Die israelische Regierung hat vor wenigen Tagen die von Kanada gebaute Wasseraufbereitungsanlage in Gaza zerstört - ohne jeden militärischen Zweck.
Die bewusste Zerstörung von lebenswichtiger Infrastruktur ist ein Kriegsverbrechen und gehört umgehend gestoppt.
Deutschland muss dazu endlich klare Worte finden.
Welches Verfahren in Deutschland eingestellt wird: 280 Millionen Euro Steuergeld geraubt: Cum-Ex-Prozess gegen Warburg-Bankier Olearius eingestellt
Welches Verfahren in Deutschland NICHT eingestellt wird: Zwei Studentinnen beim Containern erwischt: Je acht Stunden Sozialarbeit
@wei_jil Einen Wal, vielleicht einen Orca? Können für Tier- und Umweltschutz stehen, auf Gefangenschaft von Tieren in Zoos aufmerksam machen, sind wahnsinnig sensible, familiengebundene, intelligente Tiere.
Israel hat in nur 158 Tagen weitaus mehr palästinensische Kinder in Gaza getötet als weltweit (!) in vier Jahren (!) Kinder in Konflikten getötet wurden.
Es gab über 20 kriegerische Konflikte in den letzten vier Jahren. Darunter der Ukrainekrieg, der Drogenkrieg in Mexiko, der Syrienkrieg, der Krieg im Sudan, der Konflikt in Myanmar, der bewaffnete Konflikt in Kolumien oder der Bürgerkrieg in Äthiopien. Alle Konflikte in den letzten vier Jahren zusammengerechnet brachten nicht so viele getötete Kinder hervor wie Israels Krieg gegen Gaza in knapp f��nf Monaten. Und bis heute wurden diese Verbrechen durch unsere Regierung nicht verurteilt.
Dass man diese Massaker auch nur im Ansatz als „Verteidigung“ relativiert, wird ebenso als Schande in die Geschichtsbücher eingehen.
45 Meter lang ist das Banner mit Namen der in Gaza von der israelischen Armee getöteten Palästinenser. Auf der Kundgebung gegen die Münchner Sicherheitskonferenz
Die Darstellung hat sich kaum verändert, nur die Dargestellten wurden ausgetauscht. Die alte antisemitische Karikatur der erkennbar „Anderen“ mit gekrümmter Nase war der Versuch, Juden in Europa als Fremde zu markieren und zu entmenschlichen.
Nun hat die Karikatur keinen Hut, sondern eine palästinensische Kufiya. Die Nase ist nicht mehr nach unten, sondern nach oben gebogen.
Zur typisch antisemitischen Karikatur auf dem Karneval gehörte oft, Juden als die personifizierte Geldgier darzustellen. Natürlich, erneut in entmenschlichender Manier. Auch solche Darstellungen sind nicht verschwunden. Palästinenser als hasserfüllte Hunde sind eine Fortführung solcher Entmenschlichung. In beiden Fällen - wie es so oft im Rassismus ist - wird den Dargestellten eine mysteriöse Macht angedichtet, als würden sie den Rest der Menschheit kontrollieren.
Nein, nichts daran ist kluge Satire. Das war es damals schon nicht, das ist es heute auch nicht. Es ist die markierende Unterscheidung zwischen den „Anderen“ und der vorherrschenden Meinungsmacht. Über die „Anderen“ kann man lachen, man kann sie mystifizieren, dämonisieren, objektifizieren. Ja, selbst dann, wenn es nicht beabsichtigt ist. Genau das ist ja der Haken am Rassismus: Er ist für viele so normalisiert, dass seine Gefahr nicht auffällt.
Aktuell werden Palästinenser in Gaza systematisch vertrieben. Schutzlose Zivilisten sind einer hochgerüsteten israelischen Armee ausgeliefert. Sie sind keine Hunde mit den Namen Hass und Gewalt, sondern Menschen mit den Namen Würde und Rechte.
Frau #Baerbock, die derzeitige Stimme der deutschen Außenpolitik, sagt - jetzt, inzwischen - an die Adresse Israels gerichtet, es müsse #Fluchtkorridore für die in #Rafah eingepferchte palästinensische Zivilbevölkerung schaffen.
Hat Frau Baerbock die Spur einer Ahnung davon, was das bedeutet? Was das praktisch bedeutet?
Über eine Million Menschen, in einem winzigen Landstrich eingesperrt, seit Monaten unter einschlagenden Bomben und Granaten ständig auf der Flucht von einem Winkel Gazas in den nächsten.
Immer wieder aufs neue Stellen finden, wo man mit ein paar gebrauchten Plastikplanen ein Notzelt für sich uns seine Familie bauen kann.
Unter der israelischen Blockade von Lebensmitteln, Wasser und Medizin immer wieder aufs neue Stellen finden, wo man vielleicht auch noch etwas essbares auftreiben kann und schmutziges Wasser.
Irgendwohin, nicht zu weit entfernt von einem der wenigen Krankenhäuser, die Israel noch übrig gelassen hat hat. Wo vielleicht geholfen werden kann, wenn man - wie täglich in Gaza - von israelischen Bomben oder Scharfschützen getroffen, verletzt wird.
Und das tausendfach, hundertausendfach, millionenfach?
Wie viele und wie oft noch hat Frau #Baerbock solche "Fluchtkorridore" im Sinn, die Israel einrichten soll?
Der zentralamerikanische Staat Nicaragua hat Deutschlands Regierung offiziell gewarnt, dass Nicaragua Klage gegen Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof einreichen wird, wenn Deutschland weiter Waffen an Israel liefert, da „diese dazu benutzt worden sein könnten, um Verstöße gegen die Genozidkonvention zu erleichtern oder zu begehen".
Wie viele deutsche Medien von der Warnung eines anderen Staates an unsere Regierung, vor dem IGH angeklagt zu werden, berichten?
Gar kein einziges.
Die Pressemitteilung der Regierung Nicaraguas wurde bereits am 2. Februar veröffentlicht. In ihr werden auch die Regierungen Kanadas, der Niederlande und UKs verwarnt. Knapp zwei Wochen lang gelang es deutschen Medien das zu ignorieren.
Weil es irrelevant ist? Nein. Die Warnung, wegen Unterstützung eines Genozids angeklagt zu werden, ist ernst und überaus relevant. Nicaragua schloss sich mittlerweile offiziell Südafrikas Klage vor dem IGH an.
Deutsche Medien müssen sich erklären: Haben sie kollektiv einfach eine miserable Recherche oder verschweigen sie dieses Thema bewusst?
Unsere Bundesregierung kündigte an, als Drittpartei Israel vor dem IGH zu unterstützen. Der IGH hat Südafrikas Antrag angenommen und sieht mehrere Vorwürfe des Genozids als "plausibel" an. Die Bundesrepublik Deutschland wird also nach jetzigem Stand Teil einer Verhandlung am Internationalen Gerichtshof, in der die Gegenseite Deutschland vorwirft, durch Waffenlieferungen genozidiale Verbrechen Israels zu unterstützen.
Und deutsche Medien tun einfach so, als wäre nichts.
Deutschlands Politik-Zombie #FriedrichMerz schmeißt sich an einen regierenden mutmaßlichen Verbrecher ran, um sich außenpolitisch zu profilieren.
Nach in nur wenigen Wochen Zehntausenden getöteter Frauen und Kinder, der bewußten Aushungerung der Bevölkerung Gazas und dem schweren Verdacht genozidaler Kriegsführung seitens #Israel hat Deutschlands Mann von gestern nichts anderes zu tun, als dem Chef der rechtsradilkalen israelischen Regierung und Hauptschuldigen für diese massiven Völkerrechts- und Menschenrechtsvergehen sein Vertrauen auszusprechen: für dessen "Schutz der Zvilbevölkerung".
Welch schändliche Groteske. Man muss sich wieder schämen, Deutscher zu sein - bei solch politischem Personal, das bei uns Parteien führen darf.
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Wird durch den #ICJ der #Genozid in #Gaza gerichtlich festgestellt, werden sich sehr viele Menschen damit abfinden müssen, als Völkermord- Unterstützer zu gelten. Schon heute sind sie Unterstützer von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. #ısraelCriminalWar
Ja, ihr lest richtig. Der brutale Tod von mindestens 67 palästinensischen Zivilisten in der Nacht in Rafah war nur ein „Ablenkungsmanöver“, um zwei Geiseln zu befreien.
Sie wurden einfach so getötet. Kinder, Frauen, Schutzlose. Einfach so.
„Ich habe die schrecklichen Taten der Hamas klar verurteilt.
Ich habe auch die Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht in Gaza klar verurteilt.
Ich wiederhole:
Wir brauchen eine sofortige humaniäte Waffenruhe.
Und wir brauchen die sofortige und bedingungslose Freilassung aller Geiseln.“
UN-Generalsekretär Guterres. Auch an Tag 124 ungehört.
Der Moment, in dem ein Krankenpfleger im Kuwaiti Krankenhaus in Gaza plötzlich seinen Sohn unter den Verletzten sieht. Weinend und ängstlich fragt er, wo seine Mutter und sein Bruder sind. Tränen der Erleichterung, sie alle haben überlebt. Tränen über Tränen.
Das ist Gaza.
Es ist richtig und wichtig, dass es Aufregung darüber gibt, wenn in Berlin ein jüdischer Mitbürger zusammengeschlagen wird. Solche Gewalt ist immer widerlich.
Wenn wir also schon diese Aufmerksamkeit haben, wo war die Beachtung als in den letzten 8 Wochen eine Migranten mit Waffen attackiert wurden; zwei Muslime verprügelt wurden, nachdem sie eine kopftuchtragende Frau für einem Mob beschützen wollten oder als ein 14-jähriger Schüler rassistisch beleidigt und zusammengeschlagen wurde? Davon habt ihr nichts gehört? Hier sind 10 Gewaltfälle aus den letzten 8 Wochen, zu denen es keinen medialen und politischen Aufschrei gab.
Am 3. Februar wurde der Sohn des Imams der lokalen Moschee in Peine (Niedersachen) von drei Schüssen getroffen.
Am 26. Januar wurde ein 14-jähriger Schüler in Berlin mit dem Tod bedroht, rassistisch beleidigt und attackiert.
Am 22. Januar wurden in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) drei Inder und ein Syrer rassistisch beleidigt und mit Schlagwaffen attackiert. Am 21. Januar wurde in München (Bayern) ein Mann von zwei Angreifern rassistisch beleidigt, zu Boden geschlagen und ausgeraubt Am 19. Januar versuchte eine Gruppe in Elsterwerda (Brandenburg) einer Frau gewaltsam das Kopftuch runterzureißen. Zwei herbeigeeilte Helfer, ein Syrer und ein Marokkaner, wurden daraufhin von der Gruppe attackiert.
Am 18. Januar wurden in Dresden (Sachsen) zwei kopftuchtragende Frauen von einem Mann attackiert, bespuckt und rassistisch beleidigt. Am 13. Januar wurde in Braunschweig (Niedersachen) ein Liberianer rassistisch beleidigt und von mehreren Männern geschlagen. Am 3. Januar wurde eine Kassiererin in Berlin rassistisch beleidigt und von einem Mann attackiert. Der Angreifer trug eine Axt bei sich.
Am 24. Dezember wurde eine Frau in Hamburg im Park von einer Frau rassistisch beleidigt, bespuckt und attackiert.
Am 18. Dezember wurde ein 14-jähriges Mädchen in Hamburg von einem Mann geschlagen, nachdem er sie zuvor aufgrund ihres Kopftuchs rassistisch beleidigte.
Ich betone: Zu all diesen Vorfällen gibt es Polizeimeldungen und Berichte in Lokalmedien. Zu allen. Sie sind kein Geheimnis. Sämtliche Medien und sämtliche Politiker hätten also Alarm schlagen können. Sie können keine Ausreden dafür haben, es nicht getan zu haben.
Alle Verantwortlichen müssen sich den Vorfall gefallen lassen, erst dann aufmerksam zu sein, wenn Tat, Opfer und Täter in ein gewisses Schema passen.
Antimuslimischer Rassismus ist offensichtlich nicht interessant genug für gesellschaftlichen Aufschrei. Als wären all diese Fälle normal.
Es muss auch klar sein: Opfer von Gewalt können nichts dafür, ob oder wie viel Aufmerksamkeit für sie in Medien und Politik entsteht. Das extreme Gefälle zwischen Fällen zeigt aber, dass das Interesse selektiv ist. Es wirkt deshalb auf viele nicht aufrichtig. Die Kritik sollte in dem Fall stets die Verantwortlichen treffen. Die Logik muss immer bleiben: Nicht die Aufmerksamkeit, die einem Fall gegeben wird, ist falsch, sondern das Fehlen der Aufmerksamkeit für andere Fälle ist falsch.
Und diese Doppelmoral stinkt. Gewaltig.
Die @tagesschau verbreitet ungeprüfte Propaganda. Warum das so genannt werden kann? Es ist nicht „ein Bericht des Wall Street Journals“ (WSJ), der diese Behauptung aufstellt, nein. Das WSJ zitiert die israelische Armee. Und diese wiederum behauptet einfach nur, Informationen zu haben? Beweise? Überhaupt keine.
Warum das WSJ eine solche Propaganda ungefiltert bringt? Das liegt womöglich an der Autorin. Carrie Keller-Lynn ist zufälligerweise Angehörige der israelischen Armee. Sie war z.B. Liaison der Armee und zuständig für Kommunikation. Das Foto zeigt sie in Uniform mit ihrer Freundin Aliza Landes, einer Sprecherin der israelischen Armee, also Teil der Propaganda-Einheit.
So etwas präsentiert die Tagesschau also als „Bericht“. Womit die UNRWA, überhaupt die UN, im Sinne israelischer Kriegsinteressen weiter diskreditiert wird. @tagesschau, lernt doch endlich mal, was Recherche heißt.
Auch die @faznet „berichtet“ ohne kritische Einordnung vom angeblichen „Bericht“. Immerhin erwähnt sie, dass er auf israelischen Quellen beruht.
So oder so kommt nicht zur Sprache, dass Behauptungen des israelischen Militärs, einer Kriegspartei, nicht seriös sind und bislang oft genug als faktisch falsche Propaganda zurückgewiesen werden mussten. Die Übernahme solcher Behauptungen ist keine Berichterstattung, sondern Desinformation. Echter Journalismus ordnet Behauptungen von Kriegsparteien kritisch ein. So wie zum Beispiel: Es gibt keine prüfbaren Beweise, Armee verbreitete bislang konstant falsche Tatsachenbehauptungen, Autorin ist Armee-Angehörige.