«So, jetzt ist aber mal Schluss mit Fragen. Seit sechs Jahren (...) ich hier all die Dauerfragen, die nach Lesungen gestellt werden (wurden!). », schreibt Daniel Mezger zu Beginn zur Frage «Herr Mezger, darf ich Ihnen eine dumme Frage stellen?» https://t.co/JB8dfmbtIz
«Nehmt, esst, dies ist mein Leib» Hildegard Keller und Christof Burkhard widmen ihre Maulhelden-Kolumne in dieser Ausgabe passenderweise dem letzten Abendmahl. Mit einem leckeren und einfachen Fladenbrotrezept. https://t.co/QRr1hHXEAM
Ist es nicht genau das, was wir uns wünschen? Erzählungen aus der Schweiz, in denen Gegenwart, Geschichte und Zeitgeist verhandelt werden statt verkorkster Innerlichkeit?
Peter Zimmermann: «Was der Igel weiss». Edition Bücherlese, 2020.
https://t.co/ExJmms6hC9
Ruth Gantert stellt die aktuelle Ausgabe von «Les Moments littéraires» vor, was für die Sprachgewandten unter uns allenfalls eine Nachfolgerin der «Literarischen Monats» sein könnte. https://t.co/4YfedNTSNO
«Wozu schreiben, wozu lesen, wenn nicht in der Hoffnung auf eine Begegnung? Für (...) mich stellt die Literatur vor allem eine Gelegenheit dar, Brücken zu schlagen.» In ihrem letzten Brief aus dem Tessin widmet sich Andrea Fazioli dem Thema Brückenschlag. https://t.co/8jCUsNml9s
Live aus dem Künstlerprekariat: Susann Klossek und Hartmuth Malorny beschliessen einen Bestseller zu schrieben, was sonst? Genre: egal.
Susann Klossek, Hartmuth Malorny: Zurück aufs Eis. Wie man keinen Roman schreibt. Gonzoverlag, 2019.
https://t.co/voUER6O9fV
Markus Rottmann wählt ein passendes Buch für seine letzte Kolumne: «Letzte Bergsahrt. Aufgegebene Skigebiete und ihre touristische Neuausrichtung.» https://t.co/7C3PnXyRZT
«Es ist die Geschichte einer Frau, die erkennt, dass gelungenes Leben nie im Entweder-oder stattfinden kann, sondern ein ewiger Balanceakt des Sowohl-als-auch bleiben muss.», rezensiert Mareike Haase
Laura Vogt: Was uns betrifft. Zytglogge, 2020.
https://t.co/sP7DbxZpjE
«Wie vermarkte ich mich selbst?», fragt Mirielle Zindel in «Auffallen und Weghören». Und liefert gleich ein gutes Beispiel von Selbstmarketing. https://t.co/Mg3Tpie9ue
Neesers erster Roman fristete lange eine Schattenexistenz. Auch der Autor war wohl mässig begeistert, denn er hat ihn neu geschrieben.«Als junge Schnuufer sett me keni Büecher schriibe», meint die neue Hauptfigur.
Andreas Neeser: Alpefisch. Zytglogge, 2020
https://t.co/s7JngkXshu
Laura Voht schreibt in ihrer aktuellen Kolumne über die Diskrepanz zwischen jugendlichen Vorstellungen und erwachsenem Lebensentwurf. https://t.co/W8jpRPjRF0
Philipp Tingler bedient sich des Settings der emotional eskalierenden Gemengelage. Der Titel spielt auf den Filmklassiker an. Tingler verpasst jedoch die Chance, sein Publikum zu packen.
Philipp Tingler: Rate, wer zum Essen bleibt. Kein & Aber, 2019.
https://t.co/pYPr25hfad
Ein letztes «Nieder mit lange lebe...» von Jens Nielsen. Diesmal widmet er sich dem Thema Abgang. Passender könnte es nicht sein. https://t.co/pAmzh4xrX0
Lyrik geht aufs Ganze. Auch in Ruth Looslis aktuellem Gedichtband «Hungrige Tastatur» mangelt es weder an grossen Gesten noch an der Aufmerksamkeit für kleinste Regungen des Daseins.
Ruth Loosli: Hungrige Tastatur. Waldgut-Verlag, 2019
https://t.co/PkSndmJu2a
Stephan Bader widmet Urs Mannhart eine Feriengeschichte. Und nimmt dabei Bezug auf dessen Text «Hinter Nischnje Selischtsche» von letztem Herbst. Denn vor Jahren war auch Stephan Bader in der Nähe von Nischnje Selischtsche - wie klein die Welt doch ist. https://t.co/EnCpHpwneF
Schon im Titel verbindet Martin Bieri Mensch und Ort und lässt die Kombination so selbstverständlich und vertraut klingen wie «Minna von Barnhelm» oder «Emilia Galotti».
Martin Bieri: Henzi Sulgenbach. edition taberna kritika, 2020.
https://t.co/FPX15yXjCI
«Die Tageszeitung liest sich jetzt wie ein Actionroman, wieder eine Rebellion, wieder eine scheinbar unlösbare Aufgabe, die wir zu lösen haben (...)dazwischen bin ich wütend.» Ronja Fankhauser schreibt, was viele fühlen und fragt: Wann hört der Sommer auf? https://t.co/Y0dM2rVHqa
Der grosse Meister, das verkorkste Genie, der undankbare Mensch. An Van-Gogh-Biografien mangelt es nicht. Doch die von Frédéric Pajak, die braucht es noch. So Hanna Widmer. Frédéric Pajak: Ungewisses Manifest 5: Vincent van Gogh. edition clandestin, 2019.
https://t.co/zi2Mc0gnVo
Auch eine Art, Literatur politisch zu verstehen: Das Kollektiv «Literatur für das, was passiert» schreibt auf Schreibmaschinen Auftragstexte, das Geld kommt Menschen auf der Flucht zugute. Das finden wir gut und haben drei Texte bestellt. https://t.co/Efo7xdSNG5
Schertenleibs Erzählung handelt von einem Rückzug. Der Zürcher entschied sich vor Jahren, eine kleine Hütte in Maine zu kaufen. Wie Henry D. Thoreau wollte er sich ganz dem Schreiben widmen.
Hansjörg Schertenleib: Palast der Stille. Kampa-Verlag, 2020
https://t.co/Tpq3NkE5Z4