#KommissarKiffy
"Der Tote am Seil"
Ein neues spannendes Abenteuer von Wellensittich Kiffy und seinem Frauchen Julia Schneider.
#DerToteAmSeil
Kapitel 1: Die alte Sporthalle
Die ersten Sonnenstrahlen des Morgens lagen bereits über St. Moritz, als Martin Keller den Haupteingang der Gesamtschule aufschloss. Die Luft war angenehm kühl, doch man spürte schon jetzt, dass es wieder ein heißer Sommertag werden würde. Wie jeden Morgen arbeitete Keller schweigend seine Routine ab.
Licht einschalten.
Seiteneingänge kontrollieren.
Fenster prüfen.
Alarmanlage deaktivieren.
Der grauhaarige Hausmeister bewegte sich mit der Gelassenheit eines Mannes durch die langen Flure, der jeden Winkel dieses Gebäudes kannte. Seit über zwanzig Jahren arbeitete er inzwischen an der Schule. Er wusste, welche Tür klemmte, welcher Wasserhahn tropfte und welcher Bewegungsmelder mal wieder verrücktspielte. Aus irgendeinem Klassenraum hing noch der schwache Geruch von Lösungsmitteln und Tafelkreide in der Luft. Durch die großen Fenster fiel warmes Morgenlicht auf die frisch gewischten Böden, die im ersten Sonnenlicht beinahe spiegelten.
Keller warf einen kurzen Blick auf seine Armbanduhr. Kurz nach sechs. Noch über eine Stunde, bis die ersten Lehrer auftauchen würden. Die Schüler brauchten meistens noch länger. Zum Glück. Denn besonders der Abschlussjahrgang schien in den letzten Tagen Gefallen daran gefunden zu haben, ihm den Morgen zu ruinieren.
Vor zwei Tagen hatten irgendwelche Idioten sämtliche Stühle aus drei Klassenräumen auf den Flur gestellt. Gestern hatte jemand die Lautsprecheranlage manipuliert, sodass während der ersten Stunde plötzlich laute Kuhgeräusche durchs gesamte Gebäude gedröhnt waren. Und dann hatte er in der alten Sporthalle auch noch etwas gefunden. Das war überhaupt nicht mehr lustig.
Keller schnaubte genervt. „Irgendwann erwische ich euch noch …“ Er schloss gerade den Technikraum im Erdgeschoss wieder ab, als plötzlich ein dumpfes Geräusch durch den Flur hallte. KLONK! Keller blieb sofort stehen. Dann war wieder Stille. Er runzelte die Stirn. Wahrscheinlich nur das alte Heizungsrohr, dachte er zunächst. Das Gebäude machte manchmal seltsame Geräusche. Vor allem morgens, wenn die Leitungen langsam warm wurden. Doch dann hörte er es erneut. KLONK! Dumpf. Unregelmäßig. Diesmal eindeutig. Aus Richtung der alten Sporthalle.
Keller richtete sich langsam auf. „Nicht schon wieder … ihr kleinen Drecksäcke.“ Automatisch griff er nach seinem schweren Schlüsselbund und machte sich auf den Weg den langen Verbindungsgang entlang. Seine Schritte hallten leise über die Fliesen. Je näher er der Halle kam, desto unangenehmer wurde das Gefühl in seinem Bauch. Die Abschlussschüler hatten in letzter Zeit ständig versucht, irgendwo heimlich hineinzukommen. Vor allem in die alte Sporthalle. Einmal hatten sie nachts sogar die Basketballkörbe heruntergelassen und mit Einkaufswagen ein Rennen veranstaltet. Keller hatte noch Tage später Reifenspuren vom Hallenboden schrubben dürfen.
Wieder ertönte das Geräusch. KLONK! Diesmal gefolgt von einem kurzen Schaben. Keller blieb wenige Meter vor der Tür stehen. Irgendetwas daran gefiel ihm nicht. Normalerweise hörte man bei solchen Aktionen Gelächter. Stimmen. Irgendwelche dummen Kommentare. Doch diesmal war da nichts. Keine Musik. Kein Kichern. Nur diese dumpfen Geräusche und die unnatürliche Stille dazwischen.
Langsam legte er die Hand auf die Türklinke. Sein Blick wanderte kurz zur schmalen Fensterscheibe neben der Tür. Von hier aus konnte man kaum etwas erkennen. Nur diffuse Schatten im dämmrigen Halleninneren. Keller atmete leise aus. „Na wartet … Euch werde ich helfen.“ Dann drückte er die Tür langsam auf. Die Halle lag still vor ihm.
Warmgoldenes Sonnenlicht fiel durch die hohen Fenster unter dem Dach und zog lange helle Streifen über den Boden der Sporthalle. Der Geruch von Staub, Gummi und altem Holz hing schwer in der Luft. Die Mattenwagen standen ordentlich an der Wand. Die Kletterseile baumelten von der Decke. Keller trat vorsichtig einen Schritt hinein. Dann noch einen.
Sein Blick wanderte langsam durch die Halle. Die Kletterseile bewegten sich leicht von dem Luftzug der geöffneten Tür. Keller blieb stehen. Und plötzlich entdeckte er eine Gestalt im hinteren Bereich der Halle. Seine Augen weiteten sich. Er erkannte sie sofort. „Du? Hier? Um diese Zeit?“
Ein Stunde später baumelte der Hausmeister leblos an einem Kletterseil mitten in der Halle...
Fortsetzung folgt am Mittwoch...
Mit bestem Dank an @herbsandfruits und @KiffyBird, sowie allen, die Spaß an dieser Geschichte haben. Wenn es Euch gefallen hat, dann lasst doch gerne ein Like da oder Repostet das Ganze für mehr Verbreitung. Würde mich freuen, ist aber kein Muss.
#KommissarKiffy
"Der Tote am Seil"
Ein neues spannendes Abenteuer von Wellensittich Kiffy und seinem Frauchen Julia Schneider.
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Kapitel 2: Der Tote am Seil
Die ersten Schüler trafen langsam auf dem Gelände der Gesamtschule ein, während die Sonne inzwischen deutlich höher über den Bergen stand. Stimmen hallten über den Schulhof, Fahrräder klapperten über das Pflaster, und irgendwo spielte jemand viel zu laut Musik aus einem Boombox-Lautsprecher. Hinter dem alten Nebengebäude der Schule war es jedoch noch ruhig.
Luca Bernasconi zog grinsend seine Kapuze etwas tiefer ins Gesicht, während er sich umsah, ob jemand sie beobachtete. Der siebzehnjährige Schüler war groß, sportlich und trug seine dunkelblonden Haare meistens leicht zerzaust. Seine Lehrer beschrieben ihn gerne als „durchschnittlich motiviert“, was Luca persönlich für eine massive Übertreibung hielt.
Neben ihm verdrehte Emilia Conte lachend die Augen. „Du benimmst dich, als würden wir gleich eine Bank ausrauben.“ - „Tun wir doch.“, sagte Luca grinsend. „Wir stehlen uns zehn Minuten Ruhe vor Mathe.“ Emilia schüttelte schmunzelnd den Kopf. Sie war sechzehn, hatte lange dunkelbraune Haare und trug einen lockeren, hellen Sommerpullover über ihrer Sportkleidung. „Wenn Frau Brenner uns erwischt, bringt sie dich um.“ - „Dann wäre ich wenigstens nicht mehr im Unterricht.“ - „Sehr romantisch.“
Luca grinste zufrieden und zog einen Schlüssel aus seiner Tasche. Emilia hob überrascht die Augenbrauen. „Bitte sag mir nicht, du hast den Hausmeisterschlüssel geklaut.“ - „Nur ausgeliehen. Ist außerdem der Ersatzschlüssel. Der Hauptschlüssel war gar nicht da“, meinte Luca unschuldig. „Du bist trotzdem so tot, wenn der Alte dich erwischt.“ - „Aber erst nach unserem kleinen Treffen.“
Mit einem leisen Klicken öffnete sich die Seitentür der alten Sporthalle. Merkwürdigerweise war sie gar nicht abgeschlossen. Luca ignorierte diese Tatsache allerdings sofort. Im Inneren war es angenehm kühl. Der Geruch nach altem Holz, Gummi und Turnmatten hing schwer in der Luft. Nur wenige Sonnenstrahlen drangen durch die hohen Fenster und tauchten die Halle in dämmriges Morgenlicht.
Die Geräusche vom Schulhof wirkten plötzlich weit entfernt. „Perfekt“, murmelte Luca zufrieden. Emilia grinste leicht. „Schon irgendwie unheimlich hier drin. So mit dem wenigen Licht.“ - „Ach was. Ich finde das hat was Romantisches.“ Luca ließ seine Tasche neben eine Bank fallen und zog Emilia spielerisch näher zu sich. „Hier stört uns wenigstens niemand.“ - „Außer vielleicht der alte Hausmeister.“ - „Dann soll er kurz warten, bis wir fertig sind.“ Emilia musste lachen.
Für einen Moment war alles ruhig. Man hörte nur das entfernte Summen der Lüftung und irgendwo das leise Knarzen eines Seils unter der Hallendecke. Dann wurde das Knarzen etwas lauter. Luca bemerkte es zuerst. Sein Blick wanderte langsam nach oben. Das Grinsen verschwand augenblicklich aus seinem Gesicht. „Äh … Emilia …“ Sie wollte gerade etwas erwidern, doch dann folgte sie seinem Blick.
Der Körper hing regungslos wenige Meter über ihnen am Kletterseil. Die Beine leicht verdreht. Der Kopf unnatürlich zur Seite geknickt. Martin Keller. Der Hausmeister. Für einen Sekundenbruchteil schien die gesamte Halle stillzustehen. Dann stieß Emilia einen schrillen Schrei aus. Luca taumelte erschrocken rückwärts gegen eine Bank. „Scheiße … scheiße …“
Seine Stimme überschlug sich. Emilia presste zitternd beide Hände vor den Mund, während ihr Blick wie erstarrt an der Leiche hängen blieb. Das Kletterseil bewegte sich ganz leicht. Knarrend. Hin und her. Emilia begann plötzlich zu weinen und drückte ihr Gesicht panisch gegen Lucas Schulter. Luca selbst bekam kaum noch Luft. Sein Herz raste so laut, dass er glaubte, es in der ganzen Halle hören zu können. Der tote Hausmeister schaukelte langsam im dämmrigen Licht der alten Sporthalle. Langsam Hin und Her.
Fortsetzung folgt am Freitag... Die Ermittlungen beginnen...
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Ab dem 01.08 beginnt wieder für viele junge Menschen der "Ernst des Lebens", nämlich die Berufsausbildung🤝
Natürlich auch in dem Beruf in dem ich arbeite - Kfz Mechatroniker🔧⚡
Ich werde in diesem Post mal die einzelnen Ausbildungsjahre anschneiden und euch mal nen kleinen Einblick in die Ausbildung zum Kfz Mechatroniker geben✌️
Bevor ich zu den einzelnen Lehrjahren kommen, zuerst ein paar Eckpunkte was den Beruf ausmacht, wie lange die Ausbildung geht und wieviel man verdient:
Punkt 1
Welche Anforderungen muss man mitbringen, um die Ausbildung zum Kfz Mechatroniker zu beginnen?
- Es ist empfehlenswert, ein gewisses Maß an handwerklichem Geschick und Intresse für die Materie "Auto" zu haben😅
- Was die Schulbildung betrifft, reicht in der Regel ein guter Hauptschulabschluss. Allerdings wird eine mittlere Reife natürlich bevorzugt
Punkt 2:
Wie lang geht die Ausbildung?
- Die Ausbildung erstreckt sich über 3,5 Lehrjahre und findet Dual statt
(Dual = Ausbildungsbetrieb und Berufsschule)
Punkt 3:
Wieviel verdient man in der Ausbildung?
- Das ist tatsächlich vom Betrieb (Vertragshändler oder freie Werkstatt) und von der Region (Bundesland) abhängig:
1. Ausbildungsjahr: ca. 860 bis 1.325 Euro brutto / Monat
2. Ausbildungsjahr: ca. 900 bis 1.365 Euro brutto / Monat
3. Ausbildungsjahr: ca. 950 bis 1.495 Euro brutto / Monat
4. Ausbildungsjahr: ca. 1.000 bis 1.575 Euro brutto / Monat
Punkt 4:
Wieviel verdient man NACH der Ausbildung?
Das ist ebenfalls vom Arbeitgeber und von der Region abhängig:
- Zwischen 2.400 und 3.200 Euro brutto im Monat
Mit zunehmender Berufserfahrung, Weiterbildungen (etwa zum Kfz-Meister) oder Spezialisierungen (z.B. auf E-Mobilität) kann das Gehalt aber deutlich steigen
Okay,kommen wir zu den einzelnen Lehrjahren:
(Diese und weitere Dinge sind im Ausbildungsrahmenvertrag festgelegt, ich werde hier aber nicht alle, sondern nur die wichtigsten Punkte wiedergeben, da der Post sonst alles sprengen würde 😅)
Lehrjahr 1
Ausbildungsbetrieb:
- Grundlagen der Fahrzeugtechnik
- Sicherer Umgang mit Werkzeugen
- Verschleißteile wechseln (Reifen, Bremsen)
- Grundlegende Handgriffe
- Inspektionsroutine aneignen
Berufsschule:
- Mathematik & Physik
- Berechnungen rund um Elektrik (Spannung, Strom, Widerstand) und Mechanik (Drehmoment, Hebelgesetze)
- Lesen von Schaltplänen, Skizzen und technischen Zeichnungen
- Aufbau und die Funktion einzelner Fahrzeugteile
Lehrjahr 2
Ausbildungsbetrieb:
- Geleitete Elektrische Fehlerdiagnose
- Arbeiten mit Diagnosegeräten
- Auswertung von Messwerten
- Heranführen an HV Systeme (Hybrid, Elektrofahrzeuge)
- Eigenständiges Arbeiten an Fahrwerken, Auspuffanlagen und Bremsanlagen
- Vorbereitung für die praktische Zwischenprüfung
Berufsschule:
- Funktionsweise Motormechanik
- Funktionsweise Motorelektronik
- Fahrwerk
- Bremssysteme
- Sicherheitssysteme
- Komfort und Assistenzsysteme
- Vorbereitung auf die theoretische Zwischenprüfung
Lehrjahr 3:
Ausbildungsbetrieb:
- Eigenständiges Arbeiten
- Durchführen von Inspektionen
- Diagnostik von Elektrischen Systemen (Niedervolt)
- Getriebetechnik
- Motormechanik
- Arbeiten an freigeschalteten HV Systemen im Niedervolt Bereich
- Vorbereitung für die praktische Abschlussprüfung
Berufsschule:
- Hochvolt Systeme
- CAN Bus Systeme
- fortgeschrittene Elektrische Komponenten
- Getriebetechnik
- Klimatechnik
- Vorbereitung für die theoretische Abschlussprüfung
Lehrjahr 4:
Ausbildungsbetrieb:
- Im Grunde genommen alles was in den drei Jahren vorher gemacht wurde und zwar alles zusammen😅
- Praktische Abschlussprüfung
Berufsschule:
- (siehe oben)
- Theoretische Abschlussprüfung
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Habt ihr das alles geschafft, erhaltet ihr euren Gesellenbrief und dürft euch damit offiziell Kfz Mechatroniker nennen 💪
Habt ihr noch Fragen?
Stellt sie mir gerne unten in den Antworten👍
Ich hoffe euch hat der Post gefallen, wenn ja, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn ihr ihn per Repost in euren Timelines teilen würdet☺️
Danke fürs Lesen
Euer Maxi🔧⚡
@vmuecke_k Ich bekomme meine Medikamente vierteljährlich nach einem Termin bei der Ärztin. Den Termin finde ich wichtig und richtig, da ja eventuell andere Probleme auftreten können. Bei unvorhergesehenen Sachen kann ich jederzeit in die offene Sprechstunde kommen.
Trauer ist wie das Meer.
Dieses Meer ist immer da - es kommt und fließt zurück in Wellen, mal stärker, mal schwächer.
Das Einzige, was du tun kannst, ist täglich neu zu lernen, in diesem Meer zu schwimmen.
ℹ️ SPEZIAL: Das Gaza-Bilderbuch - Die andere Ebene der Realität
Das Gaza, das Ihr nicht seht.
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