
Trotzdem funktioniert vieles nicht. Weder Bahn noch Bildung, weder Brücken noch Bundeswehr. Auch in Digitalisierung und andere Zukunftsfelder wurde viel zu wenig investiert.
Stattdessen lese ich von Milliarden für Klimafinanzierung im Ausland, von fast 200 Milliarden Sozialausgaben allein im Bundeshaushalt, von 305 Milliarden für das Personal der öffentlichen Hand.
Während die Wirtschaft durch falsche Weichenstellungen immer mehr Stellen abbauen muss, leisten sich Bund, Länder und Kommunen immer mehr Personal und erzeugt so nebenbei immer mehr Bürokratie. Hier sind die Prioritäten verrutscht.
——
Ihre Antwort, Herr Klingbeil? Forderung nach noch höheren Steuern. Noch mehr Umverteilung von oben nach unten. Klingt sozial. Ist es nicht.
Irgendjemand muss leisten. Früh aufstehen, Risiko tragen, Backöfen anheizen. Diese Menschen werden ausgepresst, während der Staat immer fetter wird. Deshalb verlassen immer mehr Menschen unser Land. Auch Firmen und Arbeitsplätze.
——
Die Quittung haben Sie längst: Ihre Partei war einmal Volkspartei mit über 45 Prozent. Heute steht die SPD bei 12, Tendenz fallend. Ein Wunder, dass die Parteibasis das mitmacht.
Ich erinnere Sie an Ihren Amtseid: den Nutzen des Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden.
„Das deutsche Volk" ist im Grundgesetz kein ethnischer Begriff. Es ist die Gemeinschaft derer, die diesen Staat tragen. Die etwas leisten und zur Gesellschaft beitragen wollen. Egal aus welchem Land.
Heute habe ich zum ersten Mal politisch den Mund aufgemacht. Es muss etwas passieren. Bis bald.“
🇩🇪 LEUTE, ICH BIN SCHOCKIERT!
Ich habe gerade meine erste Steuererklärung mit dem thailändischen Finanzamt hinter mir. Und ich verspreche euch: das hier ist eine ganz andere Welt.
Lest selbst.
Ich lebe seit anderthalb Jahren in Thailand. Meine Firma sitzt in Hongkong. Hongkong nutzt Territorialbesteuerung. Was außerhalb der Stadt verdient wird, wird mit null Prozent besteuert. Legal, sauber, offiziell. Deshalb sitzt halb Asien dort.
Aber ich lebe nicht in Hongkong. Ich lebe in Thailand. Also musste ich hier eine Steuererklärung machen.
Und ab hier wird es wild.
SCHRITT EINS: STEUERBERATER FINDEN.
In Deutschland eine eigene Disziplin. Wartelisten von zwei Jahren. "Wir nehmen dieses Jahr keine Neukunden auf, melden Sie sich gerne 2027 nochmal." Du flehst den Steuerberater deines Bruders an dich auf eine Empfehlungsliste zu setzen.
In Thailand? Kumpel gefragt. Nummer bekommen. Samstag Abend Mail geschrieben. Drei Sätze, mehr nicht.
Sonntag Vormittag kam die Antwort.
SONNTAG.
Eine einzige Frage stand drin.
Eine.
Wie viel gibst du im Monat aus?
Ich las die Mail zwei Mal. Mein deutsches Hirn fing an zu zucken.
In Deutschland geht so eine Mail anders los. "Bitte senden Sie uns: sämtliche Belege der letzten zwölf Monate, Lohnsteuerbescheinigung, Kapitalertragsbescheinigung, Werbungskosten tabellarisch, Krankenkassenbescheinigungen, Spendenquittungen, Handwerkerrechnungen, Aufstellung außergewöhnlicher Belastungen, sowie eine Übersicht aller in- und ausländischen Konten mit Stichtagsbeständen."
Hier? Wie viel gibst du im Monat aus.
Nicht was ich verdiene. Nicht meine Konten. Nicht ob ich Krypto halte.
Der Grund ist absurd einfach. In Thailand wird nur das Einkommen versteuert das du tatsächlich ins Land reinbringst. Bleibt das Geld in Hongkong, kein Steuerthema. Wise-Karte am Bangkoker Bankomat 1.000 Baht abheben? Reingebracht. Miete vom deutschen Konto? Reingebracht. Restaurant mit Revolut? Reingebracht.
Also nannte ich eine Zahl. Eine. Monatliche Lebenshaltung.
JETZT KAM DER ECHTE SCHOCK.
Ich schrieb zurück: Aber will das Finanzamt nicht meine Kontoauszüge sehen? Belege? Wise-Historie? Restaurantquittungen aus den letzten zwölf Monaten?
Antwort: Nein.
Eine deutsche Steuerprüfung läuft so ab. Der Finanzbeamte will Belege aus 2018 sehen. Du sitzt in einem klimatisierten Büro mit deinem Berater und einem Aktenordner. Du erklärst warum du im März 2019 für 47 Euro essen warst. Der Beamte schreibt mit. Du schwitzt durchs Hemd.
In Thailand? Eine Zahl. Email. Fertig.
Keine Prüfung. Keine Belege. Kein Brief drei Jahre später mit höflicher Bitte um Rechnungen aus 2023. Kein Aktenzeichen das aussieht wie eine Schiffsregistrierung.
Ich überwies die Rechnung meines Steuerberaters. Schickte ihm Reisepass-Kopie, Visa und Mietvertrag. Mehr Unterlagen wollte er nicht.
In Deutschland brauchst du allein für die Anmeldung als Selbstständiger sieben Formulare. Hier: Pass, Visa und Mietvertrag.
Am siebten Tag kam die Mail. Anhang: ein QR-Code. Im Text: 17.000 Baht.
17.000 Baht? 450 Euro!
Für das gesamte Jahr 2025?
Meine letzte deutsche Steuerlast lag zwischen 70.000 und 80.000 Euro.
Ich rechnete dreimal nach. Schrieb meinem Berater zurück: Bist du sicher? Ich habe nichts vergessen?
Antwort: Alles korrekt.
Dann fragte ich wie ich das überweise. Bank, IBAN, Verwendungszweck mit Steuernummer und Veranlagungszeitraum.
Antwort: Geh zum 7-Eleven.
Ich las die Mail drei Mal.
Seven. Eleven.
ZUM KIOSK.
Bin also in den nächsten Laden gegangen. Stand zwischen Wasserregal und Zigarettenregal. Zeigte dem Verkäufer den QR-Code. Er scannte. Piep. Ich legte die Scheine auf den Tresen. Bekam Wechselgeld und einen Bon.
Steuern in Thailand offiziell bezahlt. An der Kasse.
ZUM VERGLEICH:
Deutschland: 70.000 bis 80.000 Euro. Plus Soli bevor er fiel. Plus Krankenkasse die sich anfühlt wie eine zweite Steuer. Plus Steuerprogramm. Plus Berater. Plus Belegsammlung. Plus das Gefühl im Nacken dass dich jederzeit ein blauer Brief erreichen könnte.
Thailand: 450 Euro. Am Kiosk.
Ich erzähle das weil ich selber zwei Jahre gebraucht habe um zu glauben, dass Systeme anders funktionieren können. Wir wachsen mit der Annahme auf dass der Staat im Nacken sitzen muss. Dass Steuern wehtun müssen. Dass Bürokratie dazugehört wie das Wetter. Dass Kontoauszüge ein Naturgesetz sind.
Sie sind es nicht.
Auswandern ist trotzdem keine Lösung für jeden. Hongkong-Firma sauber gründen, Wohnsitz wechseln, deutsche Rückkehrabsicht klären, ein Jahr Aufbau bis das System steht. Das ist kein Klick auf einen Button.
Aber es existiert.
Während ich das tippe sitzen Leute in Berlin und Brüssel und überlegen wie hoch der Spitzensatz noch steigen darf bevor die letzten Leistungsträger das Land verlassen. Sie schreiben Papiere darüber. Sie machen Talkshows. Sie nennen es Gerechtigkeit.
Ich habe heute am 7-Eleven bezahlt.
17.000 Baht. 450 Euro für das Jahr 2025.
>deutscher Michel
>40h/Woche
>vom Gehalt 45 % Steuern
>mit Rest einkaufen
>Sekt? Schaumweinsteuer
>Bier? Biersteuer
>Kaffee? Kaffeesteuer
>Kippen? Tabaksteuer
>zahle 19 % MwSt auf bereits versteuertes Geld
>40 Jahre lang abgedrückt wie Findom Zahlsklave
>kaufst ne Wohnung
>Grunderwerbsteuer bis 6,5 % obendrauf
>jedes Jahr Grundsteuer, weil du atmest
>Auto? Kfz-Steuer
>tanken? Mineralölsteuer
>Strom? Stromsteuer
>Heizen mit Gas oder Öl? Energiesteuer
>sparen? Abgeltungsteuer
>mit 67 endlich Rente
>Einkommensteuer auf die Rente
>Kinder sollen später erben
>Geld, was schon zigmal versteuert wurde
>Erbschaftssteuer fällig
>Erben müssen Zeug verkaufen für Erbschaftssteuer
>„Fickt euch, ich verlasse Deutschland“
>Finanzamt will Wegzugssteuer auf fiktive Gewinne, die du nie gemacht hast
>mfw der Staat dich melkt, bis du tot bist
>mfw im Grab noch eine letzte Rechnung mit MwSt.
4Q was a record quarter to cap a record year 📈
✔️ Our 18th straight “beat and raise”
✔️ $395M revenue, an increase of 25% Y/Y (28% growth when excluding revenue from political candidates, LiveIntent and Marigold's Enterprise Business)
✔️ Highest-ever adj. EBITDA and FCF margins
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✔️ Above the “rule of 50” again, and more
With our proprietary data that improves with every customer interaction, intelligence that sharpens with every decision, and Athena by Zeta™ expected to become the interface that lowers the barriers to enterprise-wide adoption, we are positioned to be the AI disruptor in enterprise marketing software.
Shoutout to our incredible Team Zeta for driving another quarter of growth!
Learn more about our 4Q and full-year 2025 earnings results: https://t.co/SFDQAPYfIc
1/14🧵 🗞️Jahresabschluss 2025🗞️
💰42.214,34 € passives Einkommen💰
Der Screenshot zeigt die Entwicklung der letzten 14 Jahre⌛
Mein Ziel der finanziellen Freiheit ist fast erreicht🗽
Meine wichtigsten Learnings auf dem Weg dahin und aus fast 30 Jahren Börsenerfahrung👇🏻
Ich arbeite und gebe dem Staat 50 Prozent ab. Ich kaufe ein und gebe dem Staat 19 Prozent ab. Ich fahre tanken und gebe dem Staat 70 Prozent ab. Ich investiere Geld und gebe dem Staat 25 Prozent ab.
Und was bekomme ich als Dank?
Der Staat nennt mich unsolidarisch und möchte, dass ich endlich einen gerechten Beitrag leiste. Und das ganz unironisch.
Unter 100 Prozent Steuersklaventum wird dieses Ungeheuer wohl nie zufrieden sein.
Die Rational AG hat Profiküchen revolutioniert: Mit Geräten, die zugleich Dampf, Hitze und neuerdings sogar Mikrowellen kombinieren.
Das Ergebnis: Bessere Qualität, weniger Personal und Einsparungen bei Wasser und Energie.
Wer heute ein Restaurant effizient führen will, kommt an Rational kaum noch vorbei.
Der Marktanteil beträgt 50 % und die Wiederkaufsrate liegt bei 90 %.
Die Rational Aktie ist ein Qualitätstitel wie aus dem Bilderbuch: Anhaltend hohes Umsatzwachstum, EBIT-Margen von 25 % und eine blitzsaubere Bilanz.
Die Firma befindet sich seit mehr als 50 Jahren auf einem profitablen Wachstumskurs und erzielt Traumrenditen.
Trotzdem kam es zuletzt zu einer Kurskorrektur von fast 40 %.
Zum ersten Mal seit Jahren bietet sich wieder eine faire Einstiegschance.
Anleger, die Rational bisher nur bewundert haben, sollten jetzt genauer hinsehen: https://t.co/hOzyeIPtFN