Thema heute = > Kati Witt „ Das schönste Gesicht des Sozialismus“
Gleich mal vor ab. Es ist unbestritten das Frau Witt eine Ausnahmesportlerin und im Eiskunstlaufen die beste Frau der damaligen Zeit war. Hochverdient ihre vielen Titel, denn dahinter steckte unglaublich hartes Training und vor allem auch ein unbeugsamer Wille.
Und dann geht mir aber das Lob auch schon aus, denn sie war nicht nur eine Mitläuferin des Systems – wie etwa Jens Weißflog, der es verstand unter dem Radar zu fliegen – sondern sie unterstützte offen das SED Regime.
Nur all zu bekannt sind ihre Reden auf den SED Parteitagen, wo sie die selben hohlen Phrasen drosch, wie all die Partei Hanseln dort. Und das, obwohl sie es besser wissen musste, denn als Reisekader war sie ja oft genug im Westen und sah dort doch, wie sehr viel besser es den Menschen dort ging.
Das ihre Nähe zur Staats und Parteiführung ihrem Ansehen in der Bevölkerung massiv schadete erfuhr sie am eigenen Leib, als sie ein Rock Festival moderierte und vom Publikum gnadenlos ausgebuht und ausgepfiffen wurde. Sichtlich irritiert und peinlich berührt hangelte sie sich dann durch die Verunstaltung und mal ganz ehrlich; ich habe ihr den Dämpfer damals gegönnt.
Und natürlich profitierte sie im Maximum vom System und griff ab, was sie nur konnte. Die Geschichten über eine geschenkte, voll eingerichtete Wohnung in Karl Marx Stadt sind bekannt. Auch das sie mal eben einen Wartburg vor die Türe gestellt bekam, was aber damals für die „Goldkinder“ der DDR auch nicht so ungewöhnlich war, denn da war sie bei weiten nicht die einzige, die so liebevoll vom System bedacht wurde.
Hinzu kam ihr extravaganter Kleidungsstil, der normal Frauen neben ihr wie ein Aschenputtel aussehen lies. Gewandet in sündhaft teure Kleidung aus dem Westen, war so der Neid und Hass vorprogrammiert, was sie aber wohl nicht verstand oder nicht sehen wollte.
Das ganze Ausmaß ihrer Verfehlungen kam aber erst mit ihrer Stasi – Akte zum Vorschein, in der dokumentiert war, wie viele „Zuwendungen“ sie von der Stasi bekam. Und eben nicht einfach so, sondern sie forderte diese „Geschenke“ regelrecht ein. So wollte sie etwa von der Stasi einen VW Bus aus dem Westen, den man aber nicht besorgen konnte, also bekam sie zum Trost einen entsprechend umgebauten VW Golf.
Das „Goldmädel“ musste halt entsprechend bei der Stange gehalten werden, da sie ja jederzeit auf ihren vielen Reisen in den Westen, einfach dort bleiben konnte.
Alles in Allem ist „ Das schönste Gesicht des Sozialismus“ in meinen Augen rein menschlich gesehen eine Niete, die zur Wende angeblich nicht verstand, was da passierte. Mit ihren vielen Westreisen sehr unglaubwürdig und so will ich es hier dann auch gut sein lassen.
Heute hört man von ihr so gut wie nichts mehr. Sie genießt ihre Millionen, macht ab und zu mal Werbung um ein bisschen Taschengeld dazu zu verdienen und ansonsten herrscht Stille.
Was man ihr durchaus zu gute halten kann, denn wenigstens ist sie nicht so dumm, wie zum Beispiel eine Inka Bause, die öffentlich alle AfD Wähler als Nazis beschimpfte und dafür umgehend die Quittung aus dem Osten bekommen hat. Konzerttour abgesagt, tja so kann es gehen, wenn man nicht nachdenkt, was man sagt.
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Ich meine auch, dass Herr Dr. Balkau an seine Aussage erinnert werden sollte durch liken und teilen.
Kein Vergessen, kein Vergeben. Ich will Handschellen klicken hören bei den Hetzern und Profiteuren des Corona-Regimes.
Kennen Sie den Klassiker „Die 12 Geschworenen“?
Darin geht es um ein Gerichtsverfahren, das auf den ersten Blick entschieden scheint: Ein junger Mann steht unter Mordverdacht, elf von zwölf Geschworenen halten ihn sofort für schuldig. Nur einer – ein Architekt, kein Jurist – hat Zweifel. Und er stellt die wohl unbequemste aller Fragen: Was, wenn wir falschliegen?
Im stickigen Raum, in dem die Geschworenen eingeschlossen sind, entfaltet sich kein Thriller, sondern ein sezierender Blick auf Vorurteile, Gruppenzwang und moralischen Mut. Die anfängliche Mehrheit bröckelt, als Argumente statt Emotionen die Oberhand gewinnen. Am Ende steht ein Freispruch – nicht, weil neue Beweise auftauchen, sondern weil einer nicht bereit war, ein Menschenleben gedankenlos aufzugeben.
Die Moral? Mehrheit bedeutet nicht Wahrheit.
Ich muss an diesen Film denken, wenn ich deutsche Schlagzeilen lese wie: „Die Mehrheit der Deutschen ist der Meinung …“ – sei es zur Migration, Klimapolitik oder Justiz. Solche Sätze klingen nach Demokratie, doch oft basieren sie auf flüchtigen Umfragen, verzerrten Wahrnehmungen und medial verstärkten Stimmungen. Sie sind das Echo einer öffentlichen Meinung, nicht das Fundament von Gerechtigkeit. In „Die 12 Geschworenen“ ist es gerade nicht die Mehrheit, die Recht hat, sondern der Einzelne, der es wagt, gegen sie zu denken.
Und genau deshalb – weil Demokratie ohne Rechtsstaat nur eine Hülle ist – muss ein Richter am Bundesverfassungsgericht radikal neutral bleiben. Er darf sich nicht von Stimmungen treiben lassen. Nicht von Prozentzahlen, nicht von Talkshow-Narrativen, nicht von vermeintlichem „Volkswillen“. Seine Loyalität gilt allein dem Grundgesetz. Jener stillen, nüchternen Stimme, die inmitten des Geschreis an Gerechtigkeit erinnert.