Wer erklärt es @NiemaMovassat
1.
Deutschland war 1986, 1987, 1988 und 1990 Exportweltmeister. Vor Schengen. Vor der D-Mark-Aufgabe.
2.
Das Wirtschaftswunder der 50er und 60er Jahre – kompletter Wiederaufbau, Vollbeschäftigung, stärkste Währung Europas - fand mit Grenzkontrollen an jeder Landesgrenze statt.
3.
Die Gastarbeiter-Anwerbung der 60er (Italien, Spanien, Griechenland, Türkei) lief über bilaterale Abkommen. Geregelt, gesteuert, mit Grenzen, die noch etwas bedeuteten. Funktionierte. Ganz ohne Schengen.
4.
Und der Tourismus? Deutsche fuhren in den 70ern und 80ern zu Millionen nach Spanien, Italien, Österreich. Mit Passkontrolle. Die dauerte Minuten, nicht Stunden.
Malle gab's auch vor Schengen.
5.
Die Rechnung mit den 12 Millionen Spanien-Urlaubern ist ein Popanz. Grenzkontrolle heißt nicht automatisch Stau. Das ist eine Frage der Organisation, nicht der Existenz von Grenzen.
6.
Fakt bleibt: Wohlstand, Exportstärke und Reisefreiheit sind in Deutschland entstanden, lange bevor es Schengen gab. Wer glaubt, ohne offene Binnengrenzen bricht der Wohlstand zusammen, hat keine Ahnung von der eigenen Wirtschaftsgeschichte oder betreibt Propaganda.
Dieser inszenierte Sturm auf Ceuta war anscheinend nur dafür da, um Bilder und Videos für die Rechtsextremen zu inszenieren. Für die nächsten Wahlkämpfe, für Entrüstung. Hoffentlich kommt heraus,
wer und was die Auslöser waren, weshalb die Menschen sich auf den Weg gemacht haben.
Es ist an der Zeit, die islamistische Gefahr nicht mehr zu verharmlosen.
Es gibt auch andere Homosexuellen- und Trans*feinde. Aber keine Gruppe ist so gefährlich und die von Ihnen ausgehende Gefahr so tödlich wie die der Islamisten. https://t.co/xAVmCyHJ36
Du wirst von einem kommunalen Gremium - besetzt vom politischen Gegner - von der Wahl ausgeschlossen. Es gibt natürlich vor der Wahl keine Rechtsmittel dagegen.
Nach der Wahl kannst Du dann bei einem kommunalen Gremium - besetzt vom politischen Gegner - Einspruch einlegen. Oder vor's Verwaltungsgericht gehen, dessen Richter vom (momentan SPD-geführten) Justizministerium -also vom politischen Gegner - ernannt sind.
Gerhard Schröder, der letzte Reformer in Deutschland:
> Spitzensteuersatz von 51% auf 42% gesenkt
> Eingangssteuersatz von 25% auf 15% gesenkt
> Grundfreibetrag erhöht
> Beitrag Arbeitslosenversicherung von 6,5% auf 3% gesenkt
> Körperschaftsteuer für Unternehmen von 40% auf 25% gesenkt
Zur Gegenfinanzierung staatliche Subventionen gekürzt.
Absoluter Macher.