Das mag sein, ist keine besonders ermunternde Analyse. Problem unserer politischen Situation ist auch (und das wurde IMHO immer ärger), dass fast nur noch politische Sekretäre und Kofferträger in Verantwortung kommen. Nichts gegen Leute, die in der Politik arbeiten, aber es gibt so gut wie keine Politiker mehr, die sich durch positive Resonanz in ihren jeweiligen Wählerkreisen hochgearbeitet haben. Stattdessen sehr viele, die als Mitarbeiter das Vertrauen der Amtsinhaber erlangen konnten und dann von denen 'installiert' wurden. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
@Christi60023283@FlorianDreaming Zwar möchte ich nicht Ihre Wortwahl unterstützen, aber in der Sache muss ich Ihnen leider recht geben. Die Argumentation mit "Oma und Opa" in diesem Zusammenhang ist einer "staatstragenden" VP nicht würdig.
@FlorianDreaming Wäre jedenfalls schön, wenn sich der Generalsekr. einer konservativen Partei, die immer das Deutschlernen betont, einer korrekten Grammatik bediente. "Ohne" als Präposition verlangt noch immer den 4. Fall.
@Oetscherbaer Die Frage ist: War sie das je? Und ist es in den letzten Jahren schlechter geworden? Ich würde Erstes mit eher nein und Zweites mit deutlich ja beantworten.
Als ehemaliger Direktor eines parl. Klubs würde ich sagen: Ein einstimmiger Beschluss über die Person eines Klubobmannes in geheimer Abstimmung ist zwar ein schönes Beispiel für die Einigkeit einer Partei aber nicht unbedingt für das freie Abgeordnetenmandat.
@FHollwarth Weil Verfassungsrecht- und -anschauung wenig miteinander zu tun haben. Kann mich noch daran erinnern, wie Leute bei Wiener GR-Wahlen gesagt haben. Ich wähl den Jörg (Haider). Obwohl der gar nie in Wien kandidiert hat.
@RobertSchalle11 Wie wärs, wenn die SPÖ statt mehr oder minder weichherzigen Statements über ihren BPO an einem neuen Narrativ basteln würde und in der ÖVP einige aufhören würden, ihrem ehemaligen BPO Kurz nachzuweinen? Dann würde "die Gesellschaft" vielleicht anders denken.
Bisweilen lese ich: Der Krieg ist nicht rechtens (völkerrechtswidrig), aber richtig. Dazu kann ich nur sagen: Richtig und falsch sind moralische Kategrorien. Die Moral von Menschen/Staaten ist aber verschieden und subjektiv. Wenn wir anfangen, Kriege richtig zu finden, können wir keinen Krieg mehr falsch finden.
Vielleicht könnte man mit der Verlängerung der Wehrpflicht auch gleich über die Verkürzung der Lateinstunden das Volk befragen. In beiden Fällen fehlt es ja an allgemein verständlich dargestellten Sach-Zwecken. So funktioniert direkte Demokratie nicht.
@TomMayerEuropa@monikaturyna Zumal ich vom Herrn Bildungsminister zuerst gerne gehört hätte, welche konkret neuen Curricula er sich für Demokratie und KI vorgestellt hat.
@brand_rede Das Problem ist doch ein anderes. Was der Lateinunterricht für die Bildung kann (oder auch nicht) wissen wir. Aber Umgang mit KI? Das sollte doch ein Unterrichtsprizip in allen Fächern sein. Ebenso wie Demokratieschulung